Claire North

 4 Sterne bei 132 Bewertungen
Autorin von Das Spielhaus, Die vielen Leben des Harry August und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claire North

Claire North, Pseudonym der britischen Schriftstellerin Catherine Webb, wurde 1986 geboren.

Neue Bücher

Touch - Dein Leben gehört mir

 (5)
Neu erschienen am 31.08.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

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Das Spielhaus

Das Spielhaus

 (28)
Erschienen am 21.12.2017
Die vielen Leben des Harry August

Die vielen Leben des Harry August

 (22)
Erschienen am 12.11.2015
Die vielen Leben des Harry August

Die vielen Leben des Harry August

 (15)
Erschienen am 24.04.2017
Der Tag, an dem Hope verschwand

Der Tag, an dem Hope verschwand

 (10)
Erschienen am 26.10.2017
Touch - Dein Leben gehört mir

Touch - Dein Leben gehört mir

 (5)
Erschienen am 31.08.2018
Die vielen Leben des Harry August

Die vielen Leben des Harry August

 (18)
Erschienen am 09.12.2016
Die Intrige von Venedig

Die Intrige von Venedig

 (6)
Erschienen am 21.10.2016
Die Treibjagd von Siam

Die Treibjagd von Siam

 (5)
Erschienen am 28.10.2016

Neue Rezensionen zu Claire North

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Sandra8811s avatar

Rezension zu "Das Spielhaus" von Claire North

Unpersönliche Charaktere und langatmige Story – Potential wurde leider nicht ausgeschöpft
Sandra8811vor 3 Tagen

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext super und das Cover zog mich magisch an.

Cover:
Die mysteriöse Tür auf dem Cover zog mich magisch an. Was befindet sich dahinter? Auch der Titel und die verschnörkelte Schrift machten das Buch allein schon zu einem Must-Read für mich. Ich musste einfach herausfinden, was es mit dem Spielhaus auf sich hat!

Inhalt:
Immer wieder in der Geschichte taucht mitten in der Stadt ein altmodisches Häuschen auf. Dahinter findet man zwei Etagen, in welchen man nicht nur einfache Spiele um Geld spielt. Wer es schafft, in den Oberen Gemächern eingeladen zu werden, spielt auch um Königreiche, ewiges Leben oder ähnliches. Enthalten sind 3 Geschichten. Zuerst begleitet man Thene, die ihren Ehemann in das Spielhaus begleitet und selbst zur Spielerin in Venedig wird. In Geschichte zwei begleitet man Remy Birke auf einem Fangen und Verstecken-Spiel durch ganz Siam. Die letzte Geschichte nennt sich Das Duell der Spielemeistern, da ich zu viel verraten würde, erwähne ich nicht um wen es genau geht.

Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt sehr vielversprechend – ein Spiel, das es ermöglicht, ewiges Leben zu erlangen klingt super verführerisch. Auch das Konzept, wie man Mitglied des Spielhauses wird, ist super. Leider erweisen sich die Spiele als sehr langatmig und überraschungslos. Ich musste mich sehr durch manche Passagen quälen, weil es klar war wie sie enden und auch die Ausschmückung nicht wirklich toll waren. Toll fand ich, dass die Überwachungsmethoden der NSA thematisiert wurden, das war aber nur ein kurzer Abschnitt und leider nicht arg tiefgründig.

Charaktere:
Leider konnten mich die handelnden Charaktere nicht überzeugen. Einzig und allein mit Birke habe ich ein bisschen mitgefiebert. Thene mochte ich am Anfang, aber dann wurde sie irgendwie für mich uninteressant.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Claire North ist leider absolut nicht mein Fall. Die erste Story enthielt stellenweise elendig lange Sätze und war hochgestochen geschrieben. Das führte dazu, dass das Lesen echt anstrengend war. Mir fehlten hier auch oft Gegendbeschreibungen, ich konnte mich nicht wirklich in Thene hineinversetzen. Bei der Handlung um Birke fiel es mir ein bisschen leichter, aber auch hierhätte man mehr draus machen können. Ich hätte mehr über Charaktere erfahren wollen, auch fehlte irgendwie die notwendige Spannung. Auch die letzte Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Das Ende war irgendwie komisch und die Regeln waren mir irgendwie nicht ganz klar. Die Kapitellängen waren durchgehend kurz und super, dafür war der Inhalt langatmig und anstrengend.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch, von welchem ich so viel erwartet hatte. Die ersten Seiten waren – trotz des hochgestochenen Schreibstils in der ersten Geschichte – super mitreißend und toll aufgebaut. Leider ebbte dies schnell ab. Die Charaktere waren unpersönlich und bezüglich der Spiele waren mir die Hintergründe und Regeln nicht klar genug. Ich kann das Buch daher nicht empfehlen.

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Yolandes avatar

Rezension zu "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North

Darf man den Lauf der Welt verändern?
Yolandevor 3 Monaten

Autor (Klappentext):

Claire North, geboren 1986, ist das Pseudonym der britischen Autorin Catherine Webb, die bereits mit 14 Jahren entdeckt wurde. Seitdem hat sie diverse Fantasy-Romane geschrieben und wird unter anderem mit großen Erzählern wie Philip Pullmann verglichen. Die vielen Leben des Harry August gilt als ihr Meisterwerk und wurde von Presse und Autorenkollegen hochgelobt. Der Roman stand auf der Shortlist des renommierten Arthur C. Clarke Awards und gewann den John W. Campell Memorial Award als bester SF-Roman 2015.

Inhalt (Klappentext):
Harry August stirbt ... mal wieder. 
Und er weiß genau, wie es weitergehen wird: Er wird erneut im Jahr 1919 geboren werden - mit all dem Wissen seiner vorherigen Leben. Harry hat längst akzeptiert, dass er in dieser Zeitschleife festhängt, auch wenn er nicht weiß, wieso.
Doch dann steht plötzlich ein junges Mädchen an seinem Sterbebett und überbringt ihm eine Botschaft: Der Untergang der Welt steht bevor! Und nur Harry kann das auslösende Ereignis, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts stattfindet, verhindern...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anders als in den bisherigen Romanen dieser Art, die ich bisher gelesen habe, handelt es sich hier nicht um eine Zeitreise, sondern eine Zeitschleife. Das war mal etwas Neues, auch wenn das Lesen gerade zu Beginn eine erhöhte Konzentration erforderte, damit man die Erlebnisse der verschiedenen Leben nicht durcheinanderbrachte. Im Verlauf des Buches wurde die Handlung gradliniger und es kam nur noch zu kurzen Rückschauen. Auf jeden Fall ist es eine interessante Idee. Was passiert mit all dem Wissen der vorherigen Leben? Man kennt die Katastrophen und die gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen und Erfindungen der Weltgeschichte. Darf man mit diesem Wissen den Lauf der Welt verändern? Was würde passieren? 
Claire North hat daraus eine spannende Geschichte gemacht, in der unser Held Harry nichts weniger tun muss, als die Welt wieder in ihre ruhige Bahn zu lenken. Eine Bahn, aus der sie, durch die Eingriffe eines anderen "Kalachakra" (so werden in diesem Buch die Zeitschleifenreisenden genannt) geworfen wird.
Das Buch ist flüssig geschrieben und war für mich gut zu lesen. Es war auch hilfreich, dass ich die gedruckte Version zur Hand hatte, somit konnte ich zwischendurch immer mal wieder zurückblättern. 
Es ist aus der Sicht des sympathischen Hauptprotagonisten geschrieben und er lässt den Leser an seinen Ängsten, Zweifeln und Überlegungen teilhaben, so dass man seine Handlungsweisen gut nachvollziehen kann. Das Ende ist vielleicht etwas unspektakulär, hat mir aber gut gefallen, weil ich es für die Geschichte passend fand.

Fazit: Ein spannender Fantasy-Roman mit Wissenschafts-Touch und moralischen Fragestellungen - sehr empfehlenswert!






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Ro_Kes avatar

Rezension zu "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North

Manchmal ist weniger mehr!
Ro_Kevor 3 Monaten

Klappentext (Lovelybooks): 

Harry August stirbt. Mal wieder. Es ist das elfte Mal, dass Harrys Leben ein Ende findet. Und er weiß genau, wie es weitergehen wird: Er wird erneut im Jahr 1919 geboren werden — mit all dem Wissen seiner vorherigen Leben. Harry hat akzeptiert, dass er in dieser Zeitschleife festhängt, auch wenn er nicht weiß, wieso. Doch dann steht plötzlich ein junges Mädchen an seinem Sterbebett und überbringt ihm eine erschütternde Botschaft: Der Untergang der Welt steht bevor! Und das auslösende Ereignis findet vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Harry, der bald wieder im Jahr 1919 sein wird, muss nun nicht weniger tun, als diese Zukunft zu verhindern.

Meine Meinung::

„Ich bin Harry August, geboren am ersten Tag des Jahres 1919. Ich bin 67 Jahre alt. 899 Jahre. Ich habe 79 Menschen mit eigener Hand getötet, 53 davon in diesem oder jenem Krieg, und indirekt sind durch Aktionen, die ich zu verantworten hatte, mindestens 471 Menschen ums Leben gekommen – 471, von denen ich weiß. Ich war Zeuge von 4 Selbstmorden, 112 Verhaftungen, 3 Hinrichtungen, einem Vergessen.“

Diese ungekürzte Vertonung war für mich ein sehr anstrengendes Hörerlebnis, da es aufgrund der Vielzahl an Leben, Zeiten und Schauplätze ein Höchstmaß an Konzentration fordert, um nicht gänzlich den Anschluss zu verlieren. Ohne viele Pausen habe ich mich also in Harrys Lebensgeschichte(n) gestürzt. 

Fragt man mich, was mir gefallen hat, so ist es neben der sehr innovativen Idee vor allem der Sprachstil/Klang, mit dem Claire North ihren Roman erzählt. 

Dieser glänzt zwar nicht durch besonders lebhafte Beschreibungen aber ist durchweg unterhaltsam und insbesondere die „Stimme“, die sie ihrem Protagonisten verliehen hat, empfand ich sehr authentisch mit einer erfrischenden Dosis Humor. 

Leider hat mich der Roman ansonsten aber nicht erreichen können, da es mir insgesamt zu viele Zeitsprünge und „Harry-Versionen“ gab, wodurch es mir schwerfiel, mich innerhalb seiner Leben und den damit verbundenen Aufgaben zu orientieren. 

Sehr negativ empfand ich, dass diese vielen Aufgaben und sein angesammeltes Wissen letztendlich nur wenig bis gar keinen Einfluss auf die Auflösung genommen haben, bei der es um nicht weniger geht, als den Fortbestand der Welt zu retten. 

Somit habe ich mich etwas enttäuscht von Harry verabschiedet und werde aber nach weiteren Romanen der Autorin Ausschau halten, da sie einen guten Erzählton besitzt. 

Sprecher Stefan Kaminski macht einen hervorragenden Job, denn er verleiht den vielen Leben des Harry August ein hohes Maß an Lebendigkeit, da er gekonnt ebenso viele Variationen seiner Stimme beherrscht. 

Fazit:

Tolle Idee aber ansonsten sehr anstrengend und ein Ende, das mich leider enttäuscht hat. 

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