Claudia Beinert

 4.4 Sterne bei 186 Bewertungen
Autorin von Die Herrin der Kathedrale, Revolution im Herzen und weiteren Büchern.
Claudia Beinert

Lebenslauf von Claudia Beinert

Wir (Nadja und Claudia) sind eineiige Zwillinge, wuchsen gemeinsam auf und gingen in dieselbe Schulklasse. Wir saßen in denselben Hörsälen und wohnten lange in derselben Stadt. Häufig denken wir das Gleiche, manchmal antworten wir sogar im Chor. Dann wieder können wir mit allen Sinnen streiten. Mit "Die Herrin der Kathedrale" sind wir unseren Interessen für das Mittelalter und für mittelalterlichen Kathedralbau gefolgt und haben zusammen unseren ersten Roman geschrieben. Die Lust an der Wortarbeit und am Geschichte(n)erzählen ist uns genauso überraschend begegnet wie Uta von Ballenstedt - die Herrin der Naumburger Kathedrale.

Alle Bücher von Claudia Beinert

Sortieren:
Buchformat:
Die Herrin der Kathedrale

Die Herrin der Kathedrale

 (71)
Erschienen am 01.11.2013
Revolution im Herzen

Revolution im Herzen

 (64)
Erschienen am 03.04.2018
Die Mutter des Satans

Die Mutter des Satans

 (28)
Erschienen am 01.02.2017
Die Kathedrale der Ewigkeit

Die Kathedrale der Ewigkeit

 (12)
Erschienen am 03.11.2014
Der Sünderchor

Der Sünderchor

 (6)
Erschienen am 01.09.2016
Die Mutter des Satans

Die Mutter des Satans

 (2)
Erschienen am 03.09.2018
Die Herrin der Kathedrale 1: Serial Teil 1

Die Herrin der Kathedrale 1: Serial Teil 1

 (0)
Erschienen am 03.11.2014
Die Herrin der Kathedrale

Die Herrin der Kathedrale

 (3)
Erschienen am 01.11.2013

Neue Rezensionen zu Claudia Beinert

Neu

Rezension zu "Revolution im Herzen" von Claudia Beinert

Lenchen Demuth bleibt mir ein Rätsel
anushkavor 25 Tagen

Sankt Wendel, 1829: Lenchen Demuth wird von allen nur "Zitterhand" genannt. Sie ist ungeschickt und lässt regelmäßig Dinge fallen. Auch unter den Gleichaltrigen hat sie es nicht leicht. Die Familie lebt bereits in großer Armut, doch als der Vater plötzlich stirbt, wird alles noch schlimmer. So beschließt Lenchen mit ihren 8 Jahren, ihr Glück als Hausmädchen in Trier zu suchen. Sie wird in den Haushalt der von Westphalens aufgenommen, deren Tochter Jenny später den jungen aufstrebenden Revolutionär Karl Marx heiratet. Jenny nimmt Lenchen später in ihrem eigenen Haushalt auf und so reist Lenchen mit den Marxens von Trier nach Brüssel nach Paris nach London, immer auf der Flucht vor politischer Verfolgung. Während Karl Marx die Revolution predigt, lebt die Familie selbst in bitterer Armut und Lenchen versucht ihr Bestes, den Marxschen Kindern regelmäßig Essen auf den Tisch zu bringen. Durch ihre Leidenschaft zum Schach und ihren wachen Geist erweckt sie auch irgendwann Karl Marx' Aufmerksamkeit und verliebt sich in ihn. Doch ihr Leben wird auch weiterhin von Opfern, Verzicht und Ausbeutung geprägt sein ...

Im Nachwort berichten die Autorinnen davon, wie zeitgenössische Quellen Lenchen Demuth als starke Frau und mitunter als die Säule der Familie Marx bezeichnen. Sie soll sich stark mit dem Gedankengut Karls und Jennys identifiziert und dieses auch selbst vertreten haben. Leider konnte ich diese Person kaum im vorliegenden Buch finden. Lenchen wirkte auf mich oft hilflos, unterwürfig und naiv. Ihre eigenen revolutionären Gedanken wirkten komplett "nachgeplappert" und unbeholfen. Wie jemand für das Recht der Arbeiter einstehen will und sich selbst so hemmungslos ausbeuten lässt von einer Familie, die ihr zwar kaum Lohn zahlen kann, aber rettungslos auf ihre Hilfe angewiesen ist, wird mir auch weiterhin unverständlich bleiben. Anschaulich dagegen waren die Lebensbedingungen der Marxens und ihre ständigen Geldprobleme. Die historischen Gegebenheiten blieben aber leider zu oft im Hintergrund, genauso, wie oft unklar blieb, was Karl Marx eigentlich tat und worauf er und sein Freund Friedrich Engels eigentlich warteten. Die beiden wirkten hier nicht wie die großen Vordenker und Revolutionäre, sondern eher orientierungs- und planlos und immer vom Geld anderer abhängig für ihre eigene Lebenshaltung. Die Liebesbeziehung zwischen Lenchen und Karl Marx, aber auch die Freundschaft zwischen Lenchen und Jenny schrammten für meinen Geschmack so manches Mal arg an der Grenze zum Kitsch. Dagegen haben mich die Geschichten um die Kinder, besonders, wenn wieder eines starb, sehr mitgenommen.

Alles in allem war "Revolution im Herzen" für mich ein durchwachsenes Leseerlebnis. Von der im Nachwort beschriebenen loyalen, klugen und starken Frau habe ich in diesem Roman nur wenig wiedergefunden. Viele von Lenchens Handlungen blieben für mich nicht nachvollziehbar. Die Beschreibungen der Armut der Bevölkerung als auch der Familie Marx wirkten jedoch lebensnah und zogen mich schon immer wieder in die Geschichte. Nur die Protagonistin und die sie umgebenden Figuren blieben mir bis zum Schluss fremd.

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Revolution im Herzen" von Claudia Beinert

Die Geschichte von einer starken Persönlichkeit Lenchen konnte mich schlichtweg begeistern
Claudia107vor 3 Monaten

Klappentext: "In Zeiten todbringender Armut und Ausbeutung muss sich Lenchen Demuth schon früh als Dienstmädchen verdingen. Im Haushalt der Familie Marx wird sie der jungen Ehefrau Jenny zur engen Freundin - und bald auch Vertraute des großen Philosophen Karl Marx, dessen Gedanken und Erkenntnis sie immer mehr faszinieren. Doch dann verliebt sich Lenchen rettungslos in ihn, und auch er kann der Versuchung nicht widerstehen. Als sie ein Kind von ihm erwartet, steht nicht nur ihre Freundschaft mit Jenny, sondern auch das Werk von Mark und Engels auf dem Spiel.

Anrührend und aufwühlend: die sagenhafte Aufstiegsgeschichte eines einfachen Mädchens vom Land, das die engste Vertraute des großen deutschen Revolutionärs wurde."

Das Buch besteht aus 463 Seiten, wobei der Roman bei Seite 440 endet. Es gibt noch ein Nachwort der Autorinnen und auch ein Glossar, was ich Beides sehr interessant und auch hilfreich fand.

Ich war sofort in der Geschichte drinnen und fand mich zurück versetzt ins 19. Jahrhundert, da alles sehr anschaulich geschildert wurde. Das Schicksal von Lenchen, das sich schon als Kind auf dem Weg nach Trier macht um als Dienstmädchen zu arbeiten und somit ihre Familie zu unterstützen, fand ich sehr faszinierend. Überhaupt ist Lenchen eine sehr starke Protagonistin und auch ihr Schicksal hat mich schwer berührt. Wobei sie Glück hatte, dass sie Jenny über den Weg lief, die sie von da an beschützte und ihr auch eine Arbeit als Dienstmädchen besorgte.

Natürlich ist alles fiktiv, aber viele Dinge sind wohl auch so geschehen. Die Geschichte von Karl Marx hat mich nicht wirklich interessiert, trotz allem ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen und auch das Schicksal der Familie. Besonders das Ende hat mich dann doch zu Tränen gerührt. 

Auch die Ängste der Leute durch die Modernisierung wie Dampflok und Dampfschiffe konnte man durchaus nachvollziehen und fand ich auch sehr faszinierend.

Fazit: Dieser Roman konnte mich schlichtweg begeistern mit Lenchen, die eine starke Persönlichkeit war und überdurchschnittlich intelligent (Gedankenschach....das muss man erstmal können!).
Ich werde mich sicher noch lange an diesem Roman zurück erinnern, dass ist so eine Geschichte, die bleibt einem ewig in Erinnerung. 

Danke an die Autorinnen Claudia und Nadja Beinert, die mir viele schöne Lesestunden beschert haben!

Kommentieren0
17
Teilen
D

Rezension zu "Die Herrin der Kathedrale" von Claudia Beinert

Claudia & Nadja Beinert - Die Herrin der Kathedrale
DANTEvor 4 Monaten

Uta von Ballenstedt führt ein beschwerliches Leben unter den strengen Augen ihres Vaters Graf Adalbert von Ballenstedt, dessen Zornesausbruche gefürchtet sind. Einzig die Herzlichkeit ihrer Mutter Hidda vermag die Beklemmung der sich Uta ausgesetzt fühlt ein wenig erträglicher zu machen, auch indem sie Uta das Lesen und das Schreiben beibringt. Doch nach einem festlichen Empfang Markgrafen ändert sich alles schlagartig. Nach einem peinlichen Zwischenfall verstößt Graf von Ballenstedt Uta, die nur durch die Hilfe ihrer Mutter in ein abgelegenes Kloster fliehen kann. Als Uta kurz darauf erfährt, dass ihre Mutter verstorben sei beschleicht sie ein ungeheurer Verdacht. Hat ihr Vater wohlmöglich die Mutter auf dem Gewissen? Neben der Beteiligung am Bau der Naumburger Kathedrale ist Utas einziges Bestreben, ihrer Mutter Gerechtigkeit zu verschaffen … 

Den Leser erwartet ein liebevoll geschriebener, vielschichtiger und auch informativer Historischer Roman. Mit Freude erwartet man den Fortgang der Geschichte und ist gespannt wie die Fäden zusammenlaufen. Absolut empfehlenswert! 

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

**Wer war die Frau, die Martin Luther großzog?**
Kein Buchprojekt vorher ist uns so unkompliziert aus der Feder geflossen. Unser vierter Roman erzählt die Lebensgeschichte der Margarethe Luther und erscheint schon am 1. Februar. Freut euch auf Pest, Ablass und Aberglaube sowie Martin Luther privat, durch die Augen seiner Mutter.

Den Trailer zum Buch findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=-rn6ClSpH54

Eine Leseprobe liegt zum Reinschmökern hier für Euch bereit: http://beinertschwestern.de/mutter-satans-luther-leseprobe/

Zur Leserunde

Die Aufstiegsgeschichte der bekanntesten Gestalt der deutschen Kunstgeschichte: Uta von Ballenstedt

Ballenstedt im 11. Jahrhundert: Ein Vergewaltigungsversuch durch einen Knappen und der heimtückische Mord an ihrer Mutter durch ihren eigenen Vater, lassen Uta von Ballenstedt - oder Uta von Naumburg - zur bekanntesten Frauenikone des Mittelalters aufsteigen. Mit eisernem Willen steht sie für Gerechtigkeit und will eine Kathedrale mit eigenem Gerichtssaal bauen, um Opfern eine Stimme des Rechts und der Freiheit zu geben.

Mehr zum Buch:
Generationen von Kunstinteressierten hat die Stifterfigur der Uta im Naumburger Dom Rätsel aufgegeben: Wer war diese Frau wirklich?
Die Ermordung ihrer Mutter weckte Utas Gerechtigkeitssinn. Mit aller Kraft setzte sie sich für den Bau der ersten Naumburger Kathedrale als kaiserlichen Gerichtssaal ein und kämpfte für die Voll­endung dieses Wahrzeichens für Frieden und Glauben im Heiligen Römischen Reich.
  LESEPROBE

Über die Autorinnen:
DIe Zwillinge Claudia und Nadja Beinert, die Beinertschwestern, wurden am 4. Mai 1978 in Staßfurt geboren. Beide studierten Internationales Management in Magdeburg. Claudia Beinert hatte eine Professur für Finanzmanagement und arbeitete als Unternehmensberaterin. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen hat sie auch Fachbücher veröffentlicht. Nadja Beinert dagegen ist seit Jahren in der Filmbranche tätig. "Die Herrin der Kathedrale" ist ihr erster gemeinsamener Roman.

Interview mit Claudia und Nadja Beinert

###YOUTUBE-ID=Ui3iY3gWWWI###

Gemeinsam mit dem Knaur Verlag verlosen wir an euch 25 Leseexemplare.* Wer gerne mit Uta von Naumburg in eine mittelalterliche Welt und in einen Streit um Gerechtigkeit eintauchen will, der beantwortet bis einschließlich 3. November folgende Frage:

Hat es im Mittelalter viel Mut und Willenskraft gekostet ein Projekt wie das von Uta von Naumburg durchzuziehen?  Warum oder warum nicht?

* Eine aktive Teilnahme an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension am Ende sind selbstverständlich.
Letzter Beitrag von  Beinertschwester_Claudiavor 5 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Claudia Beinert im Netz:

Community-Statistik

in 254 Bibliotheken

auf 44 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks