Madame ist leider verschieden

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Inhaltsangabe zu „Madame ist leider verschieden“ von Claude Izner

Ein rätselhafter Tod auf dem Eiffelturm, der umstrittenen Attraktion der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889: Eine der vielen Besucherinnen haucht dort, in luftiger Höhe, ihr Leben aus. Der Buchhändler Victor Legris wird ungewollt zum Zeugen und schließlich zum Ermittler. Denn es gibt noch weitere Opfer, die stets einem mysteriösen Bienenstich erliegen. Und jedes Mal ist Victor dem Tatort nicht fern …

Kurzweiliger Paris-Krimi - perfekt für zwischendurch :-)

— JessSoul
JessSoul

Mit feinem Gespür fürs Ambiente haben zwei Bouqinistinnen diesen historischen Krimi für Frankophile verfasst.

— Barbara62
Barbara62

Ein historischer Krimi, der schön erzählt wird, aber mich nicht fesseln konnte....

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

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    Madame ist leider verschieden
    wampy

    wampy

    02. March 2016 um 14:35

    Buchmeinung zu Claude Izner – Madame ist leider verschieden „Madame ist leider verschieden“ erschien 2010 als Hardcover im Piper Verlag. Die französische Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel „Mystère rue des Saint-Pères“. Die Taschenbuchausgabe erschien 2011 ebenfalls bei Piper. Es ist der Auftakt der Serie um den Buchhändler Victor Legris im ausgehenden 19. Jahrhundert in Paris. Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen. Klappentext: Ein rätselhafter Tod auf dem Eiffelturm, der umstrittenen Attraktion der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889: Eine der vielen Besucherinnen haucht dort, in luftiger Höhe, ihr Leben aus. Der Buchhändler Victor Legris wird ungewollt zum Zeugen und schließlich zum Ermittler. Denn es gibt noch weitere Opfer, die stets einem mysteriösen Bienenstich erliegen. Und jedes Mal ist Victor dem Tatort nicht fern … Die Autoren (Quelle krimi-couch.de): Claude Izner ist das Pseudonym der beiden Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre. Die beiden Pariserinnen betreiben seit Anfang der 70er-Jahre einen Bouquinisten-Stand am rechten Seine-Ufer und veröffentlichten zunächst gemeinsam eine Reihe von Kinder- und Jugendbüchern.Liliane Korb, geb. 1940, arbeitete ursprünglich als Cutterin in der Filmbranche und schrieb für Fernsehen und Theater.Laurence Levèfre (geb. Korb), geb. 1951, hat Archäologie studiert und zwei Romane veröffentlicht, bevor sie mit ihrer Schwester ins Buchgeschäft einstieg. Meine Meinung: Der Auftakt der Serie um den Buchhändler Victor Legris spielt in Paris zur Zeit der Weltausstellung. Es gibt einige Tote, einige bekannte Personen, einige technische Neuerungen, eine Liebesgeschichte und Informationen über antiquarische Bücher. Wir lernen reißerische Zeitungsschlagzeilen und eine bunte Vielfalt von Typen jener Zeit kennen. Victor Legris wird zum Ermittler und der Buchladen wird allein vom Assistenten Joseph am laufen gehalten. Doch eines habe ich im Buch nicht gefunden – Spannung. Die historischen Elemente sind in Ordnung, aber der Kriminalfall hat mich völlig kalt gelassen. Das Geschehen plätschert vor sich hin und es gibt sogar einen Showdown. Aber Spannung kommt nicht auf. Fazit: Auf der Vorderseite des Taschenbuchs befindet sich der Aufdruck „EIN PARIS-KRIMI“. Für mich war es einer der spannungsärmsten Krimis, die ich je gelesen habe. Allein durch die historischen Elemente kommt so etwas wie Atmosphäre ins Spiel. So kommt es zu einer Bewertung von zwei Sternen (50 / 100).

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  • Rätselhafte Todesfälle am Rande der Pariser Weltausstellung

    Madame ist leider verschieden
    Barbara62

    Barbara62

    Mit feinem Gespür fürs Ambiente haben zwei Bouqinistinnen unter dem Pseudonym Claude Izner diesen historischen Krimi für Frankophile verfasst.1889 steht Paris im Zeichen der Weltausstellung. Der Eiffelturm istbrandneu und heißumstritten, Sacré-Cœur im Bau, van Gogh ein Geheimtipp, da ereignen sich rätselhafte Todesfälle. Die Opfer fallen scheinbar aus heiterem Himmel tot um. Waren es Bienenstiche? Der Buchhändler Victor Legris wird wider Willen zum Detektiv.Ein Lesevergnügen, bei dem die Krimihandlung für michnicht immer im Vordergrund stand.

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  • Historischer Krimi? Fehlanzeige!

    Madame ist leider verschieden
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    04. August 2014 um 19:24

    "Sorgen Sie gut dafür, dass er glücklich ist, mein Freund, und lassen Sie nicht zu, dass er sich mit einer Frau einlässt, die seiner nicht würdig ist."Juni 1889: Ganz Paris steht wegen der feierlichen Eröffnung des Eiffelturms und der damit verbundenen Weltausstellung. Es gibt sogar ein Goldenes Buch für die Besucher des Turms, in das sich einzutragen natürlich sehr prestigeträchtig ist. Inmitten all diesen Getümmels lernen der Buchhändler Victor Legris und sein japanischer Geschäftspartner Kenji Mori die Redaktionsgruppe einer kleinen Zeitung kennen. Während Victor sich Hals über Kopf in die rothaarige Karikaturistin Tasha verguckt, wird nur ein paar Meter weiter eine Frau von einer Biene gestochen und stirbt. Schon einige Wochen zuvor ist ein Lumpensammler unter ähnlichen Umständen gestorben. Und besagte Dame auf dem Eiffelturm soll nicht das letzte Todesopfer der mysteriösen Bienenepidemie bleiben. Schon bald fordert diese weitere Tote - und Victor wird immer tiefer in die Vorfälle verstrickt. Eigentlich will er nur Tasha für sich erobern, muss sich aber schon bald fragen, wem wer noch vertrauen kann und wir gut er die Menschen, die ihm am nähsten stehen, eigentlich kennt.Gott sei Dank, endlich vorbei.Das ist leider so ziemlich das einzige Gefühl, das ich aus der Lektüre von Claude Izners "Madame ist leider verschieden" mitnehmen kann. Angelockt vom sehr schlichten, aber dadurch eben doch auch sehr ansprechenden Cover und dem Klappentext, in dem es um meine Lieblingsstadt Paris und einen Buchhändler auf detektivischen Pfaden geht, hat am Ende für mich leider überhaupt nichts an diesem Buch gestimmt.Das hat für mich ganz klar da angefangen, wo Victor und Tasha das erste Mal aufeinander treffen: er betritt den Raum, sieht sie und weiß einfach, dass sie die einzig Wahre ist. Während draußen eine Frau tot umfällt und sie im Rahmen ihrer Pressearbeit alle hautnah und als erste am Tatort sind, hat Victor nichts besseres zu tun, als Tasha in den Ausschnitt zu starren und zu versuchen sie zu einem Date zu überreden, als wäre ringsrum überhaupt nichts passiert. Eine halbe Stunde, nachdem er sie kennen gelernt hat und kaum mehr als drei Sätze mit ihr gewechselt hat, bedauert Victor bereits, dass seine Geliebte Odette sterbenslangweilig und nicht mehr wie dieses Mädchen ist, das er gerade erst kennen gelernt hat und über das er nichts weiß. Gar nichts.Dann fängt er regelrecht an sie zu stalken und vernachlässigt dabei nicht nur seine Pflichten und Geschäfte als Buchhändler, er stellt sie quasi komplett ein - für den Rest des Buches. Im Grunde schmeißt sein Gehilfe den Laden alleine, denn Victor ist nie da, weil er Tasha nachstellen muss. Er sucht zielgerichtet Orte auf, an denen er sie vermutet, um sie dann "zufällig" zu treffen. Als er dann noch einen Senegalesen auf der Ausstellung trifft, den er stehen lässt um einem roten Haarschopf nachzuhechten, und dieser Senegalese dann kryptisch-orakelnd darüber sinniert, dass "diese Weißen" immer ihrem Schicksal nachlaufen würen, aber sein Gefühl ihm sage, dass Victor bestimmt nicht umsonst laufen würde, hat mich echt der Schlag getroffen. Dazu kommt, dass besagte Tasha natürlich die einzige Frau im ganzen Buch ist, die auch nur einen Hauch Verstand hat. Alle anderen weiblichen Figuren, seien es nun Kundinnen in der Buchhandlung, Victors Geliebte oder die Sekretärin der Zeitung, sind entweder völlig hysterisch, unerträglich einfältig oder haben es - entschuldigt bitte meine Audrucksweise - so nötig, dass sie sich dem armen, armen Victor regelrecht aufdrängen, dem das natürlich sehr sehr unangenehm ist. Was für ein bemitleidenswerter Weiberheld er doch ist.Zwischenzeitlich fragt man sich echt, ob man hier jetzt wirklich in einem historischen Krimi ist oder sich vielleicht in irgendeine Fanfiction-Lovestory verirrt hat. Gegen Ende hin spielen die Todesfälle zwar eine zunehmend größere Rolle, aber selbst da hat es bei mir den Eindruck erweckt sie wurden nur ran gezogen, um noch ein bisschen theatralisches Drama zwischen Victor und Tasha zu provozieren.Ich habe lange überlegt, ob ich hier noch gnädige zwei Blümchen geben kann oder nicht, aber rückblickend habe ich mich dermaßen über dieses Buch und seine konstruierte Story, die eigentlich kein Krimi, sondern eine Lovestory ist, geärgert, dass ich jetzt knallhart einfach mal die niedrigste Wertung verteile - ein Sternchen.------------Rezension: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2014/08/br-claude-izner-madame-ist-leider.html

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  • 'Das Wahre selbst kann bisweilen noch unwahrscheinlich sein.'

    Madame ist leider verschieden
    sabatayn76

    sabatayn76

    14. February 2014 um 23:31

    Inhalt: Paris im Jahre 1889: der anlässlich der Weltausstellung errichtete Eiffel-Turm ist die neue und heftig umstrittene Attraktion der Stadt und zieht unzählige Besucher an. In luftiger Höhe kommt es zu einem tragischen Todesfall: eine Frau wird von einer Biene gestochen und stirbt kurz darauf. Dieser Tod ist leider kein Einzelfall: immer mehr Menschen sterben durch diese mysteriösen Bienenstiche. Der Buchhändler Victor Legris ist oft zufällig in der Nähe des Tatorts und ermittelt schließlich auf eigene Faust. Mein Eindruck: Ich kenne Paris sehr gut. 'Madame ist leider verschieden' ist wie ein Rundgang durch die Stadt - wer Paris kennt, wird stets wissen, wo sich die Protagonisten befinden, denn die beiden Autorinnen haben die Handlungsorte sehr genau beschrieben. Wer Paris nicht kennt, dem wird das Ganze vielleicht ein bisschen zu viel, da er sich nicht richtig orientieren kann, aber man kann beim Lesen auch einiges über die Stadt lernen und wird neugierig auf die Metropole an der Seine. Die Geschichte selbst ist recht komplex, dabei werden die Protagonisten meiner Meinung nach jedoch zu wenig ausgebaut, bleiben oft oberflächlich und eher flach. Anfangs empfand ich den Schreibstil als wenig flüssig, die Übergänge zwischen zwei Ereignissen / Episoden als zu abgehackt. Neben der schwachen Charakterisierung der Figuren war dies sicherlich der Hauptgrund dafür, dass mir der Roman in der ersten Hälfte zwar ganz gut gefallen hat, dass er mich aber nicht richtig fesseln konnte. Erst die zweite Hälfte ist richtig spannend und lässt den Leser mitfiebern. Mein Resümee: 'Madame ist leider verschieden' fängt das Pariser Leben, die Stadt und das 19. Jahrhundert perfekt ein. Die Charakterisierung der Protagonisten ist leider etwas zu kurz gekommen. Dennoch handelt es sich um einen unterhaltsamen Krimi, den ich vor allem Paris-Liebhabern empfehlen würde, da die Stadt eindeutig im Mittelpunkt des Romans steht.

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  • Mehr atmosphärische Zeitreise denn spannender Krimi

    Madame ist leider verschieden
    FiliaLibri

    FiliaLibri

    09. February 2014 um 13:15

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - BuchseeleMit Krimis kann ich ja eigentlich gar nichts anfangen. Um den ersten Band der "Victor Legris"-Reihe, "Madame ist leider verschieden", bin ich allerdings eine ganze Weile herum geschlichen und schlussendlich konnte ich nicht widerstehen. Und ich bin wirklich froh, dass ich diesem Buch eine Chance gegeben habe, den das Schwesternpaar, das sich hinter dem Pseudonym Claude Izner verbirgt, konnte mich mit diesem Roman durchaus überraschen."Madame ist leider verschieden" ist dabei allerdings kein allzu spannendes Buch. Es ist recht langsam, geradezu behäbig und der kriminalistische Teil der Handlung ist nun wirklich nichts herausragendes. Was dieses Buch für mich allerdings so lesenswert gemacht hat, waren zum einen die vielen herrlich skurrilen und authentischen Charaktere und zum anderen die Atmosphäre.Denn den Autorinnen gelingt es meiner Meinung nach ganz wunderbar das Paris des späten 19. Jahrhunderts einzufangen, den Kontrast zwischen Tradition und Technik, den Charme zur Neige gehender Zeiten spürt man eben so sehr wie die Aufbruchsstimmung ins neue Jahrtausend. Der gesamte Roman ist eine einzige sehr bildreiche und atmosphärische Zeitreise, die mich voll und ganz in ihren Bann gezogen hat.Da ich mir aber ehrlich gesagt auch vom kriminalistischen Teil doch zumindest etwas mehr versprochen habe, konnte mich Claude Izner mit "Madame ist leider verschieden" dann alles in allem doch nicht zu 100% überzeugen. Trotzdem freue ich mich bereits auf "Ruhe sanft, mein Herz", den nächsten Fall von Victor Legris, den ich definitiv auch lesen werde.

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  • Leserunde zu "The Uncommon Reader" von Alan Bennett

    The Uncommon Reader
    Reclam

    Reclam

    Rote Reihe Special!It was the dogs' fault!Wären die Hunde nicht gewesen, hätte die Queen den Bücherbus im Palasthof gar nicht bemerkt, hätte nicht aus Höflichkeit ein Buch mitgenommen und... mit dem Lesen begonnen. So aber entdeckt sie die Wonnen des Lesens und der Literatur, mit ganz ungeahnten Folgen und nicht unbedingt zur Freude ihrer Umgebung.Wir lesen Alan Bennetts "The Uncommon Reader" (deutsch: Die souverände Leserin"), diese "herrliche Hommage an Elizabeth II. und die Literatur", wie die Süddeutsche Zeitung das Buch bezeichnete, als zweites Buch in unserem Special "Rote Reihe" im englischen Original.bücherÜBERberlin sprechen ebenfalls kurz und knapp über das Buch:Ihr möchtet mitlesen?Wenn ihr die liebenswürdige Hauptfigur in ihrer Muttersprache kennenlernen und mitlesen wollt, dann schreibt hier Buchtipps, die auf der Leseliste der Queen nicht fehlen sollten.Ich mache einmal den Anfang und empfehle Franz Kafka "Das Schloß", weil darin Willkür und Bürokratie u.a. sehr gut dargestellt sind.Und was meint ihr? Welches Buch darf auf dem Nachttisch der Queen nicht fehlen?

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    frau_klein

    frau_klein

    24. September 2012 um 10:50

    Ein wenig enttäuscht
    Ich hatte mir mehr versprochen, von diesem hochgelobten Paris-Krimi.
    Aber wie das mit der Vorfreude so ist, sie wird selten befriedigt.
    Thematisch ist der Roman sehr gut recherchiert, die Fakten zur Weltausstellung in Paris sehr interessant.
    Genau diese Fakten sind es auch, die den Leser verwirren sollen, damit er bis zum Schluss dem
    Mörder auf der Spur bleibt.
    Das funktioniert aber leider nicht, denn durch dieses Erschlagen mit Fakten bleiben die beiden Haupt-
    figuren sehr blass ...wenn nicht gar langweilig.
    Das Ende ist wenig überraschend, eher vorhersehbar.
    Schade.

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Stephenie

    Stephenie

    25. August 2012 um 14:48

    Die erste Geschichte mit dem Buchhändler, der auch noch Hobbydetektiv ist. Allerdings stolpert er eher zufällig in diesen Krimi hinein & kommt wegen des Verdachts über zwei Menschen aus seinem engeren Umfeld nicht mehr davon weg - was unsere Hauptfigur selbst in Lebensgefahr bringt.
    Das Umfeld der Weltausstellung im Paris des vorletzten Jahrhundert hat mir gut gefallen, und hat mich über den ein oder anderen Makel hinwegsehen lassen (zumindest für mich waren es Makel). Die Folgebände werde ich aber nicht lesen.

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    18. August 2012 um 16:01

    Die Geschichte spielt 1889 in Paris. Dort findet die Weltausstellung statt. Am Bahnhof erleidet ein Lumpensammler einen Herzstillstand, nachdem er das Gefühl hatte, von einer Biene gestochen geworden zu sein. Eugénie Patinot ist ihren Neffen und Nichte auf dem Eiffelturm. Auch sie erleidet dasselbe Schicksal. Der Buchhändler Victor Legris ist Zeuge von diesem Vorfall. Da er sich an diesem Abend in die Malerin Tasha Kherson verliebt hat, die als Karikaturistin in der Redaktion seines Freundes arbeitet .Bald gibt es neue Tote. Victor hat Angst um Kenji, der für ihn sowas wie ein Vater ist. Denn die letzten Toten haben sich mit Kenji ins goldene Buch auf dem Eiffelturm eingetragen. So beginnt er zu spionieren.

    Das Buch wird als Paris-Krimi verkauft. Wer jetzt eine Geschichte mit einem grossen Spannungsbogen erwartet, wird enttäuscht. Es ist eher eine seichte Geschichte. Aber sie hat einen Charme wie in einem alten französischen Film. Es ist ein Buch für Paris-Kenner und -Liebhaber. Es werden alle Strassen, Gassen, Brücken und Plätze, die Victor passiert, genannt. Deshalb werde ich den Nachfolger lesen.

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    08. August 2012 um 20:21

    Das Buch ist ein nettes Sammelsurium an Liebesgeschichte mit Krimiabfärbung. Leider fehlt für mich etwas die Spannung in der ersten Hälfte des Buches. Der Titel des Buches verspricht am Ende mehr als das Buch hergibt. Vom Witz des Titels und diesem leicht irnoischen Unterton ist nicht wirklich viel zu finden. Ein Gefühl für Paris oder die Zeit wurde nach meinem Empfinden auch nicht vermittelt. Das Buch hätte zu jeder Zeit spielen können und die Geschichte hätte sich nicht verändert. Das finde ich persönlich bedauerlich. Trotzdem ist das Buch gut zu lesen wenn man morgens Bus- oder Bahnfahrten hat die einen langweilen. Man muss sich nicht wirklich konzentrieren oder rätseln

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    15. April 2012 um 18:27

    Sehr wählerisch, diese Bienen. Sie treten nur einzeln auf und stechen einen einzigen Menschen in einer Menschenmenge, der daraufhin innerhalb von Sekunden stirbt. Das passiert mehrmals, und die Angst vor den Killerbienen geht um.
    Die Todesfälle überschatten die Weltausstellung 1889 in Paris, denn sie geschehen auf deren Gelände und auf dem gerade erst errichteten Eiffelturm.
    Aber kann das wirklich sein, dass mehrere Menschen so unvermittelt an etwas so Unspektakulärem wie einen Bienenstich sterben?
    Der Buchhändler Victor Legris wird ungeplant und ein wenig planlos zum Ermittler, aus reinem Selbstschutz, denn er war bei jedem Todesfall am Tatort…
    Die Krimihandlung hat mich nicht so sehr vom Hocker gehauen, sie hat auch ein paar Längen.
    Aber das Buch fängt die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts sehr gut ein, diese Zeit des Aufbruchs, des Aufeinandertreffens von alten Benimm- und Moralregeln und der rasanten technischen Entwicklung. Als historischer Roman ist dieses Buch also durchaus lesenswert.
    (Gruß an die Stadtbibliothek Bergkamen für die Empfehlung!)

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Kaci

    Kaci

    07. January 2012 um 17:53

    Das Buch:
    Das Cover hatte mich sehr angesprochen und auch den Titel finde ich richtig cool. Von dem Klappentext hatte ich mir einiges versprochen. Am Ende des Buches findet man noch ein Interview mit dem Autorenpaar , aufgelistet Autoren und ihre Werke die in dem Buch erwähnt worden sind, eine detaillierte Beschreibung der vierten Weltausstellung und des Baus des Eifelturms, eine Stadtkarte von Paris und eine Leseprobe des zweiten Romans von Claude Isner: "Ruhe sanft, mein Herz."
    Der Inhalt:
    „Komisch, man lebt mit Menschen zusammen, man gewöhnt sich an sie und gewinnt sie lieb, und dann muss man eines Tages feststellen, dass man sich immer fremd geblieben ist.“
    Paris im Jahr 1889: Was haben die mittellose Witwe Eugènie Patinot , John Cavendish , Constantin Ostrovski und Danilo Ducovitch gemeinsam? Genau, alle wurden von einer vermeintlichen Biene gestochen und haben so den Tod gefunden. Und zufällig ist der Buchhändler Victor Legris immer direkt in der Nähe. Victor glaubt nicht an einen Bienenstich, diese Menschen sind nicht alle zufällig gestorben. Alle haben sich in das Goldene Buch des Eifelturms eingetragen. Doch nicht nur sie, auch Tasha Kherson, die Victor seit ihrer ersten Begegnung begehrt und seine treuer japanischer Kompagnon Kenji Mori haben sich dort eingetragen. Werde sie die nächsten sein? Oder ist einer von ihnen sogar der Mörder? Sämtliche Indizien sprechen dafür!
    Mein Fazit:
    Die Kapitel sind viel zu lang. Zu viele Personen spielen eine wichtige Rolle in dem Buch, was es sehr kompliziert macht. Als Krimi würde ich es nun überhaupt nicht bezeichnen, denn dafür ist das Buch nicht spannend genug. Auch der Schreibstil hat mich nicht überzeugt, flüssiges lesen war für mich unmöglich. Alleine wegen den Unmengen an französischen Wörtern in dem Buch. Diese habe ich nach ein paar Seiten auch gar nicht mehr versucht auszusprechen sondern sie einfach überlesen. Ich würde das Buch nicht als schlecht bezeichnen aber meine Erwartungen waren einfach dank des Covers, des Titels und des Klappentextes zu hoch. Das Buch verspricht meiner Meinung nach von außen etwas, was es innen nicht halten kann. Für jemanden (am besten mit französisch Kenntnissen), der für zwischendurch einen kurzen „Krimi“ mit Liebesgeschichte und plumpen Protagonisten sucht mag das Buch passend sein. Ich gebe der Buchreihe auf jeden Fall keine Zukunft in meinem Bücherregal. Da ich die Idee des Buchhändlers, der Morden in Paris auf der Spur ist super finde und ich Victor und seinen Freund Kenji auch irgendwie gemocht habe vergeb ich 2 Punkte.
    Hier noch ein paar Zitate die ich klasse fande:
    Die Weißen sind wirklich verrückt! Immer rennen sie hinter ihrem Schicksal her!
    Was ich habe, will ich nicht, und was ich will, das krieg ich nicht!
    Der Schein ist so wenig Sein wie der Sonnenuntergang ein Weltenbrand!

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    bond

    bond

    18. May 2011 um 10:00

    Wer Paris mag,wird diesen Krimi mögen!Quer durch Saint Germain begleiten wir den Buchhändler Viktor bei seiner abenteuerlichen Jagd auf eine Killerbiene!?Oder war es gar jemand anderes, der es auf die ersten Besucher des Eiffelturms abgesehen hat ?Was sind die Hintergründe warum viele Menschen durch einen Stich in den Nacken plötzlich umfallen und sterben?
    Spannend geschrieben mit viel Allgemeinwissen zum aneignen um Bücher und die Stadt der Liebe_____

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, dass ich gerne zu Hugendubel gehe um mich dort umzuschauen. Dabei fiel mir "Madame ist leider verschieden" ins Auge und ich habe es mir so schnell wie möglich in der Bücherei vorbestellt.

    Ohne große Erwartungen habe ich mit dem Lesen begonnen und wurde bitter enttäuscht. Die Handlng war so langatmig beschrieben, ich bin nicht ins Buch "hinein" gekommen, sodass ich das Buch nach 80 Seiten entnervt beendet habe. Dabei hatte das Buch sehr Potential (und es ist mein erster Flopp in diesem Jahr!)

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  • Rezension zu "Madame ist leider verschieden" von Claude Izner

    Madame ist leider verschieden
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    20. October 2010 um 17:02

    Claude Izner ist das Pseudonym eines weiblichen Autorenduos, unter dem es historische Krimis im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts schreibt. Angelockt von den Versprechen des Klappentextes konnte ich dem ermittelnden Buchhändler Victor Legris nicht widerstehen. Demnächst sollte ich standhafter bleiben. Zwar ist die Pariser Buchhandlung und die dort arbeitenden neben der Weltausstellung eines der Hauptschauplätze des Krimis, leider steht das Buch selbst denn doch eher im Hintergrund. Die Erzählung schafft es nicht, eine Begeisterung für Literatur an die Leserin oder den Leser zu vermitteln und auch Victor nimmt man den Buchhändler oder eine eigene Liebe für das gedruckte Wort nicht recht ab. Gelegentlich erdreisten sich die Autorinnen einige Spitzen an die Trivialliteratur, verlassen sie doch mit "Madame ist leider verschieden" selber nicht die Gefilde dieses Schreibniveaus. Zum einen mangelt es dem Roman an einer gewissen Dramaturgie im Aufbau, Schreibstil und Handlung sind banal. Auch wird es nicht verstanden, die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts und der Weltausstellung in Paris zu erschaffen, denn sprachlich bleibt das Buch den Plattitüden des hier und jetzt verhaftet. Victor als Protagonist erhält wenig Kontur und als Privatdetektiv ist er nicht erwähnenswert, zu viele Logikfehler begeht das Autorenpaar. Als Kriminalroman versagt dieser erste Band einer Reihe, allerdings beschleicht mich das Gefühl, das die Krimihandlung eher Hintergrund eines schwülstigen Liebesromans ist. Das interessiert mich nun persönlich weniger und als solchen erscheinen mir die Handlungen der beiden betreffenden Personen auch nicht recht nachvollziehbar. Krimifans, die zumindest etwas literarischen und/oder logischen Anspruch an ihre Lektüre haben sollten dieses Buch meiden.

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