Claudia Effenberg Eigentlich bin ich ja ganz nett

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Eigentlich bin ich ja ganz nett“ von Claudia Effenberg

Wer ist Claudia Effenberg wirklich? In ihrem Buch gewährt sie Einblicke in ihr Leben abseits vom Blitzlichtgewitter: Offen und ungeschminkt räumt sie auf mit Vorurteilen über ihr Leben als Spielerfrau, über Scheidung und Sorgerechtsstreit. Wir begegnen einer starken und zugleich warmherzigen Frau, die weiß, wie man auch die Schattenseiten des Lebens erfolgreich meistert.

Stöbern in Biografie

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

Farbenblind

Tragisch, ergreifend und wissenswert werden hier Einblicke in das Apartheidsystem Südafrikas gewährt, mit etwas Humor gewürzt.

sommerlese

Heute ist leider schlecht

Witzig, intelligent und unterhaltsam

I_like_stories

Paula

Keine leichte Lektüre

19angelika63

Slawa und seine Frauen

"Literarischer Roadmovie!"

classique

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Eigentlich bin ich ja ganz nett" von Claudia Effenberg

    Eigentlich bin ich ja ganz nett
    Disturbia

    Disturbia

    "S 51 und "Real love never dies" . . So titelt Kapitel 13 der Lebensgeschichte der Claudia Effenberg. Es geht um die Aufklärung der Bedeutung ihres Tattoos. Ich dachte: "Jetzt wird´s interessant!" Denn die "S 51", eine Simson, war mein erstes und letztes Moped (eigentlich Mokick, aber wer sagt das schon...). Hatte die Claudia etwa auch eins? Aber nein, "S 51" steht natürlich für Stefan und die 51 Jahre, die er mit der Claudia zusammenbleiben will. Nicht lieben; zusammenbleiben! Egal. . . Der Reihe nach: . . Die Claudia beansprucht positiverweise deutlich weniger Papier für ihre Geschichte als ihr werter Traummann. Gut so. Dass sie ja eigentlich ganz nett ist, stellt sie schon im Titel klar, kann also kein Fürchteroman werden. Wird es auch nicht. In 40 dankenswerterweise kurzen Kapiteln rauscht man durch das Leben der Claudia (sie bezeichnet sich sehr oft im Buch selbst so, also übernehme ich mal "die Claudia"), erfährt von ihrer Kindheit, ihrer Modelkarriere, ihrer Ehe mit dem Mann, dessen Namen wohl auch ich hier nicht nennen darf (Hier, der hier: "Was erlauben XXXXXX?!" ), schließlich von der Beziehung mit Traummann Effenberg, ihrem Verhältnis zu Kindern im Allgemeinen und zu ihren und denen von Traummann Effenberg, ihrem Engagement als Botschafterin für den Bundesverband Verwaiste Eltern e.V., ihrer Beziehung zu den Mitgliedern ihrer Familie (also Mutti, Stiefmutti, Vati, Schwester,...), erfährt, dass sie 16 Jahre lang für "Talents" gemodelt hat, dass sie nun selbst designt, ach ja: dass sie betrogen wurde von Traummann Stefan (!), dass sie mit ihrer besten Freundin, wenn sie sich treffen (wie auch sonst?) immer einen Prosecco trinkt, egal, wie spät es ist, dass sie in ihrer Jugend das Objekt der Begierde von Steven Seagal war,... . Das klingt langweilig? Ist es auch. Allerdings kann man der Claudia da keinen Vorwurf draus machen. Sie hat´s ja gesagt: Eigentlich ist sie ja ganz nett. Und so ist auch das Buch. Ganz nett. Eigentlich. Man kann auch sagen: Sterbenslangweilig. Aber sie hat 16 Jahre gemodelt, die Claudia, hatte ich das erwähnt?

    Mehr
    • 3
    ladymarion

    ladymarion

    27. February 2011 um 11:43
  • Rezension zu "Eigentlich bin ich ja ganz nett" von Claudia Effenberg

    Eigentlich bin ich ja ganz nett
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2010 um 13:48

    Die Biografie, von Frau Effenberg, hat vieles gemeinsam mit Lebertran. Man braucht es nicht, es kann bitter sein aber es hilft weiter. Auf jeden Fall schadet es nicht. Wenn nun aber Claudia Effenberg nicht die Frau von Steffan Effenberg wäre, hätte sie einen Verleger gefunden? Für weite Teile ihres Buches nicht, denn das sind die ganz normalen Passagen einer Frau Jahrgang 65. Für andere schon, denn es ist auch die Geschichte aus sich selbst zu erwachsen und etwas auf die Beine zu stellen. Für Voyeure ist das Buch nicht geeignet, denn die haben ihre Befriedigung längst in der Klatschpresse gefunden. Frau Effenberg, eine sehr höfliche Frau, vermeidet den Klatsch, der Bussi Bussi Gesellschaft. So rechnet sie auch nicht ab, sondern erzählt und ihr erster Mann wird nicht bloßgestellt, sondern führt sich selbst ad absurdum. Es ist auch die Geschichte einer großen teilweise verwunderlichen Liebe. Man erfährt, dass Steffan Effenberg - der Hero - gerne mit Fensterfarben malt. Solche Dinge machen dieses Buch irgendwie menschlich. Ich bin doch eigentlich ganz nett, dieser Titel passt auch zu diesem Buch. Es ist ziemlich schlank und schnell zum durchlesen, nicht besonders gefeilt in der Sprachwahl aber es macht Spaß. Keinesfalls ist es ein Buch der Selbstdarstellung einer blonden Spielerfrau. Claudia Effenberg ist eben in erster Linie Claudia und eine liebevolle Mutter und Ehefrau und erst dann eine öffentliche Person. Es nicht zu lesen wäre schade. Am Ende des Buches wünscht man sich diese Frau kennenzulernen, dass muss spannend sein. Ich kenne viele gute Fotos von Claudia Effenberg und die Fotos im Buch sind meines Erachtens nicht ihre schönsten. Allerdings ist mehr Hochglanz für diesen günstigen Preis auch nicht zu erwarten. Vielleicht legt der Knaur Verlag ja irgendwann mit einem schönen Bildband nach.

    Mehr