Claire Scobie Wiedersehen in Lhasa

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Inhaltsangabe zu „Wiedersehen in Lhasa“ von Claire Scobie

Es sind zwei Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: auf der einen Seite die erfolgreiche Journalistin aus dem Westen, aufgewachsen in einer liberalen, demokratischen, technisierten Industriegesellschaft, weltläufig, hoch gebildet, gut bezahlt - auf der anderen Seite die junge buddhistische Wandernonne, deren Kultur durch die chinesische Regierung massiv bedroht wird. Claire Scobie lernt Ani auf einer Expedition in eine abgeschiedene Region Osttibets kennen. Zusammen mit passionierten Botanikern ist die Britin auf der Suche nach einer äußerst seltenen Blume, der roten Lilie. Da die Tour nicht nur durch die majestätische Bergwelt des Himalaja, sondern auch in die Nähe heiliger Stätten führt, bietet sich Ani als ortskundige Führerin an. Vom ersten Tag an beeindruckt sie Claire durch ihren immensen spirituellen Reichtum. Auf der beschwerlichen Reise kommen sich die Frauen langsam näher, und Ani gewährt Claire Einblick in ihr bewegtes Leben. Sie erzählt, wie sie gegen den Willen ihrer Familie beschlossen hat, erst ins Kloster zu gehen und später Wandernonne zu werden, und welche Gefahren diese ungewöhnliche Lebensweise mit sich bringt. Was als lose Reisebekanntschaft beginnt, wandelt sich in eine tiefe Freundschaft: Monate später begeben sich Claire und Ani gemeinsam auf eine Pilgerreise zum heiligen Berg Kailash, allen Risiken zum Trotz. Wiedersehen in Lhasa ist nicht nur ein lebendiges Porträt des heutigen Tibet, über dessen kulturelle und spirituelle Schönheit die Politik einen dunklen Schatten wirft, es ist vor allem das Zeugnis einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei besonderen Menschen.
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  • Rezension zu "Wiedersehen in Lhasa" von Claire Scobie

    Wiedersehen in Lhasa
    sunlight

    sunlight

    22. April 2008 um 17:35

    Eine junge Journalistin reist 1997 nach Tibet um eine seltene Blume zu suchen. Sie lernt eine junge Wandernonne, Ani, kennen und reist in den folgenden Jahren immer wieder nach Tibet, da sie eine spirituelle Verbindung mit Ani und Tibet fühlt. Scobie beschreibt ihre Eindrücke von Tibet, insbesondere den Wandel der Gesellschaft und Lhasas, sehr eindringlich und gefühlvoll. Ihre Begegnungen mit Menschen aus diesem Land sind für mich sehr authentisch wiedergegeben. Ich habe schon viele Reiseberichte über Tibet gelesen, aber dieses Buch hat mich am meisten berührt und die politische Situation und die der Menschen am besten vermittelt.

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