Claudia Beinert

 4.4 Sterne bei 200 Bewertungen
Autorin von Die Herrin der Kathedrale, Revolution im Herzen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Claudia Beinert (©)

Lebenslauf von Claudia Beinert

Wir (Nadja und Claudia) sind eineiige Zwillinge, wuchsen gemeinsam auf und gingen in dieselbe Schulklasse. Wir saßen in denselben Hörsälen und wohnten lange in derselben Stadt. Häufig denken wir das Gleiche, manchmal antworten wir sogar im Chor. Dann wieder können wir mit allen Sinnen streiten. Seit wir 16 Jahre sind, lesen wir begeistert historische Romane, mit 36 haben wir unseren Ersten gemeinsam geschrieben. Unser "zweites" Leben als Autorinnen begann im Mittelalter mit Uta von Ballenstedts Lebensgeschichte (unsere "Herrind er Kathedrale". Inzwischen sind wir über Martin Luther und Karl Marx im langen 19. Jahrhundert gelandet, das uns fasziniert wie kein Zweites. Die Gesellschaft, die Wissenschaften, die Industrie und die Politik brodelte; die Frauenbewegung stellte entscheidende Weichen für unsere moderne Gesellschaft. Wir freuen uns,  euch nun unsere neue Roman-Saga "Das Juliusspital" zu präsentieren. 

Botschaft an meine Leser

Liebe Zeitreisende,

in unseren Romanen stellen wir starke Frauen in den Mittelpunkt, und sehen die Welt mit ihren Augen. Wie Detektive recherchieren wir skurrile Details, berührende historische Schicksale, zum Schreien Ungerechtes, aber auch viele große und kleine Erfolge unserer Protagonistinnen, die diese mit Mut, Herz und viel Leidenschaft erringen. In unserer neuen Romanreihe „Das Juliusspital“ kämpfen unsere Romanheldin Viviana und ihre Nachfahrinnen vor allem dafür, dass Frauen selbstbestimmt leben und ihre eigenen Träume verfolgen dürfen. Für das 19. Jahrhundert eigentlich unmöglich. :-)


Alle Bücher von Claudia Beinert

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Cover des Buches Revolution im Herzen9783426521052

Revolution im Herzen

 (70)
Erscheint am 02.11.2020
Cover des Buches Die Herrin der Kathedrale9783426514047

Die Herrin der Kathedrale

 (74)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Die Mutter des Satans9783426518649

Die Mutter des Satans

 (32)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Die Kathedrale der Ewigkeit9783426515365

Die Kathedrale der Ewigkeit

 (14)
Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Der Sünderchor9783426516515

Der Sünderchor

 (7)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Die Herrin der Kathedrale 59783426429235

Die Herrin der Kathedrale 5

 (0)
Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Die Herrin der Kathedrale 29783426429204

Die Herrin der Kathedrale 2

 (0)
Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Die Herrin der Kathedrale 69783426429242

Die Herrin der Kathedrale 6

 (0)
Erschienen am 03.11.2014

Neue Rezensionen zu Claudia Beinert

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Rezension zu "Revolution im Herzen" von Claudia Beinert

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.
LEXIvor 8 Monaten

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.

„Es gibt Menschen, deren Präsenz man sogar dann spüren kann, wenn sie in einem Nebenzimmer sitzen. Karl war so ein Mensch.“

Die ersten Szenen dieses Buches berichten von einem jungen Mädchen namens Helena Demuth, das „Zitterhand“ gehänselt wird und auf einem Hof in Sankt Wendel unter ärmsten Verhältnissen mit sechs Geschwistern aufwuchs. Lenchen kämpft umsonst darum, geliebt zu werden - ihre Mutter ist eine verhärmte und harte Frau, einzig ihr verstorbener Vater liebte seine Tochter über alles. „Pabbi“ war es auch, der seinem klugen und lerneifrigen Lenchen das Spiel der Könige beibrachte und dadurch ihr Leben prägte. „Ein Schachspiel ist voller Ereignisse und überraschender Wendungen. Oft kann man durch viel Nachdenken einen Ausweg aus den schwierigsten Situationen finden.“ 

Lenchens Lebensweg führt sie als Dienstmädchen zur Familie von Westphalen, nach der Verehelichung der Tochter des Hauses mit Karl Marx bleibt sie fortan in deren Diensten. Die Marxens werden wie eine Familie für sie – und im Laufe der Jahre verliert Lenchen auch ihre Angst vor dem „düsteren Karl“, der sie mit seinen unbarmherzigen und abschätzigen Blicken und seiner aufbrausenden lauten Art stets eingeschüchtert hatte. Das „schwarze Ungetüm aus Trier“ mit dem Spitznamen „Mohr“ entdeckt Lenchens Leidenschaft für das Schachspiel – und es kommt zu einer Annäherung mit ungeahnten Folgen.

Claudia und Nadja Beinert haben sich mit diesem prachtvollen Roman pfeilgerade in mein Herz geschrieben. Das Autorenduo schaffte es, mein Interesse für den stürmischen und mitreißenden Revolutionär zu wecken, dessen großes ökonomisches Standardwerk unter dem Titel „Das Kapital“ Weltruhm erlangte. In überaus einnehmendem Schreibstil und mit hervorragend charakterisierten handelnden Figuren erzählen sie die Geschichte eines Philosophen, Gesellschafts- und Wirtschaftstheoretikers, der sich gemeinsam mit dem befreundeten Fabrikantensohn Friedrich „Fritze“ Engels der Revolution und dem Sturz der preußischen Monarchie verschrieb. Wundervoll recherchierte historische Hintergründe wurden mit der Geschichte von Helena Demuth verwoben, der Kampf um soziale Gerechtigkeit für alle, die Revolution des Bürgertums und der Arbeiter, aber auch die Lebensumstände und die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Arm und Reich wurden eindrucksvoll dargestellt. Mit der Ich-Erzählerin „Lenchen“ Demuth begleitet man Karl und Jenny Marx von Jugend an, erlebt mit ihnen private Höhen und Tiefen, darf deren Bemühungen um den Kommunismus aus nächster Nähe mitverfolgen. Claudia und Nadja Beinert gelang es auf faszinierende Art und Weise, Geschichte lebendig zu machen. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere an der Seite der Protagonisten Lenchen, Karl und Jenny Marx bereichern die Handlung darüber hinaus. Die Autorinnen verwoben gekonnt fiktive Ereignisse mit historisch belegten Tatsachen, in einem ausführlichen Nachwort gehen sie auf diese historischen Fakten detailliert ein. Das Glossar am Ende dieses Buches stellt eine willkommene und hilfreiche Ergänzung dar.

Abschließend möchte ich die hochwertige optische Aufmachung dieses Buches hervorheben, das zudem mit einem bezaubernden Cover punktet. Die Gestalt eines sitzenden Mädchens in Dienstbotenkleidung und einem Bündel handgeschriebener Briefe in Händen weist bereits im Vorfeld auf einen Briefwechsel der Protagonistin hin, der erhobene Buchtitel in blutroter Schrift zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Den Beginn des Buches ziert eine alte Landkarte von London um 1850, während sich auf den beiden letzten Seiten ein auf Pergamentpapier abgedrucktes Lied von Carl Theodor Müller befindet.

Fazit: „Revolution im Herzen“ ist eine Lektüre, die mich begeistert hat. Hervorragend recherchierte historische Fakten, authentische Charaktere und das faszinierende Eintauchen in das Leben und Umfeld des Karl Marx sorgten für allergrößten Lesegenuss. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann es jedem Leser empfehlen, der tief in diese Zeit eintauchen und Geschichte hautnah erleben möchte. 

Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses fantastische Buch!

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Rezension zu "Die Mutter des Satans" von Claudia Beinert

Ein Besuch bei der Familie Martin Luthers
Universum_der_Woertervor 9 Monaten

Die Beinert Schwestern haben einen wunderbaren Roman über die Mutter Martin Luthers geschaffen.

Der Roman wurde in der Ich-Form beschrieben, damit der Leser schneller einen Bezug zu den Protagonisten aufbauen kann. Bei mir jedenfalls hat es funktioniert und ich konnte mich sehr gut in Magarethe, die Mutter Martins, hineinversetzen. Die Autorinnen schaffen es, dass bei mir beim lesen Emotionen aufkommen. Die Charaktere sind gut beschrieben, so dass ich Mitgefühl für Magarethe empfinde und mich über ihren Ehemann ärgere. Manchmal gab es Momente an denen ich die Protagonistin schütteln möchte, da sie sich vieles gefallen ließ. Doch ich musste immer daran denken, dass es sich im 15. Jahrhundert abspielte und es eine andere Zeit war als es heute ist.
Ich tauche sehr schnell in dieses Buch ein und befinde mich in eine Zeit in der Frauen nichts zu sagen haben und ihren Ehemännern zu gehorchen haben.

Sehr interessant war auch zu lesen, wie die Menschen damals mit dem Aberglauben lebten. Doch ganz extrem fand ich den Glauben an Gott. Egal was man damals tat; man darf Gott nicht erzürnen. Die Autorinnen erschaffen eine Zeit, in der man durch Ablasskäufe von den Sünden frei gesprochen wird. Eine Zeit in der man Gott nicht erzürnen durfte. Ich war gefesselt zu lesen was die Menschen alles als Strafe Gottes ansahen.

Martins Geschichte selber war eher Hintergründig da, wie der Titel es schon sagte es hauptsächlich um die Mutter ging. Doch der Roman beschreibt die intensive Bindung zwischen Mutter und Sohn. Die Sorge um ihren Sohn als er sich mit der Kirche anlegte.

Ich finde, dass es ein gelungener Roman geworden ist und dass man das Leben Luthers aus der Sicht der Mutter erfahren durfte. Ein sehr interessanter und auflschlußreicher Roman in einer Zeit von Aberglaube und Ablassbriefen.

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S

Rezension zu "Revolution im Herzen" von Claudia Beinert

Die beeindruckende Geschichte eines Dienstmädchens
SummseBeevor 10 Monaten

Schon früh lernt Helena Demuth, von allen nur Lenchen genannt, was Armut bedeutet. Sie hat es nicht leicht in ihrer Familie und wird oft wegen ihrer Ungeschicklichkeit gehänselt. Als dann noch ihr geliebter Vater stirbt beschließt sie sich als Dienstmädchen zu verdingen und trifft wie das Schicksal so will auf die junge Jenny Westphalen. Mit ihrer Hilfe bekommt sie eine Anstellung bei deren Eltern und zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Diese hält auch noch an als Jenny die Frau von Karl Marx wird, den Lenchen seit ihrer ersten Begegnung nicht leiden kann. Doch mit der Zeit ändert sich ihre Sicht auf Karl und das stellt sie vor neue Schwierigkeiten...

Lenchen ist eine Hauptfigur mit der ich sofort mit gefühlt habe und die ich für ihren Mut bewundere. Sie gibt niemals auf und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ich finde es toll das diese beeindruckende Frau hier ihre eigene Geschichte bekommen hat und der berühmte Karl Marx "nur" eine (natürlich nicht unwichtige) "Nebenrolle" bekommt.

Das Buch ist in 6 Teile aufgegliedert und behandelt jeweils einen wichtigen Abschnitt aus Lenchens Leben, die ich allesamt sehr spannend und beeindruckend fand. Ihr Lebensweg ist voll von Armut, Unverständnis, aber auch Mut und Liebe. Und somit schafft es Lenchen mit ihrem Kampfgeist zu begeistern und zu überraschen.

Die Autorinnen haben hier wieder einen mitreißenden Roman geschaffen, der einem historische und politische Fakten näher bringt und dabei Figuren in den Fokus rückt, deren Geschichten einen tief berühren.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Mutter des Satansundefined

**Wer war die Frau, die Martin Luther großzog?**
Kein Buchprojekt vorher ist uns so unkompliziert aus der Feder geflossen. Unser vierter Roman erzählt die Lebensgeschichte der Margarethe Luther und erscheint schon am 1. Februar. Freut euch auf Pest, Ablass und Aberglaube sowie Martin Luther privat, durch die Augen seiner Mutter.

Den Trailer zum Buch findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=-rn6ClSpH54

Eine Leseprobe liegt zum Reinschmökern hier für Euch bereit: http://beinertschwestern.de/mutter-satans-luther-leseprobe/

306 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Herrin der Kathedraleundefined

Die Aufstiegsgeschichte der bekanntesten Gestalt der deutschen Kunstgeschichte: Uta von Ballenstedt

Ballenstedt im 11. Jahrhundert: Ein Vergewaltigungsversuch durch einen Knappen und der heimtückische Mord an ihrer Mutter durch ihren eigenen Vater, lassen Uta von Ballenstedt - oder Uta von Naumburg - zur bekanntesten Frauenikone des Mittelalters aufsteigen. Mit eisernem Willen steht sie für Gerechtigkeit und will eine Kathedrale mit eigenem Gerichtssaal bauen, um Opfern eine Stimme des Rechts und der Freiheit zu geben.

Mehr zum Buch:
Generationen von Kunstinteressierten hat die Stifterfigur der Uta im Naumburger Dom Rätsel aufgegeben: Wer war diese Frau wirklich?
Die Ermordung ihrer Mutter weckte Utas Gerechtigkeitssinn. Mit aller Kraft setzte sie sich für den Bau der ersten Naumburger Kathedrale als kaiserlichen Gerichtssaal ein und kämpfte für die Voll­endung dieses Wahrzeichens für Frieden und Glauben im Heiligen Römischen Reich.
  LESEPROBE

Über die Autorinnen:
DIe Zwillinge Claudia und Nadja Beinert, die Beinertschwestern, wurden am 4. Mai 1978 in Staßfurt geboren. Beide studierten Internationales Management in Magdeburg. Claudia Beinert hatte eine Professur für Finanzmanagement und arbeitete als Unternehmensberaterin. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen hat sie auch Fachbücher veröffentlicht. Nadja Beinert dagegen ist seit Jahren in der Filmbranche tätig. "Die Herrin der Kathedrale" ist ihr erster gemeinsamener Roman.

Interview mit Claudia und Nadja Beinert

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Gemeinsam mit dem Knaur Verlag verlosen wir an euch 25 Leseexemplare.* Wer gerne mit Uta von Naumburg in eine mittelalterliche Welt und in einen Streit um Gerechtigkeit eintauchen will, der beantwortet bis einschließlich 3. November folgende Frage:

Hat es im Mittelalter viel Mut und Willenskraft gekostet ein Projekt wie das von Uta von Naumburg durchzuziehen?  Warum oder warum nicht?

* Eine aktive Teilnahme an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension am Ende sind selbstverständlich.
492 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Beinertschwester_Claudiavor 6 Jahren

Zusätzliche Informationen

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