Claire Vaye Watkins

 2.8 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Claire Vaye Watkins

Gold Ruhm Zitrus

Gold Ruhm Zitrus

 (6)
Erschienen am 22.09.2016
Geister, Cowboys

Geister, Cowboys

 (0)
Erschienen am 10.02.2014

Neue Rezensionen zu Claire Vaye Watkins

Neu
Linker_Mopss avatar

Rezension zu "Gold Ruhm Zitrus" von Claire Vaye Watkins

Rezension zu "Gold, Ruhm, Zitrus"
Linker_Mopsvor einem Jahr

Ich habe geschwankt, ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben soll. Insgesamt sind es nämlich 3,5 für mich, aber ich tendiere dann doch nach oben. Denn obwohl das Buch keine leichte Kost ist, packt es einen doch.

Es ist defintiv eine Dystopie, geht es doch um die Verödung des Südwestens der USA. Ob es noch andere Regionen in der Welt gibt, die verwüsten, erfährt man nicht. Und das Buch handelt davon, wie zwei Menschen versuchen aus dieser Wüste rauszukommen, um einem Kind, was sie aufgelesen haben, eine bessere Zukunft zu bieten.

Die Story ist toll und auch die handelnden Figuren packen einen. Der Schreibstil ist sehr sprachgewaltig, stellenweise sehr philosophisch und auch abstrakt. Das macht das Buch aber auch teilweise sehr schwer/langatmig zu lesen. Es gab einzelne Kapitel, wo ich gar nicht wusste, worum es konkret geht, da es so abstrakt war. Und einzelne Abschnitte habe ich auch überflogen, weil es einfach nur eine Aufzählung nach der anderen war. Das hat manchmal den Leseflow gestört.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich kann es weiterempfehlen. Es ist auf alle Fälle keine verlorene Lesezeit.

Kommentieren0
248
Teilen
Line1984s avatar

Rezension zu "Gold Ruhm Zitrus" von Claire Vaye Watkins

Gold Ruhm Zitrus
Line1984vor 2 Jahren

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden.
Der Klappentext überzeugte mich ziemlich schnell und ich war gespannt was mich wohl erwarten würde.
Wer mich kennt weiß das ich unglaublich gerne Dystopien lese, daher waren meine Erwartungen an dieses Buch enorm hoch.

Doch leider muss ich sagen hat mich diese Dystopie nicht vollends überzeugen können.
Sicherlich gab es einige Dinge die mir richtig gut gefielen aber es gab auch einiges was mir überhaupt nicht gefallen hat.

Kurz zum Inhalt:
Es herrscht Dürre, in Kaliforniern hat es schon ewig nicht mehr geregnet.
Das führte dazu das sämtliches Leben zum Stillstand kam.
Fast die ganze Bevölkerung flieht in andere Staaten der USA, in der Hoffnung dort noch Wasser zu finden.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich teilweise als anstrengend. Er war zu detailliert, das führte dazu das ich mich schnell langweilte. An sich mag ich einen solchen Stil recht gerne nur leider übertrieb es die Autorin.
Das Buch zog sich dadurch unnötig in die Länge. Natürlich war mir klar das es sich bei diesem Buch um eine anspruchsvolle Dystopie handelt, doch ich fand es einfach zu anspruchsvoll.

Im Vordergrund des Buches stehen Luz und Ray, sie ein ehemaliges Model und er ein Surfer.
Das Buch ist in verschiedene Teile aufgeteilt, der erste Teil ist an sich ist noch Recht spannend, dieser beschreibt das Leben in der vertrockneten Einöde, er beschreibt das Dasein von Luz und Ray.

Ich muss gestehen es kam mir teilweise wie ein Kampf vor, ich musste mich durch das Buch kämpfen, ich musste aufpassen das ich nicht Faden verlor, denn spätestens im zweiten Teil konnte das ziemlich leicht geschehen.
Gerade auch weil die Gedanken von Luz immer wieder abschweiften, zurück zu ihrer Vergangenheit oder aber in ihre eigene Fantasiewelt und das empfand ich als ziemlich anstrengend.
Vielleicht hatte ich auch nicht die nötige Geduld? Wer weiß, auf jeden Fall brauchte ich ziemlich lange für dieses Buch.

Irgendwann hatte ich es aufgegeben nach einen tieferen Sinn der Story zu suchen.
Was mir positiv aufgefallen ist war die geschilderten Misstände und die vertrocknete Welt.
Dieses Buch regt auch klar zum Nachdenken an, es zeigt auf was geschehen kann wenn man der Natur zu viel abverlangt, es zeigt was geschieht wenn man die Natur als Selbstverständlichkeit sieht.

Ich habe mir lange Gedanken gemacht wie ich dieses Buch bewerten soll.
Ich gebe diesem Buch 3 Punkte, mehr ist leider nicht drin.
Empfehlen kann ich dieses Buch nur bedingt.
Solltet ihr Interesse an diesem Buch haben so würde ich euch empfehlen erst einmal die Leseprobe zu lesen.

Fazit:
Mit "Gold Ruhm Zitrus" ist der Autorin eine etwas langatmige Dystopie gelungen die völlig anders ist. Leider konnte sie mich nur teilweise überzeugen.
Daher bekommt dieses Buch von mir 3 Punkte.

Kommentieren0
8
Teilen
walli007s avatar

Rezension zu "Gold Ruhm Zitrus" von Claire Vaye Watkins

Estrella
walli007vor 2 Jahren

Es herrscht Dürre in Kalifornien, schon so lange, dass große Teile der Bevölkerung in Staaten der USA gezogen, umgesiedelt oder geflohen sind, in denen es noch Wasser gibt. Und die Wüste breitet sich aus. Es ist ungewiss, wie lange Los Angeles noch eine Zuflucht bietet. Hier leben sie: Luz, das Wüstenkind und ehemalige Modell, und Ray, der Surfer. Eines Abends nach dem Regentanz passen sie für eine Gruppe Jugendlicher auf ein Kleinkind auf. Luz kann nicht mehr von dem kleinen Mädchen lassen, so plötzlich ist sie von Muttergefühlen übermannt. Sie nehmen das Kind mit und nennen sie Ig. Doch was, wenn die Kleine gesucht wird. Ray und Luz beschließen, sich auf den Weg nach Osten zu machen.


Keine sehr schöne Zukunft wird in diesem Roman aufgezeigt. Die Menschheit hat es geschafft, große Teile des Südwestens der USA veröden zu lassen. Zwar wurde jahrelang alles versucht, die Ausbreitung der Wüste aufzuhalten, doch die immer mächtiger werdenden Wanderdünen haben alles unter sich begraben. Soweit kommt es also, wenn man der Natur zu viel abverlangt. Auf eine Art wehrt sie sich doch. Allerdings, wurde tatsächlich alles getan? Und ist die Wüste wirklich diese Ödnis, als die sie dargestellt wird. Schon kurz nach dem Aufbruch stranden Ray und Luz in der gleißenden Hitze  und Ray macht sich auf die Suche nach Rettung. 


In drei Büchern wird von verschiedenen Blickpunkten aus von Luz, Ray und Ig berichtet. Gespickt mit erklärenden Hintergrundinformationen, von denen man sich mitunter fragt, ob sie noch Fiktion oder schon Fakten sind. Aus diesen teils fortlaufend erzählten Handlungsteilen und teils wie aus Spickzetteln zusammengeflickten Momenten entsteht ein Bild von einer Gesellschaft, in der man nicht leben möchte. Desinformation scheint egal ob im Kleinen oder im Großen an der Tagesordnung zu sein. Häufig treten Strukturen zutage, in denen Menschen benutzt werden. Da ist ein Guru nicht besser als die Herrschenden. Die einfachen Menschen sind es, die auf der Strecke bleiben, die ausgestoßen werden, wenn sie ihren Zweck nicht erfüllen. 


Durch viele Auslassungen oder Passagen, die einen Blick von außerhalb auf das Geschehen werfen, wirkt das Werk der Autorin Clare Vaye Watkins manchmal eher sperrig. Obwohl diese Dystopie mitunter wie ein Weckruf klingt, doch mehr auf die Natur achtzugeben, fällt das Fortfahren mit der Lektüre gerade in den sehr berichtend verfassen Passagen nicht immer leicht. Doch dann wieder ist man von der Handlung derart gefesselt, dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Ein vielschichtiger Roman, der es seinen Lesern nicht ganz leicht macht, der aber zum Nachdenken anregt und damit sehr viel bietet. 


3,5 Sterne

Kommentieren0
23
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Worüber schreibt Claire Vaye Watkins?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks