Klippen springen

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Inhaltsangabe zu „Klippen springen“ von Claire Zorn

Es war nur ein kleiner, dummer Zwischenfall auf einer Party und trotzdem verändert er Hannahs Leben schlagartig. Von einem Tag auf den anderen wird sie gemobbt – immer fieser werden die Attacken. Doch dann sind die Angriffe plötzlich vorbei, aber sie bleibt misstrauisch. Auch als der neue Schüler Josh ein echtes Interesse an ihr zu haben scheint. Er spricht sie auf das Buch an, das sie gerade liest, möchte mit ihr gemeinsam Mittagspause machen, bringt sie zum Lächeln. Wird Hannah es wagen, ihm und dem Leben wieder zu trauen?

Super schön geschrieben. Ende hat mich leider nicht so überzeugt.

— phia_ooo
phia_ooo

Sehr nachdenkliches Buch mit schwieriger Thematik

— thora01
thora01

Ein tolles Buch, welches zum Nachdenken anregt, denn es behandelt einige ernste Themen, die mich wirklich traurig & wütend gemacht haben.

— Leseeule96
Leseeule96

Eine sehr bewegende Geschichte zu den zwei schweren Themen Mobbing und Trauerbewältigung.

— EmmyL
EmmyL

Ein tiefgründiges Jugendbuch, das keine leicht verdaulichen Themen - Mobbing und Tod - behandelt und das immer am Puls der Zeit.

— seschat
seschat

Eine berührende, emotionale und einzigartige Geschichte, die unter die Haut geht.

— NickyMohini
NickyMohini

Ein Buch über gleich mehrere unangenehme Themen mit Tiefgang und trotzdem ist es wirklich gut zu lesen!

— lifewithsaskia
lifewithsaskia

Eine wirklich schön geschriebene Geschichte!

— michelle_loves_books
michelle_loves_books

Spannend und bewegend: eine besondere Geschichte über die Klippen, an denen man sich manchmal findet und entscheiden: Fallen oder Fliegen?

— NyahS
NyahS

Hält nicht, was die Kurzbeschreibung verspricht. Dennoch eine interessante Geschichte über Tod, Familie und auch ein bisschen Liebe.

— Liss
Liss

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  • Der Sprung in ein neues Leben - sehr nachdenkliches Buch

    Klippen springen
    thora01

    thora01

    03. January 2017 um 17:51

    Inhalt/Klappentext:Es war nur ein kleiner, dummer Zwischenfall auf einer Party und trotzdem verändert er Hannahs Leben schlagartig. Von einem Tag auf den anderen wird sie gemobbt – immer fieser werden die Attacken. Doch dann sind die Angriffe plötzlich vorbei, aber sie bleibt misstrauisch. Auch als der neue Schüler Josh ein echtes Interesse an ihr zu haben scheint. Er spricht sie auf das Buch an, das sie gerade liest, möchte mit ihr gemeinsam Mittagspause machen, bringt sie zum Lächeln. Wird Hannah es wagen, ihm und dem Leben wieder zu trauen?Meine Meinung:Sehr schönes Buch. Die Thematik ist schwierig und wurde von der Autorin gut gelöst. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist der Thematik angepasst und weckt Emotionen. Der Aufbau war für mich ein wenig konfus. Die raschen Wechsel der Perspektiven und keine klare Abgrenzungen haben es mir etwas erschwert der Story zu folgen. Die Protagonisten sind sehr gut geschrieben. Sie sind mir sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Die Autorin hat die Thematik Mobbing sehr gut in ihr Werk integriert. Der Schluss ist für mich sehr passend und macht die Geschichte erst richtig rund.Mein Fazit:Sehr schwierige Thematik. Etwas schwierig zu lesen. Das Buch ist wahrlich keine leichte Lektüre.

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  • Eine schöne Geschichte, die man lesen sollte

    Klippen springen
    Leseeule96

    Leseeule96

    26. October 2016 um 22:27

    Vielen Dank an den Verlag und Netgalley für das Bereitstellen des digitalen Rezensionsexemplares.Hannah hat einiges hinter sich. Sie wurde schlimm gemobbt und ausgegrenzt. Selbst ihre beste Freundin hat sich von ihr abgewendet und der Schulalltag wird zu einer Qual. Doch dann, hören die fiesen Mobbereien auf. Grund dafür ist der Tod ihrer großen Schwester Katie. Ihr Tod ist jetzt fast ein Jahr her, doch Hannah und ihre Familie leiden noch immer unter dem Geschehenen. Das Buch ist aus Hannahs Sicht geschrieben und wechselt zwischen der Zeit im jetzt und der Vergangenheit. So lernen wir auch ihre Schwester Katie kennen & erfahren über das Verhältnis der Schwestern. Ich muss sagen, dass ich Katie absolut nicht leiden konnte. Sie hat nur an sich selber gedacht und war absolut nicht für ihre Schwester da, obwohl diese so sehr auf ihre Hilfe und Unterstützung gehofft hat. Hannah hingegen war mir sehr sympathisch. Sie hat mir so leid getan und ich habe mir immer wieder gewünscht, dass sie sich gewehrt hätte oder sich Hilfe gesucht hätte. Was sie alles durch machen musste, war so schrecklich.Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass ich das Buch ziemlich schnell durch hatte. Es ist eine super schöne, wenn auch sehr traurige Geschichte, die mich überzeugen konnte und mir ziemlich gut gefallen hat. Das Buch hatte so etwas leichtes und ich konnte bestens zwischen den Zeilen abtauchen und die Geschichte genießen. Alle die Lust auf eine locker leichte, aber auch traurige Story haben, sollten hier mal vorbei schauen.Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte, wobei diese eher im Hintergrund und noch in den Startlöchern steht. Der Fokus liegt eben auf etwas anderem, was aber - meiner Meinung nach - so gut gewählt wurde. Lediglich das Ende kam ein bisschen plötzlich und abrupt, ansonsten ein wirklich tolles Buch, welches ich auch am liebsten als Print im Regal stehen hätte.

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  • Traurig, großartig, lebensnah

    Klippen springen
    EmmyL

    EmmyL

    26. September 2016 um 08:57

    Als Hannah an die High-School kommt ändert sich ihr ganzes Leben. Das liegt aber nicht nur an dem neuen Umfeld, sondern vor allem am Verhalten ihrer Mitschüler. Verzweifelt versucht sie dazu zu gehören und klammert sich an die Freundin aus der Grundschule. Mehr oder weniger wird sie in der Mädchenclique geduldet bis ein dummer Zwischenfall auf einer Party alles verändert. Von diesem Tag an wird sie gemobbt. Erst sind es nur gemeine Sprüche, später Schmähseiten auf Facebook, Sachbeschädigung und die Zerstörung ihres Eigentums. Sie wird mit Essensresten beworfen, ihre Hausaufgaben bespuckt und immer wieder der Lächerlichkeit aller Preisgegeben. Jeder Tag in der Schule kostet sie Überwindung. Ihren Eltern vertraut sie sich nicht an und die Lehrer scheinen darüber hinweg zu sehen. Hannahs große Schwester Katie, weiß von den Problemen. Sie sieht das Leiden jeden Tag aber sie tut nichts dagegen. Vor den Augen der anderen, sind die Schwestern nicht einmal miteinander verwandt. Irgendwann bricht Hannah zusammen und weigert sich in die Schule zu gehen. Dieser Tag verändert Hannas Leben grundlegend, denn plötzlich hören alle Gemeinheiten mit einem Schlag auf. Doch Hannah bleibt misstrauisch. Auch als der neue Schüler Josh echtes Interesse an ihr zeigt. Durch die vielen traumatischen Ereignisse und Erlebnisse ist Hannah nicht nur reserviert, sondern auch sehr ernst. Es scheint als hätte sie Lachen und Spaß vollkommen aus ihrem Leben gestrichen. Bis Josh in ihr Leben tritt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Hannah erzählt die Geschichte im Präsens in der ich-Form. Hin und wieder erhält der Leser tiefere Einblicke in ihr Leben durch die Schilderung vergangener Ereignisse. Diese Erinnerungen sind gekonnt in die laufende Handlung eingefügt. Am Anfang des Buches sind es Erinnerungen vom ersten Schultag. Doch je weiter die Handlung fortschreitet, umso näher rücken die Erinnerungen dem furchtbaren Tag der alles änderte. Die sensible Hannah schreibt gern Listen, um ihren Kummer zu verarbeiten. Fast Jedes Kapitel beginnt mit einer dieser Listen. So erfährt der Leser das Lieblingsessen der Schwester, Hannahs berufliche Ziele oder welchen Schimpfworten Hannah in der Schule ausgesetzt war. Im Verlauf der Story findet Hannah zu sich, lernt mit ihrem Kummer umzugehen und wieder Vertrauen zu anderen Menschen zu fassen. Die gesamte Geschichte gibt einen sehr tiefen psychologischen Einblick in die verletzte Seele eines Mobbingopfers. Wer nie ein solches Mobbingopfer gewesen ist kann nicht die Hälfte aller geschilderten Gefühle nachempfinden. Jeder Betroffene findet sich in großen oder kleinen Teilen wieder. Ohne schmalzig oder gefühlsduselig zu sein, ist dies ein wirklich trauriges Buch. So viele Tränen habe ich beim Lesen seit langem nicht mehr vergossen. Ich mag keine traurigen Geschichten aber diese ist wirklich großartig und lebensnah. Am Schönsten ist natürlich das positive Ende. Der leuchtende Punkt am Horizont von Hannahs Leben. Wir haben dieses Buch als Teil einer Buchpräsentation zum Thema Mobbing mit der 9. und 10. Gymnasialen Klassenstufe erarbeitet sowie besprochen. Grundsätzlich ist es natürlich ehr für eine weibliche Zielgruppe geschrieben, wurde aber erstaunlicherweise von zwei Jungen präsentiert. Sehr empfehlenswert für die Altersgruppe ab 14.

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  • Ein mehr als gelungenes Jugendbuch

    Klippen springen
    seschat

    seschat

    02. September 2016 um 11:00

    INHALTDie junge Australierin Hannah hat schon einiges durchgemacht. Zeitlebends stand sie im Schatten ihrer Überfliegerschwester Katie und wurde in der Schule von ihren Mitschülern gemobbt. Selbst ihre beste Freundin Charlotte wendete sich von ihr, der intelligenten Außenseiterin, ab. Erst mit dem tragischen Unfalltod von Katie hörten die Hänseleien und Schmähattacken gegenüber Hannah auf. Doch der Verlust der Schwester und die mitleidigen Gesichter ihrer vormaligen Peiniger waren genauso, wenn nicht gar noch schlimmer zu ertragen. Denn nicht nur Katie, sondern vor allem ihre Eltern scheinen am Tod der Tochter zu zerbrechen... MEINUNG"Klippen springen" ist ein sehr ernsthaftes, tiefgründiges Buch, was man beim ersten Blick aufs Cover nicht vermuten würde. Es greift zwei Tabuthemen - Mobbing und Tod - auf und behandelt diese auf sehr persönliche und damit authentische Weise. Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin Hannah hat keine schöne Kindheit. In der Schule erfährt sie gemeine Abweisung und nach dem Tod der Schwester sind selbst ihre Eltern nicht mehr dieselben - gleichen gar leeren Hüllen. Tag für Tag versucht sie zu funktionieren und scheitert dabei, weil sie anderen gegenüber misstrauisch ist und sich wegen Katies Tod unnötige Vorwürfe macht. Erst als der neue Schüler Josh in ihr Leben tritt, der ihr vorbehaltlos und ehrlich gegenübertritt, bekommt ihr Leben wieder Farbe und Sinn. Er ist ihre beste Therapie, denn er lässt sie Grenzen überschreiten, wie z.B. beim Klippenspringen (s. Titel), und akzeptiert sie so, wie sie ist. Er schafft damit, woran Psychologen bisher kläglich gescheitert sind. Endlich kann sie wieder frei sein (s. Cover) und die Vergangenheit akzeptieren.Die Autorin Claire Zorn ist eine feinsinnige Erzählerin, die sich sehr gut in Hannahs Lage hineinversetzen kann und dabei immer am Puls der Zeit bleibt. Das Besondere an ihrer Geschichte sind die immer wiederkehrenden Flashbacks in Hannahs Mobbingzeit bzw. Geschwisterzeit mit Katie, so lernt man beide Schwestern sehr gut kennen und verstehen. FAZIT Ein sehr einfühlsam angelegtes Jugendbuch, das ich vor allem Teenagern empfehlen möchte, sich aber auch im fortgeschrittenen Alter sehr gut lesen lässt.

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  • Ergreifend, emotional und besonders

    Klippen springen
    NickyMohini

    NickyMohini

    31. August 2016 um 18:59

    "Klippen springen" ist ein ergreifendes und für mich sehr besonderes Jugendbuch. Seit einem harmlosen Zwischenfall auf einer Party wird Hannah gemobbt. Ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt und es wird jeden Tag schlimmer für sie, denn die Attacken auf sie werden grausamer und gemeiner. Hannah versteht die Welt nicht mehr und zieht sich immer mehr zurück. Nichts von dem, was gesagt wird, ist wahr, aber sie bleibt weiterhin das Mobbingopfer der Schule.Als sie dann auch noch mit einem schweren Schicksalsschlag klarkommen muss, lässt Hannah niemanden mehr an sich heran und versteckt sich hinter selbst hochgezogenen Mauern.Der neue Schüler Josh interessiert sich für Hannah und beginnt mit ihr zu sprechen. Er versucht, wirklich mit ihr zu reden, sie zum Lachen zu bringen und da zu sein. Hannah ist sehr misstrauisch und will niemanden an sich heranlassen. Im Inneren ist sie so verletzt und kann sich nicht vorstellen, dass jemand wie Josh wirklich Zeit mit ihr verbringen will. Wird sie Josh an sich heranlassen und ihrem Leben wieder etwas Zuversicht geben? Das Cover ist wundervoll. Es ist relativ schlicht und dezent gehalten und zeigt ein Mädchen, welches springt. In der Luft sieht sie aus, als wäre sie frei und befreit von der Vergangenheit.Umrahmt wird der Körper des Mädchens von Schmetterlingen. Auch diese zeigen eine gewisse Freiheit und stehen für mich für den inneren Wandel und die Möglichkeit, fliegen zu können. Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Hannah ist eine Person, die sehr in sich gekehrt ist. Sie hat ihr Innerstes vor allen Anderen verschlossen, um nicht noch mehr verletzt zu werden und versteckt sich hinter hohen Mauern. Ihre Vergangenheit hat sie negativ sehr geprägt und ihr Vertrauen in andere Menschen ist erschüttert. Sie fühlt sich allein, unverstanden und fehl am Platz. Hannah kann mit niemandem reden.Als sie Josh kennenlernt, kann sie nicht verstehen, wieso er ihre Nähe sucht und mit ihr spricht.Doch nach und nach bringt er ihre Fassade zum bröckeln und dringt langsam zu ihr durch. Josh ist ein aufgeweckter und sympathischer Protagonist. Er ist anders, als alle anderen, weil er nicht nur die Hülle eines Menschen sieht, sondern auch mitten ins Herz eines jeden Menschen. Das Besondere an ihm ist, dass er auch nicht extrem vorsichtig mit Hannah umgeht, sondern wirklich ganz normal und locker ist. Auch wenn er dadurch gerne mal in ein Fettnäpfchen tritt, aber genau das macht ihn zu dem, der er wirklich ist.Er zieht Hannah nach und nach aus ihrem dunklen Loch heraus und bringt wieder ein wenig Sonnenschein in ihr Leben. "Klippen springen" ist keine typische Liebesgeschichte. Das Buch spricht ernste Themen an und regt zum Nachdenken an. Es spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Somit erfährt man viele Dinge, die Hannah zu dem gemacht haben, was sie jetzt ist und man kann umso mehr verstehen, wie sie sich fühlt.Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Eine berührende, emotionale und einzigartige Geschichte, die unter die Haut geht.

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  • Klippen springen - es geht wirklich tief... tief ins Herz!

    Klippen springen
    lifewithsaskia

    lifewithsaskia

    29. August 2016 um 06:17

    Inhalt: Hannahs Leben ist ohne zu übertreiben einfach nur grauenvoll. Sie wird von ihrer Familie übersehen, von der gesamten Schule gemobbt, steht ohne Freunde da und ihre Schwester wollte nicht einmal, dass man weiß, dass sie Geschwister sind. Als diese vor etwa einem Jahr bei einem Autounfall vor Hannahs Augen starb, hat sich zwar einiges geändert, aber besser ist es trotzdem nicht geworden. Ihre Eltern sind depressiv und nur mäßig vorhanden, Freunde hat sie noch immer nicht, auch wenn es scheinbar ein unausgesprochenes Gesetz gibt, welches besagt, dass Hannahs, die ihre Schwester verloren haben, nicht mehr gemobbt werden dürfen. Nur einer scheint nicht dem „Wir mobben sie zwar nicht mehr, aber hassen sie trotzdem“-Club angehören zu wollen. Josh, der neue Mitschüler ist durchaus beliebt, hat eine große Klappe und ist nicht gerde der Musterschüler, aber immerhin hat er soziale Kompetenzen.Meinung: Hannah aka Jane tut mir echt leid, denn irgendwie habe ich das Gefühl total zu verstehen, wie es ihr geht. Es wird gesagt, dass sie Sachen immer zu ernst nimmt und irgendwie verklemmt ist und ich komme nicht umher mich zu fragen, ob ich selbst nich auch so bin – mit dem Unterschied, dass ich nicht so krass gemobbt wurde! Sie ist misstrauisch allem und jedem gegenüber und ich kann das voll und ganz verstehen und doch verstehe ich nicht, wieso sie nicht schon vor Katies Tod die Schule, aber spätestens danach, gewechselt hat. Katie ist, um es nett zu sagen, die schlimmste Schwester, die ich mir vorstellen kann! Nicht ein einziges Mal kam ein nettes oder aufbauendes Wort auf ihrem Mund, weder vor anderen noch Daheim. Ich kann und will sowas nicht verstehen, denn egal was, Geschwister sind halt… Geschwister! Da geht nichts drüber! Aber HEY, es gibt ja zum Glück Josh, der mein Hoffnungsschimmer für die Menschheit darstellt! Es kann doch nicht angehen, dass er der einzige Mensch in gesamt Sydney -SYDNEY!!!- ist, der in sozialer Hinsicht nicht so verkorkst ist ein ganz normales Mädchen zu mobben, sondern einfach mit ihr redet und feststellt: „Wo ist euer Problem? Sie ist doch ein Mensch, wie du und ich, und cool!“; wobei er das Ganze natürlich viel lustiger, schlagfertiger und litherarisch sinnvoller feststellen würde. Danke übrigens an die Autorin, dass es sich eigentlich Null um eine Liebesgeschichte handelt, sondern wirklich um Hannahs Leben. Keine kribbeligen Gefühle und Unsicherheiten (in dieser Hinsicht) was – versteht mich nicht falsch – durchaus auch seinen Reiz hat, aber eben auch nicht in jedem Buch! Die Story ist krass und vielleicht nichts für Jederman, denn es wird nicht nur erwähnt, dass Hannah gemobbt wird, es wird ganz deutlich und schonungslos dargestellt, sodass es selbst ein Blinder mit Krückstock sehen kann. Gleichzeitig geht es aber um viel, viel mehr: Freundschaft (wenn man es so nennen mag – Referenz zu Charlotte > es muss am Namen liegen), Familie, Trauer, Verlust, Hoffnung, Depression, und und und… UND TROTZDEM ist das Buch gut zu lesen, ohne in ein tiefes Loch zu fallen. Ehrlich gesagt gab es viele Stellen, wo ich wirklich lächeln musste – DANKE JOSH! Es ist ein gutes und nicht bodenloses Buch und doch kann ich keine volle Punktzahl geben, weil es mich trotzdem nicht so aus den Socken gehauen hat, wie zum Beispiel „Alles, was ich sehe“ letzte Woche.

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  • ein Jugendroman, der anders ist als es der Klappentext verspricht

    Klippen springen
    Manja82

    Manja82

    21. August 2016 um 14:41

    KurzbeschreibungEs war nur ein kleiner, dummer Zwischenfall auf einer Party und trotzdem verändert er Hannahs Leben schlagartig. Von einem Tag auf den anderen wird sie gemobbt – immer fieser werden die Attacken. Doch dann sind die Angriffe plötzlich vorbei, aber sie bleibt misstrauisch. Auch als der neue Schüler Josh ein echtes Interesse an ihr zu haben scheint. Er spricht sie auf das Buch an, das sie gerade liest, möchte mit ihr gemeinsam Mittagspause machen, bringt sie zum Lächeln. Wird Hannah es wagen, ihm und dem Leben wieder zu trauen?(Quelle: Thienemann Verlag)Meine MeinungClaire Zorn hat den Jugendroman „Klippen springen“ geschrieben. Bisher kannte ich die Autorin nicht, somit war ich gespannt auf die Geschichte, die mich hier wohl erwarten würde.Hannah ist 15 Jahre alt und in der Schule muss sie ziemlich viel aushalten. Tag für Tag wird sie hier gemobbt. Sie wirkte eher hilflos und eher zurückhaltend auf mich. Sie versucht sich zu ändern, gibt sich aber letztlich eher ihrem Schicksal hin. Trotz allem aber mochte ich Hannah sehr gerne, ihre Art ist liebenswert und passt zu ihr.Katie ist Hannahs Schwester. Sie ist beliebt, alle mögen sie, sie hat Freunde. Und Katie möchte nur ungern mit ihrer Schwester Hannah gesehen werden. Josh ist ein richtig toller Charakter, er hat mir von allen hier wirklich besonders gut gefallen. Er ist ziemlich rebellisch und hat immer einen Spruch auf Lager. Die Nebenfiguren, wie die Familie von Hannah und Katie, sind soweit gut gestaltet. Besonders auch nach dem schlimmen Ereignis wird hier aufgezeigt wie eine Familie daran zu zerbrechen kann.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Man kommt hier recht locker und leicht durch die Geschichte, auch wenn sie anders ist als man vom Klappentext her erahnen kann.Das Geschehen ist, wenn man sich darauf einlässt, wirklich interessant und auch spannend gehalten. Es gibt hier verschiedene Themen, die Claire Zorn hier eingearbeitet hat. Zum einen ist es das Thema Mobbing, immerhin trifft es hier ja immer wieder Hannah. Dann aber dreht sich auch vieles um die Trauer und deren Bewältigung. Die Stimmung im Buch ist eher bedrückend, ja beinahe schon depressiv. Es gibt aber immer wieder Lichtblicke, ausgelöst durch Josh, der es immer wieder schafft die Stimmung aufzulockern. Besonders gelungen empfand ich hier den stetigen Wechsel zwischen der Gegenwart und den Rückblicken. Das passt hier wirklich sehr gut zum Gesamtgeschehen.Das Ende des Romans ist hier passend gewählt. Ich empfand es macht die Geschichte rund und schließt sie sehr gut ab.FazitAlles in Allem ist „Klippen springen“ von Claire Zorn ein Jugendroman, der anders ist als es der Klappentext verspricht.Gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ernstere Themen beinhaltet und dadurch interessant gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Ein Buch das nachdenklich macht

    Klippen springen
    Natalie77

    Natalie77

    17. August 2016 um 16:20

    Inhalt:Hannah ist es gewohnt von ihren Mitschülern, seit einem dummen Zwischenfall, gemobbt zu werden. Als es dann wieder ruhiger wird hat sie aber das Vertrauen in die Menschen verloren bis sie Josh kenne lernt er schafft es langsam ihre Mauer zu durchbrechen und sie wieder zum Lächeln zu bringenMeine Meinung:Klippen springen ist ein Buch mit dem Thema Mobbing und auch wenn es gefühlt schon massig davon gibt, finde ich das man dieses Thema nicht oft genug für Geschichten nutzen kann in der Hoffnung das die Mobber wach werden und damit aufhören, und das die die gemobbt werden merken das sie nicht alleine sind und es Wege gibt raus aus dem Bereich Opfer.Klippen springen ist jedoch kein reines Mobbingbuch, wie ich finde, denn es geht auch um Trauerbewältigung, denn bevor von dem Mobbing die Rede ist liegt der Fokus auf einen Unfall bei dem Hannah ihre Schwester verloren hat. Immer wieder liest man in dieser Gegenwart nach dem Unfall von der Zeit vor dem Unfall und dem Verhältnis zwischen den Schwestern und was sonst noch so geschah.Es ist ein angenehm zu lesender Schreibstil der einen durchs Buch fliegen lässt. Jedoch mit einer recht negativen Stimmung. Diese bessert sich mit dem Befinden von Hannah. Die Autorin hat das Gefühl von Hannah in allen Facetten gut rüberbringen können. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und ich musste noch nicht so schlimme Dinge erleben wie sie.Hannah ist sehr authentisch. Ein Mädchen das auf dem Boden geblieben ist und einfach auch einen falschen Start in der neuen Schule hatte. Neben ihrer Freundin wendet sich auf ihre große Schwester von ihr, was ich sehr Schade finde. Dafür das Hannah so gar keinen Rückhalt hat schlägt sich sich tapfer. Sowohl vor dem Unfall, wie auch danach.Josh wird zur Person die Hannahs Leben ein wenig fröhlicher gestaltet wird aber nicht viel umschrieben. Er ist einfach irgendwann da und zeigt ihr das es auch andere Möglichkeiten gibt.Das Buch macht einen auch nach dem Zuklappen noch recht nachdenklich und ich hoffe das es auch die richtigen Leute erreichen kann. Nicht jeder Mitschüler ist potentiell böse und nicht jeder will einem nur schlechtes auch wenn man das Gefühl hat das es so ist.

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  • Mobbing - tödlicher Unfall - ein absolutes "musst-du-lesen"-Buch ♥

    Klippen springen
    Angela2011

    Angela2011

    13. August 2016 um 18:52

    In "Klippen springen" von Claire Zorn geht es um die 16-jährige Hannah, ein Mädchen das lange Zeit gemobbt wird. Nicht mal ihre ältere Schwester Katie hilft ihr, und sie kann und möchte auch mit niemanden reden. Als wäre dies nicht schon genug, passiert eines Tages auch noch ein tödlicher Unfall, bei dem Hannah´s Schwester Katie ums Leben kommt. Das Mobbing hört dann zwar auf, dafür treten aber genug andere Probleme bei Hannah auf. Ihre Eltern streiten sich nur noch, und würde sich nicht Hannah´s Großmutter ab und zu den Haushalt versorgen, würde es noch viel schlimmer zu gehen. Irgendwann taucht dann Josh auf, und verändert nach und nach Hannah´s Welt ... Wird Josh es schaffen, Hannah aus ihrer Problemwelt herauszuholen??Wow, das war ein Jugendbuch, das mir noch tagelang im Gedächtnis blieb, und ich am liebsten selbst in die Geschichte hineingesprungen wäre, um Hannah helfen zu können .Das was sie alles durchmachen musste - meine Güte, da hätte ich ihre Familie am liebsten gepackt und mal gehörig durchgeschüttelt. Genau so wie ihre Mitschüler, die sie tagtäglich gemobbt haben... Wieso nur hat ihr niemand geholfen??Die Autorin Claire Zorn hat ihre Protagonisten wunderbar ausgearbeitet, sodass man jeden von ihnen gut kennenlernen konnte. Ihre Protagonisten hat sie sehr glaubwürdig dargestellt, und gerade Hannah hat es mir sehr angetan, denn was sie alles für Probleme bewältigen muss, und das niemand für sie da ist, bis eines Tages die Therapeutin Anne und der liebenswerte Josh auftaucht..Claire Zorn hat das Thema "Mobbing" hervorragend beschrieben mit ihrer Geschichte. Wie muss sich ein Mobbingopfer fühlen, welche Ängste sie tagtäglich haben... Ich selbst konnte die Einsamkeit und die Ängste die Hannah verspürt hat deutlich beim lesen spüren, und das liegt garantiert an der feinfühligen herangehensweise an dieses immer aktuelle Thema der Autorin. Die Autorin zeigte mir auch mit ihrer Geschichte, das man nie aufgeben soll, und sich seiner Angst stellen muss, wenn man nach vorne schauen möchte. Dieses Buch müsst ihr einfach lesen. Nicht nur Mobbingopfer die da durch bestimmt neuen Mut hervorbringen können, sondern auch die, die meinen andere zu mobben. Diejenigen erfahren durch "Klippen springen", wie sich ein Mobbingopfer fühlt... Ich werde die Autorin garantiert weiter im Auge behalten, denn mir hat es diese Geschichte echt angetan, und ich kann es euch nur ganz klar weiterempfehlen!!

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  • "Sobald du durch das Eingangstor einer Schule gehst, wirst du beurteilt"

    Klippen springen
    R_Manthey

    R_Manthey

    08. August 2016 um 14:47

    Man mag das beklagen, ändern wird man es nicht. Weiter schreibt die Autorin: "Dein Wert wird von deinen Mitschülern abgeschätzt, und wenn er feststeht, kannst du nichts mehr daran ändern. Wir Menschen sind fleischfressende Rudeltiere. Die Schwächsten werden markiert, und wenn das Futter knapp ist, sind sie die ersten, die von ihren Kameraden gefressen werden." So etwas in einem Jugendbuch zu lesen, mag verstören, wenn man gerade die humanistische Bildung genießt, in der solche Aussagen nicht vorkommen, weil sie nicht in menschliche Wunschbild dieser Illusion passen. Den Inhalt dieses Buches hatte ich mir nach der Vorankündigung eigentlich etwas anders vorgestellt. Hannah hat Schwierigkeiten mit ihren Mitschülern, weil sie anders ist, nicht unbedingt cool sein will, so wie das ihre große Schwester versucht. Was genau anders an ihr ist, weiß man nicht wirklich. Vielleicht ist sie nur ein wenig ungeschickt, aber das reicht schon, um auf ihr herumzuhacken und sie böse auszugrenzen. Miese Mitmenschen findet man überall. Sie erkennen mit sicherem Auge, wen sie sich als Opfer aussuchen können, um ihren eigenen Status aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Menschen leben nun einmal in Hierarchien. Rangkämpfe gehören deshalb zum Ritual. Vom Kindergarten bis zum Altersheim. Mobbing allein wäre schon ein schweres Thema für ein Jugendbuch. Aber dieser Roman belässt es dabei nicht. Es setzt noch eins drauf. Als Hannahs Vater seine beiden Töchter eines Tages in die Schule fährt, reicht ein Augenblick der Unkonzentriertheit aus, um einen schweren Unfall herbeizuführen, bei dem Hannas Schwester umkommt. Damit hört das Mobbing zwar schlagartig auf, dafür aber zerfällt nun Hannahs Familie. Zwar gelingt es der Autorin die Geschichte am Ende doch ein wenig optimistisch ausgehen zu lassen, aber es bleibt dennoch eine freudlose Schwere an diesem Buch haften. Denn was lernt man als Heranwachsender, wenn man es liest? Wie man sich als Mobbingopfer fühlt? Dass man Atemübungen machen soll, wenn man von Panikanfällen geschüttelt wird? Hannah hat es nicht gelernt, sich zu wehren. Nur das hilft wirklich. Am Ende kommt Hilfe von außen. Und vielleicht auch wieder etwas Vertrauen in andere Menschen. Die Autorin schildert sehr feinfühlig, was mit Menschen passiert, die von anderen öffentlich niedergemacht werden. Vielleicht schafft sie es, Leser dafür zu sensibilisieren. Und vielleicht schreiten solche Menschen dann in ähnlichen Fällen ein. Das Buch mit seinem ein wenig in die Irre führenden Titel ist allerdings keine lockere, sondern eher eine leicht schwermütige Lektüre.

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  • Wirklich toll geschriebene Geschichte!

    Klippen springen
    michelle_loves_books

    michelle_loves_books

    07. August 2016 um 15:16

    „Klippen springen“ wurde von Claire Zorn geschrieben. Es erzählt die Geschichte rund um Hannahs Leben. Mich hat der Klappentext sofort angesprochen und mir war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.Taschenbuch: 256 SeitenVerlag: Thienemann Verlag (15. Juli 2016)Sprache: DeutschISBN-10: 3522202201Preis Taschenbuch: 14,99€Preis eBook: 11,99€Originaltitel: The ProtectedKlappentextEs war nur ein kleiner, dummer Zwischenfall auf einer Party und trotzdem verändert er Hannahs Leben schlagartig. Von einem Tag auf den anderen wird sie gemobbt – immer fieser werden die Attacken. Doch dann sind die Angriffe plötzlich vorbei, aber sie bleibt misstrauisch. Auch als der neue Schüler Josh ein echtes Interesse an ihr zu haben scheint. Er spricht sie auf das Buch an, das sie gerade liest, möchte mit ihr gemeinsam Mittagspause machen, bringt sie zum Lächeln. Wird Hannah es wagen, ihm und dem Leben wieder zu trauen?MeinungDas Cover des Buches ist wirklich richtig schön gestaltet. Es zeigt ein Mädchen, welches springt. Die Farben sind in einem zarten Ton gehalten. Es ist sehr schlicht, aber schön!Hannah wurde von ihren Mitschülern eine sehr lange Zeit gemobbt. Sie selber hat sich nicht wirklich helfen können, aber mit anderen darüber sprechen wollte bzw. konnte sie auch nicht. Sie hat eine ältere Schwester, aber selbst diese hat sich geweigert Hannah zu helfen.Das Buch war anders als erwartet. Gleich am Anfang wird relativ schnell klar, dass etwas sehr schlimmes passiert sein muss. Erst im laufe der Geschichte wird jedoch klar, was wirklich geschehen ist. Durch Rückblenden in die Vergangenheit wird dem Leser näher gebracht, welche Ereignisse am Ende zu dieser Gegenwart geführt haben.Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen. Man erfährt alles aus Hannahs Sicht. Durch die Rückblenden bekommt man einen besseren Einblick in die Geschehnisse.Mobbing ist ein wichtiges Thema und wird hier sehr gut angesprochen. Man spürt richtig, wie Hannah darunter leidet und sie einfach nicht weiß, wie sie sich helfen soll. Ihre ältere Schwester hat mich so wütend gemacht! Gerade innerhalb der Familie braucht man bei sowas Unterstützung, aber Katie hat nur an sich selbst gedacht! Sie wurde mir relativ schnell unsympathisch.Hannah ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist eher ernst, aber kann gut zuhören. Erst durch Josh taut sie wieder auf.FazitDas Buch war unglaublich schön! Es konnte mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen. Ich hab das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen, einfach, weil es spannend und sehr schön geschrieben ist. Auch spielt die Liebesgeschichte hier mal keine so große Rolle. Aber das ist nicht sehr schlimm, da das Buch allein durch seine Story überzeugen kann!Mein Dank geht an den Thienemann Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank.

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  • Die erwartete leichte Liebesgeschichte blieb aus. Stattdessen bekam ich das echte Leben.

    Klippen springen
    MadameLustig

    MadameLustig

    05. August 2016 um 14:07

    Der InhaltZwei Schwestern, zwei verschiedene Welten. Die eine beliebt, die andere gemobbt.Als Hannah auf die Highschool kommt stellt ihre ältere Schwester Katie sofort klar, dass sie mit ihr nichts zu tun haben will, um ihren Status unter den beliebten Mitschülern nicht zu verlieren. Dabei hätte Hannah die Hilfe ihrer älteren Schwester bitter nötig gehabt, denn vom ersten Tag an wird sie gemobbt und die Attacken gegen sie werden immer fieser und böswilliger. Als die Mädchen eines morgens zu spät dran sind für ihren Schulbus, erklärt sich ihr Vater bereit, sie zur Schule zu fahren und in Hektik und unter Zeitdruck passiert schließlich das Grausame: sie bauen Unfall, bei dem nicht jeder der Insassen mit dem Leben davon kommt ...So denke ichWer versucht anhand von Klappentext und Buchcover auf den Inhalt von Klippen springen zu schließen, wird wahrscheinlich eine Liebesgeschichte erwarten, bei der die beiden zentralen Charaktere erst noch ein paar Hürden meistern und Probleme aus dem Weg räumen müssen, bevor sie miteinander glücklich werden können. So etwas in der Art erwartete ich mir jedenfalls, als ich zu dem Buch griff, doch wie sich sehr bald schon herausstellte, lag ich damit so daneben, wie man nur liegen kann.Sind Therapeuten nicht einfach Leute, die du dafür bezahlst, dass sie sich deine Probleme anhören? Gemietete Freunde sozusagen? (S. 13)In Hannah lernt der Leser eine sehr sympathische aber auch zurückhaltende, hilflose und naive Protagonistin kennen. Wegen ihrer unbeholfenen Ahnungslosigkeit distanzierte sich nicht nur ihre große Schwester von ihr, sie wurde wegen ihr auch das Mobbingopfer Nummer 1 an der Schule. Zwar versucht sie anfangs, sich zu ändern und gibt sich Mühe, dass andere sie mögen, doch schon bald ergibt sie sich ihrem Schicksal und das hat mir sehr gefallen. Ja, richtig gelesen. Ich finde es toll, dass Frau Zorn aus Hannah keine Protagonistin gemacht hat, die sich um anderer Willen um 180 Grad dreht und zu jemanden wird, der sie eigentlich gar nicht ist und sein will. Dadurch zeigt die Autorin im Laufe der Handlung auf, dass jeder richtig ist, so wie er ist, dass jeder Mensch liebenswürdig ist, man immer über den Tellerrand schauen und allen Menschen eine Chance geben sollte. Vor allem Josh ist es, der diesen Faden in der Geschichte spinnt, mit seiner rebellischen Art und dem losen Mundwerk die gedrückte Stimmung auflockert und Licht ins Dunkle bringt.Wir Menschen sind fleischfressende Raubtiere. Die Schwächsten werden markiert, und wenn das Futter knapp ist, sind sie die Ersten, die von ihren Kameraden gefressen werden. (S. 43)Wer Leichtigkeit und süße Romantik sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse, denn dafür ist in diesem Buch nicht einmal eine einzige Zeile Platz. Stattdessen findet der Leser in Klippen springen eine Lektüre, durch deren Seiten sich Mobbing, Trauerbewältigung, Depressionen und schließlich auch Freundschaft ziehen. Ihr könnt euch vorstellen, wie verwirrt ich war, als ich das realisierte, hatte ich mir doch eigentlich eine Liebesgeschichte erwartet. Aber - und dieses Aber ist ganz groß - ich habe sehr großen Gefallen an dieser Geschichte gefunden und das, obwohl so durch und durch mit trauriger, depressiver Stimmung durchzogene Bücher eigentlich gar nicht so mein Fall sind. Frau Zorn allerdings hat diese bleierne Stimmung nicht nur toll eingefangen, sondern durch ständige Wechsel zwischen dem Hier und Jetzt und Rückblenden auch immer wieder aufgelockert und mit einem Funken Hoffnung versehen. Diese Mischung ist es gewesen, die mich an die Seiten fesselte und lange Zeit nicht mehr los ließ.Zusammengefasst heißt dasWem nach einer Liebesgeschichte ist und deshalb mit dem Gedanken spielt, nach Klippen springen zu greifen, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Wer jedoch offen für eine feinfühlig und authentisch geschriebene Geschichte über Mobbing und die Trauerbewältigung einer ganzen Familie mit viel Tiefgang, wohl dosiertem Witz an den richtigen Stellen und eine Protagonistin, die in ihrer Rolle absolut überzeugen konnte, ist, dem kann ich dieses Buch ohne Wenn und Aber empfehlen. 

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  • Drama, Tod und wie das Leben weiter geht

    Klippen springen
    NyahS

    NyahS

    23. July 2016 um 20:26

    Manchmal braucht es gar kein großes Drama, damit das Leben richtig schlimm wird. Aber wie darf man sich fühlen, wenn ein richtiges Drama es dann besser macht? Hanna lebt mit ihren Eltern irgendwo im australischen Nirgendwo: Ein paar seltsame Nachbarn, eine Menge Trockenheit, eine Schule mit vielen schwiergen Mitschülern. Denn vor Trends, vor In und Out sein ist man nirgends gefeit - auch im Nirgendwo nicht.Hanna weiß das noch besser als jeder durchschnittliche Außenseiter. Warum lasse ich sie selber erzählen, das kann sie trotz ihrer nüchtenernden Erzählart bewegender als ich. Jetzt ist das allerdings anders. Jetzt ist Kathy, Hannas Schwester nicht mehr da. Kathy war anders als Hanna. Hübsch, beliebt, hatte Freunde und sogar einen Freund. Jetzt ist Kathy tot. Und ungeschriebenes Gesetzt: Hanna darf nicht mehr gemobbt werden. Angesprochen allerdings vielleicht besser auch nicht - sie wird komplett ignoriert. Oder in Ruhe gelassen, wie Hanna selber es empfindet: als wesentliche Verbesserung. Aber Hanna ist die Einzige, für die bei diesem tragischen Unglück etwas positives raus springt. Ihre Eltern, vor allem die Mutter verkraften den Tod der Ältesten nicht. Die Frage wie es weiter gehen soll, ob ein Leben ohne Kathy möglich ist, welche Schuld auf dem Vater lasten könnte und welche Rolle Hanna spielte - drohen die Restfamilie zu zerreißen. Ein seltenes Ereignis treibt Hannah dann an die Klippen: Ein Neuer in der Schule. Josh. Josh kann überhaupt nicht verstehen warum niemand mit Hanna redet und weigert sich hartnäckig sie in Ruhe zu lassen. Zu ihrem Glück? Das muss sich zeigen. Seine erste Aktion geht gründlich schief: Hanna hatte lange keine Essensreste mehr an ihrer Kleidung und war in letzter Zeit nicht beim Psychologen. Doch Josh schafft es seine guten Absichten zu beweisen. Und die Schulpsychologin packt Hanna anders an. Denn die Zeit rennt, bis zu jenem Gerichtstermin der Schuld- & Straffragen klären soll, auch die von Hannas Vater. Vorsichtig, aber ehrlich, einfühlsam und direkt, still doch wuchtig erzählt das junge australische Nachwuchstalent Hannas Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt steht Hannah wahrhaftig an einer Klippe, den Blick abwärts in die auf ewig erlösenden Abgründe. Es sind emotionale Klippen, die es zu bezwingen gilt, die die Frage stellen: Fallen oder Fliegen?

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  • Hält nicht, was die Kurzbeschreibung verspricht. Dennoch eine interessante Geschichte

    Klippen springen
    Liss

    Liss

    22. July 2016 um 10:10

    Hält nicht, was die Kurzbeschreibung verspricht. Bietet aber dennoch eine interessante Geschichte über Tod, Familie und auch ein bisschen Liebe.Ich muss ja wirklich sagen, dass die Kurzbeschreibung etwas gänzlich anderes verspricht als das, was wirklich im Buch steckt. Eine Liebesgeschichte ist das Buch nämlich nicht! Es geht um die 15-jährige Hannah, die in der Schule jeden Tag sehr fies gemobbt wird. Ihre Schwester Katie ist von einem ganz anderen Schlag und im Gegensatz zu ihr sehr beliebt und will, dass das auch so bleibt. So will sie nicht mit ihr gesehen werden und hilft Hannah auch nie aus peinlichen und beschämenden Situationen. Doch dann stirbt Katie bei einem Autounfall und die Mobbingattacken bleiben aus und der neue Mitschüler Josh macht langsam Bekanntschaft mir ihr.Die versprochene Liebesgeschichte bekommen wir trotz Josh trotzdem nicht so ganz zu Gesicht! Er ist ein richtiges Plappermaul und kitzelt vieles aus Hannah raus, die immer sehr gehemmt ist, wenn es um sie geht und um Dinge, die sie berühren. Ihre tote Schwester Katie setzt ihr allerdings auch nach ihrem Tod irgendwie noch zu. Hannah muss alles verarbeiten. Und nicht nur sie, sondern die ganze Familie, die daran zerbrochen ist. Und DAS ist die Hauptgeschichte! Das Leben nach Katies Tod. Dabei dachte man zu Beginn noch, dass Katies Tod alles schlimmer macht, doch erst mit den Seiten merkt man, wie sehr Katies Verhalten Hannah belastet hat und alles rückt in ein anderes Licht. Das hat mir sehr gut gefallen!Wenn man sich der anderen Geschichte des Buches annimmt, ist es wirklich toll, denn Hannah ist ein sehr sensibles, weiches Mädchen, das auch dann höflich, respektvoll und lieb bleibt, wenn sie ernsthafte Probleme hat, sich aber die eines anderen anhört. Das beneide ich wirklich an ihr. Josh war der Sonnenschein des Buches und mit der Zeit habe ich mich auf die Gespräche der beiden gefreut, weil ich wusste, dass es ihr dann besser geht und sie, wenn auch nur für einige Minuten, von ihrem Trauer und ihren Problemen abgelenkt wird.Fazit Hinter "Klippen springen" verbirgt sich eine gänzlich andere Geschichte als der Klappentext vorgibt. Es geht um das Leben nach dem Tod von Hannahs Schwester. Wie kommt sie damit zurecht? Wer war Katie wirklich und was wird aus Hannahs anfänglichen Mobbingattacken, die sie vor Katies Tod täglich in der Schule erwarteten. Wenn man sich drauf einlässt, ein gutes Buch für Zwischendurch. 4/5 Punkte!

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  • Eine langatmige Geschichte..

    Klippen springen
    Jemasija

    Jemasija

    16. July 2016 um 14:04

    Die 15 jährige Hannah hat ihre ältere Schwester bei einem Autounfall verloren. Sie saß zusammen mit ihrem Vater und ihrer Schwester im Auto als es geschah und seit dem hat sich ihr eigenes Leben nicht groß verändert. Sie ist zwar noch immer die Unbeliebte, die keiner anspricht, oder gar eines Blickes würdigt, doch zu Hause herrscht nun eine ganz andere Stimmung. Die Eltern von Hannah kommen nicht über den Tod von Katie hinweg, streiten nur noch und während Hannahs Vater von einem Meeting ins nächste zieht, lässt ihre Mutter Paula, dass Leben an sich vorbeiziehen. Hannah ist auf sich allein gestellt und hat niemanden. Zu ihrer Schwester hatte sie noch nie ein gutes Verhältnis, kaum jemand wusste, dass die beiden überhaupt mit einander verwandt waren, doch Hannah kriegt Katie nicht aus dem Kopf und vermeidet Dinge zutun, die sie mit ihrer Schwester in Verbindung bringt. Eines Tages wird sie von einem Mitschüler namens Josh angesprochen, der mit ihr eine ganz normale Unterhaltung führt, so, wie es schon lange keiner mehr mit ihr getan hat.  • MEINE MEINUNG •   Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und dachte, es wäre eine leichte Lektüre für zwischendurch, auch wenn es in dem Buch überwiegend um den Tod von Hannahs Schwester Katie geht, die ums leben gekommen ist. Letztendlich war eine leichte Lektüre, doch leider hat sie mir gar nicht gefallen. In der Geschichte geht es überwiegend um Hannah, die versucht normal weiterzumachen, obwohl man relativ schnell merkt, dass sie eigentlich ist wie immer. Eines Tages kommt Josh ins Spiel und versucht ihr Lebensfreude zu vermitteln. Sie soll ihr Leben genießen und versucht sie wach zu rütteln. Josh hat dem Buch richtig gut getan, denn endlich ging die Geschichte etwas ging voran, was man von den letzten hundertfünfzig Seiten nicht behaupten kann. Die Geschichte hat keinen besonderen Handlungsstrang, sondern plätschert einfach vor sich hin. Leider sehr langatmig, auch für 254 Seiten. Was mich etwas gestört hat, war das wechseln der Zeiten. Die Kapitel springen in der Zeit und sind nicht mit Namen oder Datum beschriftet, leider sehr verwirrend, den die Zeitsprünge machen sich kaum bemerkbar, so dass man ein Kapitel liest und dann plötzlich total verwirrt ist.  Auch auf den Titel möchte ich nun einmal näher eingehen: "Klippen springen", unpassend, denn der Titel beschreibt 1-2 Situationen, die sich erst am Ende des Buches abspielen. Ein Titel der nicht mit Bedacht gewählt wurde, vielleicht als Kapitelüberschrift, doch als Titel für diese Geschichte nicht der richtige.  • MEIN FAZIT • Eine sehr langatmige Geschichte, die vor sich hin plätschert.  ♡ ♡

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