Menschen sind wie sehr viele Säugetiere von Hause aus neugierig, was eine Grundlage für den Antrieb des Lernens ist. Aus diesem Grund schauen wir bei außergewöhnlichen Ereignissen besonders genau hin und deshalb bleiben diese Ereignisse besonders lange im Gedächtnis der Menschen hängen. Das gilt nicht nur für massive menschengemachte Ereignisse wie Kriege oder Terroranschläge, sondern auch für die gewaltigen Naturkatastrophen. Und genau um letztere geht es in diesem Wissensbuch für Kinder ab zirka acht Jahren.
Die Naturkatastrophen machen ein ums andere Mal sehr deutlich, welche Kraft in ihnen steckt und wie wenig der Mensch in der Lage ist, sich diese „Untertan zu machen“. Wie entstehen eigentlich die Naturkatastrophen, wie können sich die Menschen davor schützen und wie können diese vorhergesagt werden?
In diesem Buch werden sehr anschaulich Naturkatastrophen, wie Stürme, Erdbeben oder Lawinen beleuchtet. Aber auch andere Ereignisse haben den Weg in das Buch gefunden, wie z.B. Infektionskrankheiten oder Pandemien. Außerdem gibt es einen kleinen Ausblick, worauf sich die Menschheit angesichts des Klimawandels gefasst machen muss.
Wer durch das Buch blättert, wird entdecken, dass der Textanteil relativ groß ist, so dass viele Informationen vermittelt werden. Für lesefaule Kinder und Erwachsene kann das herausfordernd sein, auch wenn die Texte für Kinder verständlich geschrieben wurden, ohne einen gewissen Anspruch zu verlieren. Anhand von Illustrationen, Zeichnungen und Fotografien werden die Informationen optisch untermauert, so dass das Wissen besser verankert wird. Bei Naturkatastrophen kommt es bekanntlich zu sehr dramatischen Ereignissen, die sich am ehesten mit Fotografien erfassen lassen.
Fazit
So sehr wir Menschen auf Katastrophen und Unfälle fixiert sind, so sehr muss der Mensch diese verstehen. Nur so kann man sich davor schützen. Das Wissen, wie Naturkatastrophen entstehen, welchen Schaden diese anrichten können und wie der Mensch darauf reagiert, wird in diesem Buch über viele Bereiche sehr anschaulich gezeigt, ohne dass der Gedanke nach einer überbordenden „Sensationslust“ aufkeimt.



