Claudia Brendler Dösende Möwen

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Inhaltsangabe zu „Dösende Möwen“ von Claudia Brendler

Darfs ein bisschen Meer sein? Die Schauspielerin Clara, engagiert für die Bordbühne eines Kreuzfahrtsschiffs, trifft auf eine Crew am Rand des Nervenzusammenbruchs, einen liebeskranken Kapitän und eine Horde eigenwilliger Gäste aus allen deutschen Bundesländern. Als einige Crewmitglieder von ihrer Vergangenheit eingeholt werden, bricht nicht nur die Spaßversorgung an Bord zusammen. Selbst die Nordmeerwale, die Human-Watching betreiben, sind fassungslos.

Leicht und schnell gelesen - gut für zwischendurch.

— deidree

Amüsant für zwischendurch - wer Slapstick mag, der ist hier richtig!

— parden

Turboschnelle Komödie!

— Monika58097

Herrlich! Ich hab Muskelkater vom Lachen! Wer humorvolle Bücher mit Tiefgang und einer tollen Sprache liebt, sollte hier dringend zugreifen!

— Bausel16

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  • Klönen über Möwenklöten...

    Dösende Möwen

    parden

    KLÖNEN ÜBER MÖWENKLÖTEN... 'Die Möwe war's und nicht die Trottellumme, die grad durchdrang dein banges Ohr.' Clara bemühte sich um einen wissenden, erhabenen Blick. Was angesichts von Peachys vorgegebener Antwort nicht allzu einfach war: 'Nach Island ziehn wir und auch dort / gibt es Amorr! Amorr! Amorr!' Nicht nur, dass Clara unsägliche Verse sprechen und dabei ein Nixenkostüm tragen muss, sie ist auch dem zweifelhaften Charme ihres Bühnenpartners ausgeliefert. Peachy the Peacock, Salsa-Vulkan aus der Pfalz, bringt die Chicas zwischen 25 und 95 zum Kreischen - zumindest versucht er es. Als wäre das nicht genug, muss Clara sich auch noch mit dem zwanghaft zaubernden Kulturmanager Val, ihrer feindseligen Kabinengenossin Sunny und dem abweisenden Bordzeichner Simon rumschlagen. Insbesondere Letzterer, ebenso attraktiv wie mysteriös, geht Clara bald nicht mehr aus dem Kopf. Aber hat er sein Herz nicht längst verschenkt an die geheimnisvolle Jane? Und ist ihr eigenes überhaupt noch frei, oder gehört es doch ihrem Dozenten Dr. Adrian Steinhöfer, der sie bis ans Nordkap mit Liebesbotschaften verfolgt? Als der liebeskranke Kapitän das Schiff direkt in ein Sturmtief steuert, droht eine Havarie der Gefühle bei Leidenschaftsstärke 12! Hinter dem verschlafen wirkenden Titel 'Dösende Möwen' verbirgt sich ein heilloses Chaos auf einem Kreuzfahrtschiff, was sich Clara so sicher nicht vorgestellt hat. Kurzerhand wurde sie für diese Fahrt für das Kulturprogramm engagiert, und ohne wirklich zu wissen, was da auf sie zukommt, hat sie dem Angebot zugestimmt. Doch die Show, in der die Schauspielerin des Abends spielt, ist ein Desaster, und ihr Bühnenpartner einfach nur peinlich - eine pfälzische Stimmungskanone in Jogginghose und Badeschlappen. Aber auch abseits des Theaters stößt Clara im Grunde nur auf Skurrilitäten. Schlechtes Wetter verhagelt die Laune vieler Passgiere und Crewmitglieder, kleinere und größere Animositäten beherrschen das Klima auf dem Schiff, auf dem man sich nicht wirklich aus dem Weg gehen kann, und jeder hat da seine kleinen Geheimnisse, die gewahrt werden wollen. Clara beispielsweise reisen die Liebeserklärungen ihres Dozenten Dr. Adrian Steinhöfer hinterher - eigentlich nichts Dramatisches, aber es soll doch niemand von der Vorliebe ihres Freundes für bestimmte Vokale wissen. Gewagte 'iiii's und 'öööö's machen ihn heiß, und so lässt sich Clara immer neue absonderliche Wortverbindungen einfallen - wie z.B. 'Klönen über Möwenklöten'. Das Engagement auf dem Kreuzfahrtschiff bietet Clara die Möglichkeit, zu Adrian auf Abstand zu gehen, während sie darauf wartet, zum Vorsprechen am Theater in Wien eingeladen zu werden, wofür der Dozent seine weitreichenden Beziehungen spielen lassen will. Aber ist Clara dem sich nun entspinnenden Chaos wirklich gewachsen? Erzählt wird hier abwechselnd aus der Perspektive von Clara auf der einen Seite und im Rahmen von Logbucheintragungen auf der anderen Seite auch aus der von Simon, der in seinem Zeichenkurs während der Kreuzfahrt von den Teilnehmerinnen mehr als nur umschwärmt wird. In flottem, unterhaltsamem Schreibstil präsentiert sich die Handlung voller Witz, der manchmal etwas überzogen oder überstrapaziert wirkt, insgesamt für mich aber gelungen ist. Humor ist natürlich immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber ich denke, wer Slapstick mag, der ist hier an der richtigen Adresse - und ab und zu genieße ich solche Bücher voller aberwitziger Szenen, die einfach nur für gute Laune sorgen. Ich habe hier so manches mal gekichert oder auch herzlich gelacht, denn einige Szenen liefen filmreif vor meinem inneren Auge ab. Ein Buch, das durchaus für kurzweilige und überaus unterhaltsame Lesestunden sorgen kann, wenn einem diese Art von Humor zusagt. Ich persönlich habe das Buch mit einem Grinsen im Gesischt nach der letzten Seiten zugeschlagen. Gerne mal wieder mehr davon! © Parden

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    • 6

    KruemelGizmo

    29. April 2016 um 21:35
  • Schiff Ahoj!

    Dösende Möwen

    Spatzi79

    25. December 2014 um 19:03

    Clara ist Schauspielerin und hofft auf den großen Durchbruch. Doch momentan wird ihr ihre Affäre mit ihrem sprachverliebten Dozenten zu viel und sie ergreift die Chance auf eine Auszeit, als sie sich für ein Kreuzfahrtschiff engagieren lässt. Wenn sie allerdings geahnt hätte, was hier alles auf sie zukommt, wäre sie vielleicht doch lieber bei ihrem „Lümmelchen“ geblieben? Autorin Claudia Brendler zündet hier ein Feuerwerk an Ideen. Als Leser kommt man streckenweise kaum noch mit, wenn sich in praktisch jedem Satz ein Lacher verbirgt. Neben allerlei sprachlichen Verwirrungen in pfälzischem, sächsischem oder sonstigen Dialekten der Kreuzfahrtgäste gibt es auch in der Handlung reichlich Windungen und Überraschungen. Dass das kulturelle Angebot an Bord nicht ganz das ist, was Clara sich vorgestellt hat, muss wohl kaum extra erwähnt werden. Ihr männlicher Gegenpart auf der Bühne Peachy ist ein wahrer Alptraum und nur an weiblichem Applaus (und gerne mehr?) interessiert. Kulturmanager Val Lüders, dem sie das Engagement verdankt, macht keine sonderlich souveräne Figur in all dem Chaos, insbesondere, wenn ihm bei Aufregung ständig ungewollte Zaubertricks aus den Händen flutschen! Und dann gibt es da ja noch den Bordzeichner Simon, über dessen besondere Qualitäten sich ehemalige weibliche Gäste ausgiebig in Online-Foren austauschen. Aber Simon hat offensichtlich ein Geheimnis. Seine Tagebucheinträge, gerichtet an wen auch immer, der das Tagebuch in einer fernen Zukunft finden und lesen wird, wahlweise Außerirdische, die die Erde erobert haben, oder Mikroben, die schon da sind und sich eines Tages gegen alle anderen Lebensformen durchsetzen werden, geben immer wieder amüsante Einblicke in das Leben an Bord, mit teilweise durchaus ernstem Unterton. Insgesamt herrscht an Bord von Ablegen bis Anlegen das totale Chaos, Kabinen wechseln anscheinend willkürlich ihren Platz (oder liegt es vielleicht doch an Claras Orientierungssinn?), eine Schildkröte ist blinder Passagier, der Kapitän die meiste Zeit im betrunkenen Liebeskummer versunken und der DJ mit einem höchst eigenwilligen Musikgeschmack gesegnet – Schiff ahoj!

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  • Schräge Kreuzfahrt

    Dösende Möwen

    Sternenstaubfee

    28. June 2014 um 13:37

    Clara ist Schauspielerin und liiert mit Adrian, der eine etwas seltsame Vorliebe für bestimmte Vokale hat. Eigentlich ist Clara nur noch mit ihm zusammen, weil sie hofft, dass er ihr Karrieresprungbrett sein könnte. Kurzfristig nimmt Clara ein Engagement auf einem Kreuzfahrtschiff an. Doch die Bühnenshow ist das reinste Chaos, und auch das Drumherum könnte schräger nicht sein... Mein Leseeindruck: Bei diesem Buch fällt es mir sehr schwer, eine Rezension zu schreiben. Die eigentliche Story gefällt mir gut, doch es ist mir persönlich alles etwas zu schräg und zu überspitzt dargestellt worden. Dabei geht die Geschichte an sich etwas unter. Der Humor steht hier im Vordergrund, nur leider ist es nicht mein Humor. Sicherlich gab es Passagen, bei denen ich schmunzeln konnte, doch das meiste war mir einfach zu schräg und zu skurril. Wer aber diese Art von Humor mag, wird bestimmt viel Freude an dem Buch haben.  

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  • Das Chaos herrscht überall

    Dösende Möwen

    JanaBabsi

    25. June 2014 um 17:01

    Clara Tümmler, Studentin der Schauspielschule, hat ein Verhältnis mit ihrem Dozenten für Sprecherzeichung und Theaterwissenschaft. Dr. Adrian Steinhöfer leidet an sexuellem Fetischismus – er fährt auf das „arglose O“ oder das „scheue E“ sowie das „ordinäre Ö“ ab. Indem Clara Liebesmonologe rezitiert die sich anhören wie „Oh Sonne, thronst so wolkenlos“ bedient sie seine Neigung. Eigentlich würde sie ihm gerne den Laufpass geben aber Dr. Steinhöfer ist in zweierlei Hinsicht wertvoll für Clara: Zum einen ist er in ihrer Prüfungskommission, zum anderen hat er versprochen ihr einen Termin zum Vorsprechen am Wiener Burgtheater zu besorgen. Gerade zur rechten Zeit erhält Clara einen Anruf von Valentin Lübers, seines Zeichens Kulturmanager auf einem Kreuzfahrtschiff, der ihr ein Engagement auf der „Flotten Flotte“ anbietet. Der Haken an der Sache, es geht schon morgen los und so nebenbei gibt es noch das mikroskopisch kleine Problem, daß sie ihren hirnrissigen Text bis zum Abend können muss denn da findet die Premiere statt. Um Dr. Adrian Steinhöfer aus dem Weg zu gehen, sagt Clara zu...... Mein Fazit: Neben Clara Tümmler (Künstlername Abraham) tümmeln sich auf dem Schiff noch ihr pfälzischer Bühnenpartner Peachy the Peacock, der Kulturmanager Valentin Lübers, der eigentlich mit Herz und Seele Magier ist, Zeichenlehrer Simon Weyden, der unerlaubterweise seine Kabine mit einer Wasserschildkröte namens Jane teilt, Sunny, die Ballett-Tänzerin, Gesine die Esoterikerin sowie der norwegische Reiseleiter namens Johansen. Alle haben sie eines gemeinsam – sie haben irgend eine Leiche im Keller. Neben den Hauptakteuren dürfen natürlich der Kapitän und die Reiselustigen nicht fehlen, ebenso wie DJ Blauwal und Mr. Beach sowie Laxnor der Schamane. Vom Zeitpunkt des Ablegens im Hamburger Hafen bis zum Wiederanlegen geht es auf diesem Schiff einfach nur chaotisch zu. Es passt nix, aber auch gar nix. Die Bühnenshow ist ein schlechter Witz, die Landgänge fallen aus oder werden „umgeleitet“, das Aktionsprogramm auf dem Schiff ist auch alles andere als ansprechend und für mich wäre das hier so eine klassische Reise nach der man jeden Cent des Reisepreises wieder zurück verlangen könnte incl. einer Forderung nach Schadensersatz wegen Körperverletzung. Das Buch ist ganz sicher humorvoll geschrieben – wenn man diese Art von Humor mag. Meinen humoristischen Nerv hat es leider ganz und gar nicht getroffen. Schade. 

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  • Augenzwinkernde Kreuzfahrt mit skurrilen Figuren

    Dösende Möwen

    odenwaldcollies

    24. June 2014 um 15:39

    Zusammen mit ihren Protagonisten nimmt uns die Autorin auf eine Kreuzfahrt nach Norwegen mit. Wer aber bei dem Titel „Dösende Möwen“ eine entspannte Reise erwartet, ist auf dem falschen Dampfer: es herrscht Chaos und ein Auf- und Ab, was nicht nur am schlechten Wetter liegt. Die Schauspielschülerin Clara Tümmler, Verzeihung, Abraham, braucht unbedingt eine Auszeit von ihrem Freund und Dozenten Dr. Adrian Steinhöfel, genannt Lümmelchen, da sie von dessen Vokalfetischismus etwas überfordert ist. Er ist so verliebt in seine Clara, weil keine so schön das ordinäre Ö und das scharfe I wie sie aussprechen kann! Clara kommt das Angebot ihres alten Bekannten Valentin Lübers gerade recht, der händeringend für seine Show auf der „Flotten Flotte“ Ersatz für die weibliche Hauptrolle sucht. Leider gibt es ein Nanopartikelchen von einem Problem: Clara muß den völlig bescheuerten Text in wenigen Stunden lernen, weil die Premiere bereits am ersten Abend, an dem sie an Bord geht, stattfinden soll. Aber nicht nur der Text ist eine echte Herausforderung für sie, auch ihr Partner Peachy the Peacock ist speziell: er ist die fleischgewordene Stimmungskanone und pfälzische Salsaverführung in Jogginghose und Badeschlappen, der die Chicas zum Kreischen bringen will – jedenfalls solange, bis der ominöse norwegische Reiseleiter Johansen an Bord kommt. Was hat Peachy mit ihm zu schaffen, daß er in dessen Gegenwart plötzlich ganz zahm wird? Der Kulturmanager des Schiffes, Val Lübers, ist im Herzen eigentlich talentierter Zauberer, hat seiner Frau jedoch versprochen, nie wieder Jungfrauen zu zersägen oder Kaninchen verschwinden zu lassen. Nur in Stressituationen entfleucht ihm immer mal wieder ein Schmetterling aus dem Ärmel oder er reagiert sich mit Jonglieren ab. Verständlich, daß während dieser Schiffsreise viele Schmetterlinge und Papierflugzeuge den Ärmel verlassen sowie die halbe Kabineneinrichtung durch die Gegend jongliert wird. Als wäre das Theater mit dem Theater noch nicht genug, hat Clara mit ihrem zugegebenermaßen katastrophalen Orientierungssinn zu kämpfen und verzweifelt regelmäßig bei der Suche nach ihrer Kabine im Mannschaftsdeck. Wenn sie sie dann doch findet, darf sie sich mit ihrer feindseligen und abweisenden Kabinengenossin Sunny rumärgern. Dann ist da noch der attraktive Bordzeichner Simon Weyden, dessen Qualitäten und Dienste vorallem bei den weiblichen Passagieren sehr gefragt sind. Obwohl er sich anfangs Clara gegenüber abweisend verhält, geht er ihr bald nicht mehr aus dem Kopf. Auch er hütet ein Geheimnis, das nur seiner Schildkröte Jane bekannt ist. Es betreten noch eine ganze Menge weitere skurrile Personen die Bühne: ein liebeskranker Kapitän, die Esoterikerin Gesine, die das richtige Gespür für die Auren ihrer Kollegen hat, Mr. Beach, dessen Wortschatz sich auf drei norddeutsche Sätze beschränkt und DJ Blauwal mit seiner Vorliebe für Heavy Metal sowie einige Hessen, Sachsen und Bayern. Bei allem Humor bemerkt man aber auch, daß beinahe alle Hauptcharaktere die Schiffsreise als eine Art Flucht ansehen; die jeweiligen Gründe kommen nach und nach zum Vorschein. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Clara und Simon ab, dessen Eindrücke wir durch seine Logbucheinträge erleben. Die Handlung ist voller Witz und etwas überzeichnet, es ist ja schließlich auch ein humoristisches Buch – ich muß wirklich bewundern, wie die Autorin diesen stetigen Humor aufrechterhalten kann. Der eine oder andere Gag wurde zwar beinahe etwas überstrapaziert, aber im Gesamtergebnis passte es für mich. Sehr gut haben mir die verschiedenen Dialekte gefallen, die das Buch auflockern. Sollte man das eine oder andere Wort nicht verstehen, gibt es am Ende des Buches ein Glossar zur Erklärung. Als Vorbereitung auf eine Schiffsreise nach Norwegen würde ich dieses Buch vielleicht eher nicht empfehlen – die abschreckende Wirkung könnte zu groß sein. Aber für alle anderen Fälle kann dieses Buch lustige und kurzweilige Lesestunden bescheren.

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  • Eine Turbolente Schiffsfahrt!!! :D

    Dösende Möwen

    Solara300

    21. June 2014 um 11:52

    Kurzbeschreibung Clara hat mit Ihrem Dozenten eine Beziehung der besonderen Art. Den Lümmelchen beziehungsweise Dr. Adrian Steinhöfer liebt eine gewisse Art der Sprecherzeihung. Clara kommt das nicht nur seltsam vor sondern Sie ist auch deshalb froh darüber als Sie kurzfristig ein Engagement auf einem Schiff bekommt. Ein Traumschiff mit einem Traumurlaub und weit weg von Lümmelchen. Clara freut sich, bis Sie merkt das Diese Fahrt eher ein Alptraum wird. Denn die Schauspiellkollegen, wollen nicht nach Text schauspielern und der Kulturmanager ist heillos überfordert und das Bühnenbild ist das reinste Chaos und wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre, läuft Clara auch noch Simon über den Weg, der Zeichenlehrer an Bord ist und Sie mit seiner Art durcheinander bringt. Cover Das Cover finde ich ein Hingucker. Ein Seemann der per Anhalter mitfahren will, was bei dem Traumschiff wahrlich kein Wunder ist, aber lustig gemacht und auch die Möwe die auf dem ganzen Bild zu thronen scheint. Passend ausgewählt zum Inhalt des Buches. Charaktere Clara Tümmler ist eine junge Frau die weiß was Sie will und zwar schnellstens weg von dieser Affäre die Sie so gar nicht mehr bereit ist weiter mitzuspielen für Ihren Dozenten. Dr. Adrian Steinhöfer ist sogennater Dozent und hat nicht nur für Clara eine Vorliebe sondern auch noch einen gewissen Fetisch, den er sein eigen nennt. Simon lebt mit seinem ungebeteten Gast auf dem Schiff und ist der Hauseigene Zeichenlehrer an Bord. Und schreibt nicht nur Logbucheinträge.... Auch die restlichen Charaktere, sei es nun Valentin Lübbers, der an Bord der Kulturmanager spielt, bringt einen harmonische Kombination der Charktere zutage die einen mehr als einmal zum Lachen bringt. Schreibstil Die Autorin Claudia Brendler hat nicht nuir eine witzige und amüsante Geschichte hier verfasst, sondern auch die Charaktere derart lebendig beschrieben das man mit Ihnen Mitlachen, schmunzeln oder einfach den Kopf schütteln muss.... Meinung Dösende Möwen ist ein Roman der einen in die Geschichte von der Protagonistin Clara Tümmler entführt die bei Ihrem Dozenten  nicht nur Sprecherziehung und Theaterwissenschaften studiert und sich auch noch auf eine Beziehung mit Tümmler wie sein Spitzname bei Clara lautet eingelassen hat. Aber nicht nur die Beziehung und Tümmlers Vorliebe findet sie seltsam, sondern auch das er Sie für ein Theater vorschlagen will. In der Not wird Ihr ein unverhofftes Angebot von Valentin unterbreitet der Sie  vom Fleck weg engagieren will und für Clara heißt es nicht lange überlegen und schon steht Sie an Bord, was Sie hier erwartet übersteigt aber Ihre Grenzen der Vorstellungskraft. Denn nicht nur Val der Kulturmanager hat Keine Ahung von seinem Job, sondern auch die Schauspieler sind planlos oder wollen keinen Text lernen. Und erst das Graus der Deko, könnte Clara sofort zum umdrehen bewegen, aber mit einer Mini Kabine schießt Val den Vogel ab. Aber Clara weiß was Sie daheim und bei Ihrer Beziehung erwartet und beschliesst sich dem Chaos Esemble zu stellen. Aber Sie hat nicht mit Simon und seinem Gast den er ab und an im Schlepptau hat gerechnet........ Fazit Eine turbolente spritzige Komödie meiner Meinung nach, die einfach zum schmunzeln und zum Lachen einlädt und mir lustige Stunden beschert hat.   4von 5 Sternen

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  • Chaos

    Dösende Möwen

    buecherwurm1310

    20. June 2014 um 10:56

    Clara, Schauspielerin in Ausbildung, nimmt ein Engagement auf dem Schiff „Flotte Flotte“ an, denn sie weiß nicht so genau, ob ihre Beziehung zu Dr. Adrian Steinhöfer, genannt „Lümmelchen“ von Dauer ist.  Adrians Fetisch sind Wörter mit bestimmten Vokalen, die ihn antörnen. Val ist in seiner Funktion als Kulturmanager auf dem Schiff total überfordert, denn eigentlich ist er mit Leib und Seele Zauberer. Weiter hat Clara zu tun mit Peachy the Peacock, der ihr Partner beim Theaterstück sein soll. Dann sind da noch der fesche Simon, der Zeichenunterricht an Bord gibt, und Gesine voll auf Esoterik, verantwortlich für die Wellness. Claras Kabinengenossin Sunny ist sehr eigenwillig. Chef des Ganzen ist ein Kapitän mit Liebeskummer. Kaum an Bord beginnen die Proben an dem Stück, das von Val und seiner Frau geschrieben wurde, total bekloppten Text hat und abends bereits aufgeführt werden soll. Das Chaos geht los. Alles entwickelt sich – allerdings anders als vorgesehen. Das Buch macht sich lustig über das Bordleben mit der ganzen Belustigung. Aber die Geschichte ist total überzogen. Die eingeschobenen Logbuch-Einträge von Simon erklären vieles, was man sonst nicht mitbekommen würde. Die Dialekte sind nicht so einfach zu lesen, allerdings gibt es am Ende des Buches Hilfe zum Übersetzen. Außerdem ist es nicht einfach, alle Personen auseinander zu halten. Obwohl ich manches Mal geschmunzelt habe, kam mir vieles doch zu konstruiert und wirr vor. Dieses Buch mag für viele Leser toll sein, ich hatte so meine Schwierigkeiten.

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  • Wie eine Screwball-Comedy aus früheren Zeiten

    Dösende Möwen

    TochterAlice

    20. June 2014 um 09:38

    kommt dieser witzige Roman bzw. diese Comedy in Romanform - das trifft es als Versuch einer Genre-Beschreibung für mich am ehesten - rüber, gibt es doch fast durchgehend ein Riesenwirrwarr mit hin- und hereilenden Akteuren beiderlei Geschlechts und unterschiedlicher Gattung - auch die Schildkröte Jane bringt sich nämlich maßgeblich ins Geschehen ein. Dabei gibt es haufenweise Irrungen und Wirrungen, die teilweise ein wenig zu komplex waren, um mich langfristig bei der Stange zu halten, die lustigen Einschübe im pfälzischen und vor allem im sächsischen Idiom haben mich jedoch immer wieder motiviert, doch wieder zum Buch zu greifen. Die Autorin Claudia Brendler hat es mit der Liebe, wenn sie diese auch höchst eigenwillig verpackt. Auch hier wieder l'amour in all ihren Facetten, wenn auch eher national deutsch gehalten, die im Buch ebenfalls rumspukenden Italiener und Skandinavier kommen sprachlich nicht zum Tragen. Die künftige Schauspielerin Clara, die von der Bühne des Burgtheaters träumt und im Bett ihres vokalfreudigen Hochschuldozenten Adrian alias "Lümmelchen" nur bedingt Erfüllung findet, landet auf einem Kreuzfahrtschiff - als Teil des Unterhaltungsprogramms und als Partnerin des ausgesprochen gewöhnungsbedürftigen, aber bereits semibekannten Unterhaltungskünstlers Peachy, den ich mir in etwa als eine Mischung aus Jürgen Drews und Achim Mentzel vorstelle - allerdings mit Pfälzer Dialekt gesegnet. Auch andere Akteure wie Kulturmanager Val, Bordzeichner Simon und die ausgesprochen esoterisch angehauchte Gesine vervollständigen das Leben an Bord auf für Clara zumeist anstrengende Art und Weise. Wie schon der Vorgängerroman "Paarungszeit" gestalteten sich auch die "Dösenden Möwen" unterhaltsam, aber mit Wirrungen. Wie das Dorf Neuenthal in der Paarungszeit scheint auch das hier als hauptsächliche Location dienende Kreuzfahrtschiff an Überbevölkerung zu leiden.  Mir jedenfalls fiel es ausgesprochen schwer, mir alle Figuren zu merken und sie bei nochmaligem Auftauchen richtig einzuordnen. Auch anderes war wirr und schwer nachzuvollziehen. Genossen habe ich hingegen die Episoden auf pfälzisch und sächsisch, zu deren Verständnis das hinten angefügte, sehr erheiternde  Glossar - aus meiner Sicht das absolute Highlight des Buches -maßgeblich beitrug sowie den Humor der Autorin, der herrlich absurde Situationen zutage brachte, so er nicht in Wirrungen bzw. Langatmigkeiten erstickt wurde. Insgesamt ein netter Roman, dem etwas mehr Biss und etwas weniger Umständlichkeit nicht geschadet hätte!

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  • Buchverlosung zu "Dösende Möwen: Roman" von Claudia Brendler

    Dösende Möwen

    OlgaKrouk

    Ist da etwa ein Schiff der „flotten Flotte“ im Hintergrund? Und eine gähnende Möwe, die gleich eindöst? Alles klar, ich lese … „Dösende Möwen“ von Claudia Brendler! Und mit etwas Glück kann eine oder einer von euch ein signiertes Exemplar des Romans (plus ein Überraschungsbuch  ) gewinnen. Wie das geht? 1. Schreibt etwas Kreatives, in dem das Wort „Möwe“ vorkommt. Egal, ob es sich dabei um einen Aphorismus, ein Drabble, ein Haiku oder einfach nur um einen schönen Satz handelt. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Oder wie Peachy the Peacock, Salsa-Vulkan aus der Pfalz, es sagen würde: „Die Möwe war’s und nicht die Trottellumme, die grad durchdrang dein banges Ohr.  Nach Island ziehen wir und auch dort Gibt es Amorr! Amorr! Amorr!“ 2. Schickt euren Beitrag an elfirina(at)web.de - (at) bitte durch @ ersetzen -, mit dem Betreff: Gewinnspiel. Vergesst nicht, euren Namen und eure Adresse anzugeben! Eure Daten werden natürlich nur für das Gewinnspiel benutzt, um euch die Preise zukommen zu lassen. Das Spiel läuft so lange, so lange ich das Buch lese. Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt. Rechtsweg ist ausgeschlossen (und so weiter und so fort). Auf die Plätze, fertig, los! Ich bin gespannt auf den kreativsten Beitrag. Zur Einstimmung auf das Buch könnt ihr hier übrigens die kostenlose Geschichte zum Roman herunterladen: http://www.amazon.de/Heimathafen-Prolog-zu-Dösende-Möwen-ebook/dp/B00HSY298M https://www.facebook.com/OlgaAKrouk

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    • 4
  • Turboschnelle Komödie

    Dösende Möwen

    Monika58097

    25. March 2014 um 16:32

    Clara, die angehende Schauspielerin, ist liiert mit Dr. Adrian Steinhöfer, ihrem Dozenten. Adrian steht auf Buchstaben. Genauer gesagt, er steht auf Wörter mit bestimmten Buchstaben. Clara ist sich gerade nicht so sicher, ob er wirklich die Liebe ihres Lebens ist. So nimmt sie das Angebot des Kulturmanagers Val an und heuert auf der "Flotten Flotte" an, einem Kreuzfahrtschiff. Clara trifft auf eine bemerkenswert chaotische Crew. Da ist Val, der Kulturmanager, der aber eigentlich lieber zaubern würde. Da ist Peachy the Peacock, der Superstar an Bord und da ist Simon, der Bordzeichner, der unter anderem auch regelmäßig Logbuch schreibt. Clara hat kaum Zeit zum Nachdenken und schon gar nicht zum Proben. Gleich am ersten Abend steht sie auf der Bühne und muss merkwürdig anmutende Texte von sich geben: "Die Möwe war´s und nicht die Trottellumme, die grad durchdrang dein banges Ohr". Peachy schwingt unterdessen "Amorr, Amorr!" schmetternd die Hüften und versucht, die eher älteren Zuschauer für sich zu begeistern. Das Chaos nimmt seinen Lauf. Wahnsinnige Texte, rutschende Requisiten und eine Sprinkleranlage, die plötzlich los legt, tun ihr übriges. Zudem schickt Adrian seiner geliebten Clara immer wieder auffällige Liebesbotschaften, doch Clara findet gerade großen Gefallen an Simon, muss sich jedoch auch fragen, wer eigentlich die geheimnisvole Jane ist. "Dösende Möwen" , eine turboschnelle Komödie, ebenso frisch wie lebendig und herrlich überzogen. Wer hat sie nicht schon erlebt, auf einem Kreuzfahrtschiff oder aber in einem Hotel, die Animateure, die Gute-Laune-Menschen für alles und jeden. Tagsüber Malen mit Kindern, abends auf der großen Showbühne. Dank Simons Logbuch erfährt der Leser zudem jede Menge Persönliches über die einzelnen Protagonisten und lernt sie besser kennen, die Animateure, ihr Leben, ihre kleinen Geheimnissse. "Dösende Möwen" - für alle, die mal wieder richtig lachen wollen.

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