Claude Izner Monsieur weilt nicht mehr unter uns

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Inhaltsangabe zu „Monsieur weilt nicht mehr unter uns“ von Claude Izner

Ein Einbruch in die Wohnung seines Kompagnons versetzt den Buchhändler Victor Legris in helle Aufregung. Gestohlen wurde zwar nur ein wertloser Kelch, doch als sich herausstellt, dass mehrere Personen ermordet wurden, die früher im Besitz des Erinnerungsstücks waren, begibt sich Legris auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit.

Wie immer sehr spannend, wenn auch diesmal irgendwie verwirrend, aber vielleicht lag es an meiner Unaufmerksamkeit.

— JessSoul

gut! Es lohnt aber, die anderen drei Bände vorher zu lesen

— fuxli

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    Monsieur weilt nicht mehr unter uns

    fuxli

    06. January 2015 um 13:16

    Ein Einbruch in die Wohnung seines Kompagnons versetzt den Buchhändler Victor Legris in helle Aufregung. Gestohlen wurde zwar nur ein wertloser Kelch, doch als sich herausstellt, dass mehrere Personen ermordet wurden, die früher im Besitz des Erinnerungsstücks waren, begibt sich Legris auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit. Nun, der Klappentext gibt nicht viel her – zumindest nicht, wenn man wie ich die ersten drei Bände nicht gelesen hat. Also hier noch einmal alles etwas ausführlicher: Das Buch spielt im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Unruhe liegt in der Luft, politischer Umbruch kündigt sich an, nicht zuletzt in einer Reihe von Anschlägen. Es ist also eine Zeit, in der eine Leiche in einer dunklen Gasse keine große Aufregung hervorruft. Ein toter unbekannter, scheint es. Doch anhand eines Wäschezettels kann man den Mann identifizieren. Es stellt sich heraus, dass er erst vor Kurzem in der Buchhandlung von Victor Legris und seinem Partner Kenji Mori gewesen ist leider kann sich der dort angestellte Joseph nicht mehr daran erinnern, was er da eigentlich wollte. Fast zeitgleich wird in Kenji Moris Wohnung eingebrochen und ein merkwürdiger Kelch entwendet. Keineswegs wertvoll, wie Mori feststellt, als er diesen von der Schwester eines Freundes aus England erhalten hatte. Warum aber dann wird just dieser Kelch gestohlen? Warum findet sich das Tuch, in dem der Kelch eingewickelt war, plötzlich im Besitz des geistig verwirrten Schwiegervaters des ermordeten Mannes wieder? Fragen über Fragen, die vor allem dem von Natur aus neugierigen und abenteuerlustigen Victor Legris keine Ruhe lassen. Auch wenn er seiner Geliebten Tascha versprochen hat, sich nie wieder durch seine Hobbyermittlungen in Gefahr zu bringen, Victor kann die Finger nicht davon lassen. Er macht sich also auf und stellt eigene Nachforschungen an. Dabei wird er von Joseph unterstützt und seiner Halbschwester Iris, die gleichzeitig die Tochter von Kenji ist. Nicht nur die Verwandschaftsverhältnisse in diesem Buch sind verwickelt, sondern der ganze Fall. Im ersten Drittel des Buches erhält man praktisch überhaupt keinen Hinweis, worum es eigentlich gehen könnte und muss sich in Geduld fassen. Außerdem wird man stellenweise geradezu überschüttet mit merkwürdigen Charakteren wie verwirrten Greisen, einem schneidigen Polizeioffizier und eigenwilligen Concierges. Manchmal wird dabei entschieden zu dick aufgetragen. Aber letztlich spürt der leser doch ganz besonders das Paris Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts, das Brodeln der Stadt, den aufkeimenden Antisemitismus, aber auch die Leichtigkeit des Lebens. Insgesamt also eine spannende Lektüre, wobei es jedoch nicht schaden kann, die ersten drei Bände vorher zu lesen.

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  • Rezension zu Monsieur weilt nicht mehr unter uns von Claude Izner

    Monsieur weilt nicht mehr unter uns

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2014 um 12:35

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Monsieur weilt nicht mehr unter uns” ist der mittlerweile vierte Band der Serie um den Pariser Buchhändler und Hobbydetektiv Victor Legris. Erneut entführt das Schwesternpaar, das sich hinter dem Pseudonym Claude Izner verbirgt, seine Leser in das Paris zum Ende des 19. Jahrhunderts und erneut erwartet Legris und den Leser die eine oder andere Leiche mit mysteriösen Todesumständen. Dabei gibt es jedoch erstmal großes Rätselraten und eine ganze Weile wandeln Leser und Legris gleichermaßen im Dunkeln daher, ohne irgendeine großartige Idee worum es denn nu eigentlich geht. Das hat mich dann doch ziemlich gestört, denn obwohl ich ja mittlerweile mit den Charakteren und der Szenerie vertraut bin, bin ich einfach nicht richtig in die Geschichte hinein gekommen, weil das erste Drittel wirklich ziemlich undurchsichtig ist. Allerdings entfaltet die Geschichte trotzdem ihren gewohnten Zauber, entführt gekonnt in eine vergangene Welt, in ein Paris, in dem Tradition und Technik noch im die Oberhand ringen, eine Stadt, die kurz vor dem Übergang ins neue Jahrtausend steht und von Konflikten und Unruhen geprägt ist und trotzdem eine einzigartige, magische Atmosphäre hat, die die Autorinnen sehr überzeugend hervorrufen. Alles in allem ist “Monsieur weilt nicht mehr unter uns” von Claude Izner leider in meinen Augen etwas schwächer gewesen als die ersten drei Bände, der undurchsichtige, langatmige Anfang hat mir nicht gefallen. Trotzdem, atmosphärisch ist diese Serie nach wie vor ein Knaller.

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  • Atmosphärisch dichter Krimi

    Monsieur weilt nicht mehr unter uns

    michael_lehmann-pape

    30. January 2014 um 13:56

    Atmosphärisch dichter Krimi Es ist eine Zeit spürbar sich ankündigender Unruhen in Frankreich, vornehmlich in Paris. Anarchie liegt in der Luft, Anschläge finden statt. Das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts ist eines, in dem „Paris zittert“. Eine Zeit aber auch des Fortschritts in der die Kriminalistik (für die im Buch der schnittige Inspektor Lecacheur steht, allerdings natürlich, ohne Victor Legris letztlich wirklich das Wasser reichen zu können). Auch neue Fortbewegungsmittel machen sich im Straßenbild breit, Fahrräder sind zwar noch selten gesehen, sorgen aber doch für Aufsehen. Unruhe einfach, der Puls des Lebens, die Gefahr auf den Straßen des Nachts. Eine Zeit somit, in der der ein oder andere Leichnam kaum auffallen würde in den dunklen Gassen und Ecken einer unruhigen Stadt. Wenn nicht anhand eines Wäschezettels der Mann hätte identifiziert werden können. Interessant, dass der Tote just vor Kurzem in der Buchhandlung von Victor Legris und seinem Partner Kenji Mori aufgetaucht wäre. Ohne dass Joseph, der Angestellte (bis über alle Ohren verliebt in Iris, Tochter Kenjis und Halbschwester Victors) noch genau wissen würde, was der da eigentlich wollte. Fast zeitgleich wird in Kenji Moris Wohnung eingebrochen und ein merkwürdiger Kelch entwendet. Keineswegs wertvoll, wie Mori feststellt, als er diesen von der Schwester eines Freundes aus England erhalten hatte. Warum aber dann wird just dieser Kelch gestohlen? Warum findet sich das Tuch, in dem der Kelch eingewickelt war, plötzlich im Besitz des geistig verwirrten Schweigervaters des ermordeten Mannes wieder? Fragen über Fragen, die vor allem dem von Natur aus neugieren und abenteuerlustigen Victor Legris keine Ruhe lassen. Auch wenn er seiner Geliebten Tascha versprochen hat, sich nie wieder durch Hobby Ermittlungen in Gefahr zu bringen, Victor kann die Finger nicht von diesen Ereignissen lassen. Und wird von Joseph und seiner Schwester natürlich unterstützt (wobei er im Gegenzug bereit ist, ein gutes Wort für diese Verbindung bei Kenji einzulegen). Bald schon wird Victor spüren, dass die Suche nach dem Kelch und die Auflösung der Frage seines Verschwindens mit nicht geringer Gefahr verbunden ist. Der „Gesandte“ ist schon auf der Spur und der Mord an dem Mann in der Pariser Gasse wird nicht der letzte Tote bleiben. Ebenso komplex und verwinkelt, wie Claude Izner den Kriminalfall selber anlegt (soweit, dass im ersten Drittel des Buches der Leser so gut wie keinen wirklichen Anhaltspunkt erhält, worum es denn wirklich gehen könnte), so legt Izner auch seine Personen und deren Beziehungsgeflecht an. In Ohnmacht fallende Damen, auf Eis liegende Hundekadaver, verwirrte Greise, ein schnittiger Polizeioffizier und die mit besten Manieren ausgestatteten Buchhändler Legris und Mori, umgeben von eigenwilligen Concierges, das ergibt ein durchaus anregendes Bild einzelner Personen und deren teils eigenwilliger Verbindungen untereinander. Zudem wird der Leser intensiv mit hineingenommen in die Atmosphäre von Paris Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts, spürt das Brodeln der Stadt, die Ressentiments gegen alles Deutsche, den aufkeimenden Antisemitismus, aber auch die Schönheit der Orte und die Leichtigkeit des Lebens. Trotz einiger längen und mancher Verwirrungen gerade zu Beginn, worum es überhaupt und genau geht eine unterhaltsame und im zweiten Teil zunehmend auch spannender werdende Lektüre.

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