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Diana_Verlag

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe LB-Leser und Fans der Autorin Claire Winter bzw. von meisterhaft erzählten Romanen, in denen die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt:

London, Berlin, Cornwall – drei verschiedene Schauplätze, drei ungleiche Welten: Eine Reise zwischen den Zeiten zu zwei Freundinnen und zu zwei Schwestern führt in die jüngste Vergangenheit.

Berlin, 1922 und 1935: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine enge und treue Freundschaft. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines wohlhabenden Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet schnell ihr Eheglück, während Edith sich in einen charismatischen Violinisten jüdischer Herkunft verliebt, der im Widerstand aktiv ist.

London und Cornwall, 1975: Carlas Erinnerungen an die letzten Monate sind wie ausgelöscht. Nach einem schweren Autounfall bemüht sich die junge Frau, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Dabei stößt sie auf die Telefonnummer eines Journalisten, der behauptet, Carla sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen – Anastasia, die vor fünfzehn Jahren an der Küste von Cornwall spurlos verschwand. Die Suche führt Carla zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer großen Liebe.

Claire Winter erzählt die bewegende Geschichte zweier unzertrennlicher Freundinnen – und wie eine einzige unbedachte Handlung in den Kriegswirren noch Jahrzehnte später das Leben zweier Schwestern unbewusst beeinflusst. Dabei gelingt es ihr, sowohl die Atmosphäre im Berlin der 30er Jahre als auch im London und Cornwall der 70er Jahre authentisch einzufangen, und die Leser zwischen den Zeiten und auf mehreren Handlungssträngen einem völlig überraschenden Ende zuzuführen!

Und hier gibt es auch eine Leseprobe

Wenn Ihr sowohl Edith und Dora, als auch Carla, begleiten und eine Zeitreise in die 20er, 30er und 70er Jahre starten wollt, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 06. Mai 2015 für eines der 10 Buchexemplare. Die Autorin nimmt an der Leserunde natürlich teil! Claire Winter hat auch noch eine ganz besondere Frage an Euch (bitte s.o.): Wie unterschiedlich darf man Eurer Meinung nach in einer Freundschaft sein? Was denkt Ihr?

Euer Team vom Diana Verlag und Claire Winter.

Autor: Claire Winter
Buch: Die verbotene Zeit

seschat

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Nun mein 2. Versuch, nachdem es bei der Buchverlosung leider nicht geklappt hat, dann vielleicht hier. Ich würde sehr gern an der launigen Zeitreise teilnehmen und ein Leseexemplar in den Händen halten dürfen.

Eine Freundschaft hält viel aus. Doch zu unterschiedlich dürfen meines Erachtens die Freunde nicht sein. Es geht um gegenseitiges Verständnis und das kann man besten herstellen, wenn man eine(n) Freundin/Freund hat, der die eigenen Werte teilt/respektiert und ähnliche Interessen hat. Unterschiede sind auf jeden Fall belebend, aber zu groß müssen sie nicht sein. Auch das Lebensalter spielt keine allzu große Rolle, wenn man sich versteht.

Lese_gerne

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh, da bewerbe ich mich gleich als zweite Person. Denn dieser Leserunde habe ich schon entgegen gefiebert. Da ich schon bei der Leserunde zu "Die Schwestern aus Sherwood" dabei war, wäre ich auch diesesmal wieder gerne dabei. Ich hatte viel Spaß bei dieser Leserunde und "Die Schwestern von Sherwood" ist somit zu eines von meinen Lieblingsbüchern geworden.

Also ich finde, dass man bei einer Freundschaft schon sehr ähnlich sein soll. So kann meiner Meinung nach eine Freundschaft auch lange bestehen. Ich selbst habe eine Freundin von Kindestagen an, wir sind uns sehr ähnlich und ich kann sagen, dass mir so eine Freundin auch nie wieder begegnet ist. Da wir beide erwachsen sind sehen wir und nicht mehr so oft. Aber Emails werden täglich verschickt. Da sie Lehrerin ist, ist sie ca. alle sechs Wochen wieder im Lande um ihre Eltern zu besuchen. Und diese Zeit nutzen wir immer um uns zu treffen. Diese Freundschaft besteht schon seit 25 Jahren.

Es mag auch Freundschaften geben, wo beide sehr verschieden sind, die mit Sicherheit auch funktionieren. Aber da stelle ich fest, dass eine dann immer die Diva ist, die bemitleidet oder bestätigt werden möchte (habe ein viel stressigeres Leben, bin viel schlanker, trage die schönere Kleidung, habe einen Freund, der besser aussieht und mehr verdient etc.) und die andere dann eher die ausgeglichene, der ruhigere Pol und bodenständige ist und manchmal das Mauerblümchen. Kann funktionieren ist aber nicht mein Fall.

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ClaireW

vor 2 Jahren

Abschnitt 4: Kapitel 84 bis Kapitel 122, S. 471
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@IraWira

Ich glaube, das ist bestimmt sehr bereichernd! Würde ich auch sofort machen. Ich denke, dass man diese Zeit nur durch Menschen und durch ihre Erzählungen und Berichte von damals wirklich begreifen und verstehen kann. Das geht mir auch als Autorin so. Alles andere bleibt sonst doch immer abstrakt und distanziert. Bei meinem Neffen hat das übrigens auch dazu geführt, dass er sich nach einem solchen Zeitzeugen-Besuch in der Schule völlig neu und intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt hat.

IraWira

vor 2 Jahren

Abschnitt 4: Kapitel 84 bis Kapitel 122, S. 471
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@ClaireW

Ich selber war nur kurz da, weil mir leider etwas dazwischen kam, aber meine Tochter hat sehr viel danach erzählt und in Verbindung mit dem Menschen, den ich da gesehen habe und den Fotos, die er zeigte - das ist schon was anderes, muss ich feststellen. Das, was meine Tochter alles erzählte, fand ich schwer zu ertragen, was irgendwie schon -puh...pervers ist, wenn man sich vor Augen hält, dass Menschen das tatsächlich erlebt haben. Von Kindern, die gegen die Wand geknallt wurden, Tanten, die aus dem Fenster geworfen wurden, weil sie sich schmutzig gemacht hatten, Gauleitern, die morgens im Cabrio durchs Ghetto fuhren und als Hobby im Vorbeifahren jeden Morgen fünf Leute erschossen, Menschen, die fast verhungerten, die umkippten, als sie erschossen werden sollten und nur am Leben blieben, weil in dem Moment die Russen das Lager stürmten, Menschen, die erst Jahre nach dem Krieg begriffen, dass sie tatsächlich MENSCHEN sind... Ganz ehrlich, wenn man das alles hört, verzweifelt man doch an den Menschen, oder? Wie kann man anderen so etwas antun?!?

ClaireW

vor 2 Jahren

Abschnitt 4: Kapitel 84 bis Kapitel 122, S. 471
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@IraWira

Es ist einfach unvorstellbar, was die Menschen dort erleben und erleiden mussten ... Das ist ein so düsteres und entsetzliches Kapitel in der Geschichte, dass einem wirklich immer wieder die Worte fehlen und man vergeblich nach Erklärungen sucht. Ich war während meiner Recherchen u.a. auch hier in Berlin in der Gedenkstätte und dem Dokumentationszentrum des Holocaust-Mahnmals und habe mir viele aufgezeichnete Interviews von Zeitzeugen angeschaut bzw. gehört. Das hat mich unglaublich erschüttert und mitgenommen und wie die meisten anderen Besuchern habe auch ich mit den Tränen gekämpft, aber trotzdem das ist sicherlich noch einmal ganz anders als jemandem gegenüberzusitzen und ihn persönlich von diesem Grauen erzählen zu hören.
Die Frage, wie man zu so etwas fähig sein kann, hat mich dabei auch immer wieder beschäftigt - ohne dass ich darauf wirkliche eine Antwort gefunden hätte. Interessant fand ich aber, was Rudolf Diels, der erste Chef der Gestapo 1934 gegenüber einem Vertreter der britischen Botschaft in diesem Bezug geäußert haben soll: " ... und erst nach einer Anzahl sinnloser Züchtigungen und Grausamkeiten wurde mir bewusst, dass meine Organisation alle Sadisten Deutschlands und Österreichs angezogen hatte, ohne dass mir das von vornherein klar gewesen wäre. Sie hatte auch unbewusste Sadisten angezogen, also Männer, denen ihre sadistische Neigungen unbekannt gewesen waren, bis sie an einer Prügelstrafe teilnahmen. Und endlich hatte sie auch Sadisten geschaffen ... " (Tiergarten - In the Garden of Beasts, von Erik Larson, S. 313). Ich fand immer, dass dieses Zitat - geäußert vom Chef der Gestapo selbst und das schon 1934 - tief blicken lässt ...

SummseBee

vor 2 Jahren

Abschnitt 5: Kapitel 123 bis Ende
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Im letzten Abschitt wurde es echt nochmal sehr emotional. Es war vorallem sehr spannend wie am Ende die einzelnen Puzzleteile zusammenpassten.
Wie schrecklich für Edith, dass sie die Gefangenschaft überlebt hat und dann durch einen Unfall gestorben ist. Klar das Dora sich dies nicht verzeihen kann und den Rest ihres Lebens darunter leidet. Das würde mir wohl auch so gehen. Dennoch schön, dass sich Juls und Edith nach dem Krieg nochmal gesehen haben. Und das Carla Anastasia wieder gefunden hat und sie auch Juls kennen lernen konnte. Eine sehr bewegende Szene wie sich die beiden Schwestern in den Armen lagen :)
Und Paul hat sich auch nie verziehen, dass er an Anastasias Verschwinden Schuld hatte. Alle Personen in diesem Roman haben auf ihre Weise eine schwere Last zu tragen und ihre Geschichten wurden sehr glaubwürdig dargestellt. Toll das es auch für Clara und David ein Happy End gibt ;)
Diesen Roman werde ich definitiv nicht so schnell vergessen.

ClaireW

vor 2 Jahren

Abschnitt 5: Kapitel 123 bis Ende
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SummseBee schreibt:
Im letzten Abschitt wurde es echt nochmal sehr emotional. Es war vorallem sehr spannend wie am Ende die einzelnen Puzzleteile zusammenpassten. Wie schrecklich für Edith, dass sie die Gefangenschaft überlebt hat und dann durch einen Unfall gestorben ist. Klar das Dora sich dies nicht verzeihen kann und den Rest ihres Lebens darunter leidet. Das würde mir wohl auch so gehen. Dennoch schön, dass sich Juls und Edith nach dem Krieg nochmal gesehen haben. Und das Carla Anastasia wieder gefunden hat und sie auch Juls kennen lernen konnte. Eine sehr bewegende Szene wie sich die beiden Schwestern in den Armen lagen :) Und Paul hat sich auch nie verziehen, dass er an Anastasias Verschwinden Schuld hatte. Alle Personen in diesem Roman haben auf ihre Weise eine schwere Last zu tragen und ihre Geschichten wurden sehr glaubwürdig dargestellt. Toll das es auch für Clara und David ein Happy End gibt ;) Diesen Roman werde ich definitiv nicht so schnell vergessen.

Liebe SummerseBee,
ich freue mich, dass Du auch das Ende der Geschichte sehr emotional und spannend fandest! :)
Ja, dass Edith nach allem, was sie durchgemacht hat, durch diesen Unfall ums Leben kommt ist, ist ungeheuer tragisch. Wie ich in einem meiner Beiträge oben auch schon mal schrieb, ihr und Doras Schicksal, das waren Abschnitte , die mir auch beim Schreiben nicht immer leicht gefallen sind... Umso wichtiger war mir deshalb aber das Ende, an dem sich die beiden Schwestern und auch Jules und Anastasia wiedersehen und finden! Und natürlich auch das Happy-End zwischen Carla und David. Wie toll, dass Du das beim Lesen auch so empfunden hast!
Ich freue mich wirklich sehr, dass du die Figuren glaubwürdig fandest und du diesen Roman "definitiv nicht so schnell vergessen" wirst. Vielen Dank!! Das ist ein großes und wunderschönes Kompliment...

SummseBee

vor 2 Jahren

Euer Fazit und Rezension

Hier noch meine längst überfällige Rezension. Vielen Dank, dass ich dieses tolle Buch lesen und an der Leserunde teil nehmen durfte:

http://www.lovelybooks.de/autor/Claire-Winter/Die-verbotene-Zeit-1149335871-w/rezension/1171873220/

ClaireW

vor 2 Jahren

Euer Fazit und Rezension
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SummseBee schreibt:
Hier noch meine längst überfällige Rezension. Vielen Dank, dass ich dieses tolle Buch lesen und an der Leserunde teil nehmen durfte: http://www.lovelybooks.de/autor/Claire-Winter/Die-verbotene-Zeit-1149335871-w/rezension/1171873220/

Liebe SummseBee,

vielen Dank für Deine schöne Rezension! Ich habe sie gerade gelesen und freue mich sehr darüber ... :)
Auch für Deine Teilnahme an der Leserunde möchte ich Dir noch einmal ganz herzlich danken. Der Austausch hat mir auch viel Spaß gemacht.
Alles Gute und liebe Grüße,
Claire

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