Clare Mackintosh Alleine bist du nie

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Inhaltsangabe zu „Alleine bist du nie“ von Clare Mackintosh

Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt -

Die Geschichte baut sich langsam auf, ohne dabei langweilig zu sein.

— Linda_Krimi

Kein Psychothriller, erst zum Ende hin überhaupt ein Thriller und todeslangweilig. Habe 6 Monate gebraucht, mich durchzukämpfen.

— Thrillerlady

Nachvollziehbar und realistisch, hat mir sehr gut gefallen.

— vormi

Fesselnder Roman mit starken Charakteren. Für einen Psychothriller definitiv zu seicht.

— schnunki

Ein Psychothriller für Anfänger. Für Leser mit schwachen Nerven geeignet.

— Kaykay

Fing vielversprechend an, zog sich aber dann in die Länge und verlor an Spannung... Bei etwas über der Hälfte abgebrochen!

— Kathrin_K

Ein Wahnsinns Buch- absolute leseempfehlung 😱

— Lesekaefer

Coole Idee für ein Buch nur leider viel zu Langweilig

— famijil

Langatmiger Beginn, aber wenn man "drin" ist, durchaus spannend.

— Nudi2906

Die ersten 3/4 des Buches sind zäh wie Kaugummi und auch das Ende konnte da nicht mehr viel retten. Der "Thrill" hat komplett gefehlt.

— zazzles

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    Alleine bist du nie

    trollchen

    22. March 2018 um 11:30

    Alleine Bist du nieHerausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 2 (13. Januar 2017) und hat 448 Seiten. Kurzinhalt: Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt.Meine Meinung: Leider habe ich das Buch nicht bis zum Schluß fertig gelesen, da es mir zu langweilig und zu fade war. Es passierte für mich viel zu wenig. Das Thema war für mich sehr spannend, aber leider hat es mich nicht überzeugen können, dass ich weiter lese. Die Protagonistin wird zwar immer misstrauischer und kann niemanden mehr trauen, aber ob sie am Ende recht behält oder selbst einen psychischen schaden davon trägt, das kann ich nicht beurteilen. Eigentlich mag ich ja solche psychischen Thriller, die unter die Haut gehen, aber dieser hier konnte mich nicht überzeugen. Mein Fazit: Ich vergebe nur 3 Sterne, für mich zu langweilig, zu ausschweigend, leider nicht so mein Stil!

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  • null Psycho, erst auf den letzten Seiten thrillig und todeslangweilig

    Alleine bist du nie

    Thrillerlady

    21. October 2017 um 15:11

    Alleine bist du nie von Clare Mackintosh (Psychothriller, 2017; Bastei Lübbe)- null Psycho, erst auf den letzten Seiten thrillig und todeslangweilig -Bei diesem Buch war ich lange kritisch, ob ich es überhaupt lesen wollte, denn ich war skeptisch, ob es mir zusagen würde. Letztendlich überwog aber meine Neugier und so besorgte ich es mir doch irgendwann. Als ich dann irgendwann anfing zu lesen, wurde mir sehr schnell klar, dass meine Skepsis wohl einen Grund hatte, denn ich wurde nicht wirklich warm mit der Story und so dauerte es letztendlich um die 6 Monate, in denen ich das Buch immer mal wieder in die Hand nahm, um es kurz danach gelangweilt wieder zur Seite zu stellen. Es waren somit immer sehr lange Lesepausen dazwischen und alleine der Zustand, dass ich nun gerade nichts Aktuelles mehr zur Hand hatte, sorgte dafür, dass ich es nun doch zu Ende las. Statt Psycho und einer spannenden thrilligen Story erwartete mich seitenweise langweiliges Familiengeplänkel, in dem die gerade erwähnten Attribute absolute Fehlanzeige waren. Es ist weder ein Psycho, noch überhaupt ein Thriller, sondern ein Roman, wo zumindest auf den ca letzten 40 Seiten mal kurzzeitig sowas, wie ein paar Thrillerelemente auftraten. Für mich also eine todeslangweilige Angelegenheit, weil die Story an sich auch nicht gerade toll geschrieben ist. Die Situation, in der sich Zoe Walker, die Hauptprotagonistin befindet gibt dem Leser nie das Gefühl, dass sie sich wirklich in Gefahr befindet, da es für den Leser schlicht und einfach nicht greifbar ist, da null Thrillelemente vorhanden sind, die der Story vielleicht noch den richtigen Pfiff hätten geben können. Einzig auf den letzten 40 Seiten tat sich dann mal endlich sowas, wie ein Hauch von Spannung auf, der dann letztendlich in einer offenenen Auflösung gipfelte, so dass es noch zermürbender endete, als es sowieso schon die ganze Zeit über war. Es war weder ein tolles, noch zum Ende hin zufriedenstellendes Lesevergnügen, sondern für mich eine einzige Qual, die sich über Monate hinzog. Die Auflösung selbst war nun auch nicht so der Hit, was das Ruder noch hätte herumreißen können, ein Aha-Effekt blieb aus, da es ziemlich unspektakulär rüberkam. Für meinen Geschmack kam das Motiv des Ganzen auch nicht genug geklärt zur Sprache, so dass es alles in Allem einfach nur unzufriedenstellend war.Fazit:Ein todeslangweiliger Roman, der weder Psycho, noch Thriller ist. Für mich ein Buch aus der Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht, da man nichts verpassen würde. Einfach nur langatmig und fad. Ein richtiger Thriller geht definitiv anders!Note: 5

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  • Alleine bist du nie

    Alleine bist du nie

    vormi

    15. September 2017 um 00:57

    Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt -Inhaltsangabe auf amazonSchon das erste Buch von Claire Mackintosh "Meine Seele so kalt" hatte mir sehr gut gefallen.Auch mit diesem hier konnte mich die Autorin überzeugen.Zu Anfang hatte ich mal kurzzeitig ein wenig Schwierigkeiten, die vielen Frauennamen immer richtig zuzuordnen, aber das hat sich zum Glück schnell wieder gegeben.Ich wäre nie auf den Täter gekommen, und auch nachdem die Leser das dann erfahren haben ist das Buch noch lange nicht vorbei.Dann kommt nämlich noch ein starkes Finale.Die Personen, Handlungen und Situationen sind glaubwürdig und nachvollziehbar.Es iat alles aehr realistisch.Es gibt zwei Handlungsstränge, einmal die Geschehnisse um Zoe und einmal erfahren wir mehr über die engagierte Polizistin, wie sie versucht Licht in das Dunkle zu bringen. Auch schön gruselig - es gibt immer mal einige kurze Eindrücke in die Motivation und Verhaltensweise des Täters.Rundrum gelungener Thriller.

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  • Wenn du dein Foto plötzlich in den Anzeigen der Zeitung entdeckst...

    Alleine bist du nie

    schnunki

    02. September 2017 um 21:43

    In dem Roman von Claire Mackintosh geht es um Zoe Walker, welche ein beschauliches Leben mit ihren Kindern und ihrem Partner führt, bis sie eines Tages in der Zeitung auf eine Anzeige im Datingbereich aufmerksam wird, welche mit ihrem Bild versehen wurde. Die Frage ist nur, wie kommt jemand an dieses Bild von ihr und warum steht darunter nur ein Link zu einer Webseite, zu deren Zugang man ein Passwort benötigt...Die Idee des Romans und die Charaktere finde ich sehr gelungen. Nach einem etwas langweiligen Start geht das Buch gut weiter und packt einen dann doch sehr gut. Für einen Psychothriller ist mir das Buch leider etwas zu unspannend und es geht mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen, als um Mord und Totschlag. Schade. Dennoch ein gutes Buch für den Urlaub und für zartbesaitete Menschen auf jeden Fall geeignet ;)

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  • Kein typischer Psychothriller - zu wenig Thriller, zu viel Roman.

    Alleine bist du nie

    Kaykay

    25. July 2017 um 15:33

    Ein Psychothriller für Anfänger. Er ist nicht besonders spannend und auch nicht schockierend. Ich mochte es allerdings irgendwie, dass eine Geschichte erzählt wurde und der Thrill nicht das Buch beherrschte. Ich vergaß immer wieder, dass ich keinen Roman, sondern einen Psychothriller lese. Es passiert allerdings kaum etwas bis zum Schluss. Dieser ist recht gut, man wird auf einmal ziemlich schnell aufgeklärt wie es ausgeht, wobei ich nicht ganz verstehe, wieso man dann mit dem Epilog so dermaßen allein gelassen wird. Wenn man den nicht mehr liest, kennt man ja eigentlich die ganze Geschichte nicht?Es ist kein typischer Psychothriller, dafür ist er zu wenig packend. Ein Roman mit kleinem Psychoeffekt am Ende trifft es eher.

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  • Für einen Psychothriller definitiv zu wenig packend!

    Alleine bist du nie

    variety

    28. May 2017 um 13:56

    Der Roman liest sich sehr gut und die Figuren wirken realistisch. Leider konnte die Autorin der Versuchung nicht widerstehen, die Konstellationen innerhalb der Familien und im Freundeskreis der Hauptfigur auszuloten - anstatt die Spannung auf die Spitze zu treiben. Die Ausgangslage (dass es eine Website gibt, auf der man Bewegungsprofile unbekannter Frauen erstehen kann, um ihnen nachzuspionieren oder sie gar umzubringen) ist beklemmend und wird unglücklicherweise oft an den Rand der Handlung gedrängt. Da hätte ich als Leser erwartet, dass aus dem Werk ein wirklicher Pageturner wird, was nicht oft während der Lektüre der Fall ist.

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  • Alleine bist Du nie

    Alleine bist du nie

    Nudi2906

    19. May 2017 um 11:00

    Alleine bist Du nie von Clare Mackintosh ist ein Thriller der anderen Art. Zu Beginn war das Buch etwas langatmig und ohne, dass viel passiert ist. Zur Hälfte war ich dann doch mitgerissen und wollte wissen, was und vor allem wer hinter den anonymen Kontaktanzeigen steckt. Das Ende ist dann doch überraschend, was dieses Buch durchaus lesenswert macht. Ein gutes Buch, allerdings waren die Morde für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr Nebenschauplatz. Trotzdem hat es mich gut unterhalten, daher vier Sterne ****

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  • Ich sehe dich.

    Alleine bist du nie

    MikkaG

    04. March 2017 um 00:12

    Der größte Pluspunkt des Buches war für mich die originelle, clever konstruierte Geschichte. Sie beginnt zwar mit einer ganz normalen Frau, die nach einem ganz normalen Arbeitstag auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn ein Foto von sich selbst unter den Anzeigen für Sex-Hotlines entdeckt, aber dieser vermeintliche schlechte Scherz entwickelt sich schnell zu etwas viel Unglaublicherem, das die Leben vieler Frauen bedroht. Datenklau und der gläserne Mensch, Hacking, Stalking, eine Webseite, auf der eine perfide Dienstleistung angeboten wird... Natürlich gibt es schon Thriller, in denen ähnliche Themen aufgegriffen werden, aber diese werden hier auf eine Art und Weise kombiniert, die daraus in meinen Augen etwas erfrischend Unverbrauchtes machen.Die Spannung entstand für mich hauptsächlich daraus, dass die Protagonistin Zoe im Laufe des Buches zunehmend paranoid wird und beginnt, jedem in ihrem Umfeld zu misstrauen. Sie blickt sich quasi ständig über die Schulter, fühlt sich verfolgt, hat Todesangst, und dieses Gefühl konstanter Bedrohung übertrug sich beim Lesen auf mich - obwohl es immer wieder lange Passagen gibt, in denen eigentlich gar nichts Konkretes, Greifbares passiert, aber das macht es für Zoe nur umso schlimmer, denn deswegen glaubt ihr keiner wirklich, dass sie nicht nur Gespenster sieht.Wahrscheinlich ist es nicht der richtige Thriller für Lesende, die ihre Thriller hart und blutig mögen - meiner Meinung nach eher etwas für Fans von Paula Hawkins' "Girl on the Train" als für Fans von Richard Laymons "Der Käfig".Die Auflösung fand ich stimmig und logisch schlüssig, allerdings gibt es ein paar Stellen, wo die Handlung nur durch einen Zufall oder auch eine uncharakteristische Nachlässigkeit des Täters vorangetrieben wird. Ich habe im Laufe des Buches mehrere Theorien aufgestellt, wer hinter all dem steckt, und am Ende lag ich dann halb richtig - aber auch halb total falsch. Insofern finde ich das Buch im Rückblick nicht vorhersehbar!Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt:Einmal natürlich aus Sicht von Zoe, die gar nicht begreifen kann, wie ihr Leben auf einmal so aus dem Ruder laufen konnte. Sie will doch nur irgendwie in ihrem unbefriedigenden Job ausharren, um die Lebenskosten für ihre Familie bestreiten zu können, ihre beiden Kinder bei ihren ersten Schritten in der Erwachsenenwelt unterstützen und sich nach ihrer Scheidung ein neues Leben mit ihrem neuen Partner Simon aufbauen.  Sie ist eine völlig normale 40-Jährige mit völlig normalen Wünschen und Hoffnungen, und manchmal wirkt sie dadurch ein wenig farblos, aber sie wuchs mir dennoch schnell ans Herz. Außerdem zeigt sie im Laufe des Buches dann auch, dass sie entschlossen und mutig sein kann!Viel der Geschichte sehen wir auch aus Blickwinkel der jungen Polizistin Kelly, die nach einem schlimmen (aber verständlichen) Fehler degradiert wurde und jetzt versucht, sich wieder eine Karriere als aktive Ermittlerin zu erarbeiten. Ich mochte sie direkt sehr gerne, denn sie trifft manchmal zwar sehr unkluge Entscheidungen, aber immer aus dem Bauch heraus und aus den besten Motiven. Über sie würde ich tatsächlich gerne mehr in weiteren Büchern lesen! SWer außerdem noch ab und an zu Worte kommt, ist der Täter selber, und durch diese Worte gewinnt man stückchenweise mehr Einblicke, aber sie verraten nie zu viel, so dass die Neugier dadurch eher noch angeheizt wird.Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, er liest sich flüssig, wenn auch in einem für einen Thriller eher langsamen Tempo. Die Autorin gewährt viele Einblicke in das alltägliche Leben der Charaktere, und ich könnte mir vorstellen, dass auch das Lesern härterer Thriller vielleicht nicht so gut gefällt, aber mir hat es sehr gut gefallen.Fazit:Eine Frau entdeckt ihr eigenes Foto im Anzeigenteil der Zeitung, ausgerechnet unter den Sex-Hotlines, und muss feststellen, dass jemand anscheinend alles über sie weiß und sie ständig beobachtet. Und sie ist nicht die einzige Frau, deren Foto ohne ihr Einverständnis in einer solchen Anzeige erscheint, aber die Polizei nimmt die Sache zunächst nicht ernst."Alleine bist du nie" ist ein eher ruhiger Thriller, der in meinen Augen von einem Gefühl stetig steigender Paranoia und Bedrohung lebt. Mir hat das gut gefallen, denn ich fand die Geschichte und die Auflösung sehr intelligent konstruiert und komplex, aber wer Hardcore und nervenzerfetzende, rasante Hochspannung erwartet, wird wahrscheinlich eher enttäuscht.

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  • fehlende Spannung...

    Alleine bist du nie

    AndreaW1978

    03. March 2017 um 16:02

    Alleine bist Du nie ist ein Psychothriller von Clare Mackintosh und ist am 13. Januar 2017 im Verlag Bastei Lübbe erschienen. Die Handlung spielt im 21. Jahrhundert in einem Vorort von London. Zoe Walker lebt mit ihrem festen Partner Simon, ihren beiden fast erwachsenen Kinder Katie und Justin in einem Haus. Von ihrem Exmann Matt hat sich Zoe getrennt, als die Kinder noch klein waren. Er ist Inhaber eines Taxiunternehmens in London. Das Nachbar-Ehepaar Melissa und Neil haben einen starken Einfluss auf ihr Leben. Melissa, Inhaberin von verschiedenen Cafés in London, hat die beiden Kinder in früheren Jahren oft betreut und ist Zoe’s beste Freundin. Zoe Walker arbeitet im Immobilienunternehmen, Hallow & Reed, welches von Graham geführt wird. Eines Abends auf dem Nachhauseweg sieht Zoe Walker ihr Foto in einer Kontaktanzeige der London Gazette. Sie kann sich nicht vorstellen, wer ohne ihr Wissen diese Anzeige veröffentlicht hat und ist entsprechend beunruhigt. Zur selben Zeit häufen sich die Taschendiebstähle im Londoner U-Bahn-Netz. Diese Vorfälle werden im Dip Squad von Kelly Swift bearbeitet. Im späteren Verlauf der Geschichte kreuzen sich die Wege von Zoe und Kelly. Es stellt sich heraus, dass täglich Fotos von Frauen in Form von Kontaktanzeigen publiziert wurden. Alle Frauen haben davon nichts gewusst. Eine Frau wurde zwei Tage später beklaut und eine weitere Frau wurde kurz nach Publikation des Fotos ermordet aufgefunden. Kelly Swift lässt sich über Umwege in die Spezialeinheit Operation FURNISS versetzen, welche diese Zusammenhänge untersucht. Die Ermittler erörtern immer mehr Details und Hintergründe und kommen so dem Drahtzieher auf die Spur. Im Fokus von Clare Mackintosh’s Thriller stehen die Diebstähle und Ermittlungen, welche eher in monotoner und langatmiger Sprache verfasst sind. Ebenfalls wird das Privatleben der Ermittlerin Kelly Swift und dasjenige von Zoe Walker ein Thema, welches grundsätzlich spannend wäre, aber auch hier in ermüdender Sprache erzählt wird. Auch wird immer wieder, die in der Vergangenheit geschehene Vergewaltigung von Kelly’s Schwester ein Thema, welche jedoch bis am Schluss nicht aufgeklärt wird. Beim Lesen bekommt man vermehrt das Gefühl nicht voran zu kommen und sich im Kreise zu drehen. Grundsätzlich wäre die Story sehr interessant und es hätte wohl eine spannende, nervenaufreibende und komplexe Geschichte geschrieben werden können, dies ist jedoch nicht gelungen. Den Fall betreffend hatte ich einen vagen Anfangsverdacht, den ich aber wieder verworfen habe. Die Auflösung des Falls hat mich überrascht, die Idee gefällt mir gut, aber die Spannung und Wortgewandtheit haben auch hier gefehlt. Ebenfalls sind für mich am Ende des Buchs noch zu viele Fragen offen. Wer war verantwortlich für den Mord/Diebstahl? Gibt es doch einen Zusammenhang mit der Vergewaltigung von Kelly’s Schwester in der Vergangenheit? Ich hätte mir hierzu eine Vernetzung gewünscht. Die Geschichte würde eine Fortsetzung verlangen, was vielleicht auch die Idee der Autorin war. Fazit: Dies ist Clare Mackintosh zweites Buch. Das erste habe ich nicht gelesen. Dieser Thriller zeigt sehr deutlich das Phänomen der digitalen Welt und deren Möglichkeiten. Die Schriftstellerin wird für mich kaum zur Lieblingsautorin, da mir ihr Schreibstil nicht gefällt. Der Sprachstil ist eher plump und wenig wortgewandt. Für meine Bedürfnisse gelingt ihr weder der Spannungsaufbau, noch das Verlangen, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Beides sind Aspekte, die von einer Autorin dieses Genres erwartet werden dürfen. Kaufempfehlung: Für Freunde des hochstehenden Thriller‘s eignet sich dieses Buch definitiv nicht, allenfalls jedoch für Personen, die sich sehr gerne mit der digitalen Welt auseinander setzen. Unter diesem Aspekt ist die Story sicherlich ansprechend und interessant. Für mich ist das Buch, mit der Erwartung, dass es sich um einen Psychothriller handelt, keinen Kauf wert. Es fehlen mir die Spannung und die Komplexität in der Geschichte.

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  • Alleine bist du nie

    Alleine bist du nie

    JuliB

    01. February 2017 um 14:09

    Die Buchhalterin Zoe Walker fährt jeden Tag mit der Londoner UBahn zur Arbeit und wieder zurück. Auf dem Heimweg liest sie zuweilen eine Ausgabe der Gazette und in dieser entdeckt sie eines Tages im Inseratenteil mit Telefonsex und einschlägigen anderen Hotlines eine Anzeige mit einem Foto von ihr.  - Findtheone.com -  Zoe glaubt zunächst an einen Scherz oder eine Verwechslung, weil sie sich niemals in einer Partneragentur oder dergleichen registriert hat. Auch ihr Lebensgefährte Simon, mit dem sie mit ihren erwachsenen Kindern Katie und Justin zusammen wohnt, beschwichtigt sie. Doch bei ihren Recherchen entdeckt sie, dass nicht nur sie in der Zeitung abgebildet war, sondern jeden Tag eine andere. Und dann wird eine dieser Frauen auf dem Heimweg brutal ermordet.  PC Kelly Swift ermittelt nur in einem Fall von Diebstahl in der UBahn, als ihr  durch Zoes Hinweise klar wird, dass die geschalteten Anzeigen auch mit ihrem aktuellen Fall zusammenhängen. Gemeinsam mit dem zuständigen DI Nick Rampello und dessen Team versucht sie händeringend, Findtheone.com auf die Spur zu kommen und entdeckt ein schockierendes Netz aus Angebot und Nachfrage, welches jedem User zu einem bestimmten Preis möglich macht, jemanden nicht nur kennenzulernen, sondern auf abscheuliche Weise zu stalken... <><><> Mir hat das Buch sehr gut gefallen und zuweilen hat es mir Gänsehaut beschert, was mit der heutigen Technik so alles möglich ist. "Alleine bist du nie" ist spannend geschrieben bzw. übersetzt und auch die abwechselnden Handlungsstränge von Zoe, Kelly und dem Stalker sind sehr überzeugend. Ein sehr lesenswerter Thriller, der die Nerven kitzelt ohne es maßlos mit Brutalität zu übertreiben.  4 von 5 Sternen 

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  • Empfehlenswert!

    Alleine bist du nie

    Buchgeborene

    29. January 2017 um 23:57

    Clare Mackintosh beginnt ihren spannenden Thriller, in dem sie von ganz normalen Leuten in ganz normalen Situationen erzählt. Man erkennt sich wieder und denkt sich : „ Das kenne ich doch auch!“ oder „So würde ich in dieser Situation auch reagieren.“ Und fast wirkt die Geschichte langweilig, weil doch alles so bekannt ist. Eine Arbeiterfamilie auf der einen Seite. Eine Polizistin auf der anderen Seite. Auf beiden Seiten Alltag. Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht von zwei Frauen. Die eine, Zoe Walker, erzählt ihre Geschichte selbst. Die Geschichte der anderen, die der Polizistin Kelly, wird erzählt. Beide Frauen haben sich in ihr Schicksal gefügt, erwarten nicht viel vom Leben. Aber es wird sich einiges ändern, denn da ist auch noch die Stimme der Gefahr. Langsam schleicht sie sich in die Geschichte hinein und bringt mit sich eine sich steigernde Spannung. Alles beginnt mit einer Anzeige in den Kleinanzeigen zwischen erotischen Diensten. Neben einer Telefonnummer und einer Webadresse befindet sich Zoes Bild. Das Problem ist nur, dass Zoe nicht weiß, warum diese Anzeige existiert. Die angegebene Telefonnummer existiert nicht. Die dazugehörige Webadresse braucht ein Passwort. Und der dritte Erzähler beobachtet Frauen und plant ihren Tod. „Routine tut dir gut. Sie ist beruhigend.Routine gibt dir ein Gefühl von Sicherheit.Routine wird dich umbringen.“ (S.69.) Geschickt webt Claire Mackintosh ihren Psychothriller in eine Geschichte, die so oder so ähnlich jederzeit passieren könnte. Nette Charaktere laden den Leser ein an ihrem Leben teilzuhaben. Es ist beinahe, als würde man eine Daily Soap sehen, wäre da nicht das lauernde Gefühl, dass jederzeit etwas furchtbares passieren könnte. Und ständig fragt man sich, wer die dritte Stimme ist. Kurz gesagt: Sehr empfehlenswerter Psychothriller.

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    • 3
  • Ich kann dich sehen…

    Alleine bist du nie

    Suska

    23. January 2017 um 13:13

    Zoe Walker ist Mutter von 2 erwachsenen Kindern und lebt mit ihnen und ihrem Partner in London. Zu ihrem Job bei einer Immobilienvermittlung fährt sie jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eines Tages entdeckt sie im „Metro“ Magazin eine Anzeige für eine Partnervermittlung – mit ihrem Bild! Zuerst unsicher, ob die Frau auf dem Foto wirklich sie ist, entdeckt sie nach und nach Zusammenhänge zwischen der Anzeige und Verbrechen an Frauen. Denn jeden Tag ist eine andere Frau in dieser Anzeige zu sehen. Zoe ist überzeugt, dass sie gemeinsam mit vielen anderen Frauen in Gefahr schwebt. Doch niemand will ihr so richtig glauben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mal aus Zoes, mal aus Sicht der Polizistin Kelly, die noch immer mit einem Vorfall in ihrer Vergangenheit kämpft, Zoe aber unbedingt helfen möchte. Zwischendurch gibt es kursive Einschübe, die die Gedanken des Täters beschreiben. Dadurch baut sich nach und nach Spannung auf, die sich zum Ende hin entlädt. Das Buch startet etwas langsam, wird aber immer rasanter. Der letzte Abschnitt hat es in sich, das Ende fand ich sehr gelungen. Inklusive Kopfkino. Alleine bist du nie ist durchaus gelungen, leidet aber ein wenig unter dem gemächlichen Anfang. Das kann die Spannung und das unerwartete Ende aber durchaus wettmachen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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  • Solider Psychothriller

    Alleine bist du nie

    Bella5

    23. January 2017 um 10:43

    Über die Autorin: 12 Jahre lang war die Autorin Polizistin in Großbritannien. Um Beruf und Familienleben besser koordinieren zu können, schulte sie zur Journalistin um. Ihre Artikel erschienen unter anderem im Guardian. Ihr Erstling „Meine Seele so kalt“ wurde in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Mehr als eine halbe Million Briten kauften das Buch. Clare Mackintosh lebt und arbeitet in den Cotswolds. Zum Inhalt: Die Protagonistin Zoe Walker führt eigentlich ein ziemlich langweiliges Leben in einem Vorort von London. Sie ist geschieden, ihr Job ist öde und sie ist Mutter von zwei Kindern. Durchschnitt eben. Doch eines Tages kommt Bewegung in ihr gleichförmiges Leben. Leider nicht auf gute Art: In der U-Bahn entdeckt sie ein Foto von sich, als sie nach Hause fährt. Daneben prangt eine Telefonnummer, die Zoe gänzlich unbekannt ist. Was soll das? Handelt es sich bloß um eine Verwechslung, oder steckt womöglich mehr dahinter? Zoe beschleicht ein ungutes Gefühl! Doch noch kann sie die ganze Dimension des Vorfalls nicht ermessen, sie weiß nicht, dass sie vielleicht alles verlieren wird, was ihr lieb und teuer ist. Die abstrakte Gefahr wird plötzlich real und die Ereignisse spitzen sich zu… Meine Meinung: Die Grundthematik des Romans gefiel mir gut, denn sie ist total am Puls der Zeit – Social Media und die Gefahren, denen man als Nutzer ausgesetzt ist. Nicht nur Gutes und Vernetzung. Kontakt mit weit entfernten Freunden und Familie, sondern auch die Kehrseite der Medaille – cybermobbing, Attacken, Straftaten bis hin zur Bedrohung von Leib und Leben. Stil und Sprache der Autorin lassen sich einfach und flüssig lesen. Leider hätte ich mir aber eine etwas ausgefeiltere Umsetzung der tollen Grundidee gewünscht. Es war ein etwas ambivalentes Lesevergnügen, da die Handlung stellenweise etwas langatmig beschrieben wurde, sodass Pep und Spannung zu wünschen übrig ließen. Der Showdown machte jedoch vieles wett! Ein furioses Finale, wie es sich jeder Leser nur wünschen kann. Über den eigentlichen Handlungsverlauf und plot will ich nicht zu viel verraten, um potentiellen Lesern nicht den Spaß zu verderben. Nur soviel: Von der Auflösung war ich doch überrascht! Auch gefiel mir die akribische Beschreibung der Polizeiarbeit gut – hier merkte man die Fachkenntnis der Autorin. Macintosh hat wohl insider – Wissen in ihre Erzählung einfliessen lassen. Der Roman wird aber eher ruhig erzählt, es ist kein Spannungskracher wie etwa ein Fitzek-Krimi. Daher würde ich sagen, dass „Alleine bist du nie“ wohl Geschmackssache ist. Gute und weniger gute Aspekte halten sich die Waage. Ich habe „Alleine bist du nie“ von CLARE MACINTOSH gerne gelesen und vergebe 3,5 – 4 von insgesamt fünf möglichen Sternen.

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  • Ein Thriller vom Feinsten

    Alleine bist du nie

    blessed

    22. January 2017 um 20:49

    Nach einem ganz gewöhnlichen Tag im Büro befindet Zoe Walker sich auf dem Heimweg in der U-Bahn, als sie in der Tageszeitung eine Kontaktanzeige mit einem Foto von sich entdeckt. Alles deutet auf eine Verwechslung hin. Gleichwohl hat Zoe ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache. Weder ihre Familie noch die Polizei nehmen ihre Sorge jedoch ernst. Bei der Polizistin Kelly Swift stößt sie auf Verständnis. Zoes Foto ist nicht das einzige, das in den Kontaktanzeigen erscheint. Eine Frau wird schließlich ermordet aufgefunden. Ist Zoe das nächste Mordopfer?Die Erzählperspektive wechselt zwischen Zoe und Kelly. Zudem gibt es Einschübe in Form der Gedanken des Täters. Diese stetig wechselnde Erzählperspektive führt zu einem beständigen Spiel zwischen ansteigender und nachlassender Spannung.In den Beschreibungen der Ermittlungsarbeit macht sich bemerkbar, dass die Autorin ehemalige Polizistin ist, wirken diese doch sehr authentisch. So muss z. B. erst eine Genehmigung von höherer Stelle eingeholt werden, bevor finanzielle Ausgaben getätigt werden können.Das Erzähltempo der Geschichte ist eher gemächlich, aber die Gefahr, der Zoe ausgesetzt ist, ist immerwährend präsent. Die Ich-Erzählung aus ihrer Sicht führt nicht nur dazu, dass man sich als Leser mit Zoe identifizieren kann. Vielmehr übernimmt man ihre paranoide Haltung und verdächtigt jeden, dem sie begegnet. Wie Zoe wittert man überall Gefahren; teils sogar dann, wenn Zoe naiv und vertrauensselig ist.Diese unterschwellige Gefahr, gepaart mit detaillierten Beschreibungen und einem eher langsamen Erzähltempo, machen das Buch auf eine ganz besondere Art und Weise spannend. Wie ein musikalisches Crescendo lässt Clare Mackintosh die Spannung im Buch nur allmählich anwachsen, um sie am Ende in ein dramatisches Finale mit großer Überraschung münden zu lassen.Alleine bist du nie ist ein Thriller vom Feinsten und hat mir wahnsinnig gut gefallen. Spannung und unerwartete Wendungen, die dennoch schlüssig und nachvollziehbar sind, bis zur letzten Seite. Genauso muss ein Thriller meines Erachtens sein. Lesegenuss pur!

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  • Ein nervenaufreibender und gut durchdachter Psychothriller mit kleinen Startschwierigkeiten

    Alleine bist du nie

    ClaudiasWortwelten

    22. January 2017 um 17:43

    Ich bin in der Verlagsvorschau auf dieses Buch aufmerksam geworden und war erstaunt, dass ich von der Autorin bislang noch nichts gehört hatte, denn Clare Mackintosh feierte bereits mit ihrem Thrillerdebüt Meine Seele so kalt erste Erfolge. Umso neugieriger war ich also auf Alleine bist du nie und bin froh, diese Autorin nun entdeckt zu haben, denn ihr Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen und war ungeheuer fesselnd und spannend.Ich muss jedoch zugeben, dass ich anfangs etwas enttäuscht war, denn es dauert ziemlich lange, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Die ersten Kapitel sind leider furchtbar zäh und langweilig. Ich war häufig versucht, das Buch abzubrechen, weil einfach nichts passierte, aber mein Durchhaltevermögen hat sich gelohnt, denn glücklicherweise entpuppte sich dieser Thriller nach dieser anfänglichen Durststrecke als hochspannender und nervenaufreibender Pageturner, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte.Zunächst nimmt sich Clare Mackintosh allerdings sehr viel Zeit, ihre Charaktere einzuführen. Damit schafft sie zwar ein hohes Identifikationspotential mit der Hauptprotagonistin Zoe, allerdings ist es auch ein bisschen ermüdend, diese Frau über so viele Seiten hinweg einfach nur durch ihren Alltag zu begleiten.Auch ich bin mehrere Jahre mit dem Zug gependelt und war täglich knapp drei Stunden mit Bus und Bahn unterwegs. Unwillkürlich stellen sich dabei gewisse Routinen ein – man geht jeden Morgen zur gleichen Zeit aus dem Haus, kauft sich beim selben Bäcker ein Brötchen, am gleichen Kiosk eine Zeitung, nimmt dieselbe Treppe zum Bahnsteig und versucht, im Zug immer den gleichen Sitzplatz zu ergattern. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, man denkt nicht über diese Angewohnheiten nach und rechnet auch nicht damit, bei diesen alltäglichen Ritualen beobachtet zu werden, denn wer interessiert sich schon für solche belanglosen Banalitäten?Auch Zoe folgt jeden Tag einer Routine, die sich über Jahre hinweg eingeschlichen hat, und ahnt nicht, dass ihr diese jemals zum Verhängnis werden könnte und sie bei jedem Schritt beobachtet wird. Das ändert sich jedoch, als sie eines Morgens in der Tageszeitung eine Anzeige entdeckt, in der mit ihrem Foto für eine Dating-Agentur geworben wird. Fortan fühlt sie sich beobachtet und ahnt auch recht schnell, in welcher Gefahr sie schwebt, als sie herausfindet, was anderen Pendlerinnen zugestoßen ist, deren Foto ebenfalls in einer Anzeige dieser Agentur abgedruckt war. Während sie zunächst nur beunruhigt ist, steigert sich ihre Angst zunehmend und entwickelt sich schließlich zur Paranoia, die man jedoch sehr gut nachfühlen kann. Doch niemand scheint ihre panische Angst ernst zu nehmen, weder ihr Lebensgefährte noch ihre Kinder, und auch die Polizei schenkt ihr zunächst wenig Beachtung. Nur DC Kelly Swift nimmt Zoes Besorgnisse ernst und will alles daran setzen, den Betreiber der Website, für die in der Anzeige geworben wird, zu finden.Kelly war jahrelang in der Abteilung für Sexualdelikte tätig, wurde allerdings suspendiert, nachdem sie während eines Verhörs die Kontrolle verloren hatte und auf einen Verdächtigen losgegangen war. Inzwischen arbeitet sie in der Londoner U-Bahn und kümmert sich um Diebstähle und kleine Ordnungswidrigkeiten. Sie ist davon überzeugt, dass mehrere bislang ungeklärte Straftaten an Frauen auf diese ominösen Anzeigen zurückzuführen sind, nimmt die Ermittlungen auf und hofft dabei auch, ihrer Karriere wieder auf die Sprünge zu helfen. Außerdem lässt der Fall sie nicht mehr los, da ihre Zwillingsschwester Lexi vor einigen Jahren vergewaltigt wurde und der Täter noch immer nicht gefasst werden konnte. Während ihre Schwester beschlossen hat, die traumatischen Erinnerungen endlich hinter sich zu lassen und kein Interesse an der Strafverfolgung des Täters hat, ist Kelly geradezu besessen von dem Gedanken, Lexis Vergewaltiger seiner gerechten Strafe zuzuführen. Allerdings stellt sie auch bei ihrem aktuellen Fall fest, dass jedes Opfer einer Gewalttat mit den traumatischen Erlebnissen anders umgeht und muss lernen, zu akzeptieren, dass manche Frauen die Tat einfach nur vergessen wollen und ihnen nicht an der gerechten Bestrafung des Täters gelegen ist.Die Geschichte wird abwechselnd aus Kellys und Zoes Perspektive erzählt. Beide Protagonistinnen sind präzise ausgearbeitet, sehr glaubwürdig gezeichnet und waren mir von der ersten Seite an sympathisch. Man merkt, dass die Autorin selbst jahrelang bei der britischen Polizei gearbeitet hat, denn die Ermittlungsarbeit wird sehr authentisch geschildert.In kursiv gedruckten und recht knapp gehaltenen Kapiteln lässt die Autorin den Leser aber auch in die Gedankenwelt des Täters eintauchen, ohne jedoch jemals entscheidende Hinweise auf seine Person zu liefern. Diese Passagen waren nicht nur überaus verstörend, sondern ließen die Spannungskurve auch kontinuierlich ansteigen. Clare Mackintosh versteht es ausgezeichnet, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu locken, denn ob es sich beim Betreiber der Website um einen Fremden oder um jemanden in Zoes persönlichen Umfeld handelt, ist bis zum Ende unklar. Zoe spürt jedoch, dass sie niemandem mehr trauen kann, denn nicht nur ihr Lebensgefährte Simon, sondern auch ihre Kinder, ihre Nachbarn und ihr Chef verhalten sich äußerst verdächtig und scheinen etwas vor ihr zu verbergen.Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer nun hinter diesen Anzeigen stecken könnte und war sehr überrascht als der Täter dann feststand. Doch selbst nach dem fulminanten Showdown und der schockierenden Auflösung des Falls, schafft es die Autorin auf den letzten Seiten noch einmal, eine Wendung einzubauen, die mir dann erneut einen eiskalten Schauer über den Rücken jagte und mich vollkommen fassungslos zurückließ. Häufig wirken gerade solche Schockmomente ganz am Ende eines Buches zu gewollt und überkonstruiert, aber Clare Mackintosh gelingt es trotz zahlreicher Wendungen, die Logik des Plots nie aus den Augen zu verlieren. Das Buch ist bis zum Ende glaubwürdig, und die Geschichte ist bis ins kleinste Detail durchdacht.Außerdem wendet sich die Autorin in ihrem Thriller auch sehr aktuellen Themen zu. So wird sich jeder Leser nach der Lektüre fragen, wer sich die Aufnahmen von Sicherheitskameras eigentlich anschaut, ob die Überwachung des öffentlichen Raums tatsächlich immer unserer Sicherheit dient und wie viele Fotos von uns im Internet umherschwirren, ohne dass wir etwas davon wissen.Schade, dass Alleine bist du nie ein bisschen zu gemächlich beginnt, denn ansonsten hat dieses Buch alles, was einen guten Psychothriller ausmacht –  einen raffiniert komponierten und logischen Plot, überzeugende Charaktere, ein authentisches Szenario, atemlose Spannung ohne viel Blutvergießen und ein schlüssiges Ende, das den Leser bestürzt und schockiert zurücklässt.

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