Claire Vaye Watkins Gold Ruhm Zitrus

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Inhaltsangabe zu „Gold Ruhm Zitrus“ von Claire Vaye Watkins

Niemand kann sagen, wann es das letzte Mal in Kalifornien geregnet hat. Das Land liegt unter einer gigantischen Dünenformation begraben, die Bewohner werden, teils mit Waffengewalt, teils durch undurchsichtige bürokratische Vorschriften davon abgehalten, in fruchtbarere Regionen zu ziehen. Die meisten haben sich mehr oder weniger freiwillig in Notlager begeben, einige wenige hausen in den Villen und Bungalows, die andere verlassen haben, und leben von Notrationen. Auch Luz und Ray gehören zu ihnen. Als das Schicksal ein zweijähriges Mädchen namens Ig in ihre Hände legt, ändert sich für sie alles. Luz, ehemaliges Model, will des Kindes wegen die Flucht nach Osten wagen, ihr Freund Ray, Kriegsveteran und Surfer, unterstützt sie trotz seiner Vorbehalte. Spätestens als sie in den Weiten der Amargosa-Wüste auf eine sektenartige Kommune und ihren charismatischen Anführer stoßen, wird klar, dass Gefahr nicht nur von der erbarmungslos brennenden Sonne ausgeht.
Die gleißende Schönheit der Landschaftsbeschreibungen lässt in keiner Sekunde die tödliche Bedrohung vergessen, die über allem liegt. Ein kluger Roman über die Folgen von Gier und Ausbeutung der Natur und das Urmenschliche im Angesicht der Katastrophe.

Ein Buch, was schwer einzuordnen und keine leichte Kost ist.

— Linker_Mops

Ungewöhnliche Dystopie, die durch viele Brüche zwar etwas sperrig, aber dennoch lesenswert ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende Geschichte, die in überbordender Poesie untergeht und eher anstrengt als erfreut.

— sursulapitschi

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  • Rezension zu "Gold, Ruhm, Zitrus"

    Gold Ruhm Zitrus

    Linker_Mops

    22. July 2017 um 14:28

    Ich habe geschwankt, ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben soll. Insgesamt sind es nämlich 3,5 für mich, aber ich tendiere dann doch nach oben. Denn obwohl das Buch keine leichte Kost ist, packt es einen doch.Es ist defintiv eine Dystopie, geht es doch um die Verödung des Südwestens der USA. Ob es noch andere Regionen in der Welt gibt, die verwüsten, erfährt man nicht. Und das Buch handelt davon, wie zwei Menschen versuchen aus dieser Wüste rauszukommen, um einem Kind, was sie aufgelesen haben, eine bessere Zukunft zu bieten.Die Story ist toll und auch die handelnden Figuren packen einen. Der Schreibstil ist sehr sprachgewaltig, stellenweise sehr philosophisch und auch abstrakt. Das macht das Buch aber auch teilweise sehr schwer/langatmig zu lesen. Es gab einzelne Kapitel, wo ich gar nicht wusste, worum es konkret geht, da es so abstrakt war. Und einzelne Abschnitte habe ich auch überflogen, weil es einfach nur eine Aufzählung nach der anderen war. Das hat manchmal den Leseflow gestört.Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich kann es weiterempfehlen. Es ist auf alle Fälle keine verlorene Lesezeit.

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  • Gold Ruhm Zitrus

    Gold Ruhm Zitrus

    Line1984

    27. October 2016 um 10:54

    Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden.Der Klappentext überzeugte mich ziemlich schnell und ich war gespannt was mich wohl erwarten würde.Wer mich kennt weiß das ich unglaublich gerne Dystopien lese, daher waren meine Erwartungen an dieses Buch enorm hoch.Doch leider muss ich sagen hat mich diese Dystopie nicht vollends überzeugen können.Sicherlich gab es einige Dinge die mir richtig gut gefielen aber es gab auch einiges was mir überhaupt nicht gefallen hat.Kurz zum Inhalt:Es herrscht Dürre, in Kaliforniern hat es schon ewig nicht mehr geregnet.Das führte dazu das sämtliches Leben zum Stillstand kam.Fast die ganze Bevölkerung flieht in andere Staaten der USA, in der Hoffnung dort noch Wasser zu finden.Den Schreibstil der Autorin empfand ich teilweise als anstrengend. Er war zu detailliert, das führte dazu das ich mich schnell langweilte. An sich mag ich einen solchen Stil recht gerne nur leider übertrieb es die Autorin.Das Buch zog sich dadurch unnötig in die Länge. Natürlich war mir klar das es sich bei diesem Buch um eine anspruchsvolle Dystopie handelt, doch ich fand es einfach zu anspruchsvoll.Im Vordergrund des Buches stehen Luz und Ray, sie ein ehemaliges Model und er ein Surfer.Das Buch ist in verschiedene Teile aufgeteilt, der erste Teil ist an sich ist noch Recht spannend, dieser beschreibt das Leben in der vertrockneten Einöde, er beschreibt das Dasein von Luz und Ray.Ich muss gestehen es kam mir teilweise wie ein Kampf vor, ich musste mich durch das Buch kämpfen, ich musste aufpassen das ich nicht Faden verlor, denn spätestens im zweiten Teil konnte das ziemlich leicht geschehen.Gerade auch weil die Gedanken von Luz immer wieder abschweiften, zurück zu ihrer Vergangenheit oder aber in ihre eigene Fantasiewelt und das empfand ich als ziemlich anstrengend.Vielleicht hatte ich auch nicht die nötige Geduld? Wer weiß, auf jeden Fall brauchte ich ziemlich lange für dieses Buch.Irgendwann hatte ich es aufgegeben nach einen tieferen Sinn der Story zu suchen.Was mir positiv aufgefallen ist war die geschilderten Misstände und die vertrocknete Welt.Dieses Buch regt auch klar zum Nachdenken an, es zeigt auf was geschehen kann wenn man der Natur zu viel abverlangt, es zeigt was geschieht wenn man die Natur als Selbstverständlichkeit sieht.Ich habe mir lange Gedanken gemacht wie ich dieses Buch bewerten soll.Ich gebe diesem Buch 3 Punkte, mehr ist leider nicht drin.Empfehlen kann ich dieses Buch nur bedingt.Solltet ihr Interesse an diesem Buch haben so würde ich euch empfehlen erst einmal die Leseprobe zu lesen.Fazit:Mit "Gold Ruhm Zitrus" ist der Autorin eine etwas langatmige Dystopie gelungen die völlig anders ist. Leider konnte sie mich nur teilweise überzeugen.Daher bekommt dieses Buch von mir 3 Punkte.

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  • Estrella

    Gold Ruhm Zitrus

    walli007

    15. October 2016 um 15:38

    Es herrscht Dürre in Kalifornien, schon so lange, dass große Teile der Bevölkerung in Staaten der USA gezogen, umgesiedelt oder geflohen sind, in denen es noch Wasser gibt. Und die Wüste breitet sich aus. Es ist ungewiss, wie lange Los Angeles noch eine Zuflucht bietet. Hier leben sie: Luz, das Wüstenkind und ehemalige Modell, und Ray, der Surfer. Eines Abends nach dem Regentanz passen sie für eine Gruppe Jugendlicher auf ein Kleinkind auf. Luz kann nicht mehr von dem kleinen Mädchen lassen, so plötzlich ist sie von Muttergefühlen übermannt. Sie nehmen das Kind mit und nennen sie Ig. Doch was, wenn die Kleine gesucht wird. Ray und Luz beschließen, sich auf den Weg nach Osten zu machen. Keine sehr schöne Zukunft wird in diesem Roman aufgezeigt. Die Menschheit hat es geschafft, große Teile des Südwestens der USA veröden zu lassen. Zwar wurde jahrelang alles versucht, die Ausbreitung der Wüste aufzuhalten, doch die immer mächtiger werdenden Wanderdünen haben alles unter sich begraben. Soweit kommt es also, wenn man der Natur zu viel abverlangt. Auf eine Art wehrt sie sich doch. Allerdings, wurde tatsächlich alles getan? Und ist die Wüste wirklich diese Ödnis, als die sie dargestellt wird. Schon kurz nach dem Aufbruch stranden Ray und Luz in der gleißenden Hitze und Ray macht sich auf die Suche nach Rettung. In drei Büchern wird von verschiedenen Blickpunkten aus von Luz, Ray und Ig berichtet. Gespickt mit erklärenden Hintergrundinformationen, von denen man sich mitunter fragt, ob sie noch Fiktion oder schon Fakten sind. Aus diesen teils fortlaufend erzählten Handlungsteilen und teils wie aus Spickzetteln zusammengeflickten Momenten entsteht ein Bild von einer Gesellschaft, in der man nicht leben möchte. Desinformation scheint egal ob im Kleinen oder im Großen an der Tagesordnung zu sein. Häufig treten Strukturen zutage, in denen Menschen benutzt werden. Da ist ein Guru nicht besser als die Herrschenden. Die einfachen Menschen sind es, die auf der Strecke bleiben, die ausgestoßen werden, wenn sie ihren Zweck nicht erfüllen. Durch viele Auslassungen oder Passagen, die einen Blick von außerhalb auf das Geschehen werfen, wirkt das Werk der Autorin Clare Vaye Watkins manchmal eher sperrig. Obwohl diese Dystopie mitunter wie ein Weckruf klingt, doch mehr auf die Natur achtzugeben, fällt das Fortfahren mit der Lektüre gerade in den sehr berichtend verfassen Passagen nicht immer leicht. Doch dann wieder ist man von der Handlung derart gefesselt, dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Ein vielschichtiger Roman, der es seinen Lesern nicht ganz leicht macht, der aber zum Nachdenken anregt und damit sehr viel bietet. 3,5 Sterne

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  • Ungewöhnliche Dystopie mit Brüchen

    Gold Ruhm Zitrus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2016 um 11:31

    "Gold Ruhm Zitrus" hebt sich von anderen Dystopien der letzten Jahre dadurch ab, dass es mal nicht um einen Hoffnugnsträger oder eine Hoffnungsträgerin geht und darum, ein Volk aus der Unterdrückung durch ein System zu befreien. Der Fokus liegt bei diesem Buch auf dem Leben und Überleben in einer lebensfeindlichen Welt. Regierungsorganisationen und dergleichen kommen vor, spielen jedoch nur am Rande eine Rolle. Vieles bleibt im Dunkeln, auch für den Leser. Das sehe ich aber nicht als negativ an. Die Erzählpserpektive betrachtet das Geschehen aus dem Blickwinkel verschiedener Protagonisten, die selbst nicht alle Zusammenhänge kennen. Das unterstreicht die bedrohliche Atmosphäre im ausgedörrten Kalifornien. Manchmal ist es etwas schwer, der Handlung zu folgen, da das Buch voller Brüche steckt. Es ist in mehrere Abschnitte unterteilt und immer wieder muss man das Geschehene als Leser neu ordnen. Das verdeutlicht allerdings auch die unsichere Situation von Luz und Ray, um die sich "Gold Ruhm Zitrus" dreht. Obwohl das Buch streckenweise etwas sperrig ist, habe ich es insgesamt gerne gelesen. Es verlangt dem Leser einiges ab, da es sich nicht einfach runter liest, bietet aber einige schöne Szenen, interessante Charaktere und bedenkenswerte Momente.

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  • Ärgerlich, anstrengend und überflüssig

    Gold Ruhm Zitrus

    sursulapitschi

    02. October 2016 um 11:48

    Gold, Ruhm, Zitrus, von diesem Buch habe ich mir dystopischen Grusel mit Anspruch erhofft und ihn wohl irgendwie auch bekommen. Eigentlich ist dieses Buch unlesbar anspruchsvoll. Und auch wenn ich die Möglichkeit nicht ganz ausschließen kann, dass es schlichtweg zu hoch für mich sein könnte, bin ich doch kaum fertig geworden mit dem Markieren kruder Textstellen. "Ray lachte nicht, obwohl es lächerlich war. Luz wusste das selbst, auch in diesem Moment, nur dass das Bewusstsein davon unter dem Gefühl, an der Vogelzunge und dem Muskeltypen und der Puppe zu ersticken, vergraben lag."Es tut mir sehr Leid, als offenbar erste Rezensentin dieses Buch beurteilen zu müssen. Zwischendurch habe ich in meiner Verzweiflung nach Stimmen dazu gesucht und nichts gefunden, nirgendwo. Hat es noch keiner geschafft, es fertig zu lesen? Gut, dann ist das hier wohl eine Mission.Das erste Drittel des Buches ist noch ganz spannend. Eindrucksvoll wird hier ein vertrocknetes, zerstörtes Amerika beschrieben, in dem Luz und Ray ihr Dasein fristen, bis sie ein heimaltloses Kleinkind aufnehmen und beschließen, eine wohnlichere Gegend zu suchen. Ab und an stolpert man über seltsam formulierte Passagen, bei denen man sich fragt, ob hier eventuell die Übersetzung unglücklich ist, oder ob sich die Autorin verlaufen hat."Durch Tränen sah Luz das Licht, das auf den Mustang-Vorhang fiel. Es war ein nachträgliches Licht, und obwohl es gleichzeitig beinah das Gegenstück zu vorausgeschicktem Licht war, hatte es eine gänzlich andere Qualität."Dann landet Luz bei einer obskuren Sekte, die Wege gefunden hat, neben einer alles zerstörenden Wanderdüne zu überleben. Ein irrer, aber charismatischer Guru, undurchsichtige Wüstenphilosophie und Drogen kommen ins Spiel. Außerdem hat sich die Autorin wohl inzwischen warm geschrieben, was dem Leser zunehmend lange, verwirrende Beschreibungen beschert. Die Gedanken der Protagonisten schweifen ab, fliegen in die Vergangenheit oder ins Reich der Fantasie. Langsam hat man Mühe, der Handlung zu folgen. Während man noch versucht, diese Sekte zu fassen zu bekommen, rutscht das Geschehen dann doch eher in eine Art Liebesdrama mit exzessiven Sex-Szenen und jeder Menge riesengroßer Gefühle ab.„Seine unbefangene Offenheit brachte auch Luz´ Augen Tränen und Wörter, alle Wörter außer den vier geheimsten – Wir haben sie genommen -, die eines Tages in ihr sterben würden und an die sie sich schon jetzt kaum noch erinnerte, so tief war sie darin verwickelt, sich der Demütigung ihrer einsamen Kindheit im verwüsteten Westen zu entledigen.“Nach etwa zwei Dritteln des Buches habe ich aufgegeben, einen tieferen Sinn zu suchen, obwohl ich mir sicher bin, da ist einer irgendwo in dem Wortwust. Damit mögen sich Menschen auseinandersetzen, die geduldiger sind als ich. Ich habe keine Lust, darüber nachzudenken, ob die Frage „Vermisst du deine Grundfarben?“ poetisch, tiefsinnig oder dumm ist.Für mich war dieses Buch ärgerlich, anstrengend und überflüssig.

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