Claire Winter Die verbotene Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter

London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld ...

nicht mein Fall fand es langweilig

— CorneliaP
CorneliaP

Gut durchdachter Plot mit glaubwürdigen Figuren und wenigen Mängeln (****)

— Insider2199
Insider2199

Ein schöner Roman, der vier Sterne für einen tollen Schreibstil, tolle Charaktere und eine sehr gelungene zeitliche Einbettung bekommt.

— Bandelo
Bandelo

Eine spannende und dramatische Geschichte

— Yolande
Yolande

http://sabisbooks.blogspot.de/2017/06/rezension-zu-die-verbotene-zeit-von.html

— saboez
saboez

Berührend, emotional und spannend bis zum Schluss!

— YvetteH
YvetteH

Ein sehr spannendes und gut konstruiertes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

— Literaturwerkstatt-kreativ
Literaturwerkstatt-kreativ

Eine wundervolles Buch! Eine berührende Geschichte erzählt in zwei unterschiedlichen Zeitsträngen. Extrem spannend!

— MissMinaHarker
MissMinaHarker

Ein tiefgründiger Roman, der mitfühlend, erwärmend aber verstörend ist. Ein fantastisches Buch, welches unbedingt gelesen werden sollte.

— Losnl
Losnl

Eine wirklich sehr schön geschriebene, emotionale, mitfühlende und vor allem mitreißende Geschichte!! Jedem zu empfehlen...

— Any91
Any91

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  • Themen
  • Gut durchdachter Plot mit glaubwürdigen Figuren und wenigen Mängeln

    Die verbotene Zeit
    Insider2199

    Insider2199

    02. July 2017 um 22:20

    Gut durchdachter Plot mit glaubwürdigen Figuren und wenigen Mängeln Die Autorin, die heute in Berlin lebt, studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Der vorliegende Roman ist mein erstes Buch von ihr. Zum Inhalt (Klappentext): London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld ... Meine Meinung: Dieser Roman lebt eindeutig von dem sehr gut durchdachten Plot und auch die Erzählstruktur gefiel mir recht gut: zwei Handlungsstränge (Gegenwart: London, 1975 und Vergangenheit: Berlin, 2. Weltkrieg) werden parallel erzählt und bedingen sich gegenseitig, d.h. die Heldin erfährt in der Gegenwart eine Neuigkeit, vorauf dann im Neben-Plot Bezug genommen wird. So zu erzählen, ist nicht einfach, das erfordert einen gut durchdachten Plot und ein gutes Timing. Auch die Biografien der Figuren und ihre Motivationen fand ich sehr glaubhaft. Was ich nicht so gut fand, waren ein paar sprachliche Mängel (meist Wiederholungen), tw. nicht ganz glaubwürdige Dialoge und zum Schluss hin wurden tw. ganze Background-Stories im Zeitraffer hastig erzählt, ganz so als sei der Autorin bewusst geworden, dass sie nun zum Schluss kommen müsse. Ich hätte eher ein wenig im Mittelteil gestrafft – da ging ein wenig das Tempo verloren –, dafür das Ende aber etwas ausführlicher behandelt (d.h. mehr Szenen, weniger erklärender Text im Zeitraffer), denn dramaturgisch ist die Auflösung auf jeden Fall der beste Teil. Fazit: Sehr unterhaltsamer Roman, gut durchdachter Plot mit glaubwürdigen Figuren. Jedoch ein paar sprachliche Mängel und am Ende etwas zu viele Schilderungen im Zeitraffer (mehr Szenen hätten mir besser gefallen), dafür ziehe ich dann auch einen Stern ab. Insgesamt aber sehr zu empfehlen!

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    • 2
  • Verbotene Zeit

    Die verbotene Zeit
    Bandelo

    Bandelo

    02. July 2017 um 00:39

    Erster Satz: Sie hatte die Tür zugeschlagen und war aus dem Haus gerannt - den schmalen Weg durch den Garten entlang und weiter uz der Sandstraße, die ans Meer führte.     Wie komme ich zu dem Buch? Es ist in der Top 3 Voting Challenge im Juni gewählt worden.         Cover und Einband: Das Cover zeigt ein Pärchen, welches Arm in Arm eine Straße hinabgeht. Es passt zur Geschichte. Da ich die E-Book Version gelesen habe, kann ich zum Einband nichts sagen.        Layout: Die Geschichte erzählt von zwei verschiedenen Generationen, welche miteinander verstrickt sind. Es werden immer wieder ein paar Kapitel in der einen, dann wieder ein paar Kapitel in der anderen Zeit geschrieben. Doch zu Beginn steht immer eine Zeitangabe und der Name, des Protagonisten/der Protagonistin in der jeweiligen Zeit, sodass man sich gut zurecht finden kann.       Inhalt: Wie schon erwähnt spielt die Geschichte in zwei Zeiten. In der einen hatte die Protagonistin einen Autounfall und kann sich an die Monate davor nicht mehr erinnern. Sie wird jedoch das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt und ihr die Menschen etwas verschweigen. So macht sie sich auf die Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen...Mir gefällt, dass es zwei Parallele Erzählungen gibt, zwei Generationen, jede in einer Zeit, die für mich heute nicht greifbar ist. Jede in einer Zeit, die nicht einfach ist. Und doch sind beide miteinander verbunden.Der Schreibstil ist wirklich gut, es ist spannend und als Leser kann ich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Durch die Zeitsprünge nach ein paar Kapiteln gibt es im Buch immer wieder kleine Cliffhanger, die dann von einer neuen, spannenden Geschichte abgelöst werden.Besonders gelungen finde ich den geschichtlichen Umriss der Jahre 1930 und folgende. Die damaligen Geschehnisse sind so selbstverständlich in die Geschichte der Person eingeflossen und so prägnant dargestellt, dass ich mich das erste mal auf das Thema einlassen konnte. Fazit: Es ist ein schöner Roman, der vier Sterne für einen tollen Schreibstil, tolle Charaktere und eine sehr gelungene zeitliche Einbettung bekommt.    Ich empfehle euch das Buch wenn... ...ihr eine gute Geschichte lesen wollt. welche elegant mit dem geschichtlichen Hintergrund des 2. Weltkrieges und der Zeit 30 Jahre darauf gespickt ist.      

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    • 3
  • Eine spannende und dramatische Geschichte

    Die verbotene Zeit
    Yolande

    Yolande

    28. June 2017 um 11:46

    Inhalt (Klappentext): London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld....Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Einmal 1975, die zweite in der Zeit von 1922-1946. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Story selbst ist sehr gut und spannend und zum Ende hin wird es sogar regelrecht dramatisch. Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar, allerdings waren manche der Charaktere für meinen Geschmack etwas zu extrem, andere wiederum sehr flach dargestellt. Leider konnte ich mich nie so richtig auf das Buch einlassen, weil ich es in einer Zeit las, in der es bei mir ziemlich hektisch zuging. Vielleicht konnte es mich deshalb nie so richtig packen. Trotzdem finde ich, dass es ein sehr gutes Buch ist und gebe 4 Sterne.

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  • steigende Spannung mit jeder Seite

    Die verbotene Zeit
    saboez

    saboez

    23. June 2017 um 18:17

    Hey ihr süßen, ich bin wieder zurück mit einer Rezension. Diesmal ist es ein historischer Roman vom Diana Verlag. Danke an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar. Der Roman trägt den Titel "Die verbotene Zeit" und wurde von Claire Winter verfasst.Klappentext:Tiefe Freundschaft und leidenschaftliche Liebe in einer gnadenlosen ZeitLondon 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld...

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  • Zeitreise

    Die verbotene Zeit
    Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt-kreativ

    08. June 2017 um 08:45

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter Claire Winter schreibt einen Roman der auf zwei Zeitebenen spielt. Im Jahr 1975 spielt die Geschichte in London. Dort erholt sich Carla Whiteman von den Folgen eines Autounfalles. Sie leidet noch an einer Amnesie und kann sich an die letzten Monate vor ihrem Unfall nicht erinnern. Ihr Mann Tom ist zwar sehr bemüht um sie, Carla hat aber das ungute Gefühl, dass er ihr nicht alles über die Zeit vor dem Unfall sagt. Genauso geht es ihr mit ihrem Vater. Auch er scheint Informationen zurückzuhalten. Carl versucht aber die verlorene Zeit zu rekonstruieren und stößt dabei auf den Journalisten David Grant. Carla hatte bereits vor ihrem Unfall zu ihm Kontakt aufgenommen, weil sie auf ein Geheimnis ihrer Eltern gestoßen war. Möglicherweise lebt ihre vor 16 Jahren verschwundene Schwester Anastasia noch. Bei ihren Recherchen muss Carla nun weit zurück gehen; zurück ins Jahr 1922 nach Berlin. Dort wächst Carlas Mutter Dora Wilmer im Haus der Familie Theußenberg, einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie, auf. Doras Mutter war als Hausmädchen dort angestellt. An einem Wintertag rettet Dora Edith - der Tochter der Familie Theußenberg - das Leben. Seit dem Tag sind die beiden Mädchen unzertrennlich und eine tiefe Freundschaft verbindet sie ihr Leben lang. Zusammen gehen sie zur Schule, werden gemeinsam erwachsen. Dora heiratet den ehemaliger Sportler Paul Behringer und Edith den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Die Nationalsozialisten haben mittlerweile die Macht übernommen. An einem Tag begegnet Edith - Jules Cohn - wieder . Er ist ein jüdischer Musiker und war oft im Haus ihrer Eltern zu Gast und hat dort musiziert. Jules arbeitet im Untergrund und hilft anderen Juden. Edith schließt sich heimlich der Organisation an. Edith und Jules werden ein Liebespaar. Edith bewegt sich auf sehr dünnen Eis! Während dieser harten und schweren Zeit muss Edith ihre Freundin Dora um etwas bitten. Eine Bitte die ihr aller Leben verändern - und noch Auswirkungen auf die nächste Generation haben wird. Fazit:Claire Winter (Pseudonym für Claudia Ziegler), ist es gelungen ein ergreifendes und packendes Buch voller Gefühl, Spannung und Schicksalsschläge zu schreiben. Schon mit dem Prolog der sofort neugierig macht begann die Faszination. Durch den ständigen Wechsel der zwei Erzählstränge und ihren dazugehörigen Protagonisten wurde das Buch nie langweilig und die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten. Protagonisten, die so gut und einfühlsam beschrieben werden, dass sie mir immer sehr lebendig vor meinem geistigen Auge erschienen. Der Schreibstil ist flüssig und gradlinig, die Handlungen sind leicht und verständlich beschrieben, sodass man der Autorin immer gut folgen kann. Auch die geschichtlichen Hintergründe sind hervorragend recherchiert. Besonders gut hat mir der Beginn des Buches gefallen, vor dem Krieg, wo Ediths und Doras Freundschaft beginnt und beide glücklich im pulsierenden Berlin der Dreißigerjahre lebten.Das Cover ist in einem schönen türkisfarbenen Ton gehalten, - für sich stehend sehr schön, hätte mich aber nicht dazu veranlasst nach dem Buch zu greifen. Ebenso der Titel; „Die verbotene Zeit“ hat mich nicht sonderlich angesprochen. Zum Glück bin ich bei Lovelybooks über das Buch gestolpert, sonst wäre mir wahrlich ein Lesevergnügen entgangen. Für diesen Roman spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus !!! www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/06/08/zeitreise/ Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Geheimnisse einer dunklen Zeit!

    Die verbotene Zeit
    YvetteH

    YvetteH

    06. June 2017 um 19:36

    Klappentext:London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld ...Meine Meinung:Dieses Buch hat mich berührt und gefesselt.Mit einem flüssigen und sehr spannenden Schreibstil nimmt die Autorin den Leser mit in eine Geschichte über Geheimnisse, Schuldgefühle, Leid und Hoffnung in Zeiten des Zweiten Weltkrieges und Jahre darüber hinaus.Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und geschichtliche Hintergründe gut recherchiert. Ich konnte sie mir gut vorstellen, ob Carla mit ihren Zweifeln und der Last des Gedächtnisverlustes oder Edith und Dora, Freundinnen aus verschiedenen Welten oder auch deren Männer dazu. Man hat plastische Bilder vor sich und entwickelt schnell Sympathien oder auch nicht.Trotz der Zeitsprünge ist die Handlung gut nachvollziehbar. Man fiebert mit Carla und David bei deren Recherchen, man hofft und bangt mit Edith, Dora, Paul und Jules in den 30/40iger Jahren. Dabei wird eine Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss hält und ich wollte das Buch nur ungern aus der Hand legen.Mein Fazit:Ein tolles Buch über eine schlimme Zeit, das ich sehr gern weiterempfehle. Von mir gibt es dafür5 Sterne.

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    • 2
  • Tiefgründig und beeindruckend!

    Die verbotene Zeit
    Losnl

    Losnl

    10. May 2017 um 10:14

    „Tiefe Freundschaft und leidenschaftliche Liebe in einer gnadenlosen Zeit“London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen teilweise ausgelöscht. Bei dem Versuch, die ausgelöschten Erinnerungen zu rekonstruieren, lernt Carla den Journalisten David Grant kennen. Er behauptet, sie sei vor dem Unfall auf der Suche nach ihrer vor sechzehn Jahren an der Küste von Cornwall, verschollen Schwester gewesen. Ein ungutes Gefühl beschleicht Carla, denn ihr Mann Tom und ihr Vater scheinen etwas vor ihr zu verheimlichen.Die Wahrheit führt Carla zurück in die Vergangenheit, nach Berlin in den Dreißiger Jahren, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft, einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld...Berlin 1922: Edith und Dora verbindet trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, eine tiefe Freundschaft, so als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter des Hausmädchens und Edith die, eines reichen Papierfabrikanten. Diese Freundschaft ziemte sich zu damaligen Zeiten nicht, dennoch wuchsen sie gemeinsam auf und ihre Verbundenheit bleibt ihnen als Erwachsene noch erhalten. Dora heiratet den ehemaligen Sportler Paul Behringer, während Edith in die Ehe mit dem Adligen Maximilian von Stettenheim eingeht. In den politisch gefährlichen Zeiten, begegnet Edith ihrem alten Freund Jules Cohn wieder. Sie lässt sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und aktiv im Widerstand tätig. Dora ist und bleibt der einzige Mensch, dem Edith vertraut und sie ist gezwungen ihre Freundin um etwas zu bitten, das ihr aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird...Claire Winter hat mit dem Roman „ Die verbotene Zeit“ einen tiefgründigen und ergreifenden Roman vorgelegt, der mich sehr beeindruckt. Als Stilmittel greift die Autorin auf zwei unterschiedliche Zeitebenen zurück, was mir außerordentlich gut gefiel. Gegenwart: Nach ihrem Unfall setzt Carla alles daran, um ihre Wissenslücken zu füllen. Ihr Ehemann Tom scheint ihr dabei keine große Hilfe, ganz im Gegenteil Carla spürt das er ihr etwas verheimlich. Die Hilflosigkeit sowie Carlas Gefühle, die Wahrheit nicht zu kennen, setzt Claire Winter gekonnt in Szene. Carla ist eine sehr starke bewundernswerte Frau, die ein sehr feines Gespür hat und weiß was sie will. Anstatt sich mit den Aussagen ihres Mannes oder des Vaters zufrieden zu geben, forscht sie weiterhin nach Antworten auf ihre unbeantworteten Fragen.Diese führen sie nach Berlin in die Vergangenheit.Der Leser durchlebt einen Zeitsprung in den frühen Beginn der Naziherrschaft. Edith und Dora verbindet eine tiefe Freundschaft, wobei die Freundinnen sehr unterschiedliche Charaktere darstellen. Dora ist eine zurückhaltende und eher schüchterne junge Frau, die sich auf die ihr wichtigen Dinge im Leben konzentriert. Sie arbeitet als Krankenschwester und lernt dabei ihren späteren Ehemann Paul kennen und lieben.Während Edith eine äußerst schillernde Person widerspiegelt, die das Leben in vollen Zügen genießt. Dies ändert sich jedoch, als sie beginnt die Machenschaften ihres unsympathischen Gatten Maximilian zu hinterfragen. Es wird eine Zeit offenbart und durchlebt, in der ich mit den Charakteren bangen, hoffen und zittern musste. Die Schilderung der bedrückenden Naziregentschaft hat mich sehr traurig und fassungslos gestimmt. Es gibt im Leben der Charaktere viele erschütternde aber auch ermunternde Ereignisse die sehr authentisch und bildlich dargestellt werden. Die Geschichte erfährt durch ihre Vielschichtigkeit und den verschiedenen Perspektiven, ein äußerstes Maß an Spannung und Tragik. Der rote Faden zieht sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und ergibt schlussendlich ein stimmiges Gesamtbild.Das Buch stellt für mich einen sehr beeindruckenden und tiefgründigen Roman dar, den ich in meinen Gedanken behalten werde. Der Autorin Claire Winter ist es hierbei gelungen, von sich zu überzeugen. Somit hat sie mit diesem Buch ein Leserherz mehr für sich gewonnen.Absolute Leseempfehlung!

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  • Buchverlosung zu "Die verbotene Zeit" von Claire Winter

    Die verbotene Zeit
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Leserinnen & -Leser und Fans von geheimnisvollen Familienromanen, wir freuen uns SEHR, dass Ihr zu diesem außergewöhnlichen Roman schon so VIELE Leseeindrücke geteilt habt! Großartig! Dankeschön! Jetzt erscheint die Taschenbuch-Ausgabe dieses bestsellerverdächtigen Stoffs - und so haben wir uns für Euch eine schöne Aktion ausgedacht: Claire Winter wird für Euch 10 druckfrische Buchexemplare signieren, die Ihr hier gewinnen könnt! Bewerbt Euch doch!  Und hier nochmal kurz zur Erinnerung, worum es geht: Eine tiefe Freundschaft und eine leidenschaftliche Liebe in einer gnadenlosen Zeit ... 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlose an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld. Berlin 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ... Und hier gibt es auch eine Leseprobe Wir drücken Euch die Daumen, dass die Glücksfee Euch ziehen wird, Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.

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    • 242
  • Tiefgründig und ergreifend!

    Die verbotene Zeit
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    05. May 2017 um 18:49

    Dieser Roman war unglaublich ergreifend und packend. Der Prolog hat mich hier sofort neugierig gemacht und ganz viele Fragen aufgeworfen. Clara hat nach einem schweren Unfall einen Gedächtnisverlust, der sie die letzten Monate vor dem Unfall hat vergessen lassen. Schnell spürt sie, das vieles um sie herum nicht so ist wie es scheint und sie hat das Gefühl von ihrem Mann und ihrem Vater nur belogen zu werden. Doch lügen die anderen und verheimlichen ihr etwas? Und wenn ja, warum? Schnell stößt Claire auf David, den sie bereits vor dem Unfall zu kennen schien und beide wollen die Geheimnisse um ihre Familie, ihre verschwundene Schwester und noch vielen weiteren Fragen, ergründen. Clara war mir sofort sympathisch und die Autorin hat sie und auch die anderen Protagonisten sehr echt und tiefgründig beschrieben. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und ist unglaublich interessant, stabil und auch geheimnisvoll. Ich habe über jeden Charakter sehr gern gelesen und mich nie gelangweilt. Die Geschichte ist unterteilt in Gegenwart und Vergangenheit. Man liest hier einmal über Clara im "jetzt" und abwechseln über Edith, Dora, Paul, Jules und den anderen Charakteren von "früher" in Berlin. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt aber in der Vergangenheit, in den 1930-40er Jahren. Die Vergangenheit der Protagonisten war unheimlich ergreifend und realitätsnah, ich hatte hier öfter das Gefühl mitten unter ihnen zu sein und die Geschehnisse hautnah zu spüren. Die Autorin hatte hier ein ganz feines Händchen für Feinheiten, ganz viel Liebe und auch Dramatik. Es wurden sehr viele unterschiedliche Aspekte mit aufgenommen, so das die Geschichte unheimlich vielschichtig war. Alles was in der Vergangenheit passiert ist geht so tief unter die Haut und zieht ihren Faden komplett bis in die Zukunft. Schnell war klar, das Paul seiner Tochter nicht die Wahrheit über die Vergangenheit und vor allem Edith sagt und gleichzeitig entstehen immer mehr Fragen in Claras Kopf. Was verbirgt Dora? War sie schon immer so depressiv? Sie beschließt, in die Vergangenheit einzutauchen und Berlin zu erkunden. Hier möchte ich jetzt nicht mehr zuviel verraten. Es passieren so viele Dinge auf einmal und es finden sich immer mehr Erklärungen und Antworten auf die ganzen Fragen und das auf eine so emotionale Art und Weise, das man eigentlich nur heulen kann. Zum Schluss bleiben keine Fragen mehr offen und das Ende ist hier genau wie das ganze Buch...einfach wundervoll und sehr tief bewegend.

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  • Steht Morton und Webb in Nichts nach

    Die verbotene Zeit
    sahni

    sahni

    05. May 2017 um 16:13

    Bücher von Kate Morton oder auch Katherine Webb mag ich sehr gerne. Sie spielen in der Gegenwart aber auch in der Vergangenheit. Sie leben von den Gefühlen und Problemen der Hauptprotagonisten und ziehen den Leser unweigerlich in vergangene Tage hinein. Familie, Geheimnisse und Liebe stehen an erster Stelle. Auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts kommt nicht zu kurz. Solche Bücher vollbringen Wunder, denn sie lassen den Alltag für kurze Zeit verschwinden und eine ganz andere Epoche vor dem inneren Auge entstehen. Aber nicht nur Webb und Morton scheinen in diesem Genre sehr begabt zu sein, auch Claire Winter hat mich mit „Die verbotene Zeit“ absolut gefesselt und mitgerissen. Der Name kommt auf die Liste der zu lesenden Autoren Die 30er und 40er Jahre rund um Dora und Edith konnten mich am meisten begeistern und mitnehmen. Die beiden sind sehr unterschiedlich, dennoch kann man sich mit ihnen identifizieren. Nach und nach bekommt man das Gefühl, die Frauen wirklich zu kennen, ihren Charakter, ihre Ängste und Wünsche. Ganz so, als gäbe es sie auch im richtigen Leben, ganz so, als würde ich sie seit Langem kennen. Was Dora und auch Edith durchmachen müssen ist unglaublich traurig aber andererseits gibt es auch genauso viele schöne Augenblicke. Auch die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach gekonnt in Szene gesetzt und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Sie sind keine blassen Randfiguren, sondern überzeugen auf ganzer Linie und machen die Geschichte noch glaubwürdiger. Mir hat die Darstellung der Zeit um den zweiten Weltkrieg sehr gefallen. Es war stimmig und gab dem Leser das Gefühl, er oder sie würde ein Sachbuch zum Thema lesen ohne jedoch von dem Geschichtenerzählen abzukommen. Es gibt nichts Besseres als Romane, die wunderbare Geschichten hervorbringen und dabei versuchen die tatsächliche Geschichte des 20. Jahrhunderts wiederzugeben und alles miteinander zu verknüpfen. Ich stelle mir das nicht gerade leicht vor, deshalb Hut ab vor der Autorin!Insgesamt mochte ich die Abschnitte rund um Carla (1975) etwas weniger, weil man sie, im Gegensatz zu Dora und Edith einfach nicht so gut kennenlernt. Ihre Geschichte kam mir zu kurz vor, als dass ich mich ihr wirklich nah hätte fühlen können. Auch finde ich es schade, dass die Beziehung zwischen ihr und Mann X nicht ausgebreitet wurde. Da fehlte mir etwas an Tiefe. Allerdings verstehe ich, dass eine der zwei Handlungsstränge überwiegen muss, und der andere hat mir darum umso besser gefallen.Fazit: Ein unglaublich einfühlsames Buch über die Schicksale von jungen Menschen in der Zeit des zweiten Weltkriegs. Klare Leseempfehlung!

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  • Die verbotene Zeit...

    Die verbotene Zeit
    Any91

    Any91

    20. April 2017 um 10:07

    Cover:Das Cover spricht mich ungemein an, es ist eines der schönsten Cover, die ich besitze. Es lässt erahnen, in welcher Zeit die Geschichte spielt und wie die Gebäude rauchig in den Himmel verschwinden ist einfach klasse.Der Titel lässt einige Interpretationen offen, nachdem ich das Buch nun gelesen habe, trifft es immer noch auf zwei Ereignisse zu - und auch das finde ich großartig!Inhalt:London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles dran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos verschwand. Doch kann die ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld.Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten und Städten - in Berlin ab 1929 bis hin zum zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit, sowie in London 1975.Das macht die Geschichte umso faszinierender...Es wird also einmal die Geschichte von Carla um 1975 erzählt - es geht um ihre Nachforschungen die sie bereits auch vor ihrem Autounfall begonnen hatte. Und es wird die Geschichte der frühen Dreißigerjahre erzählt, in der es um Dora - Carlas Mutter - und ihrer besten Freundin Edith geht. ... Mehr wird vom Inhalt des Buches nicht verraten... erstens würde man sonst spoilern ohne Ende, und das wäre unfair. Und zweitens bleibt es so einfach spannender :)Meinung:"Die verbotene Zeit" ist eines der besten Bücher, der besten Romane, die ich bisher gelesen habe. Es ist mir noch nie passiert, dass ich traurig war, als das Buch dem Ende zuging, ich Tränen in den Augen von der Handlung hatte, dass mir unzählige Male der Atem stockte...und, dass mir das Buch einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.Den Geschichtsunterricht bezüglich des zweiten Weltkrieges fand ich immer sehr langweilig, hier im Buch ist das komplett anders. Man hat das Gefühl mitten dabei zu sein und zu fühlen, was gerade in den Menschen vor sich geht - mal davon abgesehen, dass ich definitiv nicht hätte tauschen wollen.  Es ist grauenhaft, wie die Frauen damals behandelt wurden, aber auch toll zu sehen, wie sie versucht haben auszubrechen, zu kämpfen...Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!!  Und wenn ich selbst meinen Mann dazu bringe, tatsächlich dieses Buch zu lesen, weil es so interessant klingt (mein Mann ist absolut lesefaul), dann muss das wohl was heißen :DVerdiente 5/5 Sternen...

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  • Die verbotene Zeit

    Die verbotene Zeit
    Thrillertante

    Thrillertante

    19. April 2017 um 09:43

    1975: Carla hat einen Autounfall bei dem sie einen Teil ihrer Erinnerungen verliert. Sier lernt den Journalisten David Grant kennen, der behauptet, dass sie auf der Suche nach ihrer totgeglaubten Schwester gewesen sei, die sechzehn Jahre zuvor an der Küste von Cornwall verschwunden ist. Carla weiß nicht, ob und warum ihre Eltern sie anlügen, auch ihr Ehemann benimmt sich höchst seltsam und scheint kein großes Interesse daran zu haben, dass Carla ihre Erinnerungen wiederbekommt. Carla forscht nach bis in die Dreißigerjahre in Berlin und stößt auf einer sehr ungewöhnliche Freundschaft... 1922: Edith und Dora sind allerbeste Freundinnen. Doras Mutter arbeitet im Haus der reichen Eltern von Edith als Hausmädchen. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, was Doras Mutter weniger begeistert, denn die Freundschaft gilt in dieser Zeit als unschicklich. Trotz aller Widrigkeiten bleiben die beiden Mädchen ihr ganzes Leben lang befreundet. Beide Frauen heiraten.Dora ist mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer glücklich und Edith bemerkt schnell, dass sie mit der Heirat des unsymphatischen Adligen Maximilian von Stettenheim einen großen Fehler begangen hat. Ihre wahre Liebe Jules Cohn scheint aber unerfüllt zu bleiben, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Eines Tages bittet Edith ihre Freundin um einen schier unmöglichen Gefallen,der das Leben aller für immer verändern wird... Claire Winter hat hier einen Roman geschaffen, der den Leser in die Anfänge der Nazizeit katapultiert. Unglaublich spannend und interessant schildert sie die Geschichte der beiden Freundinnen Dora und Edith. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Freundschaft allerdings ein ganzes Leben lang anhält. Ich habe gerade mit Edith mitgefiebert und mitgelitten, denn ihr Tun in der Nazizeit ist unheimlich gefährlich und ich hatte große Angst um sie und um Jules. Ediths Mann Maximilian von Stettenheim ist nicht der Mann zu, den er vorgibt zu sein. Unglaublich arrogant, hochnäsig und unsymphatisch schwebt er mehr oder weniger durchs Leben, als könnte ihm niemals irgendetwas passieren. Ich konnte Edith nicht verstehen, so einen Unsympath geehelicht zu haben. Allerdings bewegt sich Maximilian eben in der Gesellschaftsschicht, in der auch Edith heimisch ist. So scheint es dann doch nicht allzu verwunderlich. Dora ist ein unheimlich starke Frau. Was ihr in ihrem Leben widerfährt, wünscht man niemanden. Paul und Doras Liebe ist so groß, dass man das Gefühl hat, dass es nichts gibt, was die beiden je trennen könnte. Schon alleine das Kennenlernen der beiden findet auf ungewöhnliche und gleichzeitig gefährliche Weise statt. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten. Ich mache nun mal einen Zeitsprung ins Jahr 1975 zu Carla: nach ihrem Autounfall setzt sie alles daran, die Monate, die ihr Gedächtnis gelöscht hat zu rekonstruieren. Carlas Mann ist nicht unbedingt die größte Hilfe, denn man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass der irgendwas verbirgt. Auch ihre Eltern schweigen sich aus, sodass Claire keine andere Möglichkeit hat, als auf eigene Faust zu recherchieren. An ihrer Seite hat sie den Journalisten David Grant, der ihr bei ihrer Suche hilft. Was die beiden Stück für Stück rausbekommen ist erschütternd, herzergreifend und unglaublich. Die Autorin verwebt hier geschickt die beiden Geschichten zu einer Logischen Story, deren Spannung man sich nicht entziehen kann. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl mittendrin zu sein. Spazierte sowohl durch das Berlin der Dreißigerjahre, wie auch an der Küste Cornwalls. Der bildhafte Schreibstil der Autorin hat es mir möglich gemacht, mir sämtliche Örtlichkeiten gut vorzutellen. Auch die Zeichnung der Charaktere ist authentisch, ihr Tun nachvollziehbar und logisch. Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr weggelegt, allerdings musste ich das dann doch, um die Geschichte erstmal etwas sacken zu lassen. Gerne, sehr, sehr gerne mehr davon! Absolute Lessempfehlung!

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  • Die verbotene Zeit

    Die verbotene Zeit
    arunaa

    arunaa

    17. April 2017 um 12:59

    ist eine packende intensive Geschichte um ein Geheimnis, welches viele weitere mit sich brachte.Den Inhalt möchte ich hier nicht wiedergeben, aber mein Empfinden.Zu Beginn dachte ich immer, meine Güte, hier wird um den Brei geredet um dieses sogenannte Geheimnis. Ich hatte zeitweilig das Gefühl hier wird künstlich Spannung erzeugt, und es tendierte schon in Richtung 3 Sterne.Dann dachte ich mir; gut ich begleite jetzt mal Clara und dreh fast an der Sonne weil ich weiß da ist was und ich weiß aber nicht was.Nur Stück für Stück näherten wir uns der Wahrheit und was sol ich sagen?Es war genau richtig, denn diesen Stoff konnte man nur in kleinen Dosen verdauen. Mich hat es so gepackt und zum Schluß hatte das Buch für mich 5 und noch viele Sterne mehr verdient.Der Schreibstil hat auch eine Sogwirkung und dann wollte man ohnehin klopfenden Herzens wissen, wo es hinführt.Ein wahrer Pageturner!Mein Monatshighligt April 2017

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  • Ein spannender, teilweise trauriger und doch schöner Roman, denn das Gute kann nicht besiegt werden.

    Die verbotene Zeit
    NessiOtto

    NessiOtto

    25. March 2017 um 10:57

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.Ich musste mich zwingen, langsam zu Lesen, denn mabn will immer sehr schnell wissen, wie es weiter geht.Es gibt in diesem Buch sehr schöne Abschnitte, aber auch extrem traurige Abschnitte, was natürlich der damaligen Zeit mit der Judenverfolgung geschuldet ist.Das Buch spielt in mehreren Zeitebenen: Einmal von 1922 bis zum Ende des 2. Weltkrieges und in der heutigen Zeit, bzw. 1975 mit Rückblicken über das ges. Zeitgeschehen nach Ende des 2. Weltkrieges: Es beginnt mit der Freundschaft der Kinder namens Dora, die Tochter des Hausmädchens und Edith, die Tochter einer Papierfabrikantenfamilie, die sich durch das ganze Buch zieht, obwohl eine der beiden Frauen leider nicht so lange leben wird.Man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Versteht alles sofort, von Anfang an. Manche Bücher schaffen dies nicht und halten die Leser oft ab, weiterzulesen. Wie gesagt, dass ist in diesem Buch nicht der Fall.Die Autorin schreibt mit einer "Leichtigkeit" und schafft es, trotz vieler trauriger Momente und unglaublichen Greueltaten im Krieg, immer das Gute weiterleben zu lassen und so zieht sich das bis zum Ende durch und der Schluss ist, wie ich finde, deshalb auch so toll gelungen.Ich empfehle das Buch zu Lesen.https://www.amazon.de/review/R2MGR17MCFRVF9/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_rv

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  • Großes Kino ...

    Die verbotene Zeit
    vipfoto

    vipfoto

    14. March 2017 um 21:44

    Rezension von Diane Jordan … denn beim Lesen der vorliegenden Zeilen springt mein Kopfkino unweigerlich an und ich bin so begeistert, dass ich diesen Stoff gerne verfilmt hätte. Die verbotene Zeit von Claire Winter ist meines Erachtens ein großartiger Roman der mir beim Lesen mehrfach Herzklopfen bereitet hat. Ich empfinde viel Empathie für die Protagonisten und bin vom Schreibstil der Autorin gefesselt. Gekonnt werden zwei Erzähl-Zeitebenen geschickt miteinander verbunden, dass bewundere ich, denn so etwas ist gar nicht so leicht. Tiefer und tiefer taucht man als Leser in die teilweise recht dramatische Geschichte ein und wird nach und nach in den Bann gezogen. Und obwohl das Buch über 500 Seiten hat, hatte ich es recht schnell durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Und Familiengeheimnisse 😉 ziehen bei mir immer, da bin ich meist „hin und weg“ und mittendrin im Geschehen. Dieser Roman hat alles was ein „gutes“ Buch für mich haben muss: eine tolle Story mit historischem Flair, sympathische Protagonisten, Spannung, Liebe und Dramatik. Eins kann ich euch verraten, Die verbotene Zeit trifft ins Herz und geht unter die Haut. Es kann auch nicht schaden ein paar Taschentücher bereit zu legen. Aus dem Inhalt: London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld … Die Autorin: Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach »Die Schwestern von Sherwood« ist »Die verbotene Zeit« ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin.  Fazit: 5 Sterne***** und ich warte mit Ungeduld und voller Spannung auf neue Bücher dieser großartigen Schriftstellerin. Die verbotene Zeit ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 576 Seiten und kostet 9,99 Euro.  

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