Claude K. Dubois

 5 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Akim rennt, Paco und Paquita und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claude K. Dubois

Claude K. Dubois, geboren 1960 in Verviers, Belgien, unterrichtet Illustration an einer berühmten Kaderschmiede dieses Faches, dem Institut Saint-Luc in Lüttich/Liège/Luik, wo sie auch selbst studiert hat. Sie veröffentlichte mehr als 40 Bilderbücher, von denen bei Moritz Ich hab euch so lieb! und Mano, Wüstensohn vorliegen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claude K. Dubois

Cover des Buches Akim rennt9783895652684

Akim rennt

 (8)
Erschienen am 11.12.2018
Cover des Buches PFFFF!9783895653711

PFFFF!

 (1)
Erschienen am 18.04.2019
Cover des Buches Eisbärenbaby9783895651892

Eisbärenbaby

 (0)
Erschienen am 06.06.2007
Cover des Buches Stromer9783895653421

Stromer

 (0)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Mano, Wüstensohn9783895650611

Mano, Wüstensohn

 (0)
Erschienen am 01.07.1997

Neue Rezensionen zu Claude K. Dubois

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Rezension zu "PFFFF!" von Claude K. Dubois

Ein Bilderbuch, das zeigt, wie gemeinsam zu spielen immer noch den größten Spaß bereitet
WinfriedStanzickvor einem Jahr


 

Merle und Robbi sind Geschwister. Kleine Entengeschwister. Als ihnen der Vater das Tablet, mit dem sie ganze Zeit gespannt und gebannt gespielt haben, wegnimmt und sie nach draußen an die frische Luft zum Spielen schickt, da fühlen sich beide plötzlich regelrecht schlapp. Ihnen ist todlangweilig. „Pfff!“ kann Merle nur ihren Frust auspusten.

 

Auch als der Vater ihnen viele Spiele, die er offenbar aus seiner Kindheit kennt („Blinde Kuh“) vorschlägt, finden Merle und Robbie alles langweilig und doof.

 

Der Vater gibt nicht auf. Er findet Bewegung wichtig, vor allem für regelmäßige Daddler. Er baut das Planschbecken auf, doch der einzige, der es sofort und mit Begeisterung in Besitz nimmt, ist der Spatz, während die beiden kleinen Enten auf einer Bank eingeschlafen sind vor lauter Langeweile.  Doch ein Pups, der aus Robbies Hintern kriecht verändert alles. Und im Nu ist aus einem kleinen Streit ein lebendiges Wasserspiel im Planschbecken geworden, zum Erstaunen der Entenmama und zur Freude der Kinder.

 

Manche Tage ziehen sich hin wie Kaugummi. Bis plötzlich jemand eine tolle Idee hat!

Ein Bilderbuch, das zeigt, wie gemeinsam zu spielen immer noch den größten Spaß bereitet.

 

 

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Rezension zu "Akim rennt" von Claude K. Dubois

Ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene
Waschbaerinvor 3 Jahren

"Akim rennt" von Claude K. Dubois aus dem Moritz Verlag ist ein Bilderbuch nicht nur für Kinder.

Mit wunderschönen und eindrucksvollen Bleistiftzeichnungen wird die Geschichte von dem kleinen Jungen Akim erzählt. Anfangs spielt er mit seinen Freunden friedlich am Ufer des Kuma - Flusses. Der Krieg scheint weit weg zu sein. Doch dann bricht dieser auch über Akims Dorf herein. Soldaten kommen und Flugzeuge werfen Bomben ab. Die Bewohner müssen flüchten. Akim rennt um sein Leben und verliert dabei seine Familie.

Von nun an ist er auf der Flucht, erlebt Schreckliches, sieht Tote am Wegesrand. Ganz allein irrt er umher, trifft kurzzeitig auf hilfsbereite Menschen und verliert sie auf der Flucht wieder.

Am Ende geht dieses Bilderbuch gut aus. Immerhin soll es das Interesse von KIndern wecken und ihnen das Thema Flüchtlinge nahe bringen, ohne schlaflose Nächte zu bereiten. Kinder verstehen besser, als man oftmals denkt.

 "Akim rennt" eignet sich bestens dazu, mit seinem Kind das aktuelle Thema Flüchtlinge zu besprechen. Wir haben das Glück und leben seit über 70 Jahren in Frieden, was uns aber nicht davon befreit, über unseren Tellerrand zu blicken und zu sehen, was es in der Welt sonst noch gibt.

Die einfachen Zeichnungen - übrigens nur in Grau und Beige -  erzählen mehr, als Worte können. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, auch denen, die dem Thema "Flüchtlinge" ablehnend gegenüber stehen. 

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Rezension zu "Akim rennt" von Claude K. Dubois

Für Grundschulkinder gut geeignet
WinfriedStanzickvor 6 Jahren


 

„Akim rennt“ ist die mit zarten Strichen gezeichnete und mit knappen Worten erzählte Geschichte eines Jungen, der, nachdem der Krieg sein Dorf in Afrika heimgesucht hat, mit seiner Familie flüchten muss. Er verliert seine Eltern im Fluchtgetümmel, andere Erwachsenen reißen ihn mit. Unterwegs muss er viel Elend und noch mehr Tote sehen. Er findet zusammen mit anderen Menschen Zuflucht in einem Haus, wo eine fremde Frau mit einem kleinen Kind  sich um ihn  kümmert.

 

Doch drei Tage später kommen Soldaten und nehmen Akim und andere Kinder seines Alters mit und halten sie als Gefangene. Als sie von Raketen beschossen werden, ergreift Akim die Flucht und rennt und rennt. Er schließt sich einem Flüchtlingstreck an und kommt schließlich mit einem Boot ins rettende Ausland. Und dort, in einem Lager einer Hilfsorganisation, geschieht etwas, was nur wenige dieser Kinder, deren Zahl in der Realität unermesslich hoch ist, erleben, wenn sie denn wie Akim überhaupt überleben: er trifft seine Mutter wieder.

„Akim rennt“, zusammen mit Pro Asyl und Amnesty International verlegt, ist ein Bilderbuch, dem es gut gelingt, Vorschulkindern das Elend der Bootsflüchtlinge  nahe zu bringen, wenn sie Erwachsene sensibel dabei begleiten.

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