Clara Weißberg

 4.1 Sterne bei 45 Bewertungen
Clara Weißberg

Lebenslauf von Clara Weißberg

geboren 1968, ist Germanistin und Ethnologin und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg auf dem Land. Für eine wissenschaftliche Forschungsarbeit verbrachte sie viele wundervolle Monate in der Toskana. Davon inspiriert schrieb sie ihren ersten Roman „Toskanafrühling“. „Meerhimmelblau“ ist ihr zweiter Roman.

Alle Bücher von Clara Weißberg

Meerhimmelblau

Meerhimmelblau

 (28)
Erschienen am 12.05.2017
Toskanafrühling

Toskanafrühling

 (17)
Erschienen am 13.05.2016

Neue Rezensionen zu Clara Weißberg

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Rezension zu "Meerhimmelblau" von Clara Weißberg

Meerhimmelblau
NicolePvor 3 Monaten

Die Bibliothekarin Liane ist von ihrer Arbeit genervt. Ihr Mann eröffnet ihr, dass er eine Auszeit in Venedig braucht – ohne sie. Da bleibt Liane nur, selbst in den Urlaub zu fahren und darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll. Der Zufall führt sie an die Schlei. Schnell findet sie Kontakt und lernt den Restaurator Fabian kennen. Eine interessante Geschichte beginnt.

Es wird nicht nur eine Auszeit für Liane an der Schlei, auch der Leser wird sehr gut dorthin mitgenommen. Allerdings werden die Landschaften für meinen Geschmack etwas zu kurz und knapp beschrieben, was die Lesefreude etwas trübte. Auch die meisten Figuren bleiben oberflächlich, und es fällt schwer, einen emotionalen Bezug aufzubauen.

Die Handlung dagegen ist wie geschaffen für eine Auszeit vom eigenen Alltag. Mit einfachen Worten gelingt es Autorin Clara Weißberg, Lianes Probleme auf den Punkt zu bringen. Die Geschichte verläuft trotzdem ruhig und hat weder große Höhen noch Tiefen. Da gibt es noch einiges an Ausbaupotential.

„Meerhimmelblau“ ist eine leichte Geschichte und für einen wunderbaren Nachmittag im Lesesessel durchaus geeignet. Den Leser erwartet ein gutes Buch.

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Rezension zu "Meerhimmelblau" von Clara Weißberg

Gute Unterhaltung mit einer Prise frische Seeluft
SusanneSH68vor 7 Monaten

Bibliothekarin Liane ist chronisch überarbeitet. Dann will ihr Mann Jochen auch noch ein Sabbatjahr in Venedig verbringen, um sich dort als Künstler mit einer Muse zu verwirklichen. Da nutzt Liane die Chance, als ihre Kollegin Nele eine Haushüterin für das Haus ihres Großvaters an der Schlei sucht und fährt an den Meeresarm der Ostsee. Das Haus entpuppt sich als Hof mit entsprechenden Tieren, gut, dass Nachbarskind Marie Liane tatkräftig unterstützt. Und dann lernt sie auch noch den Restaurator Fabian kennen und muss schon bald die wichtige Entscheidung treffen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll, denn der Hochzeitstag mit Jochen in Venedig verläuft anders als erhofft.

Für mich das erste Buch von Clara Weißberg. Schon die Beschreibungen der Landschaft und der Leute an der Schlei machen großen Spaß und bringen gefühlt viel frische Ostseeluft. Dabei kann man die Wandlung der gestressten Liane in dieser wunderbaren Landschaft gut verfolgen, das Buch ist entsprechend entspannt zu lesen. Dabei fehlt es auch nicht an der notwendigen Prise Humor, denn Liane ist alles andere als perfekt. Insgesamt ein liebenswerter Roman um die Frage, was wirklich zählt im Leben.

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Rezension zu "Toskanafrühling" von Clara Weißberg

Selbstfindung in den Bergen der Toskana
MamaSandravor 2 Jahren

Zum Inhalt:

Mia soll für ihre Mutter in ein toskanisches Dorf fahren, um dort ein Erbe für sie anzutreten. Großtante Mara ist gestorben, von der in der Familie nie die Rede war. Mias Mutter ist nicht gerade herzlich, vielmehr egoistisch, denn nur aufgrund eines eigenen Urlaubes auf die Seychellen, schickt sie ihre Tochter, die beim Schreiben ihrer Doktorarbeit anscheinend eh nicht viel zu tun hat.

Mia übernimmt also die Reise, schleppt ein paar Bücher mit in die Toskana und nimmt das Haus entgegen, welches sie sofort in ihren Bann zieht. Nicht nur die Umgebung und die Menschen im kleinen Dorf nahe Siena gefallen ihr, sondern auch die Ruhe, das italienische Flair und der Chef der dort ansässigen Ausgrabungsstätte: Alessandro.

Eigentlich wollte Mia nach 3 Tagen wieder zurück, doch ein Flugstreik gönnt ihr noch 2 weitere Wochen. Ihre Mutter will das Haus verkaufen, obwohl sich Mia schon sehr wohl dort fühlt. Nette Nachbarn, neue Freunde, historische Begebenheiten und das Geheimnis von Großtante Mara lohnen sich doch eigentlich für das Haus zu kämpfen. Aber eigentlich muss Mia ja wieder nach Hause, wo ein neuer Job auf sie wartet…

 

Schreibstil:

Ein neutraler Erzähler führt uns durch die Toskana. Unterteilt ist das Buch in    Kapitel, wobei jedes noch eine kurze Überschrift bekommen – thematisch zum folgenden Abschnitt.Die Dialoge sind klar, die Landschaft wird wunderbar bildhaft beschrieben. Auch die Hintergründe zu den Etruskern werden sehr gut in die Geschichte eingeflochten, dennoch nicht zu tiefgründig erfasst, da es sich ja nicht um einen historischen Roman handelt.In einigen Abschnitten wird man neugierig gemacht, sodass man zum Weiterlesen motiviert wird.

 

Meine Einschätzung:

Der Roman ist eine nette Geschichte vor einer traumhaften Kulisse. Ich bin riesen Fan der Toskana und fühlte mich deshalb auch gleich wohl in Maras Haus. Mir waren der Nachbarn Signore Martelli sowie Anna Maria aus dem kleinen Café auf Anhieb sympathisch. Auch Filippo war von Beginn an ein aufmerksamer, aber dennoch geheimnisvoller Mann. Ihn konnte ich mir nur bildlich nicht gut vorstellen – eher wie einen schmalen, schüchternen, dünnen Typ.Alessandro hingegen wurde in meinem Kopf gleich das Inbild eines italienischen Mannes: stark, dunkle Haare, breite Schultern und mit umwerfenden Charme und Charisma.

Sehr gut dargestellt wurden die Charaktere und auch bei der hohen Anzahl an Nebenfiguren nicht zu überlaufen oder unübersichtlich. Einzig Mia kam nicht gut rüber: ihre Beziehung zu Mutter und bester Freundin wurde recht flach dargestellt. Für so viel Intelligenz darf man ruhig einen stärkeren Charakter haben, aber Mia lässt sich ja von allen wie ein Fußabtreter behandelt und nimmt es so hin.Das italienische Flair wurde sehr gut übermittelt, die Landschaft wunderbar beschrieben. Die kleine Nebengeschichte mit den Etruskern ist auch passend zur Umgebung, Italiens Geschichte und Mias Interessen eingearbeitet worden.

 Etwas Spannung wurde aufgebaut, da Filippos Verhalten seltsam dargestellt wurde.Viel mehr interessiert hat mich die Vorgeschichte von Mara, da man natürlich wissen will, warum sie damals nach Italien ging und niemals wieder in der Familie erwähnt wurde.Hierbei habe ich mir etwas mehr darunter vorgestellt, etwas mehr Drama gewünscht. Die Auflösung war ok – alles nachvollziehbar. Aber ich hätte mir noch mehr Geheimnis und mehr Verstrickungen mit ortsansässigen Reichen gewünscht.

 Die Arbeitsbedingungen einer studentischen Hilfskraft sowie die harte Arbeit, welche mit dem Vorbereiten und Schreiben einer Doktorarbeit verbunden ist, werden an vielen Stellen wiederholt. Das hat man dann irgendwann auch verstanden.

Nichtsdestotrotz war es ein guter Roman mit viel Potential, dass man hätte mehr ausreizen können. Dennoch eine gute Urlaubslektüre, die mal wieder Lust auf Italien gemacht hat.

 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Und Achtung Spoiler: Sehr enttäuscht hat mich, dass permanent das Grab des Etruskerfürsten gesucht wurde und man es am Ende des Buches nicht zufällig unter Maras Haus entdeckt. Es blieb offen. Zumal Mia gleich auf den ersten Seiten eine lockere Diele (o.ä.) im Haus entdeckt, wo ich vielleicht ein altes Tagebuch oder so vermutet hatte > das wurde nie wieder erwähnt! Spannung vermittelt und nichts draus gemacht – sehr schade!

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