Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG

von Clare Sambrook 
3,7 Sterne bei45 Bewertungen
Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG
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Positiv (29):

Wunderbar. Jeden Satz habe ich bildhaft vor Augen gehabt. Habe gelacht und habe geweint.

Kritisch (6):

Ich hab heute Früh angefangen, das Buch zu lesen und ich muss sagen, an den Schreibstil muss ich mich wirklich erst noch gewöhnen...

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Inhaltsangabe zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG"

„Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehle.“ (Christine Westermann) Harry Pickles ist neun Jahre alt. Er schwärmt für Feuerwehrmänner mit knisternden Uniformen. Er liebt den Karneval in Notting Hill, David Beckham und Schokoladeneins. Und er ist der schnellste Läufer seiner Klasse. Sein kleiner Bruder kann manchmal ganz schön peinlich sein. Eigentlich ist zwischen den beiden aber alles in Ordnung. Bis zu dem einen Tag. Als Dan plötzlich weg ist. „Was für ein Debüt! Clare Sambrook legt einen fesselnden, traurigen und gleichzeitig sehr lebensbejahenden Roman vor.“ (Freundin)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499240898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:285 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.08.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG" von Clare Sambrook

    ein sehr interessantes thema, auch aus sicht des 9 jährigen bruders beschrieben hätte es ein sehr gutes buch sein können, da die dramatik da gerade erst recht zur geltung käme. allerdings wurde dies sehr schlecht umgesetzt. ich kann dieses buch auf keinen fall weiterempfehlen, der schreibstil hat mir absolut nicht gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hab heute Früh angefangen, das Buch zu lesen und ich muss sagen, an den Schreibstil muss ich mich wirklich erst noch gewöhnen...
    Rezension zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG" von Clare Sambrook

    "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook ist ein Roman aus Sicht eines neunjährigen Jungen über seinen verschwundenen kleinen Bruder und die Auswirkungen dessen auf die Familie.

    Der neunjährige Harry Pickles freut sich auf einen tollen Tag. Der Schulausflug geht ins Legoland. Während Harry mit den anderen tollen, angesehenen großen Jungs die Zeit genießt, hat sein kleiner Bruder Daniel Spaß mit den Kleinen. So soll es auch sein.
    Doch am Ende des Tages ist nichts mehr, wie es sein soll. Auf der Rückfahrt, nach einem kurzen Aufenthalt an einer Raststätte, ist der fünfjährige Daniel plötzlich verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Und Harry hätte doch auf ihn aufpassen sollen.
    Harry leidet an seinen Schuldgefühlen, noch mehr aber an der Hilflosigkeit der Eltern in dieser Situation. Die Eltern scheinen am Verlust des kleinen Jungen zu zerbrechen.
    Ist Harry denn nicht genug? Kann er sich woanders Bestätigung holen? Wie passend, dass der coole Terry sich gerade sehr für Harrys Kameradschaft interessiert...
    Was ist wichtig? Was ist richtig? Was braucht Harry, was brauchen seine Eltern? Und wer kann es ihnen geben? Harry ist auf der Suche nach Antworten...

    So in etwa kann man den Inhalt des Romans zusammenfassen, und das klingt gut, finde ich. Deshalb hatte ich mir auch das Buch gekauft. Aber schon während des Lesens kam ich kaum voran, hatte gar keine Lust, das Buch weiterzulesen.
    Zum Großteil liegt es einfach am Sprachstil, der mir so überhaupt nicht zusagte. Die Zeitform wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die Geschichte wird aus Harrys Sicht in der Ich-Form geschrieben.
    Ich mag Kinder, arbeite mit Kindern, lese gerne Bücher, die aus der Sicht eines Kindes geschrieben sind. Aber dieses Buch hier, die Gedankensprünge, die Themen, die beschrieben sind, inhaltliche Schwerpunkte, irgendwie ist das, was dabei rausgekommen ist, nichts für mich. Schade, dabei finde ich die Idee wirklich gut, auch der Gesamtverlauf der eigentlichen Handlung gefällt mir recht gut.

    Deshalb auch der zweite Stern, aber für mehr reichts von meiner Seite nicht, denn von einem wirklichen Lesegenuss kann ich nicht wirklich sprechen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook

    Harry Pickles, ein neunjähriger Junge, ist mit seinem Klassenkameraden auf Schulausflug ins Legoland. auch sein kleiner Bruder ist dabei. Doch als sie wieder zu Hause sind, fehlt der Bruder. Ist er auf dem letzten Parkplatz geblieben?
    Das Buch ist aus der Sicht von Harry geschrieben. Er sieht, wie seine Familie zerbricht, wie er überall zum Außenseiter wird. Wie geht ein Kind mit Trauer und Mitleid um? Terry, ein Klassenkamerad, will ihn für seine Zwecke benutzen. Harry durchschaut das Spiel nicht. Nur einem Zufall ist zu verdanken, dass nichts passiert ...
    Zu Hause ist nichts mehr so, wie es sein soll. Die Situation spitzt sich zu, als Harrys Mutter plötzlich mit einem Baby erscheint. Irgendetwas stimmt da nicht ...
    Als Harry wieder in der Schule erscheint, wird er von seinen Freunden ausgegrenzt...
    Erst Joan, seiner Tante, und ihrem Mann gelingt es, Harry wieder in die Normalität zurück zu holen. Harrys 10. Geburtstag ist ein Neuanfang.
    Auf dem Cover steht "Herzzerreißend und lustig". Dem zweiten kann ich nicht zustimmen. Das Buch ist sehr ernst. Wie geht ein neunjähriger Junge mit dem Verlust des Bruders um, an dem er sich einen Teil der Schuld gibt? Wenn die Erwachsenen die Situation nicht verkraften, wie dann ein Kind! Natürlich ist die Sprache eines Kindes eine andere; sie mag lustig klingen, kann aber über den Ernst der Lage nicht hinwegtäuschen. Es ist ein aufwühlendes, aber notwendiges Buch!

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    hildegard_schadletzkis avatar
    hildegard_schadletzkivor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG" von Clare Sambrook

    Dieses Buch ist inhaltlich absolut nahegehend und furchtbar.
    Ähnlich furchtbar ist allerdings auch der Schreibstil der Autorin.
    Ich bin mit der Schreibweise absolut nicht klar gekommen, ich konnte durch die vielen Satzzeichen, Abbrüche und Gedankensprünge nicht flüssig lesen und würde dieses Buch deshalb nicht weiterempfehlen.
    Mir wurde das Buch hier als Tipp angezeigt, durch meine Vorliebe für Safran Foer und Nicole Krauss. Leider kommt dieses Buch nicht annähernd an die Qualität dieser Autoren heran.

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    PrinzessinMurkss avatar
    PrinzessinMurksvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook

    Ein kleiner Junge verschwindet. Ein kleiner Bruder sollte auf ihn aufpassen. Das Kind bleibt verschwunden und das Drama nimmt seinen Lauf:
    ***
    Wie geht eine Familie damit um? Was sind die Phasen des Bewältigens, was zerbricht, was macht die Umwelt? Diese Fragen beantwortet das Buch aus der Perspektive des Bruders, der sich in der Verantwortung für das Verschwinden sieht. Ein Psychogram. Bedrückend, realistisch, unmittelbar.
    Das Buch ist wie ein Unfall: Schrecklich, aber man kann nicht wegsehen.

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    nics avatar
    nicvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook

    Das buch ist einfach wunderbar und liest sich sehr flüssig. Ich war nur verwundert darüber, wie erwachsen ein Neunjähriger über die Geschehnisse, das Verschwinden des kleinen Bruders Daniel und die Zeit danach berichtet, aber man nimmt es der Autorin durchaus ab.
    Harry wurde mE von seinen Eltern ziemlich alleine gelassen in seiner Trauer, natürlich ist es verständlich, dass die Mutter in tiefe Depressionen fällt, die sogar in einer Psychose enden, dass die Ehe zu scheitern droht... aber hätten Mo und Harrys Vater offener mit Harry gesprochen, hätte er manches vielleicht anders verarbeiten können, wie sich am Ende herausstellt. Er wusste von allen Versuchen, die unternommen wurden, um den Bruder zu finden, überhaupt nichts und musste so den Schmerz fast ganz alleine verarbeiten, weil er fast kläglich vernachlässigt wurde.
    Alles in allem ein wirklich tolles Buch, absolut zu empfehlen :) und den Kauf als HC wirklich wert. Mittlerweile auch als Taschenbuch erhältlich.

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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG" von Clare Sambrook

    Harry ist neun, sein kleiner Bruder Daniel fünf - und manchmal ganz schön anstrengend. Dennoch verstehen sich Harry und Daniel meistens ganz gut.
    Doch dann verschwindet Daniel bei einem Schulausflug und Harrys Welt stürzt ein.
    Seine Eltern verzweifeln ebenso, in der Schule starren alle Harry an und auch seine Freunde meiden ihn und verbringen viel Zeit ohne ihn.
    Das Buch schildert aus der Sicht eines neunjährigen sehr traurig den Verlust des kleinen Bruders, die Angst und Schuldgefühle, die sich aus der Veränderung in der Familie ergeben. Clare Sambrook gelingt dies sehr eindringlich und während des Lesens konnte ich öfter die Hoffnung auf ein Wunder und das Auftauchen von Daniel nicht unterdrücken, so sehr wünscht man der Familie, ihr Glück zurückzugewinnen.

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    berkas avatar
    berkavor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook

    Sonntags werden auf WDR2 Bücher empfohlen. Dies hier z. B., von Christine Westermann vor ungefähr zwei Jahren. Hab ich mir gemerkt, neulich in der Stadtbücherei entdeckt und mitgenommen.
    Frau Westermann wirkte damals recht euphorisch. Tut sie aber eigentlich immer bei Buchbesprechungen, jedenfalls bei denen die ich mitbekam. Also kein Maßstab.
    Dies ist ein Buch der Sorte "Bedrückendes Thema, humorvoll verpackt". Ein 9jähriger erzählt, wie eine Familie das spurlose Verschwinden eines kleinen Jungen - der einzige Bruder des 9jährigen - erlebt.
    Abgründe tun sich manchmal in Nebensätzen auf.
    Das Geschilderte ist zu traurig um lustig zu sein. Das bezieht sich nicht nur auf das Ereignis selbst, auch auf die Konsequenzen für die Familienmitglieder. Die Autorin driftet aber nie ins Melodramatische ab, das Tempo bleibt bis zum Ende hoch.
    Der kindliche Blickwinkel wirkte auf mich authentisch.
    Knappe 4 *.

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    Wurmlis avatar
    Wurmlivor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag NACH DEM Freitag nach dem SONNTAG" von Clare Sambrook

    Absolut erschütternd. Der Schreibstil ist jedoch gewöhnungsbedürftig mit seiner Ich-Form und den ständigen Gedankensprüngen.

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    Binea_Literatwos avatar
    Binea_Literatwovor 11 Jahren
    Rezension zu "Der Freitag nach dem Freitag nach dem Sonntag" von Clare Sambrook

    Ein Roman mit offenem Ende - viel Platz für Phantasie und eigene Gedanken.

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