Clara Römer

 4.2 Sterne bei 82 Bewertungen

Alle Bücher von Clara Römer

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

 (82)
Erschienen am 09.05.2016

Neue Rezensionen zu Clara Römer

Neu
A

Rezension zu "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer

Berührend!
Alinescotvor 10 Monaten

Susa könnte glücklicher nicht sein. Seit 10 Jahren ist sie mit ihrer großen Liebe Wolf verheiratet und gerade ist sie mit ihm zusammen in eine schicke neue Wohnung gezogen. Dann aber muss sie durch einen dummen Zufall herausfinden, dass Wolf sie nicht nur jahrelang hintergangen hat, nein, er führte regelrecht ein Doppelleben.
Nur wenige Minuten von ihrer gemeinsamen Wohnung entfernt unterhält Wolf eine zweite Frau. Mit ihr hat er sogar ein Kind.
Schockiert flüchtet Susa zu ihrer Mutter und muss leider feststellen, dass Wolf nicht der einzige ist, der untreu war.

Dieser Roman ist anders als die Bücher, die ich aus diesem Genre kenne. Er ist nicht so bunt, nicht so "zuckrig süß" wie die meisten Liebesromane. Er ist etwas ernster und auch realistischer was ich ganz erfrischend fand. 
Susas Geschichte hat mich jedenfalls von Anfang an berührt und sie ließ mich auch nicht mehr los...
Susa muss wahnsinnig viel aushalten. Ihre Welt, so wie sie sie kennt, gerät von einem Moment zum anderen völlig aus den Fugen.
Und nicht nur das! Plötzlich scheinen alle um sie herum ihre Partner zu betrügen.
Das war ein Punkt der mich ein wenig störte. Susa ist auf einmal von Lügnern umzingelt und das war für mich fast zuviel des Guten.
Das alleine wäre aber nicht so schlimm gewesen wenn nicht auch noch in Susas Freundeskreis so viel los gewesen wäre. 
Ich möchte hier nicht zuviel verraten, nur das alles zusammen genommen: Susas Eheprobleme + die anderen Betrügereien + die Probleme aus Susas Freundeskreis doch schon sehr viel Stoff waren für knapp 320 Seiten Buch. So kamen für mich einige Themen zu kurz, langweilig wurde es aber auch nie.
Wolf ist einer den man als Leser nur verachten kann. Und jedes mal, wenn man sich fragt wie Susa sich nur in Wolf, diesen Unhold verlieben konnte, streut die Autorin Rückblenden ein. Durch diese kleinen Ausflüge in die Vergangenheit erscheint Wolf so manches mal in einem anderen Licht und man kann Susa viel besser verstehen.
Aber auch ihre Entwicklung lässt sich dadurch leichter nach verfolgen. Wo sie Anfangs noch sehr unsicher und ängstlich rüberkommt, scheint sie am Ende als starke Frau aus der Sache hinaus zu gehen. Es war toll, Susa dabei begleiten zu können.
Sehr gelungen fand ich auch dass es sich Susa nicht so einfach macht mit dem "Schlussstrich ziehen". Das spürt Wolf natürlich sofort und versucht wieder sein Glück bei ihr. Und gerne möchte man wie Susa dran glauben, dass er es diesmal ehrlich meint. Immerhin waren sie doch so lange zusammen und wer weiß, Wolf weiß vielleicht jetzt erst was er aufs Spiel gesetzt hat.
Mir hat die Geschichte im großen und ganzen gut gefallen. 
In Susa findet der Leser eine sympatische junge Frau die über sich selbst hinaus wächst. Und auch wenn die Romantik ein kleines bisschen zu kurz kommt, wird hier der Fokus auf andere Themen gelegt wie zum Beispiel Freundschaft, Familie und das die Gerechtigkeit am Ende immer siegt.

Kommentieren0
1
Teilen
peedees avatar

Rezension zu "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer

Land unter bei Susa
peedeevor 10 Monaten

Ein Sturm ist aus dem Nichts über Susas Leben losgebrochen – und Auslöser war ein Kühlschrank. Wie? Ein Spediteur will den bestellten Kühlschrank früher anliefern, als geplant. Die Adresse ist Susa völlig unbekannt – und trotzdem steht da zuoberst der Name ihres Mannes. Nach zehn vermeintlich glücklichen Ehejahren erfährt Susa, dass ihr Mann Wolf sie seit Jahren betrügt und er mit seiner Geliebten sogar eine fünfjährige Tochter hat! Land unter!

Erster Eindruck: Das Cover mit der zerrissenen Optik und den rosafarbenen Herzchen passt sehr gut zum Klappeninhalt. Der Buchtitel gefällt mir ebenfalls sehr gut.

Oh je, habe ich nur gedacht, als ich den Klappentext gelesen habe. Da kommt es ja wirklich knüppeldick für Susa. Doch ist es für Wolf wirklich möglich, so lange ein Verhältnis zu haben, ohne dass Susa etwas gemerkt hat? Ganz offensichtlich. Als Susa es ihrer Mutter Romy, die all die Jahre nicht mit ihrem Schwiegersohn warm geworden ist, erzählt, kommt es jedoch noch schlimmer: Romy verrät Susa ein altes, lang gehütetes Geheimnis über ihren verstorbenen Vater Nick: sie hat eine Halbschwester!
Wolf war mir leider schon von Beginn an nicht wirklich sympathisch. Wie er beschrieben wurde und wie er sich – auch schon vor der Hochzeit – verhalten hat, gab mir sehr zu denken. Aber da hätte jeder Susa vor Wolf warnen können, es hätte nichts genützt – Liebe macht eben schon blind.
Mir hat Susas Freundin Bille, die in Frankreich lebt, sehr gut gefallen. Sie ist genau der Typ Freundin, den man jeder Frau wünscht: Sie steht einem bei, scheut sich aber auch nicht, der Freundin den Kopf gerade zu rücken.

Was soll Susa nun tun? Kann sie Wolfs Beteuerungen, dass er Susa immer noch liebt, glauben? Kann sie ihm verzeihen? Was ist mit dem Kind? Und was ist mit ihrer Halbschwester? Susa steht vor vielen grossen Fragen und weiss verständlicherweise nicht, wo ihr der Kopf steht.

Ein Buch über Liebe, Betrug, Lebenslügen, Egoismus, Vertrauensverlust, Emotionen und Familie. Die Geschichte von Clara Römer, einer bekannten deutschen Autorin, die hier unter Pseudonym schreibt, hat sich flüssig lesen lassen. Es war einiges los auf diesen 320 Seiten – der Schluss betreffend Halbschwester von Susa fand ich nicht ganz stimmig, daher vergebe ich 4 Sterne.

Kommentare: 2
8
Teilen
ulistuttgarts avatar

Rezension zu "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer

Mitreißend, spannend und realistisch
ulistuttgartvor 10 Monaten


Der Wahnsinn den man Liebe nennt von Clara Römer 
Erschienen 2016 im Diana-Verlag 


Zum Inhalt:
Susa erfährt nach langjähriger Ehe,  dass ihr Mann Wolf sie betrügt.  Durch einen Zufall entdeckt sie, dass er ein Doppelleben führt und zusammen mit einer anderen Frau ein Kind hat. Bald findet sie heraus,  dass das nicht seine einzige Affäre ist. Er ist ein notorischer Fremdgeher und sie hat in all ihren Ehejahren davon nichts bemerkt. Susa reicht die Scheidung ein und zieht vorübergehend zu ihrer Mutter Romy. Diese enthüllt ihr, dass es auch Susas Vater mit der Treue nicht so genau genommen hat. Die harmoniebedürftige und gefühlvolle Susa versteht die Welt nicht mehr…


Meinung:
Clara Römer ist das Pseudonym einer sehr bekannten deutschen Autorin,  die u.a. tolle historische Romane schreibt.  Aber auch in diesem Genre hat sie mit „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ bewiesen was in ihr steckt. Die Geschichte um Liebe, Betrug,  Lügen und Enttäuschung ist sehr spannend und ereignisreich geschrieben. Ein packender,  realistischer und authentischer Roman,  wie er wirklich passiert sein könnte.
Die Autorin schreibt wunderbar mitreißend.  Ich habe mich gefühlt als wäre ich Teil der Geschichte,  so hat sie mich berührt. 
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. 


Fazit:
Vielen Dank liebe Clara Römer für diese wundervolle Geschichte mit viel Gefühl und Leidenschaft. 
Der Wahnsinn den man Liebe nennt bekommt von mir 5 Sterne !!

Kommentieren0
30
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Community-Statistik

in 144 Bibliotheken

auf 27 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks