Clare Allan Poppy Shakespeare

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Inhaltsangabe zu „Poppy Shakespeare“ von Clare Allan

Fesselnder als jede Zwangsjacke: wild und lustig Clare Allan entführt uns in eine Welt, die auf dem Kopf steht. Was ist normal? Und was ist verrückt? Wer „Poppy Shakespeare“gelesen hat, weiß darauf keine Antwort mehr. Dieser elektrisierende Roman – das Aufsehen erweckendste britische Debüt des Jahres – ist eine bitterböse Satire auf das Leben in unseren psychiatrischen Anstalten. Geistreich, wild und lustig. Brutal lustig. Poppy Shakespeare ist ganz normal. Zumindest war sie das bis zu jenem Tag, als sie sich auf eine neue Stelle beworben hat. Beim Vorstellungsgespräch eröffnet man ihr, dass sie an einer schweren Persönlichkeitsstörung leide; das hätte der Eignungstest ergeben. Und schon fährt der Krankenwagen vor, der Poppy in die Psychiatrie bringt. Herzlich Willkommen in der Dorothy Fish, einer Tagesklinik im Norden Londons. Poppy wird von N empfangen, einer Patientin, die schon seit dreizehn Jahren hier ist. Wie alle Bewohner der Dorothy Fish setzt N alles daran, diese beste aller Welten ja nicht verlassen zu müssen. Ihre Erleichterung ist groß, wenn beim alljährlichen Routinecheck-up festgestellt wird, dass sie noch immer verrückt genug ist. Doch dann kommt Poppy Shakespeare in ihrem schicken Kostümchen und den Stöckeln aus Schlangenleder in Ns Leben gerauscht – und plötzlich ist alles anders. Vier Wochen soll Poppy erst einmal zur Beobachtung bleiben. Aber diese Probezeit will sie auf keinen Fall bestehen. Sie bittet N um Hilfe – und so machen sich die beiden Frauen auf und stellen diese sonderbare Welt, die sehr viel normaler ist, als sie auf den ersten Blick scheint, komplett auf den Kopf. Poppy Shakespeare ist ein fulminantes Debüt, voller schräger Einfälle und schmerzlicher Erfahrungen, voller Lebensmut und Lebensfreude.

Furchtbarer Schreibstil... Geldverschwendung

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

Eine wilde Reise durch ein eigentlich ganz normales Leben.

— RosaKlarlack
RosaKlarlack

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  • Poppy Shakespear von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    31. March 2015 um 16:48

    Poppy Shakespear von Clare Allan Dieses Buch ist reine Geld- und Zeitverschwendung. Eine sinnlose Aneinanderreihung von Wörtern, ohne Spannung, Witz oder einem gewissen Charme. Tut mir leid, aber das ist das schlechteste Buch das ich bisher in den Händen hielt. Bei welcher Seite ich aufgehört habe weiß ich nicht mehr, aber ich habe es nicht zuende gelesen, weil es einen unheimlich nervt solche Sätze pemanent vor Augen zu haben...

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  • Frage zu "Acht Wochen verrückt" von Eva Lohmann

    Acht Wochen verrückt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hat jemand von euch einen Buchtipp für mich, der in Richtung "Acht Wochen verrückt" geht? Bzgl. der Thematik und in Form eines Romans, egal ob biografisch oder fiktiv.

    • 3
  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2010 um 17:34

    Das Cover ist ansprechend gestaltet mit dem Pillenfläschen und den Pillen drauf. Und auch der Titel "Poppy Shakespeare" scheint vielversprechend zu sein. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von N, langjährige Patientin in der Psychiatrie. N hat eine leicht vulgäre Aussprache und einen langweiligen Erzählstil. Durch die kurzen Kapitel (manchmal nur eine Seite lang) wird der Lesefluss massiv gestört. Auch die komischen Namen (MittleklasseMichael, KantinenCarol, ZweiterStockPaolo) stören mich nach gewisser Zeit massiv. Der Anfang ist verworren, die Gedanken von N sind für mich recht schwer nachzuvollziehen. Poppy taucht anfangs gar nicht auf. Der Klappentext täuschte mich über die Tatsache hinweg, dass Poppy nicht selbst erzählt, bzw. dass die Geschichte nicht mit dem Einstellungsgespräch beginnt. Die angegebenen Rezensionen versprechen: "...lässt einen laut auflachen..."; "...geistreich, wild und lustig..."; "...Kult-Potential..." Ich habe bisher nichts davon entdeckt. Allan gelingt es nicht, N realistisch zu erscheinen lassen. Ich will nicht wissen, wie das mit den anderen Protagonisten ist. Vorneweg: Mich hat das Cover, der Text und der Klappentext blind gemacht. Und ich habe das Buch NICHT ausgelesen (bis Seite 26). Aber der Anfang hat mich erschüttert. Ich selbst habe bereits mehrere Psychiatrien gesehen, von innen und somit auch die Bewohner und die Versorgung (rein beruflich), aber dieses Bild, dass Allan auf den ersten Seiten schon hinklatscht, ist absolut nicht zu vergleichen. Ich weiß nicht, wie die Situation in England ist, aber das Bild ist doch total verfälscht. Vielleicht wollte Allan eine ironische Geschichte erschaffen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wollte sie gerade solchen Leuten wie mir dieses Werk unter die Nase reiben und mich auf irgendwas stoßen. Nun, dass einzigste worauf ich komme, ist: Clare Allan kann gar nicht schreiben. Sie hat absolut den falschen Beruf ausgewählt.

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  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    LiKe

    LiKe

    29. November 2009 um 11:02

    Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr von dem Buch erwartet. Es klang so schön verrückt, so abgedreht. Und dann versprach der Buchumschlag auch noch dass das alles einen "wahren" Kern haben sollte. Etwas dass einen bewegt, dass einen nachhaltig beschäftigt. Die gesamte Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Aber nicht aus Poppys, sondern aus Ns. Sie scheint eine furchtbare Kindheit gehabt zu haben (Selbstmord der Mutter, ständiges herumreichen), dieses tut sie aber oft mit einem naja ab, dass mag zwar zur gestörten Persönlichkeit der Figur zu passen, führt aber dazu, dass man keine wirkliche Bindung zur Person aufbaut. Man bleibt konstant ausserhalb des Geschehens. N trifft auf Poppy, die scheint zunächst gar nicht in die Psychiatrie zu passen. Langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den Beiden, die aber auf keine Lösung zusteuert. Das Buch sollte angeblich lustig, wtzig, inspirierend sein und zum Nachdenken anregen. Außer den wirklich nett ausgedachten Namen der Insassen, empfand ich den wohl 'verrückt' anmutenden Erzählstil aber eher als etwas nervig, da es mir schwer fiel mich darauf einzulassen. Das aus dem Buch eine Kritik an bestehenden Systemen herausstechen soll, kann ich nicht bestätigen. Dafür sind sie zu undeutlich gehalten, dafür kenn ich mich zu wenig damit aus. Es ist ein nette Buch für zwischendurch. Aber leider nicht mehr. Schade.

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  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    freitaggibtsfisch

    freitaggibtsfisch

    22. July 2009 um 20:17

    die junge N ist seit 13 jahren patientin in der psychatrie. und sie legt es, wie auch die anderen patienten darauf an, nie entlassen zu werden, da sie "bekloppt" sind und sich in ihrer welt eingerichtet haben. bis poppy in der psychatrie auftaucht, die das ganz anders sieht. sie hält sich für völlig normal und möchte auf alle fälle so schnell wie möglich wieder raus. N wird ihr als betreuerin zur seite gestellt und erklärt sich bereit ihr dabei zu helfen. erzählt wird die geschichte von N die das erlebte nachträglich aus der erinnerung aufschreibt und sich gerne auch mal ablenken läßt und in nebensächlichen details verliert, was meiner ansicht nach gewollt ist. N hat ein einfaches, aber liebenswertes gemüt. für sie hat das leben nicht sonderlich viele chancen bereit gestellt. ihre mutter hat sich vor den zug geworfen als sie 12 war. danach wurde sie durch pflegefamilien gereicht. was sich auch in der sprache und den plappernden, einfachen erzählton niederschlägt. ihre fahrigkeit und wechselnden gemütszustände kommen durch den sehr einfachen plauderton sehr gut rüber. im grunde geht es bei der geschichte darum, was normal ist, was wird als verrückt angesehen, wo sind die grenzen, wer mag sie festlegen, wie leicht ist es die grenzen vom angesehen normalen zum "bekloppten" zu überspringen und das wir letztendlich alle mehr oder weniger einen anteil plem-plem in uns haben. weder die aufmachung des buches noch der klappentext kommen dem tatsächlichen inhalt des buches nahe. das ganze soll wohl poppig, humorig, ja sogar kultig verkauft werden. wer was spaßiges erwartet finger weg. mich hat es eher nachdenklich gemacht. auf alle fälle empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    Cerepra

    Cerepra

    10. July 2009 um 19:13

    Bekloppt! Aber in einem positiven Sinne. Man stolpert mit großen Augen durch eine Welt, die man gar nicht kennt (die Psychatrie). Was ich allerdings vermisste habe, ich musste nicht einmal laut lachen. Was ich eigentlich nach dem Text auf der Rückseite erwartet habe. Das Buch ist auf jeden Fall humorvoll geschrieben, aber es eher eine tragische Komik, die mich nicht zum Lachen gebracht hat. Am Anfang war ich auch sehr verwirrt von den vielen Charakteren, die ich selbst am Ende nicht immer richtig zuordnen konnte, was das Buch auch leicht chaotisch wirken lässt. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass dies beabsichtigt ist. Leider war das Ende für mich etwas vorhersehbar.

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  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    Sarlascht

    Sarlascht

    30. June 2009 um 13:37

    Nach den ersten Seiten war ich noch voller Vorfreude und konnte es gar nicht erwarten weiterzulesen, jedoch nach und nach, wurde die Geschichte immer absurder. Was mir eigentlich gefällt, aber im Buch so zusammenhangslos erscheint, dass ich es kurzerhand wieder ins Regal gestellt habe. Schließlich gab ich ihm noch eine zweite Chance, aber so richtig konnte es mich auch dieses Mal nicht überzeugen. Sicherlich erkenne ich den Ernst des Buches und ich musste auch oft über das Gelesene nachdenken, allerdings glaube ich, warum das Buch nicht zu meinen Liebsten gehört, liegt daran, dass mir die Sprache nicht zusagt. Finde den Schreibstil einfach nicht überzeugend. Das Buch liefert einen guten Einblick in das Gesundheitswesen, wird jedoch leider wirklich durch die Sprach extrem abgewertet.

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  • Rezension zu "Poppy Shakespeare" von Clare Allan

    Poppy Shakespeare
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. May 2007 um 16:16

    Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von N, einer Patientin, die seit 13 Jahren im Dorothy Fish ist, und, wie sie selbst sagt, schon verrückt war, bevor sie geboren wurde. Auch ihre Mutter war verrückt, das ist aber auch so ziemlich das einzige, was N den Leser über ihre Vergangenheit und Krankengeschichte wissen lässt. Für mich war es anfangs ein wenig schwierig, in die Geschichte hinein zu kommen, da sie komplett in Ns Sprache, einem Slang, der sich konstant grammatischen Regeln widersetzt, geschrieben ist. Aber genau das gibt der Geschichte, wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ihren Charme (ich kann leider nicht beurteilen, wie die Sprache in der Übersetzung übernommen wurde). Jedes Kapitel ist mit einer Überschrift versehen, die mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht haben, z.B. „3. A bit about the Dorithy Fish and the Abaddon and stuff like that you can skip if you been there already“. N überhäuft den Leser mit Erzählungen, teils macht sie breite Ausführungen über eigentlich völlig Nebensächliches, sie springt von einem Ereignis zum Nächsten, greift immer wieder auf die gleichen Phrasen zurück. Man weiß zum Teil nicht, was wahr ist und was ihrer Phantasie entspringt. Ihre Mitbewohner werden mit Namen benannt, die ihre Persönlichkeit widerspiegeln sollen: MiddleClassMichael, Arsewipe Astrid, Sue the Sticks, „formerly known as Slasher Sue, before she give up self harming“, wie man immer wieder erfährt. Ihr stereotypes Vehalten ist das einzige, was wir von ihnen erfahren, ihre Persönlichkeiten lernt der Leser darüber hinaus nicht kennen, sie sind auf ihre Krankheit reduziert. (bezieht sich auf die englische Ausgabe)

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