Claude Cueni Der Henker von Paris

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Inhaltsangabe zu „Der Henker von Paris“ von Claude Cueni

Charles-Henri Sanson fühlt sich zum Arzt berufen. Doch auf seiner Familie lastet ein Fluch, der ihm bereits in der Schule zum Verhängnis wird: Man erkennt ihn als Sohn des Henkers, eine medizinische Laufbahn bleibt ihm verwehrt, er muss in die Fußstapfen seines Vaters treten. Töten statt heilen. Sanson wird zum Gefangenen seines Schicksals, die Qualen der Todeskandidaten werden zu seinen eigenen. Tagsüber richtet er auf dem Schafott, abends spielt er Klavier, und nachts seziert er die Leichen, um die menschliche Anatomie zu erforschen. Während der Terrorherrschaft im Gefolge der Französischen Revolution guillotiniert 'Monsieur de Paris' über 3000 Menschen. Die Stadt ertrinkt im Blut, und Sanson verliert allmählich den Verstand. Verzweifelt sucht er nach Menschlichkeit und Anerkennung. Die Liebe einer Siamesin, die er gleichwohl nicht heiraten darf, gibt ihm Halt. Bis sie selbst auf die Todeslisten der Revolutionäre gerät. Claude Cuenis Roman ist eine ebenso beklemmende wie packende Charakterstudie über den berühmtesten Henker der Geschichte.

Schreibstil furchtbar abgehackt und emotionslos, aber dennoch sehr interessante Geschichte!

— Ginger_owlet
Ginger_owlet

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    Der Henker von Paris
    bücherelfe

    bücherelfe

    Fast hätte ich es ungelesen in die Bücherei zurückgebracht. Denn die ersten fünfzig Seiten dieses historischen Romans über die Henker-Dynastie Sanson waren zäh. Nicht eben wegen des unschönen Themas an sich sondern wegen des Schreibstils. Die Sprache wirkte auf mich allzu hölzern. Also Buch einpacken und zurück in die Bücherei damit; das war zumindest der Plan. Hätte ich auf dem Weg dorthin nicht mangels Alternative noch ein wenig weitergelesen. Und wider Erwarten wurde die Sache wahnsinnig interessant. Das Buch wollte unbedingt fertig gelesen werden.   Claude Cueni’s Roman handelt von einem Mann, der aufgrund seiner Herkunft dazu verdammt ist, Henker zu werden. Der Beruf des Henkers wird von Vater zum Sohn weitergegeben; so war das schon immer und da interessiert nicht, dass Charles-Henri Sanson sich zum Arzt berufen fühlt. Es gibt kein Entrinnen. Weder für ihn noch für seinen Erstgeborenen.  Alleine während  dieser Revolution richtet Sanson unter anderem mit Hilfe der eiligst erfundenen Guillotine rund dreitausend Menschen hin. Das Volk ist in einem wahren Blutrausch und Sanson muss als sogenannter „Monsieur de Paris“ richten. Wer nun glaubt, dass es sich hier einfach um einen gruseligen Roman handelt, täuscht sich. Claude Cueni hat  gründlich recherchiert. Die Sanson-Henkersdynastie gab es tatsächlich. Und Charles-Henri Sanson war der letzte grosse Henker von Paris. Wer eine Vorstellung davon bekommen will, wie er gelebt hat, dem sei dass vorliegende Buch ausdrücklich empfohlen.   *Fazit: Interessantes Buch rund um ein wirklich grausiges Thema.*

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