Julian bringt den Stein ins Rollen mit einem kleinen Heft, das Monica findet - sie betreibt ein Café unter ihrem Namen. Was plötzlich alles möglich wird, wenn Menschen sich begegnen, die zuvor achtlos aneinander vorbeigelaufen sind.
Ich finde es wunderbar, dass die Schriftform Menschen zusammenführt, die sich sonst nie nähergekommen wären. Julian regt an, seine tiefsten Geheimnissen zu offenbaren. Das birgt natürlich auch ein Risiko. Im Handlungsverlauf des vorliegenden Romans wird das ebenfalls berücksichtigt, aber – aus meiner Sicht – vor allem nur, um bezüglich der Liebesgeschichte einem klassischen Erzählaufbau zu folgen, bei dem vor der großen Erfüllung immer eine Hürde oder Ausweglosigkeit vorausgeht.
Trotzdem ist eine liebevolle Erzählung entstanden, der ich gerne gefolgt bin. Es handelt sich um eine gekürzte Lesung mit ca. 9,5 Stunden Laufzeit gelesen von Jodie Ahlborn. Ihre Stimme passt sehr gut zum Inhalt.
Fazit: Grundidee sehr schön, aber dann doch etwas zu „happy-end-lastig“ umgesetzt






















