Claude Lanzmann

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Autor von Der patagonische Hase, Le lièvre de Patagonie und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Claude Lanzmann

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Claude LanzmannDer patagonische Hase
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Der patagonische Hase
Der patagonische Hase
 (10)
Erschienen am 01.02.2012
Claude LanzmannDer Letzte der Ungerechten
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Der Letzte der Ungerechten
Der Letzte der Ungerechten
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Erschienen am 17.02.2017
Claude LanzmannDer patagonische Hase: Erinnerungen
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Der patagonische Hase: Erinnerungen
Der patagonische Hase: Erinnerungen
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Erschienen am 01.10.2012
Claude LanzmannShoah
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Shoah
Shoah
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Erschienen am 01.09.2011
Claude LanzmannDas Grab des göttlichen Tauchers
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Das Grab des göttlichen Tauchers
Das Grab des göttlichen Tauchers
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Erschienen am 30.10.2015
Claude LanzmannSHOAH
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SHOAH
SHOAH
 (0)
Erschienen am 04.03.2016
Claude LanzmannLe lièvre de Patagonie
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Le lièvre de Patagonie
Le lièvre de Patagonie
 (1)
Erschienen am 27.04.2012
Claude LanzmannThe Patagonian Hare
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The Patagonian Hare
The Patagonian Hare
 (0)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu Claude Lanzmann

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Rezension zu "Der patagonische Hase" von Claude Lanzmann

Rezension zu "Der patagonische Hase" von Claude Lanzmann
parolesvor 6 Jahren

Ein Mann, geboren 1925, Franzose, Jude erzählt das Erwartbare: Besetzung Frankreichs durch die deutsche Armee, Widerstand, Kampf, höchste Lebensgefahr, Befreiung, Gymnasium, Studium, Journalismus, Reisen, Algerienkrieg, erster Film „Warum Israel“, das 12jährige hart erkämpfte Entstehen seines Films „Shoah“. Ein Titel, den man nicht mehr erläutern muss, weil er – ursprünglich von Lanzmann gewählt, um dem Unbenennbaren die Benennung zu verweigern – selbst zum In-Begriff für das als Judenvernichtung, Holocaust Bezeichnete und dessen wirkungsvolles Monument geworden ist.
Das Erwartbare wird so unerwartbar, auf so klarsichtige und leidenschaftliche Weise erzählt, das Leben von Claude Lanzmann ist so voll von Gefahren-und Entscheidungsmomenten, von leidenschaftlichen Gefühlen, Begegnungen und Beziehungen – intellektuellen und erotischen – , dass man mitgerissen wird von einem Erzählfluss, der atemlos macht, das doch zu großen Teilen weit Zurückliegende zum gegenwärtigen Moment werden lässt und die eigenen Wahrnehmung von Welt da, wo sie von Vergangenem und Vergangenheiten erfüllt ist, aufs Intensivste erweitert.
Muss ich das jetzt belegen? Einiges will ich aufzählen und sei es, um dadurch vielleicht ein paar Leser mehr zu gewinnen: Wie der alleinerziehende Vater seine drei Kinder auf das jederzeit mögliche Eindringen deutscher Soldaten auf der Jagd nach jüdischen Franzosen in ihr Heim durch ein nächtliches Training - Wecken, Anziehen, lautlos das Versteck aufsuchen – vorbereitet. Die Mutter, die den Vater verlässt, in Paris die Besatzung dank ihres zweiten Mannes, der auch den Kontakt zu ihren Kindern wiederanknüpft, überlebt. Mehrfache Begegnungen und bewaffnete Kämpfe mit deutschen Soldaten als Jugendlicher. Neugierig auf die Menschen des überwundenen Deutschlands reist Lanzmann dorthin und wird zum Mittagessen auf eine Gut eingeladen, folgt den Dialogen von noch immer unbesiegt scheinenden Wehrmachtsoffizieren, macht mit der Tochter des Hauses einen Rundgang durch das Gut und sieht so das erste KZ, Stuttgart-Vaihingen. Im Berlin schafft er es, im Jahr der Berlin-Blockade 23-jährig ein Seminar für Studenten der Freien Universität in West-Berlin über Antisemitismus zu halten, und ruft damit die französische Besatzungsmacht auf den Plan. Die Liebes- und Denkbeziehung zu Simone de Beauvoir. Das Dreieck Beauvoir - Jean-Paul Sartre - Lanzmann, dessen Freundschafts- und Arbeitsbeziehungen bis zum Tod von Beauvoir und Sartre andauern. Die Arbeit als Redakteur von Sartres „Les Temps Modernes“. Eine „amour fou“ zu einer nordkoreanischen Krankenschwester während einer Rundreise durch die Diktatur. Große Reportagen, u.a. 1949 über die DDR von innen gesehen, immer wieder über Israel, in das er wiederholt reist. Die Auseinandersetzung mit Entstehung, Aufbau und Entwicklung Israels wird zu seinem Lebensthema, in 12 Jahren entsteht unter schwierigsten Bedingungen der fast 10-stündige Dokumentarfilm Shoah. Dazu hier nichts. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird auf die Schnipsel auf You Tube verzichten und ihn ganz sehen wollen. Ich hoffe es. So ging es mir.
DVD-Fassung (566 Min) absolut Medien ISBN 3-89848-846-2

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Monsignores avatar

Rezension zu "Der patagonische Hase" von Claude Lanzmann

Rezension zu "Der patagonische Hase" von Claude Lanzmann
Monsignorevor 8 Jahren

Der Titel ist ein Unglück. An einer Stelle im Buch erläutert Lanzmann, warum er diesen unverständlichen und sperrigen Titel, der allenfalls von der Lektüre abschrecken kann, gewählt hat - doch die Erklärung macht es nur noch schlimmer. Sehen wir in Anbetracht des ungeheuren Lebenswerks des Mannes von dieser schlimmen Panne also ab.
- Ein Lebenssüchtiger hat hier eine sehr umfangreiche Erinnerung vorgelegt. Er hat das Buch nicht niedergeschrieben, sondern diktiert und dann dramaturgisch überarbeitet. Wenn ein Filmemacher wie Lanzmann diese Technik anwendet, dann entstehen beim Leser sofort Bilder, Bilderketten, ganze Lebenslandschaften. Bereits als Schüler war Lanzmann Kurier für die Resistance, transportierte Sprengstoff und Waffen. Mit 18 Jahren war er aktiver Partisan. Nach dem Krieg ging er in das Land des ehemaligen Feindes und studierte in Tübingen Philosophie. Zurück in Frankreich, verband ihn eine fast lebenslange Freundschaft mit Sartre und eine leidenschaftliche Beziehung mit de Beauvoir. Noch heute gibt es er Paris eine philospophische Zeitschrift heraus, noch heute (er ist Jahrgang 1925) unterrichtet er das Fach "Dokumentarfilm" an der Sorbonne. In Frankreich war das Buch ein Bestseller, in Deutschland tut man sich immer noch sehr schwer mit dieser Persönlichkeit, mit diesem Stoff. Breiten Raum im Buch nimmt die sechsjährige intensive Arbeit an der "Shoah"-Dokumentation ein, viele Anekdoten und Randgeschichten machen es hochspannend. "Pflichtlektüre für jeden Deutschen" schrieb die schlaue ZEIT, und das stimmt voll und ganz, ein großartiges Buch, eine Jahrhundertautobiografie. Doch Vorsicht: Das erste Kapitel ist ein Minenfeld, ein Rundumschlag in Sachen Mord, Folter und Sterben. "Ich habe so viele letzte Blicke gesehen" ist der zentrale Satz dieser Einleitung.

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Amaroks avatar

Rezension zu "Shoah" von Claude Lanzmann

Rezension zu "Shoah" von Claude Lanzmann
Amarokvor 9 Jahren

Claude Lanzmann ist es gelungen eine insgesamt neunstündige Dokumentation zusammenzustellen, die ein sehr umfassendes Bild zum Holocaust liefert.
Besonders beeindruckend wirken - neben Originalaufnahmen aus der Kriegszeit - die Zeitzeugengespräche, die dem Zuschauer nicht nur Informationen liefern, sondern ihm auch eine emotionale Teilnahme an den Traumata der Geschädigten gestatten. Oft ist es nämlich nicht so sehr das, was gesagt wird, was so beeindruckt, sondern die Art und Weise bzw. die Verfassung, in der Täter und auch Opfer über die Zeit während des Zweiten Weltkrieges und die Judenverfolgung sprechen. Einzig kritisch daran ist, dass die Zeitzeugenkommentare weitestgehen unkommentiert aufgezeichnet wurden und der Zuschauer so ein gewisses Hintergrundwissen mitbringen muss, um sich nicht zu sehr durch Emotionalität beim Bilden einer Meinung zum Thema Shoa leiten zu lassen.

Claude Lanzmanns Dokumentation ist für jeden am Holocaust historisch interessierten Menschen auf jeden Fall eine Empfehlung wert und sollte nicht ohne Hintergrundwissen zur Shoa angesehen werden, da sonst wichtige Zusammenhänge für das Verständnis des Zu-Sehenden fehlen dürften. Für jeden Geschichtsunterricht oder Vortrag ist dieses Werk eine wunderbare Materialquelle.

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Gespräche aus der Community

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bitte, wer hat den Patagonischen Hasen übersetzt?
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 8 Jahren
;-) danke vielmals.....ich war auf der Seite des Verlags ........ Danke ;-)
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