Claire North Touch - Dein Leben gehört mir

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Inhaltsangabe zu „Touch - Dein Leben gehört mir“ von Claire North

REICH MIR DEINE HAND - UND DEIN LEBEN GEHÖRT MIR. Ihr könnt mich Kepler nennen. Der Name ist so gut wie jeder andere. Ich bin seit Jahrhunderten kein Mensch mehr, ich bin ein Geist. Ich kann durch eine Berührung — Haut an Haut — von einem Körper in den nächsten wechseln. Menschen sind für mich nur Hüllen. Gefäße, die ich mit einer Berührung in Besitz nehmen kann. Ich könnte dieser alte Mann dort sein oder die Frau mit dem Kinderwagen. Und eine Sekunde später das Kind, das ihre Hand hält. Doch jemand kennt mein Geheimnis. Jemand hat einen Killer auf mich angesetzt, und ich werde herausfinden, wer dahintersteckt. Was wäre einfacher, als dies im Körper meines Mörders zu tun?

Spannender Thriller mit kreativen Grundelementen, der mit der Zeit an Fahrt gewinnt. Das Ende war mir ein Hauch zu kitschig.

— DrWarthrop

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  • Eine faszinierende und frische Idee

    Touch - Dein Leben gehört mir

    bieberbruda

    13. March 2017 um 20:35

    Wie lebt sich ein Leben ohne eigenen Körper? "Touch - Dein Leben gehört mir" gibt einen faszinierenden Einblick in das Leben eines Körperlosen.Inhalt:Vor einer gefühlten Ewigkeit wurde "Kepler" bei einem Überfall getötet. Doch als er sich in seinen letzten Sekunden an seinem Mörder festhält, geschieht das Unmögliche: Er wechselt den Körper! Im Mörder seines Körpers lebt er weiter, bis er durch die Berührung einer anderen Person wieder in einen neuen Körper wechselt. So lebt er die Leben der fremden Körper, bis er zum nächsten wechselt und arbeitet als "Makler" für andere Geister: Bei ihm werden Bestellung für fremde Körper und deren Leben aufgegeben. Doch plötzlich gerät er ins Fadenkreuz einer mysteriösen Organisation, die es auf seinesgleichen abgesehen hat. Wird er entkommen können? Oder steht ihm letztendlich doch das Ende bevor?Meine Meinung:Ich finde die Idee hinter dem Roman wahnsinnig spannend: Mit einer simplen Berührung kann der Protagonist in jeden beliebigen Körper wechseln und das Leben der Person leben - egal ob Mann oder Frau. Während Kepler eher wahllos vorgeht, sind seine Kunden anspruchsvoller: Bei ihm bestellen sie nur das Beste: Den Mann/die Frau mit einem Traumkörper, guten Job und faszinierenden Lifestyle. Das bietet ganz viel Kopfkino-Potential, denn er würde beispielsweise nicht mal in den Körper von beispielsweise Marilyn Monroe schlüpfen wollen, um einen Einblick in ihr Leben zu bekommen? Beim Wechsel in einen anderen Körper können sich die Hinterbliebenden an nichts aus dem Zeitraum der "Übernahme" erinnern. Das Wechseln hat natürlich auch Nachteile, denn sämtliche Krankheiten und Gebrechen werden vom Geist auch durchlebt.Dieses wirklich grandiose Setting & Potential nutzt die Autorin leider nicht wirklich aus: Neben Rückblicken in Keplers Vergangenheit dreht sich die Geschichte hauptsächlich um die Suche nach seinen Verfolgern und den Hintergründen der Jagd. Hier kommt es von einer Verfolgungsjagd zur nächsten und dem erneuten Wechsel der Köper in letzter Sekunde - es wiederholt sich also einiges und deshalb hat das Buch einige unnötige Längen. Dieser "Thrill" wirkt etwas aufgezwungen und ich hätte mir stattdessen gerne mehr "Roman" gewünscht - denn insbesondere die Rückblicke in die bunte Vergangenheit Keplers waren viel faszinierender und spannender als alles andere.Fazit:Ich bin etwas zwiegespalten: Auf der einen Seite bietet "Touch" eine faszinierende und frische Idee, die wahnsinnig spannend und interessant zu lesen ist. Auf der anderen Seite wird der eigentlich sehr gute Roman etwas arg in das Thriller-Genre gezwängt und wirkt nach einer Weile recht repetitiv. Ich vergebe 4 Sterne!

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  • Anders als erwartet, aber überaus lesenswert!

    Touch - Dein Leben gehört mir

    Pearsson

    24. January 2017 um 10:54

    die Autorin: Claire North, geboren 1986, ist das Pseudonym der britischen Autorin Catherine Webb, die bereits mit 14 Jahren entdeckt wurde. Seitdem hat sie diverse Fantasy-Romane geschrieben und wird unter anderem mit großen Literaten wie Philip Pullman verglichen. Die vielen Leben des Harry August gilt als ihr Meisterwerk und wurde von Presse und Autoren hochgelobt. Klappentext:REICH MIR DEINE HAND - UND DEIN LEBEN GEHÖRT MIR ... Ihr könnt mich Kepler nennen. Der Name ist so gut wie jeder andere. Ich bin seit Jahrhunderten kein Mensch mehr, ich bin ein Geist. Ich kann durch eine Berührung — Haut an Haut — von einem Körper in den nächsten wechseln. Menschen sind für mich nur Hüllen. Gefäße, die ich mit einer Berührung in Besitz nehmen kann. Ich könnte dieser alte Mann dort sein oder die Frau mit dem Kinderwagen. Und eine Sekunde später das Kind, das ihre Hand hält. Doch jemand kennt mein Geheimnis. Jemand hat einen Killer auf mich angesetzt, und ich werde herausfinden, wer dahintersteckt. Was wäre einfacher, als dies im Körper meines Mörders zu tun?Zitate:"Natürlich. Harte Burschen erwachen in Handschellen an unbekannten Orten, erschießen Frauen in Bahnhöfen, werden von einem fremden Bewusstsein in Besitz genommen und quer durch halb Europa expediert, aber sie zucken nicht mit der Wimper." Seite 80"Meine Augen brannten. Ich drehte den Kopf zur Seite und hoffte, dass er nicht sah, dass ich weinte." Seite 154Meinung: „Kepler“ -ich bleibe jetzt einfach auch mal bei diesem Namen- ist ein Geistwesen. Getötet vor vielen, vielen Jahren, sprang er, in der Sekunde seines Todes, durch Berührung seines Mörders in dessen Körper. Seitdem kann er beliebig die Hüllen wechseln - einzige Voraussetzung ist Hautkontakt. ,Im Laufe der Zeit hat er sich entschieden als „Makler“ tätig zu werden und so den anderen Geistwesen quasi ihre Wunschkörper zu vermitteln.Er selbst „mietet“ sich ab und an auch mal längerfristig ein, natürlich nicht, ohne dem betroffenen Menschen ein Angebot abzugeben, dass nur die wenigsten ablehnen. Sei es Geld, ein Entzug oder eine Operation. Solche Dinge machen ihm nichts aus und er legt allzeit großen Wert darauf, die Hüllen pfleglich zu behandeln. Er will nicht, dass die Wirte ihre Hülle beschädigt vorfinden, wenn deren Bewusstsein wieder erwacht.Doch auch wenn es auf den ersten Blick nett klingt, einfach in jeden Körper einziehen zu können der einen anspricht, finden sich doch viele Nachteile.Der größte davon ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die versuchen, alle Geister zu vernichten. Und genau hier setzt die Geschichte auch an. Ein Auftragsmörder versucht Kepler zu töten. Jedoch dieses Mal nicht nur ihn, sondern auch seine Wirtin, die bei dem Angriff tatsächlich stirbt! Wer hat es auf ihn abgesehen und WARUM musste auch Josephine sterben??Wir begleiten Kepler auf seiner Suche nach den Hintergründen und der Wahrheit. Hierbei durchleben wir Exkursionen in Keplers früherem Leben, welche uns den Charakter kennenlernen und vor allem ans Herz wachsen lassen! Ich bin immer noch hin und weg von diesem tollen Protagonisten, der zwar auch mal egoistisch sein kann -wobei dies eigentlich nur seinem Überleben dient-, aber gleichzeitig gutherzig und voller Emotionen ist. Das macht ihn sehr authentisch und seine trockene, sarkastische Art, runden das Bild perfekt ab! Nicht selten musste ich wegen seinem Humor schmunzeln oder hatte Mitleid mit ihm! Denn sein bisheriges Leben wird in allen Facetten geschildert. So merken wir auch schnell, dass er ein einsames Leben führt, immer achtsam, immer ein Stück weit auf der Flucht vor denen, die ihn vernichten wollen...Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist durchgehend eingängig und einfallsreich, gehalten in weitestgehend kurzen Kapiteln aus Keplers Perspektive. So erleben wir die emotionale Komponente quasi aus erster Hand.Aber auch das Setting kommt nicht zu kurz! Da Kepler nun mal schon ein paar Jahre älter ist als die meisten von uns, hat er auf seiner Reise durch die vielen Städte natürlich aus früheren Besuchen viel dazu zu erzählen ;)Das einzige Manko, das ich für mich entdecken konnte, ist die Klassifizierung der Geschichte. Bis zur Hälfte des Buches tat ich mir etwas schwer, sie als „Thriller“ zu sehen, dafür ist das Augenmerk auf Keplers Wesen, Vorgeschichte und das Drumherum etwas zu ausgeprägt.Bitte versteht mich nicht falsch, dieser Teil hat mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt -dafür ist seine Geschichte viel zu interessant-, aber für einen Thriller war mir einfach zuviel nebenher.Im zweiten Teil jedoch, geht es dann ziemlich rund, um sich in einem wirklich gelungenen Showdown zu entladen.Für mich war „Touch“ eine wirklich tolle und vor allem originelle Grundidee, weit entfernt von dem, was man normalerweise so in die Finger bekommt! Interessant, spannend, fesselnd und definitiv lesenswert!

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