Claude Izner Mademoiselle muss heute sterben

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Inhaltsangabe zu „Mademoiselle muss heute sterben“ von Claude Izner

Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.

Der eifersüchtige Victor ist herrlich beim Ermitteln zu beobachten...tolle Krimireihe mit interessantem historischen Hintergrundwissen.

— JessSoul
JessSoul

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  • Historischer Roman, der sich als Krimi tarnt

    Mademoiselle muss heute sterben
    Taku

    Taku

    22. April 2014 um 22:12

    Zum dritten Mal darf Victor Legris, der Pariser Buchhändler, ermitteln, diesmal im Jahr 1891 und zum dritten Mal gerät er nur durch Zufall in die Geschehnisse hinein. Anders als in der deutschen Übersetzung tragen die Bücher im Französischen einen Titel, der die einzelnen Bände nicht gleich als Reihe erkennbar werden lässt. Dieses heißt: 'Le carrefour des écrasés', frei übersetzt: Die Kreuzung der Überfahrenen und schon zu Beginn wird deutlich: Nomen est omen, denn an ebenjener Straßenkreuzung wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, in deren Nähe ein Stöckelschuh liegt, in dem ein Zettel mit der Adresse von Monsieur Legris Buchhandlung steckt. Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Obgleich es sich um eine Krimi-Reihe handelt, ist der Krimi-Anteil zwar gegeben, doch hat er sich mir wie schon in den Vorgängern nicht als vorrangiges Element dieses Buches präsentiert. Natürlich geht es um die Ermittlungen und um die Fragen, was geschehen ist und durch wen, aber vor allem folgt man Victor Legris und den anderen Charakteren durch das Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts und darin liegt, meiner Meinung nach, die Stärke des Buches. Es geht um Schauplätze und Charaktere und das Flair dieser Zeit. Die Autorinnen (Claude Izner ist das Pseudonym zweier Schwestern)  schaffen es mit ihrem sehr flüssig zu lesendem Schreibstil, das Frankreich des 19. Jahrhunderts in der Vorstellung lebending werden zu lassen und den Leser auf eine gedankliche Zeitreise zu entführen; und das ist auch der Grund, warum ich diese Reihe so gern lese. Fazit: Wer gedanklich in längst vergangenen Zeiten schwelgen möchte und es vorstellbar findet, einen Krimi zu lesen, der nicht vor Hochspannung strotzt, der ist mit diesem Werk gut beraten und wer sich das nicht vorstellen kann, der sollte es vielleicht einmal versuchen.

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  • Mademoiselle muss heute sterben

    Mademoiselle muss heute sterben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2014 um 15:52

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Nach “Madame ist leider verschieden” und “Ruhe sanft, mein Herz” legt das Schwestern-Duo hinter dem Pseudonym Claude Izner nun mit "Mademoiselle muss heute sterben" den dritten Band ihrer Serie um den Pariser Buchhändler Victor Legris vor. Und ich muss ganz ehrlich sagen, nachdem ich die ersten beiden Bände quasi direkt hintereinander und den dritten nun auch nur mit sehr kurzem Abstand gelesen habe, werde ich vor dem vierten Band erstmal eine Weile warten müssen, da ich sonst wohl doch etwas zu viel von dieser Serie bekomme. Denn so gut mir die Geschichten im Paris zum Ende des 19. Jahrhunderts nach wie vor gefallen, sie sind halt nur bedingt spannend und auch nicht unbedingt die abwechslungsreichsten. Sicher, die Atmosphäre, die die Autorinnen in ihren Büchern erschaffen, ist auch im dritten Band immer noch wahnsinnig faszinierend und hat mich erneut in ihren Bann gezogen, aber das Drumrum ist eben doch eher träge und das fängt bei Band 3 irgendwann an etwas zu langatmig zu werden. So hat mir "Mademoiselle muss heute sterben" zwar erneut sehr gut gefallen, Kulisse und Atmosphäre sind toll und auch die Charaktere sind durchaus gelungen, aber die Geschichte ist handlungstechnisch weiterhin eher träge und nur wenig spannend, sodass ich vor Band 4 definitiv eine Pause machen werde.

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