Clare Mackintosh

 3,9 Sterne bei 292 Bewertungen
Autorin von Meine Seele so kalt, Alleine bist du nie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Clare Mackintosh

Von der Waffe zum Stift: Clare Elizabeth Mary Mackintosh ist eine britische Autorin und eine ehemalige Polizistin. Sie studierte an der Royal Holloway Universität n Surrey. Ihren Abschluss machte sie in Französisch und Management. Danach lebte sie ein Jahr in Paris, wo sie als eine bilinguale Sekretären arbeitete. Nach ihrer Rückkehr fing sie an als Polizistin zu arbeiten. Nach 12 Jahren kündigte sie allerdings, um eine Schriftstellerin in Vollzeit zu werden. Ihre Romane wurden schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Hier unter anderem mit dem Theakston´s Old Crime Novel of the Year Award 2016, die Auszeichnung als „Best international novel“ für ihren Roman I Let You Go. Außerdem steht sie auf der Shortlist der Crime & Thrille Book of the Year. Abgesehen davon ist Mackintosh die Gründerin des Chipping Nortin Literary Festival.

Neue Bücher

Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426228005)

Die letzte Party

 (5)
Erscheint am 01.12.2022 als Taschenbuch bei Knaur.

Alle Bücher von Clare Mackintosh

Cover des Buches Meine Seele so kalt (ISBN: 9783404172924)

Meine Seele so kalt

 (99)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Alleine bist du nie (ISBN: 9783404174706)

Alleine bist du nie

 (95)
Erschienen am 13.01.2017
Cover des Buches Deine letzte Lüge (ISBN: 9783404177035)

Deine letzte Lüge

 (70)
Erschienen am 31.01.2019
Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426228005)

Die letzte Party

 (5)
Erscheint am 01.12.2022
Cover des Buches Deine letzte Lüge (ISBN: 9783785757307)

Deine letzte Lüge

 (8)
Erschienen am 31.01.2019
Cover des Buches Meine Seele so kalt (ISBN: 9783838777085)

Meine Seele so kalt

 (7)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Alleine bist du nie (ISBN: 9783838781150)

Alleine bist du nie

 (2)
Erschienen am 13.01.2017
Cover des Buches I Let You Go (ISBN: 9780751554151)

I Let You Go

 (4)
Erschienen am 07.05.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Clare Mackintosh

Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426228005)
LaCalaveraCatrinas avatar

Rezension zu "Die letzte Party" von Clare Mackintosh

Es ist nichts wie es scheint
LaCalaveraCatrinavor 3 Tagen

Neujahr wird die Leiche von Rhys Lloyd aus dem eiskalten Mirror Lake gefischt. Er ist der Begründer der Anlage The Shore, einem luxuriösen Zweitwohnsitz für Wohlhabende, bestehend aus fünf exklusiven Häusern am See. Dort fand Silvester eine große Party statt, auf der das Opfer zuletzt lebend gesehen wurde. Ffion "Lone Ranger" Morgan beginnt zu ermittelt. Da es Komplikationen bezüglich der Zuständigkeiten zwischen Wales und England gibt, wird ihr Leo Brady an die Seite gestellt. Als sensibler Mann, der sich nicht durchsetzten kann, vor allem, wenn es um das Sorgerecht für seinen Sohn geht, profitiert er von der toughen Kollegin, die ihm neue Perspektiven eröffnet. Ffion ist Dreißig Jahre alt, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und wohnt aktuell wieder bei ihrer Mutter. Am liebsten arbeitetet „sie in ihrem Wagen, mit Blick in ein Tal geparkt“, statt in ihrem winzigen Büro auf der Wache. Sie kennt jeden im Dorf, in dem sie aufgewachsen ist, und weiß selbst am besten, dass hier jeder seine Geheimnisse hat. Was die Liste der Verdächtigen natürlich sprengt. Vor allem, weil die Dorfbewohner The Shore nicht mögen und diesem Bauprojekt nie zugestimmt haben. Im Laufe der Geschichte tun sich immer mehr Motive auf und man bekommt einen vielsagend Eindruck von Rhys Lloyd. Die Handlung ist absolut nicht vorhersehbar und hält so einige Überraschungen bereit. 

Ich hatte aufgrund der vielen Personen anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Da war die Karte sehr hilfreich, auf der die Örtlichkeiten und Namen verzeichnet sind. Der Erzählstil ist sehr abwechslungsreich. Die unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten das letzte halbe Jahr und die Entstehung des Resorts. Clare Mackintosh erzählt „rückwärts“ und so landet man im heißen Sommer, indem sich alle Bewohner kennenlernen, um dann wieder im eisigen Winter einzutauchen und auf die schicksalshafte Silvesterparty zuzusteuern. Dabei werden die wichtigsten Szenarien auch mal aus zwei Perspektiven dargestellt, was wieder ganz neue Hintergründe aufzeigt und sich spannend liest. Unterbrochen wird diese Zeitreise durch Ermittlungsschritte der Gegenwart, in denen die Ermittlern Ffion und Leo im Fokus stehen. Bis zur Hälfe des Romans gehen die Ermittlungen nur schleppend voran, aber dann wird es spannend. Vor allem, nachdem allmählich die ersten Geheimnisse gelüftet werden und erste Verdachtsmomente Gestalt annehmen. Heimlicher Star der Geschichte ist sicherlich der Mirror Lake, den Clare Mackintosh so bildhaft beschreibt, dass man sich das winterliche Eisbaden sogar als vergnüglich vorstellen kann, um den Kopf freizukriegen. 

Insgesamt konnte mich "Die letzte Party“ als Reihenauftakt aber nicht so richtig packen und es kam mir, mit fast fünfhundert Seiten, auch streckenweise etwas langatmig vor. Ich wollte aber unbedingt wissen, wie es ausgeht, was mich zum Dranbleiben motiviert hat - was ich nur empfehlen kann. Handwerklich überzeugt der Krimi aber in jeder Hinsicht und verspricht spannende Lesestunden mit überraschenden Wendungen, einem abwechslungsreichen Erzählstil und berührenden Momenten. 


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Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426228005)
Toxicass avatar

Rezension zu "Die letzte Party" von Clare Mackintosh

Cooles Setting, farbenfrohe Figuren, Spannungstiefs
Toxicasvor 18 Tagen

Rhys Lloyd ist der größte Star, den die kleine Stadt in Wales je hervorgebracht hat. Früher war er ein bekannter Darsteller, aber in den letzten Jahren ist seine Karriere ziemlich ins Wanken geraten. Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, kehrt er zu seinen walisischen Wurzeln zurück. Er nutzt das Land, das er von seiner Familie geerbt hat, um Ferienhäuser an einem malerischen See zu bauen. Doch damit sind nicht alle einverstanden. Es gibt zahlreiche Konflikte zwischen den Dorfbewohnern und den neuen Hausbesitzern. Um die Feindseligkeiten aus dem Weg zu räumen, veranstaltet Rhys eine große Silvesterparty. Um Mitternacht ist er tot. Und so plump das Ganze klingt, war es leider auch.

Zwar sind sowohl DC Ffion Morgan von der North Wales Police als auch DC Leo Brady von der Cheshire Major Crime Unit, die mit dem Fall betraut werden, coole Socken und wurden authentisch dargestellt. Und auch die Spannung zwischen den Walisern und Engländern, die eine gewisse Geschichte miteinander haben, bietet allerlei Zündstoff. Doch insgesamt fehlt dem Plot das i-Tüpfelchen. Die Aha-Momente. Das Adrenalin, was nötig ist, um den Krimi als Pageturner bezeichnen zu können.

Während der Beginn des Romans eher gemächlicher war (da das Setting und die große Anzahl von Charakteren eingeführt wurden), wurde es zur Buchmitte hin etwas ereignisreicher. Clare Mackintosh ist in ihren Büchern sonst sehr überzeugend, da sie es versteht, gerade genug von ihrer Geschichte zu enthüllen, um die Leser zu fesseln, ohne jedoch alles preiszugeben und das Ende zu verderben. Diesen Stil hätte ich mir hier auch gewünscht. Meistens plätscherten die Dinge so vor sich hin, und ich erwischte mich dabei, wie ich quergelesen und sogar Seiten überflogen habe.

Dies ist der erste Teil einer Serie mit DC Ffion Morgan (deren Namen ich nach wie vor nicht aussprechen kann, aber das nur am Rande) – und ich freue mich trotz der Schwächen, die ich genannt habe, auf den nächsten Teil. Es gibt so viele interessante und farbenfrohe Charaktere in der kleinen walisischen Stadt, die meiner Meinung nach mehr Geheimnisse verbergen, als in "Die letzte Party" enthüllt wurden. Vermutlich gibt es noch viel Material für Clare Mackintosh, in das sie sich vertiefen kann. Ich hoffe, dass dieses Material spannender aufbereitet wird und mich folglich mehr fesseln kann, als es hier im ersten Teil der Fall war. Auf jeden Fall bieten die Kulisse und die Charaktere das Potenzial dafür.

Fazit: Wer gerne Polizeithriller liest, sollte sich diesen Krimi näher ansehen. Er hat ein paar Schwächen, punktet aber mit einem coolen Setting und liebenswerten Figuren.

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Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426466599)
Baerbel82s avatar

Rezension zu "Die letzte Party" von Clare Mackintosh

Zwischen England und Wales
Baerbel82vor 23 Tagen

„Die letzte Party“ von Clare Mackintosh ist mein erstes Buch der Autorin - und hat mich begeistert. Worum geht es?

An Silvester gibt Rhys Lloyd die Party aller Partys: Seine Ferienhäuser an einem See in Wales sind ein voller Erfolg, und er hat die Dorfbewohner eingeladen, mit ihren neuen Nachbarn Champagner zu trinken. Doch am nächsten Morgen treibt Lloyds Leiche im See.

Detective Constable Ffion Morgan von der North Wales Police und ihr englischer Kollege Detective Constable Leo Brady von der Cheshire Constabulary ermitteln...

„Die letzte Party“ hat ein bisschen was von einem Locked Room Mystery. Eine geschlossene Gesellschaft. Jede Menge Verdächtige und alle hatten ein Motiv. Wechselnde Perspektiven: FFION, LEO, RHYS etc., sorgen für Dynamik. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Denn beide Ermittler haben gelogen, was ihre Identität betrifft. Ffion Morgan ist tough. Leo Brady ein Softie.

Die Geschichte punktet mit vielen unvorhersehbaren Twists & Turns, mit denen die Autorin die Handlung voran und die Spannung in die Höhe treibt. Ein flüssig zu lesender, sprachlich gewandter Schreibstil. Wer glaubt, die Auflösung vorzeitig zu erraten, der liegt bis zum Ende falsch. Nichts ist, wie es scheint, keiner so unschuldig, wie er tut. Fast jeder hat ein Geheimnis. 

Fazit: Gelungener Start einer neuen Krimi-Reihe. Überraschend!

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