Claude Cueni Das große Spiel

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Inhaltsangabe zu „Das große Spiel“ von Claude Cueni

Ein genialer Jongleur zwischen Geld und Liebe. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte.
Begnadeter Spieler, legendärer Frauenheld, brillanter Mathematiker – John Law war die schillerndste Figur seiner Zeit. Claude Cuenis großer historischer Roman erzählt die fesselnde Geschichte eines Genies, das für eine atemberaubende Idee sein Leben und ein ganzes Land aufs Spiel setzte.
1671 in Edinburgh geboren, verspielt John Law bereits in jungen Jahren das Vermögen seines Vaters. Draufgängerisch auch sein Umgang mit den Frauen. Scharen von gehörnten Ehemännern frohlocken, als Law nach einem Duell mit tödlichem Ausgang das Land verlassen muss. Während seiner Flucht quer durch Europa kommt ihm die bahnbrechende Idee, Geld nicht länger mit den immer knapper werdenden Edelmetallen zu decken. John Law erfindet das Papiergeld, doch seine Idee findet kein Gehör. Erst als er Anfang des 18. Jahrhunderts nach Frankreich gelangt, bekommt er seine Chance. Der Herzog von Orléans, gerade zum Regenten gekürt, findet Gefallen an der Vorstellung, die enormen Staatsschulden quasi per Druckerpresse zu tilgen. 1716 gründet Law die Banque Royale und gibt erstmals Papiergeld aus. Seine Idee bewährt sich, der Handel blüht, und John Law häuft ein Vermögen an, das ihn zum reichsten Mann seiner Zeit macht, ja vielleicht zum reichsten Mann, der jemals gelebt hat. Doch irgendwann holt ihn seine Spielernatur ein.
Ein leidenschaftlicher historischer Roman.

Bin kein Anhänger von historischen Romanen, aber wow! Grosses Kino!

— Namoras

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  • Die Erfindung der Banknoten

    Das große Spiel

    Sabine17

    28. February 2014 um 23:36

    Hauptfigur dieses historischen Romans ist der tatsächliche existierende John Law of Lauriston  (* 16. April 1671 in Edinburgh; † 21. März 1729 in Venedig). Sein Vater war der Innungsmeister der Goldschmiede von Edinburgh.  Nach dem frühen Tod des Vaters machte er sich schnell einen Namen als professioneller Glücksspieler. Er war ein brillianter Kopfrechner und hatte die Fähigkeit, Gewinnchancen mit verblüffender Geschwindigkeit zu kalkulieren. In dem Roman ist er von der Idee besessen eine Bank zu gründen, die Banknoten als Gegenwert für Gold- und Silbermünzen herausgibt. Als er in England einen Duellpartner tötet, wird er dort wegen Mordes verurteilt und muss aus dem Land fliehen. Unter Ludwig dem XIV. will er in Frankreich, die von ihm geplante Bank gründen, um den bankrotten Staat zu retten und den Handel wieder anzukurbeln und so die Arbeitslosenquote zu senken. Doch auch hier bekommt er Probleme und wird des Landes verwiesen. Nach einem Aufenthalt in Holland reist er jedoch wieder ein und arbeitet weiter an der Realisierung seines Traumes. Erst nach dem Tod Ludwig XIV. gelingt es ihm endlich seine Bank zu gründen und Banknoten heraus zu geben. Zwischenzeitlich wird er Leiter der Banque Royale und Direktor der Mississippi-Kompanie. Doch er ist den ständigen Intrigen der französischen Finanziers und der dadurch entstehenden Aufstände im Parlament und im Volk ausgesetzt. Dieser historische Roman hat mir ausgesprochen gut gefallen, obwohl finanzpolitische Fragen nicht unbedingt zu meinen Lieblingsthemen gehören. In diesem Buch ist alles in einem gelungenen Rundumpaket verpackt. Man erfährt viel aus den Lebensumständen in Paris gegen Ende der Regentschaft von Ludwig XIV. und von den Gewohnheiten und dem ausschweifenden Lebensstil in Versaille zu dieser Zeit. Unter anderem wird gut beschrieben, wie gnadenlos das Volk tobt, wenn es hungert oder wie eine Morgentoilette bei Ludwig XIV. ablief oder eine Orgie beim Duc d’Orleans. Außerdem befreundet sich John Law mit Daniel Defoe und wir erleben die Entstehungsgeschichte von „Robinson Crusoe“ mit. Dieses Buch ist fesselnd geschrieben und lässt sich flüssig lesen, obwohl es doch eigentlich immer nur um den Traum John Laws von der Verwirklichung der Staatsbank geht.  Fazit: für alle Freunde historischer Romane ein kleiner Leckerbissen!

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  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2010 um 07:08

    interessantes Thema; schlecht erzählt; sehr oberflächlich, Identifizierung mit dem Helden der geschichte fällt schwer

  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    coco_0815

    24. May 2010 um 01:24

    Der Roman bietet eine faszinierende Reise ins Frankreich des ausgehenden 17. und be­gin­nen­de 18. Jahrhundert. Erzählt wird die Geschichte des Finanztheoretikers John Law – auf span­nende und besonders informative Weise. Das Buch fand ich bei einem Zufallsgriff ins Regal und hat mich von An­fang an gefesselt - gespickt mit Logik und der Aufforderung zum Glauben an sich selbst. Es passt prima zwischen die „Säulen der Er­de“ und „Die Päpstin“; und mit dem Mix von realen Personen und fiktiver Geschichte auch zu „Und Nitzsche weinte“. – Schön, so vielen historischen Personen in einem Buch zu begegnen (Daniel Defoe, Montesquieu, dem Sonnenkönig...).

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  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    Bellexr

    26. October 2009 um 13:46

    Als der junge John Law Ende des 17. Jahrhunderts das Vermögen seiner Familie verspielt und dann noch bei einem Duell seinen Gegner tötet, muss er England verlassen. Auf seiner Flucht quer durch Europa kommt ihm die Idee, Papiergeld herzustellen. Doch zuerst stößt seine bahnbrechende Idee auf kein Interesse. Als er dann schließlich nach Frankreich kommt, trifft er dort den Herzog von Orléans und dieser kann sich mit der Idee von John anfreunden und die Beiden entwickeln sie weiter. 1716 ist es dann soweit und John Law gründet die Banque Royale und gibt das erste Mal Papiergeld aus. Schnell häuft er ein Vermögen an und wird zum reichsten Mann seiner Zeit. Doch wo viel Geld ist, da sind auch viele Neider und bald holt ihn seine Vergangenheit ein. . Claude Cuenis gibt dem Leser einen hervorragenden Einblick in die wahre Geschichte des John Law, dem Erfinder des Papiergeldes. Er stellt ihn als ein sympathisches, draufgängerisches Genie dar, der mit einer bewundernswerten Beharrlichkeit hinter seiner Idee steht. Anfangs noch ein arroganter junger Mann, dessen einzige Interessen das Glückspiel und die Frauen sind, wandelt sich John Law im Laufe des Romans zu einem gewissenhaften Familienvater, mathematischen Genie und Finanzjongleur, der jedoch seiner Spielsucht nie ganz entsagen kann. . Die politischen wie auch wirtschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit erzählt der Autor sehr interessant und informativ, ohne dabei auch nur einmal langatmig zu werden. Sein Schreibstil ist zu jeder Zeit fesselnd und bildhaft, sodass man sich zu jeder Zeit sehr gut unterhalten fühlt. . Alles in allem ein wirklich packender, spannender und sehr unterhaltsamer historischer Roman mit einem wahren Hintergrund.

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  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    delijha

    14. May 2009 um 01:08

    Meine Meinung: Ich hab den Roman an zwei Abenden verschlungen. Ich lese groeßtenteils Fantasy und hab gerade mit historischen Buechern oefter laneger als durchschnittlich zu tun, sie durchzulesen. Das liegt meistens an den wirklich umfangreichen Daten und der Anzahl an Personen, die man sich merken muss - da brauch ich immer einen freien Kopf, um genug Aufmerksamkeit zu haben. “Das große Spiel” war voellig anders und darf sich trotzdem zurecht historischer Roman nennen. Zuweilen hatte ich das Gefuehl, es handle sich um eine Art Roadmovie. Schreibweise/stil von Cueni sind so fluessig und er schafft so zuegig und unmissverstaendlich die Zustaende der damaligen Zeit zu beschreiben, dass keine Fragen offen bleiben. Dabei vernachlaessigt er aber auf keinen Fall die Fakten. Das Buch ist tatsaechlich wunderbar recherchiert und schildert lebending und schillernd Vieles, was man vielleicht selbst schon wusste. Es geht quasi um die Erfindung des Papiergeldes und die Revolutionierung des Kreditwesens, als Metall fuer Muenzen langsam knapp wird und fast nur noch die Ressourcenfelder eines Landes, oder aber Kriege darueber entscheiden, ob ein Land liquide ist oder nicht. Der Hauptcharakter John Law war mir absolut symphatisch und ich kam nich umhin, mich ein wenig in ihn zu verlieben. Ein Mann, ein Spieler, ein brillianter Mathematiker der zuerst fuer seine Ideen brennt und fuer das Bild, dass er von der Welt hat - der es sich zur Lebensaufgabe macht, die Welt (zumindest im Finanzwesen) so zu revolutionieren, damit sie zu einem besseren Platz fuer alle Menschen wird. Als Frau behagte mir natuerlich auch das verwegene Kaempfen um die eine (verheiratete) Frau, die er liebte. Am Ende blickt man zusammen mit John Law auf sein Leben zurueck und sieht, was er tatsaechlich erreicht hatte - man sieht ebenso all die Rueck -und Schicksalsschlaege. Einem wird klar, Wie Menschen mit Ideen, die bereit sind fuer diese zu kaempfen und zu sterben, unsere Welt erschufen, wie wir sie kennen. Meine Meinung: Ein absolut fantastisches Buch, das mir Appetit auf mehr historische Romane gemacht hat. Es bietet, finde ich, alles was man sich wuenschen kann: Mehr als eine handvoll Leute, die eng ins Geschehen mit eingestrickt werden, gut ausgebaut wurden; immer wieder gut geschilderte Situationsbeschreibungen zur damaligen Zeit (gerade die Verhaeltsnisse in Frankreich) und zum Weltgeschehen; einleuchtende Erklaerungen zum Finanzwesen, die Lust auf eigene Recherche gemacht haben; eine Liebesgeschichte - auf die ich ehrlich gesagt, sonst gerne verzichte, aber in dieser Form gehoerte sie einfach dazu - das lag wohl daran, dass Cathrine sich absolut abhebt von den Damen der damaligen Zeit und wie ein Baum hinter ihrer Liebe und Johns Ideen stand - das hat mir imponiert. Absolute Unterhaltung und auf keinen Fall trockene Historik! 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    Jens65

    03. August 2008 um 23:08

    Eine spannende, gut erzählte Wirtschaftshistorie, von außerordentlicher Sogkraft. Es gibt unwahrscheinlich viele Reflexionsebenen in Sachen Geld und Wirtschaft in diesem tollen historischen Roman, der vielleicht aus 80 Prozent Fakten und 20 Prozent Fiktion besteht. Ein unvergleichbarer Roman über die Macht, Intrigen, die Engstirnigkeit des konservativen Denkens der Anhänger eines alten Systems, über Missgunst, Neid, aber auch Liebe, Mut, Glaube und Stärke... Lesenswert

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  • Rezension zu "Das große Spiel" von Claude Cueni

    Das große Spiel

    delijha

    10. June 2008 um 15:52

    Ich hab den Roman an zwei Abenden verschlungen. Ich lese groeßtenteils Fantasy und hab gerade mit historischen Buechern oefter laneger als durchschnittlich zu tun, sie durchzulesen. Das liegt meistens an den wirklich umfangreichen Daten und der Anzahl an Personen, die man sich merken muss - da brauch ich immer einen freien Kopf, um genug Aufmerksamkeit zu haben. “Das große Spiel” war voellig anders und darf sich trotzdem zurecht historischer Roman nennen. Zuweilen hatte ich das Gefuehl, es handle sich um eine Art Roadmovie. Schreibweise/stil von Cueni sind so fluessig und er schafft so zuegig und unmissverstaendlich die Zustaende der damaligen Zeit zu beschreiben, dass keine Fragen offen bleiben. Dabei vernachlaessigt er aber auf keinen Fall die Fakten. Das Buch ist tatsaechlich wunderbar recherchiert und schildert lebending und schillernd Vieles, was man vielleicht selbst schon wusste. Es geht quasi um die Erfindung des Papiergeldes und die Revolutionierung des Kreditwesens, als Metall fuer Muenzen langsam knapp wird und fast nur noch die Ressourcenfelder eines Landes, oder aber Kriege darueber entscheiden, ob ein Land liquide ist oder nicht. Der Hauptcharakter John Law war mir absolut symphatisch und ich kam nich umhin, mich ein wenig in ihn zu verlieben. Ein Mann, ein Spieler, ein brillianter Mathematiker der zuerst fuer seine Ideen brennt und fuer das Bild, dass er von der Welt hat - der es sich zur Lebensaufgabe macht, die Welt (zumindest im Finanzwesen) so zu revolutionieren, damit sie zu einem besseren Platz fuer alle Menschen wird. Als Frau behagte mir natuerlich auch das verwegene Kaempfen um die eine (verheiratete) Frau, die er liebte. Am Ende blickt man zusammen mit John Law auf sein Leben zurueck und sieht, was er tatsaechlich erreicht hatte - man sieht ebenso all die Rueck -und Schicksalsschlaege. Einem wird klar, Wie Menschen mit Ideen, die bereit sind fuer diese zu kaempfen und zu sterben, unsere Welt erschufen, wie wir sie kennen. Meine Meinung: Ein absolut fantastisches Buch, das mir Appetit auf mehr historische Romane gemacht hat. Es bietet, finde ich, alles was man sich wuenschen kann: Mehr als eine handvoll Leute, die eng ins Geschehen mit eingestrickt werden, gut ausgebaut wurden; immer wieder gut geschilderte Situationsbeschreibungen zur damaligen Zeit (gerade die Verhaeltsnisse in Frankreich) und zum Weltgeschehen; einleuchtende Erklaerungen zum Finanzwesen, die Lust auf eigene Recherche gemacht haben; eine Liebesgeschichte - auf die ich ehrlich gesagt, sonst gerne verzichte, aber in dieser Form gehoerte sie einfach dazu - das lag wohl daran, dass Cathrine sich absolut abhebt von den Damen der damaligen Zeit und wie ein Baum hinter ihrer Liebe und Johns Ideen stand - das hat mir imponiert. Absolute Unterhaltung und auf keinen Fall trockene Historik! 5 von 5 Sternen

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