Claude Cueni Giganten

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Inhaltsangabe zu „Giganten“ von Claude Cueni

"Giganten" erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Pariserin, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss.§§In seinem neusten historischen Roman führt uns Claude Cueni auf eine spektakuläre Reise durch die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es ist die Epoche der Beschleunigung, der Eisenbahn, der Telegrafie, der Orientreisen, der Goldsucher in Alaska; die Zeit der industriellen Revolution, des rücksichtslosen Kolonialismus, der großen Finanz- und Wirtschaftskrisen, der letzten Typhus- und Cholera-Epidemien; es ist die Zeit von Jules Verne, Louis Vuitton, Karl Marx und vielen bekannten Unbekannten. Basierend auf historisch gesicherten Fakten, erzählt Claude Cueni von fiktiven Begegnungen, von Leidenschaft und Ruhmsucht, der Kraft der Liebe und dem Willen des Menschen, Unmögliches zu erschaffen.

Eine interessante Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert

— Diana182
Diana182

Gut, aber für mich auch deprimierend

— peedee
peedee

Eiffel vs. Bartholdi, Eiffelturm vs. Freiheitsstatue - einfach gigantisch!

— I-heart-books
I-heart-books

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  • Giganten...

    Giganten
    Diana182

    Diana182

    19. June 2017 um 14:46

    Das Cover zeigt ein künstlerisch gestaltetes Bild, auf dem Eifelturm und Freiheitsstatue direkt nebeneinander stehen. Und darum handelt auch dieses Buch- eine interessante Zeitreise durch das 19. Jahrhundert mit seinen wichtigen Erfindungen und Bauten. Wir lernen in diesem Buch die beiden Erbauer der mittlerweile zum Wahrzeichen gewordenen Bauwerke kennen: Dem Errichter des Eifelturmes in Paris und dem Künstler der Freiheitsstatue Amerikas. Beide waren einst Freunde und wurden dann leider zu Rivalen. Dazwischen steht, wie solle es anders auch sein: eine Frau! Der Autor besitzt einen flüssigen, mitreißenden Schreibstil. Ich konnte mich sehr gut in die damalige Zeit zurück versetzten und hatte eigene Bilder vor Augen. Allerdings werden fiktive Ideen mit Fakten vermischt, so dass eine stimmige Geschichte entsteht, der man sehr gerne folgen möchte. Die Figuren werden sehr realistisch und menschlich gezeichnet, so dass auch sie bald real und lebendig wirken. Einmal angefangen konnte man mit dem lesen nur sehr schwer wieder aufhören. Das Ende ist sehr gut und passend gewählt und schließt das Buch stimmig. Mein Fazit:Eine sehr empfehlenswerte Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert mit all seinen wichtigen und interessanten Erfindungen. Hier lernt man beim lesen direkt noch etwas hinzu, was mir sehr gefallen hat. Daher kann ich das Buch empfehlen und vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung!

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  • Geschichte erleben

    Giganten
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    15. June 2017 um 14:02

    Giganten« erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Pariserin, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. In seinem neusten historischen Roman führt uns Claude Cueni auf eine spektakuläre Reise durch die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es ist die Epoche der Beschleunigung, der Eisenbahn, der Telegrafie, der Orientreisen, der Goldsucher in Alaska; die Zeit der industriellen Revolution, des rücksichtslosen Kolonialismus, der großen Finanz- und Wirtschaftskrisen, der letzten Typhus- und Cholera-Epidemien; es ist die Zeit von Jules Verne, Louis Vuitton, Karl Marx und vielen bekannten Unbekannten. Basierend auf historisch gesicherten Fakten, erzählt Claude Cueni von fiktiven Begegnungen, von Leidenschaft und Ruhmsucht, der Kraft der Liebe und dem Willen des Menschen, Unmögliches zu erschaffen.Fazit:Es wird die Geschichte von Gustave Eifel und artholdi erzählt.Beide Giganten der ungewöhnlichsten Bauwerke,wurden einem in dem Buch näher gebracht.Man erfährt vieles über den Eifelturm in Paris und die Freiheitsstatue von New York,aber auch über die Erbauer dieser tollen Bauwerke.Der Autor Claude Cueni hat die Schiksale von Gustave Eifel und Frederic Bartholdi beschrieben.ihr Leben,ihre Liebe...Und das so real ,das man sich als stiller Beobachter fühlte.Was ich sehr mag-wenn ich in ein Buch eintauche.Was ich aber nur kann wenn der Autor es schafft so zu schreiben.Im Laufe ihres Lebens treffen Beide immer wieder aufeinander.Erst als Freunde,dann Konkorenten und dann auch noch um eine Frau.Das Buch verspicht Geschichte und man bekommt viel historische Geschichte.Im Buch hinten werden einem die verschiedenen Menschen-näher gebracht.Das finde ich sehr gut,den es sind viele und manchmal verliert man den Überblick.Das Buch ist gut recheriert und erzählt.Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.Man erlebt Geschichte pur-eine tolle Unterhaltung.Das Buch bekommt 5 Sterne von mir und ein dickes Dankeschön das ich es lesen durfte.

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  • Eiffel und Bartoldi, ein unterhaltsamer Geschichtsroman

    Giganten
    digra

    digra

    12. June 2017 um 21:40

    Hier wird die Geschichte von Gustave Eiffel und Frederic Bartholdi erzöhlt. Zwei Menschen, die Ruhm und Macht anstreben und sich selbst ein Denkmal setzen wollen. Der eine mit dem Eiffelturm, der andere mit der amerikanischen Freiheitsstatue. Gepfeffert wird die Geschichte mit dem Buhlen um eine Frau. Ich persönlich brauche dieses Stilmittel nicht unbedingt, aber es schadet der Geschichte nun auch nicht wirklich. Meine MeinungDer Roman um diese Figuren enthält viele Fakten, aber auch sicher künstlerische Freiheit des Autors. Mein Problem mit solchen Büchern ist, dass ich nicht einschätzen kann, was nun tatsächlich war und was sich der Autor selbst ausgedacht hat. So vermischt sich Roman mit Geschichte, allerdings sehr interessant geschrieben.Seien es technische Entwicklungen, das Machtgerangel, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die „großen Gefühle“. Besonders hat mir gefallen, wenn Cueni die Menschen und ihre Art zu leben beschrieben hat, sodass der damalige Zeitgeist rüberkam und man fast mittendrin im Geschehen war.Es kamen sehr viele Personen in der Geschichte vor, was mir generell Probleme bereitet, weil ich Namen nicht so gut behalten kann und immer vergesse, wie sie mit den Protagonisten in Verbindung stehen. Im Anhang befinden sich noch Personenregister über fiktive und wahre Charaktere des Buches. Das hätte ich gerne am Anfang gehabt (wobei man sich dann schon ein wenig spoilert) um mir direkt ein besseres Bild von Wahrheit und künsterlischer Freiheit zu machen. Wer also ähnliche Probleme wie ich hat, sollte zuerst ans Ende des Buches blättern, oder kann sich zwischendrin noch mal ins Gedächtnis rufen, wer die Personen sind und wie sie zueinander stehen. Fazit:Der Autor gefällt mir, weil er sehr unterhaltsam erzählen kann. Dabei habe ich noch etwas über das vergangene Jahrhundert gelernt. Geschichte kann sehr schön sein, wenn man unterhaltend darüber informiert wird.

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    WoertersehVerlag

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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  • Gut, aber für mich auch deprimierend

    Giganten
    peedee

    peedee

    25. May 2017 um 17:13

    Frankreich, 19. Jh.: Die Bartholdi-Brüder Charles und Frédéric sowie Gustave Eiffel haben alle Grosses im Leben vor. Sie wollen Monumentales erschaffen. Doch Charles reüssiert nicht als Künstler; Frédéric und Gustave wetteifern alleine weiter. Der Bildhauer Frédéric will einen weiblichen Koloss von Rhodos erschaffen und der Ingenieur Gustave will etwas Gigantisches aus Eisen erschaffen. Zwischen beiden steht Angélique, die sich zwischen Liebe und wirtschaftlicher Sicherheit entscheiden muss.Erster Eindruck: Der Schutzumschlag hat ein schönes Cover mit grossen Bauwerken drauf, u.a. die Freiheitsstatue und der Eiffelturm. Das Buch wirkt sehr hochwertig und hat ein Lesebändchen. Im Anhang hat es eine Auflistung der historischen und fiktiven Figuren sowie ein Glossar.Für mich war es das erste Buch des Autors; es hat sich grundsätzlich flüssig lesen lassen und die Beschreibungen sind gut, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Es gibt historische Figuren, aber auch fiktive Figuren. Ich hatte leider manchmal etwas Mühe mit den vielen Protagonisten. Die Hauptdarsteller sind die Bartholdi-Brüder und Gustave Eiffel. Alle drei fand ich etwas schwierig, um es mal diplomatisch auszudrücken:- Charles Bartholdi, der erfolglose Künstler, der Anwalt wurde. Er kämpft zeitlebens gegen das Gefühl, von seiner Mutter nicht anerkannt zu werden; sie bevorzugt ganz offen Frédéric, ihren zweiten Sohn. Das muss schlimm sein, wenn ein Kind es so zu spüren bekommt, dass es nicht genügt. Von seinem Vater fühlt er sich verraten. Charles wird hartherzig und sinnt auf Rache – seinem eigenen Bruder gegenüber.- Frédéric Bartholdi ist leidenschaftlicher Künstler, der unbedingt Gigantisches erschaffen will. Für mich ist er eine „zarte Seele“; er hat die Chancen bei seiner Angebeteten zigfach verpasst. Warum er so auf Kunstwerke gigantischer Ausmasse Wert legt, kann ich nicht nachvollziehen. Wieso er nicht vehementer für sich und sein Glück einsteht, verstehe ich nicht. Auch er ist auf Zerstörung aus – er will Gustave vernichten.- Gustave Eiffel, einstiger Schulkollege der beiden Brüder, wird Ingenieur. Er ist sehr egozentrisch – keine liebenswerte Eigenschaft. Aber auf Liebe legt er eh keinen Wert; er will Monumentales erschaffen… ach ja, und nebenbei soll ihm gefälligst eine Frau fünf Erben gebären. Für ihn trifft es sich doppelt gut, dass er mit der Wahl seiner Frau gleichzeitig Frédérics Lebensglück zerstört. „Ich habe keine Freunde, ich habe Pläne.“ Eine traurige Aussage, oder?Wie wir wissen, sind die grossen Bauwerke, die Freiheitsstatue und der Eiffelturm, auch entstanden. Somit haben Frédéric und Gustave das erreicht, was sie wollten. Oder? Und was wurde aus Charles?Ein Wettkampf um Ruhm, Anerkennung, Hass, Gier, und auch darum, den Kontrahenten demütigen zu können. Die ganze Geschichte hatte für mich etwas Schweres, Deprimierendes, da dieser Neid, der Grössenwahn, die Abscheu, sehr gut zu spüren waren. Für mich ist die Mischung von wahrer Historie und Fiktion schwierig, da ich nun nicht weiss, ob z.B. die Beschreibung der einzelnen Protagonisten der Wahrheit entspricht oder sie Dichtung ist. Für mich war das Buch gut, aber leider auch nicht darüber hinaus.

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  • Historie auf unterhaltsame Art

    Giganten
    solveig

    solveig

    17. May 2017 um 23:24

      Es sind tatsächlich zwei wahre Giganten, auf die sich der Romantitel bezieht und die schon auf dem Buchcover eindeutig erkennbar sind: die Freiheitsstatue in New York und der Eiffelturm in Paris. Im Mittelpunkt des historischen Romans von Claude Cueni stehen Leben und Schicksal der beiden Schöpfer dieser monumentalen Baudenkmäler. Am bekanntesten ist heute wohl Alexandre Gustave Boenickhausen dit Eiffel, der nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 den Namen seiner deutschen Vorfahren wegfallen ließ und sich nur noch „Eiffel“ nannte. Der geniale Erbauer  zahlreicher Eisenkonstruktionen in der ganzen Welt entwickelte auch das Stützgerüst, das sich im Inneren der New Yorker Freiheitsstatue befindet, die der Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi schuf. In seiner Geschichte um zwei Männer, die mit sehr unterschiedlichen Ansätzen und Ansprüchen ihre Ziele erreichten, vermischt der Autor auf spannende Weise Fiktion und Realität. Er lässt Eiffel und Bartholdi sich bereits als Schüler in Paris begegnen. Im Laufe ihres Lebens treffen sie immer wieder aufeinander, doch nun nicht mehr als Freunde, sondern als Rivalen um Ruhm und um die Gunst einer Frau… Mit seinem bildhaften, lebendigen Schreibstil versetzt Claude Cueni seine Leser in die aufregende zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eindrucksvoll illustriert er eine bewegte Epoche, gekennzeichnet durch den Aufbruch in die Moderne, den Glauben an Fortschritt und Technik  -  aber, trotz aller Erfindungen, auch geprägt von Epidemien und der Not und dem Elend großer Teile der Bevölkerung. Gewissermaßen nebenbei wird dem Leser in anregender Form eine Vielfalt an Wissen vermittelt; neben den herrschenden gesellschaftlichen Bedingungen erfährt er Details zu den großen Bauvorhaben jenes Jahrhunderts und begegnet sowohl fiktiven als auch historischen Persönlichkeiten, wie etwa Ferdinand de Lesseps, Honoré Daumier oder Gustave Flaubert. Unterhaltsam und gleichzeitig informativ  -  Cueni bringt uns ein Stück Zeitgeschichte nahe, eine Romanbiografie zweier herausragender Männer und ihrer Familien.

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  • ... und so hat jedes Leben seine eigene Tinte

    Giganten
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    07. May 2017 um 15:20

    Giganten! Was für ein Titel! Ich finde er passt einfach unglaublich gut, denn schließlich geht es um die Erbauer der Freiheitsstatue und des Eiffelturms. Und zwischen ihnen, wie sollte es auch anders sein, eine Frau.Angesichts der Dicke des Werkes war ich erst ein wenig skeptisch, doch der Schreibstil hatte mich sofort für sich eingenommen und die Geschichte ließ sich wunderbar flüssig lesen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht den jungen Gustave Eiffel kennen zu lernen, ebenso wie die Bartholdi Brüder.Mal abgesehen vom Unterhaltungswert bietet der Roman auch einen hohen Informationsgehalt. Wer sich für die Industrielle Revolution interessier wird seine helle Freude an diesem Buch haben. Man erfährt neben den Protagonisten auch viel über die Umstände und Gegebenheiten der damaligen Zeit, mal angefangen bei der Meinung über die Eisenbahn. Im Anhang findet der interessierte Leser ebenfalls noch einige spannende Informationen.Mir hat diese Mischung aus Unterhaltung und Informationsgehalt sehr gut gefallen, daher vergebe ich gerne 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • GIGANTEN - ein mächtiger Titel...

    Giganten
    I-heart-books

    I-heart-books

    23. June 2015 um 13:13

    ... aber das Buch wird ihm gerecht. Ein weiterer historischer Roman von Claude Cueni. Gustave Eiffel und Frédéric Bartholdi - die beiden grossen Ingenieure die um Ruhm buhlen in einer Epoche die nur so von Erfinderreichtum platzt. Man merkt, dass Cueni viele Drehbücher geschrieben hat, denn das Ambiente in GIGANTEN fesselt den Leser wie es eine historische Verfilmung nicht besser könnte. Lebende Bilder mit spannedem Thema um zwei der wohl bekanntesten Bauwerke unserer Zeit. Spannung inkl.

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