Claudia Brendler Eiertanz

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Inhaltsangabe zu „Eiertanz“ von Claudia Brendler

Kein Cappuccino in Sicht, dafür Milch, noch warm von der Kuh? Haxn-Hotline statt Pizzadienst? Gina, 29, karrierebewusste Großstädterin aus Köln, ist alles andere als begeistert von ihrem Auftrag, in einem oberbayrischen Nest ein Testament zu suchen. Die Eingeborenen sind auch nicht gerade hilfreich, sondern beobachten misstrauisch, wie sie auf Highheels über die Wiese eiert. Und der urbayerisch fluchende Papagei der Verstorbenen bringt sie fast um den Verstand. Dabei ahnt Gina nicht einmal, dass sie bald im Dirndl auf dem Laufsteg posieren, einer Kuh ihre schlimmsten Sexkatastrophen beichten und den attraktiven Surflehrer aus dem See retten wird ...

Ein Roman bei dem man wirklich herzhaft Lachen kann!

— Zitronenfalter

Das Buch hat zwar sehr nette Charaktere, jedoch zieht es sich etwas und ist leider etwas flach. Ansonsten ist es ein netter Roman.

— Psychodelia

Ein humorvoller bayrischer Roman! Wer eine Vorliebe für bayrische Sprache und witzige Bücher hat, wird 100% begeistert sein.

— fuffel

Ein wirklich wunderbarer Roman, der sogar mich, die mit ChickLit etwas weniger was anfangen kann, vollkommen überzeugt und begeistert hat!

— OlgaKrouk

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  • Leserkommentare zu Eiertanz von Claudia Brendler

    Eiertanz

    sabine raufeisen

    via eBook 'Eiertanz'

    ein munteres, lustiges buch, das insbesondere bayrischen frauen viel Spaß macht. habe mehrfach laut und herzlich gelacht. gegen ende wird es etwas uberzogen.. vor allem sehr vorhersehbar. ibsgesamt eibe nette urlaubs- oder Wochenendlekture

    • 2
  • Kuhkuscheln mit Großstadtflair

    Eiertanz

    KatharinaJ

    26. March 2013 um 06:53

    Von der Kölner Großstadt rein ins bayrische Landleben – Das ist Kulturschock pur für die durchgestylte Assistentin Gina. Ihre Chefin beauftragt Sie mit dem „Spezial Auftrag“ in ihrem früheren Heimatort nach einem Testament zu suchen. Die pflichtbewusste Gina erwartet ein verschlafenes Nest mit Haxn-Hotline, einem Edeka Markt der nur sporadisch öffnet und ein Haus das einer Frau mit unglaublicher Sammelleidenschaft gehört hat. Nachdem Sie das Haus in kleine Planquadrate aufgeteilt hat, beginnt die nervenaufreibende Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug stürzt der gutaussehende Surflehrer Gina in ein 1A Gefühlschaos. „Eiertanz“ spaltet bei mir so ein bisschen die Meinung. Ich fand es sehr witzig geschrieben und auch mal was ganz anderes, gerade mit dem bayrischen Dialekt der ja immer wieder vorkommt. Ein wirklich schöner Frauenroman für laue Sommerabende. Dann wieder war es mir alles zu viel. Zu viel Gina der einfach nichts glücken will, zu viel Drama und dann die Hausbesetzung die dem Ganzen dann noch das „Krönchen“ aufgesetzt hat. Trotzdem würde ich den Roman zum Lesen weiterempfehlen, da es wirklich mal etwas neues und interessantes ist. Kuhkuscheln mit Großstadtflair – Von mir heute 3 ½ gute Sterne.

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  • Eiertanz (Geschenktipp für Ostern)

    Eiertanz

    Athene

    24. March 2013 um 17:06

    INHALT: Die Kölnerin Georgina bekommt von ihrer Chefin den Auftrag im oberbayrischen Neuenthal ein Testament im Haus der verstorbenen Tante zu suchen. Doch hier dreht sich die Welt langsamer und die "Einheimischen" sind so gar nicht auf einer Wellenlänge mit Gina. Bis auf einer.... FAZIT: Die Konstellation Großstadtpflanze muss wegen Erbe in die Pampa und trifft auf örtlichen Widerstand ist nicht neu. Aber dies ist bei Liebesromanen häufig ein Problem. Schließlich kann man das Rad nicht neu erfinden. Das Problem ist in dieser Variante keins: denn der Roman ist aufgrund charmanter Figuren: fluchender Papagei, sächsische Touristen, schicker Tauchlehrer, pfundige Bierkönigin, kuhkuschelnde Wirtin, veganer Koch und und und einfach zum Schmunzeln. Die Liebesgeschichte ist bei dem ganzen Kuddelmuddel fast nebensächlich und ich musste doch einige Male ordentlich Grinsen. Die eingeflochtenen Dialekte auf bayrisch und sächsisch stören nicht (Anfänglich war ich skeptisch, aber Dank Glossar und inhaltliche Zusammenhänge gut verständlich.) Interessant fand ich Kuhkuscheln und dass sich Gina als Ansprechpartnerin für ihre Sorgen und Nöte an die Kuh Regula wendet. Immer wenn sie nach Gelassenheit sucht, versucht sie ihre innere Kuh zu finden. Köstlich wenn man hierbei an die innere Göttin von Shades of Grey denken muss. Gott sein dank ist dies nur eine Randnote und die innere Kuh tritt nur 1 - 2 Mal auf ;-) Auch die andere tierische Hauptperson, der Papagei Picco, ist mir mit seinem Gefluche ordentlich ans Herz gewachsen. Als ich auf der Buchmesse Band 2 "Paarungszeit" entdeckt habe, habe ich mich ordentlich gefreut, denn es ist eine Fortsetzung mit den schrulligen Neuenthalern und steht bereits auf meiner Wunschliste. Ich vergebe 5 von 5 Punkten! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/03/claudia-brendler-eiertanz-von-sonja.html

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    OlgaKrouk

    10. November 2012 um 19:13

    „Äh … ich wollte nur … Latte … mein Morgen-Latte … Nein, ich meine … macchiato … die Maschine …“ Mein Gesicht glühte. Ich vermied den Blick in seine kornblumenblauen Augen, sah mich verzweifelt im Raum um. Hell getäfelte Wände. Stühle und Tische aus dunklerem Holz, rustikal, es sah weniger nach Café aus als nach Hüttenzauber. „Ich bin hier nicht die Bedienung“, sagte er. „Aber nur zu, die Maschine macht alles. Sicher auch einen Morgen-Latte.“ (Aus: Eiertanz, Knaur-Verlag, Claudia Brendler) Die Begegnungen mit dem attraktiven Surf-Lehrer der tiefsten bayerischen Provinz scheinen für Gina unter keinem guten Stern zu stehen. Dabei ist sie gar nicht hergekommen, um ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen, sondern ist unterwegs im Auftrag ihrer Chefin, um ein verschollenes Testament zu finden. So eiert Gina tapfer auf ihren Peeptoes durch die Promenaden des verschlafenen Örtchens, das zwar nicht mit einem Bäcker punkten kann, dafür aber mit einer Haxn-Hotline. „Eiertanz“, der Debütroman von Claudia Brendler über die Großstädterin Gina, weiß ab dem ersten Satz zu begeistern. Die Autorin gönnt ihrer Protagonistin keine Pause, was die Lachmuskeln der Leser im Verlauf der Handlung immer mehr strapaziert. Gekonnt leitet die Autorin ihre Figuren von einer komischen Situation in die nächste, was jedoch an keiner Stelle konstruiert oder übertrieben wirkt. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz, und es ist bewundernswert, wie originell und dennoch plastisch diese gezeichnet – aber keineswegs überzeichnet – sind. Auch sprachlich hebt sich „Eiertanz“ wohltuend aus der Masse hervor. Der Roman wirkt leicht, mühelos, und man merkt erst beim näheren Blick, mit wie viel handwerklichem Geschick die Autorin ihre Geschichte so lebendig zu zeichnen vermag. Liebevoll-witziges Bayern-Kolorit, eine spannende Geschichte mit viel Komik, Figuren, die im Gedächtnis bleiben: Um „Eiertanz“ braucht man nicht lange herumzueiern – der Roman ist ein Highlight der heiteren Frauenunterhaltung und wird ganz sicher auch diejenigen begeistern, die dem Genre eher skeptisch gegenüberstehen.

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    catbooks

    02. August 2012 um 09:22

    Schon nach wenigen Seiten war ich von diesem Buch baff! Was für eine Sprache und wie die Worte geschrieben sind – ich verstehe nichts! Die Kölnerin Gina ist durch und durch eine Großstadtgöre, wie man sie kennt. Von ihrer Chefin wird sie in das urige Bayern geschickt um ein Testament der verstorbenen Tante zu suchen. Dort angekommen merkt Gina ganz schnell, dass die Uhren in diesem Dorf, wie man es vom dörflichen Bayern als Vorurteil auch kennt, komplett anders ticken. Die Sprache und die Art der Menschen sind ungewöhnlich und lässt sowohl Gina als auch den Leser ziemlich alt aussehen. Ich habe die bayerische Sprache kaum verstanden und musste leider immer und immer wieder anfangen die Sätze zu lesen – da bin ich wirklich sehr froh schon einmal in einem bayerischen Dorf gewesen zu sein, wo die Leute auch nicht verstanden habe. So konnte ich mir die ganze Situation noch besser vorstellen und Gina, aber auch mich, bemitleiden. hihi Doch auch wenn ich sprachlich so einige sprachliche Probleme hatte, hatte ich einen riesen Spaß als die zwei unterschiedliche Welten aufeinander prallten. Die Tante hat so ziemlich alles gesammelt, was man sammeln konnte und das komplette Haus ist voller Kram zugestellt, sodass Gina nichts anders übrig bleibt als einen Plan zu machen nach welchem System sie das Haus auf dem Kopf stellt um das Testament zu finden. Doch wer denkt, dass sie das ganz in Ruhe und ALLEIN machen kann, irrt sich gewaltig! Sie macht sehr schnell auf sich aufmerksam und die Dorfbewohner sind sehr schnell dabei sie nach ihrem Vorhaben, ihrer Person und Chefin auszufragen. Ein großer, chaotischer und extrem lustiger Trubel beginnt! Besonders angetan bin ich von den Wortkreationen der urbayerischen Dorfbewohner: Haxn-Hotline, Kuh-Kuscheln und Sadomaso-Dirndl. O.o Ich bin absolut begeistert, auf welche Ideen Menschen kommen können! Natürlich bleibt es in der Zeit nicht aus, dass Gina auch welche aus dem Dorf kennenlernt. Ein sehr sprachfreudiger Graupapagei Picco, der sie stets auf die Palme bringt, macht es ihr u.a. recht leicht dem dort beheimateten Tierarzt und Tauchlehrer näher zu kommen. Eine Person, der sie recht schnell Vertrauen schenkt… Gina ist eine liebenswerte, verrückte und verpeilte Person – passend zu Picco ein komischer Vogel. Sie hat mich mit ihrer Art immer wieder zum Schmunzeln gebracht und es war schon etwas traurig sie nach dem Beenden des Buches zu verlassen. Total genervt war ich leider von einigen Nebenfiguren, wie z.B. der Chefin. Sie hat einen sehr schlechten Charakter und ich wollte sie jedes Mal nehmen und einfach nur -sorry- gegen die Wand klatschen, dass sie Gina einfach im Stich lässt, obwohl es ihre Tante ist und sie unbedingt das Testament haben möchte. Unmöglich! Das Cover finde ich niedlich, habe aber eher aufgrund des Titels und der Aufmachung eher einen angenehmen Alpenroman für ältere Damen vermutet, der in der Osterzeit spielt. Da habe ich komplett falsch gelegen! Fazit: Claudia Brendlers Debüt ist ein voller Erfolg! Das Buch ist witzig, chaotisch, liebevoll und mit viel Gefühl geschrieben! Ich hatte sehr, sehr viel Spaß beim Lesen, muss jedoch leider einen halben Stern wegen der Sprache abziehen. Das Bayerische hat mich doch leider bis zum Schluss immer wieder aus der Bahn geworfen und das Lesen dieser Passagen war extrem anstrengend.

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2012 um 18:43

    Inhalt Die Großstädterin Gina wird aus der pulsierenden Großstadt Köln heraus in ein verschlafenes Nest im tiefsten Bayern geschickt. Im Auftrag ihrer Chefin macht sie sich auf die Suche nach dem Testament der verstorbenen Tante. Eigentlich ein Kinderspiel, doch Gina hat nicht mit den bayrischen Eingeborenen gerechnet. Urplötzlich muss sie sich um einen, auf urbayrisch fluchenden, Papagei kümmern, mit Kühen kuscheln – denen sie im weiteren Verlauf der Geschichte ihre schlimmsten Sexkatastrophen beichten wird und sich bei all dem turbuleten Chaos vor dem attraktiven Surflehrer in Acht nehmen, der dabei ist ihr gehörig den Kopf zu verdrehen. Rezension Schon die erste Seite des Buches hat mich zum Lachen bringen können. Bisher hat das noch kein Buch bei mir geschafft und ich habe mich sofort in der Geschichte heimisch gefühlt. Das Zusammentreffen von zwei grundverschiedenen Welten á la Großstadt und Dorf prallen auf sehr humorvolle Art und Weise zusammen. Hin und wieder sind ganze Sätze in Bayerisch geschrieben und nicht immer erklärt die Autorin, worüber sie da eigentlich gerade schreibt. Dies hat bei mir zu leichten Verständigungsschwierigkeiten geführt, was mich jedoch nicht weiter gestört hat und das “Rätselspiel” um gewisse Wörter hat mir Spaß bereitet. Zum Schluss des Buches hat die Autorin allerdings ein Glossar aufgelistet indem sie nochmals einzelne Wörter erklärt. So konnte ich im Endeffekt sogar noch ein wenig bayerisch lernen. Als im weiteren Verlauf der Geschichte noch Touristen aus Sachsen aufgetaucht sind, war das “Dialekt-Chaos” perfekt. Ich war sehr angetan von den einzelnen, oft sehr kuriosen Charakteren, die liebevoll und sehr treffend beschrieben wurden. Ich habe mich sowohl mit Gina als Protagonistin anfreunden und auch in den Nebencharakteren einige sehr spezielle Persönlichkeiten finden können. Begeistert hat mich die Vielfalt an ausgefallenen Ideen, die jedoch zu keinem Zeitpunkt unrealistisch waren. Ich bin mir sicher, dass sich die Autorin einige “reale” Menschen als Inspirationsvorlage genutzt hat. Fazit Ein sehr humorvolles Buch, welches das Zusammentreffen von Großstadt und Land beschreibt. Kuriose Charaktere, ein urbayrisches Dorf, Haxn-Hotline, Kuh-Kuscheln, ein Navigationsgerät namens Bruce und ein Sadomaso-Dirndl sind die besonderen Merkmale, die das Buch zu einem lesenswerten Highlight machen. Das einzig negative war für mich die teilweise recht flache Geschichte, die einem manchmal das Gefühl gibt auf der Stelle zu treten bzw. zu lesen.

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    Fantasie_und_Träumerei

    29. June 2012 um 16:47

    KLAPPENTEXT: Kein Capuccino in Sicht, dafür Milch, noch warm von der Kuh? Haxn-Hotline statt Pizzadienst? Ausgerechnet in einem Nest im tiefsten Bayern soll Großstädterin Gina im Auftrag ihrer Chefin ein Testament suchen. Schon bald bringt der urbayrisch fluchende Papagei der Verstorbenen sie fast um den Verstand, und die Eingeborenen rauben ihr den letzten Nerv. Dabei ahnt Gina noch nicht einmal, dass sie bald im Dirndl über den Laufsteg eiern, einer Kuh ihre schlimmsten Sexkatastrophen beichten und den attraktiven Surflehrer aus dem See retten wird ... AUTORIN: Claudia Brendler ist Autorin, Musikerin und als Comedian des Duos „Queens of Spleens“, das bereist in zahlreichen Fernsehsendungen (unter anderem „Ladies Night“, „Ottis Schlachthof“ und „Spaß aus Mainz“) zu Gast war. Claudia Brendler lebt und arbeitet in Frankfurt. „Eiertanz“ ist ihr erster Roman. EIGENE MEINUNG: "Das Leid der Einen ist die Freud´ der Anderen" und so ist es kein Wunder, dass man sich schlapp lacht, wenn man Claudia Brendlers Debütroman „Eiertanz“ in der Hand hält und davon liest, wie es Protagonistin Gina gelingt von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu treten und Missgeschicke und Missverständnisse jeglicher Art zu erleben. Protagonistin Georgina, auch genannt Gina oder Schorscheline, wird von ihrer Chefin ins tiefste Bayern geschickt, um dort deren Erbe zu verwalten. Ein altes Haus mitten in der Pampa. Das nächststehende Haus ein kleiner Laden, der Café und Lodenmoden Verkauf zugleich ist. Wo ist Gina hier nur hingeraten? Als wäre diese Umgebung nicht schlimm genug, ist auch das Haus alles andere als eine Traumvilla. Zum Inventar zählt unter anderem ein alternder Papagei, der bayerisch spricht oder besser gesagt: bayerisch flucht. Nicht nur das macht Gina zu schaffen, sondern auch ihr Single Dasein, denn sie ist unsterblich in Mirko, den Star von Chefin Christianes Künstleragentur für Comedians, verliebt. Um diesem abzuhelfen, spricht sie lauthals den Wunsch ans Universum ihr ihren Traummann vorbei zu schicken, aus. Scheinbar hört dies nicht nur das Universum, das ihr kurz drauf eine SMS von Mirko beschert, sondern auch der smarte Surflehrer Quirin, der just in diesem Moment an ihrem Fenster vorbei geht. Peinlicher geht es nur, wenn man diesem am nächsten Tag begegnet und bei ihm im Café einen Morgen-Latte bestellt. Gina würde am liebsten im Erdboden versinken und auf dem schnellsten Wege wieder zurück nach Köln fahren. Doch dann wird sie unerwartet zum Dirndl-Model und endlich scheint sich das Blatt zu wenden ... jedoch nicht, ohne vorher Ginas Nerven noch sehr zu strapazieren ... Obwohl Autorin Claudia Brendler in ihrem Debütroman nichts gänzlich neues auffährt und jede Menge Klischees bedient, kommt man nicht umhin sich während des Lesens schlapp zu lachen. Ihre Schreibe lässt sich schnell lesen und die Witze kommen ihr locker flockig aus der Feder. Alles wirkt sehr authentisch und ungezwungen, was meiner Meinung nach guten Humor aus macht. Die Protagonisten sind sympathisch und aus dem Leben heraus gegriffen. Von echten Ur-Bayern über eitle Stadtmenschen bis hin zu Judda und Üwe, den beiden Sachsen, sind alle Figuren bis ins kleinste Detail durchdacht. Jede Einzelne hat ihren eigenen Charakter und konnte mich mit ihrer Art zum Lachen bringen. Obwohl ich doch fast alles, was im bayerischen Dialekt geschrieben war, mühelos übersetzen konnte, finde ich es gut, dass es im Anhang einen Glossar mit Übersetzungen gibt. Denn nun weiß ich, dass „hergfotzt“ kein auf ein weibliches Geschlechtsteil bezogenes Schimpfwort ist, sondern lediglich den Hergang des „ohrfeigens“ bezeichnet. Missverständnisse können so also umgangen werden. FAZIT: „Eiertanz“ ist ein locker, flockiger und sehr lustiger Roman, der mit jeder Menge Humor und Klischees seine Leser zum Lachen bringt. Für Fans von Chick Lit ein absolutes Lese-Muss. Mir persönlich hat ein wenig der Pep, etwas Neues darin gefehlt, dennoch habe ich mich köstlich amüsiert.

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    abuelita

    06. June 2012 um 19:36

    Diesen Namen sollte man sich merken…..ein umwerfendes Debüt ist Claudia Brendler hier gelungen. Ich kannte sie bisher nicht und wusste auch nicht, dass Sie Teil des Comedian-Duos „Queens of Spleens“ ist. Glücklicherweise! Denn aufgrund meiner doch eher recht gemischten Erfahrungen mit Comedy-Stars, die sich als Autoren versuchten, hätte ich dann wohl nicht zu diesem Buch gegriffen – und wirklich etwas versäumt! Ich habe gegrinst, gegackert, gekichert, gewiehert , geschmunzelt, losgeprustet, lauthals vor mich hingelacht, ….*g* - so gut habe ich mich wirklich schon lange nicht mehr unterhalten gefühlt. Köstlich die bayrisch-hochdeutsch-sächsischen Sprachverwirrungen, der verrückte Papagei, die albernen und auch romantischen Situationen , der Wortwitz. Nicht nur Protagonistin Gina hatte ich lebendig vor Augen stehen , sondern auch die Dorfbewohner und die anderen Personen konnte ich mir sehr gut vorstellen. Und vor allem das Kuh-Kuscheln; ich fange automatisch an zu grinsen wenn ich nur daran denke….. Die Handlung? Nun, wie bei vielen Romanen dieser Art etwas übertrieben, vor allem zum Schluss hin (Christiane und Hartl sag ich dazu nur…), soooo schnell geht es mir der „Liab“ auch in Bayern net….*g* Nee, mehr erzähle ich nicht….lest selber! Es lohnt sich wirklich. Selbst das Glossar – das ja meistens dann Dialekt-Begriffe ins Hochdeutsche übersetzt, ist hier nicht einfach trocken eins zu eins wiedergegeben, sondern eine Lachnummer für sich - - zum Kugeln ! Ich hoffe sehr, dass ich bald einen zweiten Roman von der Autorin lesen kann .Denn viele Unterhaltungsromane dieser Art gibt es wirklich nicht - hier ist witzig auch wirklich witzig und nicht nur , wie leider so oft, voller Klischees und müdem Abklatsch irgendwelcher uralter Gags, die keine sind. Dieser Roman dagegen macht gute Laune. Weiter so, Frau Brendler !

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    Claudias-Buecherregal

    20. May 2012 um 14:53

    Gina (29), die ihre Großstadt Köln über alles liebt, erhält von Ihrer Chefin einen ganz besonderen Auftrag - besonders nervtötend. Sie muss in ein kleines Dorf in Oberbayern nach einem Testament suchen. Gina ist alles andere als begeistert, merkt aber schnell, dass ihre größte Aufgabe erst einmal darin bestehen wird, mit den Einheimischen gut auszukommen und sich z.B. an Dinge zu gewöhnen wie eine Haxn-Hotline, die im Ort scheinbar den Pizzadienst ersetzt. Von ihren Highheels verabschiedet sie sich recht schnell, denn auf der Kuhwiese sind diese eher hinderlich, aber vielleicht sorgt immerhin der süße Surflehrer dafür, dass das bayrische Abenteuer kein kompletter Reinfall wird. Ich würde "Eiertanz" als einen Vorreiter eines neuen Sub-Genres bezeichnen und zwar des Regio-Chicklits, der evtl. einen neuen Trend auslösen könnte, nachdem bereits seit Jahren regionale Krimis den Buchmarkt überlaufen. Ich muss gestehen, genau um diese Romane mache ich einen großen Bogen, da ich einfach gemerkt habe, dass Regionalkrimis mich im Normalfall nicht begeistern können. Auch mit Chicklit-Romanen ist es oft schwer, da mich diese eher langweilig, als lustig zu unterhalten. Genau aufgrund dieser zwei Aspekte hätte ich mir niemals einen Regio-Chicklit gekauft und "Eiertanz" wäre somit nie in meinen Einkaufskorb gewandert. Da ich das Buch jedoch geschenkt bekommen habe, habe ich ihm eine Chance gegeben, mich zu überzeugen. ">>Entschlossen ist sie>leider entschließt sie sich oft für das Falsche.<<" (Seite 20) "Eiertanz" bietet genau das, was man von einem Regio-Chicklit-Roman erwartet. Ein typisch bayrisches Landleben inkl. Kühe kuscheln, Lederhosen und aufgepeppten Dirndln, in dem Gina natürlich wie ein bunter Paradiesvogel auffällt. Claudia Brendler verknüpft diese regionalen Aspekte mit typischen Elementen der lustigen Frauenunterhaltung. Somit gibt es natürlich eine beste Freundin, mit der Gina über alles reden kann, und ein paar mehr oder minder brauchbare Exemplare auf dem Männermarkt. Zum Teil wirkt manches etwas übertrieben und fast alles läuft schief, aber dieses Schicksal teilen ja die meisten Protagonistinnen aus Chicklit-Romanen. Ganz wichtig ist bei diesem Roman, dass der Leser keine Probleme damit hat, dass viel im bayrischen Dialekt gesprochen wird. Falls man das nicht mag, ist dieses Buch nichts für einen. Ich selbst war positiv überrascht: Regio goes Chicklit scheint zu funktionieren. Es wird nicht mein neues Lieblingsgenre werden und ich werde in Zukunft auch keinen großer Bedarf danach entwickeln, aber scheinbar war meine Lesestimmung für das Buch recht passend, so dass mich Brendler ganz gut unterhalten hat. Wer Chicklit mag und sich für regionale Einflüsse interessiert/begeistern kann, der sollte die Kombinationen ruhig einmal ausprobieren und selbst entdecken, ob dieses Subgenre ins eigene Beuteschema passt. Mit "Eiertanz" wird dem Leser dafür jedenfalls eine gute Möglichkeit geboten, denn der Roman ist flüssig geschrieben und oft humorvoll. Fazit: Interessanter Mix aus bayrischem Regionalroman und lustiger Frauenunterhaltung. Broschiert: 336 Seiten Verlag: Knaur HC (1. März 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 342665282X ISBN-13: 978-3426652824

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    selileinchen

    04. April 2012 um 21:35

    Na toll, die Kölnerin Gina soll in einem kleinem Kaff im tiefsten Bayern für ihre Chefin ein Testament suchen. Kein toller Job aber wenigstens ein kurzer, denkt Gina. Doch dieser Gedanke ist schnell hinfällig als Gina das Haus der Verstorbenen sieht, in dem soll das Testament sein. Doch ein zu gemülltes Haus ist bald nicht mehr das einzige Problem. Bald ist Gina nebenbei auch noch Kellnerin, Fremdenführerin und Model. Und als ob das nicht schon genug ist ist da auch noch Quirin, der attraktive Tauchlehrer, eine vegane Haxe, ein fluchender Papagei, Mirko, ein Kölner Comedian, und Dialekt bedingte Verständigungsprobleme zwischen Gina und den Einheimischen. Alles andere als gute Vorraussetzungen für einen kurzen und einfachen Job für Gina… Meine Meinung: Ein tolle Mischung zwischen Hochdeutsch und Bayrisch und ein bisschen Sächsisch. Ich hatte echt viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Vor allem Picco, der bayrisch fluchende Papagei, ist einfach zu gut. Aber leider habe nicht so viel gelacht wie jetzt bei anderen Büchern dieser Kategorie. Zur Handlung ist zu sagen, das neben den "Mainstream-Sachen" solcher Bücher (also Liebe, Eifersucht und sowas) vor allem das Ende echt etwas besonderes ist. Es macht das Buch echt zu etwas anderem, auch zu einem Buch das auch vielleicht ein zweites oder ein drittes Mal liest. Fazit: Nicht Todlustiges Buch, aber immerhin ein lustiges und irgendwie besonderes Buch.

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  • Rezension zu "Eiertanz" von Claudia Brendler

    Eiertanz

    Stephenie

    22. March 2012 um 20:06

    Eine leichte (und leicht übertriebene) Lektüre. Ein Buch, das trotz seiner Klischees und manchmal etwas seltsamen, langen Schachtelsätzen Spaß macht. Die arme Gina soll für Ihre anspruchsvolle Chefin, deren zukünftiges Erbe - ein schön gelegenes Landhaus an einem kleinen bayerischen See - inspezieren & dabei auch gleich nach dem Testament suchen... Natürlich kommen einige Komplikationen auf die Heldin dieser bayerischen Odysee zu, von Schuhfetischisten über ruppig charmante Tauchlehrer/Tierärzte bis hin zu einem verliebten Papageien - von Sprachproblemen ganz zu schweigen!

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