Claudia Banck

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MissStrawberrys avatar

Rezension zu "DuMont direkt Reiseführer Norderney" von Claudia Banck

Inselurlaub!
MissStrawberryvor 2 Monaten

Mich reizt die Hitze der südlichen Länder recht wenig. Dafür mag ich den Wind und die Dünen sehr gern. Das findet sich zum Beispiel auf Norderney. Diese Insel hat quasi das ganze Jahr Saison. Die einzige ostfriesische Windmühle findet sich hier. Nirgendwo in Deutschland wird mehr Tee getrunken. Die Luft ist traumhaft, selbst wenn es etwas kalt ist. Leider vertreibt die Beliebtheit der Insel die Norderneyer immer mehr: die Preise für Immobilien und Mieten sind exorbitant gestiegen. Dennoch sind sie nach wie vor ein nettes Völkchen, herzlich und gastfreundlich.

Der handliche, gut gegliederte Reiseführer ist pickepacke voll mit tollen Vorschlägen, Zielen, Ideen, was man auf Norderney unbedingt sehen und tun muss. Kein Halligalli, aber dafür ganz viel Seelenwohl! Schon beim Lesen entspannt man und spätestens nach der Hälfte des Büchleins weiß man ganz genau, dass es bald nach Norderney gehen wird. Auch in Zeiten der Smartphones ist der Faltplan ein toller Helfer zur Orientierung auf der Insel.

Claudia Banck hat eindeutig ihr Herz auf Norderney verloren. Das erkennt man auf jeder Seite – hier fühlt sie sich wohl und sie möchte dieses Gefühl gern weitergeben. Bei mir hat sie es geschafft! Ich bin total begeistert von der Insel und dem Reiseführer: das macht fünf Sterne!

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern" von Claudia Banck

"Schluss mit hastig!"
R_Mantheyvor 6 Monaten

Eigentlich könnte man das als Motto für die ganze Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns als touristisches Motto wählen. In diesem Reiseführer steht es jedoch für einen Aufruf zum Langsamfahren in den wunderbaren Alleen-Straßen dieser Gegend. Besonders jungen Einheimischen scheint genau das Gegenteil viel Spaß zu machen. Vielleicht bieten die dicht stehenden Bäume den besonderen Kick, denn ihnen kann man schlecht ausweichen, wenn man es übertreibt.

Einen Reiseführer für ein solch großes Gebiet zu schreiben, macht nicht nur viel Arbeit, sondern nötigt auch zu Kompromissen. Sehr ausführlich kann man daher nicht werden. Wenn man schon oft an dieser Küste in den verschiedensten Orten war, dann merkt man schnell, wie sehr sich die Autorin aufs Wesentliche konzentriert. Musste sie eine Auswahl treffen, etwa bei Restaurants oder Übernachtungsmöglichkeiten, dann entschied sie wahrscheinlich entweder nach ihrem Geschmack oder nach ihren Kenntnissen, die natürlich nicht umfassend sein können. Dass sie ihre persönlichen Lieblingsorte ins Spiel bringt, ist selbstverständlich ihr gutes Recht. Ihre Wahl ist großartig, jedenfalls aus meiner Sicht.

Der Reiseführer beginnt mit praktischen Hinweisen. Danach folgen zahlreiche allgemeine, aber interessante Ausführungen zu verschiedenen Themen: Landschaft, Ökologie der Ostsee, Nationalparks, Kraniche, Alleen, Backsteinbauten, Seebäder, Fischfang, Literaten und natürlich Störtebecker, der "Outlaw" (du meine Güte), "der Kasse macht". Danach schließlich kommen die einzelnen Gebiete von West nach Ost mit den touristisch interessanten Orten. Man findet dort überall zahlreiche nützliche Informationen oder Hinweise auf weiterführende Internetadressen. Zwischendrin trifft man dann immer wieder auf wirklich gute Tipps oder geschichtliche Erklärungen.

Nimmt man die Kürze in Kauf, dann hat man eigentlich alles, was man so braucht, um sich vor dem Urlaub zu überlegen, was man am Reiseziel macht. Nach meiner Erfahrung sind lokaler orientierte Reiseführer auch nicht wirklich informativer. Bei allem Lob gibt es auch verschiedene Stellen, wo man etwas besser hätte machen können. Die beiliegende Karte ist nicht detaillierter als ein Autoatlas und geht viel zu weit nach Süden. Da man vermuten muss, dass die Mehrheit der Ostseetouristen mit dem Auto anreist, würden praktische Hinweise auf den Karten im Buch zu Parkplätzen nicht schaden.

Ausführungen zu den Hansestädten beschreiben zwar die touristischen Höhepunkte und zeigen, wo man sie finden kann. Viel besser wäre es jedoch gewesen, eine oder mehrere Routen zu empfehlen, bei der man auf diese Sehenswürdigkeiten nacheinander trifft. Das in den Karten einzuzeichnen wäre schließlich kein Problem gewesen. War man nämlich in einer Stadt noch nie, dann irrt man doch meistens von der gerade gefundenen Parklücke irgendwie nach dem Zufallsprinzip umher.

Ohne dass dies etwas am sehr guten Gesamteindruck etwas ändern würde, gibt es auch einige Stellen, wo man die Dinge anders sehen kann. Beispielsweise handelt es sich beim Darß-Fischland-Zingst nicht um eine "Halbinselkette" (wie soll man sich das denn vorstellen?), sondern um eine einzige Halbinsel. Ebenso fragwürdig ist die Behauptung, man könne nur noch im Saaler Bodden mit einem Zeesboot mitsegeln. Beispielsweise kann man sich von Mönkebude (Stettiner Haff) nach Usedom mit einem solchen Boot bringen lassen. Ich bin übrigens auch nach 2010 noch von Altwarp nach Polen mit einer kleinen Fähre gefahren, obwohl die Autorin behauptet, dass dies nicht mehr ginge. Aber das sind alles Kleinigkeiten, die den sehr guten Gesamteindruck nicht wirklich schmälern.

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S

Rezension zu "DuMont direkt Fischland Darß Zingst" von Claudia Banck

Wunderbarer Reiseführer einer schönen Region
sapadivor 9 Monaten

Es ist Februar und zum Glück wird es Zeit für die Planung des Sommerurlaubes, die ich gerne mache. Da wir gerne „heimische“ Ziele ansteuern, haben wir die Planung mit Fischland, Darß und Zingst begonnen. Es handelt sich dabei um eine schöne Halbinsel an der Ostsee, nach eigenen Angaben der Webseite der Insel, sogar um die „schönste Halbinsel an der Ostsee“. Früher waren es drei separate Inseln, die im 14. Jahrhundert durch die Schließung der schmalen Flutrinnen (Fischland und Darß) und im 19 Jahrhundert (Zingst) zu einem 50 Kilometer langen Küstenabschnitt zusammengefasst wurden.

Das Cover was eigentliche ein toller Anblick gewesen wäre, wird mit der Schrift und 15 Punkten die auf diese Region zutreffen ein etwas der positive Eindruck genommen, was ein wenig schade ist.

Der Aufbau behandelt nach einer allgemeine Einführung und Erläuterung, bevor es die einzelnen Regionen (Fischland, Darß, Zingst und die südliche Boddenküste) näher betrachten. Diese sind dann nochmals nach Orten unterteilt, womit ein schnelles Finden der benötigten Informationen ohne Probleme geschehen kann.

Es befinden sich immer wieder kleine Karten in dem Reiseführer in dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber ebenso Hotels, Restaurants und Shopping Möglichkeiten vermerkt sind. Zu jedem Punkt gibt es Informationen, die alles Wissenswertes vermitteln.

Im Buch werden dann die fünfzehn Punkte, welche sich bereits auf dem Cover finden, nochmals einzeln vorgestellt. Dadurch und durch die vielen schönen Fotos wird der Reiseführer aufgelockert und wirkt abwechslungsreich, so dass es Spaß macht in ihm zu „schmökern“.

Am Ende des Reiseführers befinden sich Tipps zur An- und Abreise, ein Stichwortverzeichnis, eine Auswahl von neun bekannten Persönlichkeiten und eine Landkarte.

Fazit: Ein kleiner und handlicher Reiseführer der zum Mitführen die ideale Größe hat und gleichzeitig zur Urlaubsplanung benutzt werden kann. Er bietet viele Informationen und gleichzeitig macht die farbenfrohe Gestaltung Spaß darin zu stöbern, dafür fünf Sterne.

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