Claudia Gabel Dein Blut auf meinen Lippen

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(2)
(6)
(3)
(5)
(3)

Inhaltsangabe zu „Dein Blut auf meinen Lippen“ von Claudia Gabel

ES WAR DIE FLEDERMAUS UND NICHT DIE LERCHE.

Im fernen Transsilvanien kämpfen zwei Dynastien um die Macht: Die Capulets, sie sind Vampire, jagen die Montagues ihres kostbaren Blutes wegen. Im Gegenzug versuchen diese, sie auszurotten. Die Feindschaft der Sippen hat schon unzählige Opfer gefordert. Auch ein Pakt zwischen Lord Capulet und König Radu bringt nicht den erhofften Frieden.

Da geschieht etwas Unerhörtes: Die Tochter Lord Capulets, Julia, weigert sich, standesgemäß zu heiraten. Den Grund darf sie nicht nennen: Sie ist in Romeo verliebt. Einen Menschen ...

Die berühmte Geschichte von Romeo & Julia mit Vampiren.

Langweiliger Romeo&Julia-Verschnitt

— Pergamentfalter

Eine schöne Variation von Romeo und Julia, und mit Vampiren. Leider war es nur sehr kurz und übereilt, aber das Ende war toll.

— Leseratte2007

Stöbern in Fantasy

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Ich bin zerstört und nun soll ich 1 Jahr warten bis es endlich weitergeht....😩😵😖

LisaliebtBuecherde

Nebeljäger

Was ein Finale!

Serkalow

Der Anfang von alledem

Faszinierend!

TheBookAndTheOwl

Der Dunkle Turm – Schwarz

eine zähe Geschichte mit vielen Fragen und wenigen Antworten

Anneja

Bird and Sword

Band 2!!!! Sofort!

Haihappen_Uhaha

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Man spürt nicht so viel von Zamonien. Vieles erinnert mehr an unsere Welt, aber das tut einem wie immer brillanten Moers keinen Abbruch.

MaiMer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vampirroman ohne eigene Ideen

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Pergamentfalter

    09. February 2017 um 20:43

    Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Original "Romeo und Julia" niemals gelesen oder vollständig im Original gesehen habe. Ich kenne lediglich die Geschichte. Grundlegend muss gesagt werden, dass Claudia Gabel endlich einmal von der weit verbreiteten Einstellung, alle Vampire seien wunderschön, abweicht. So stellt sie durchaus Vampire mit Schönheitsfehlern oder sogar gänzlich hässliche Vampire dar. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der mich persönlich ein wenig an ein Märchen oder eine Sage erinnert hat. Gleich zu Anfang wird der Leser mit sehr vielen Beschreibungen bzw. Gegebenheiten konfrontiert, die zwar wichtig für die Geschichte sind, die man sich jedoch nicht alle merken kann. Viele Dinge musste man noch einmal nachlesen oder hat sie dann erst im Laufe der Geschichte begriffen. Insgesamt erhält man am Anfang viel zu viele Informationen auf zu wenigen Seiten. Teilweise ist eine notwendige Information regelrecht an die nächste gereiht. An den Prolog schließt sich dann das erste Kapitel aus Julias Sicht an. Es fängt mit der Beschreibung eines nahezu perfekten Körpers an, der in seiner Sprache und in dem Ausdruck sehr arrogant klingend. Verwirrend ist dann die Aussage "nicht eitel" am Ende dieser Beschreibung, die nahezu im Widerspruch zur vorherigen Beschreibung und ihrer Darstellung steht. Des Weiteren tauchen besonders zu Anfang sehr viele Gefühle urplötzlich auf. So wird Julia anfangs mehrfach wütend. Man kann zwar in etwa folgern, weswegen, doch genau wird nicht dargelegt, wie sich das Gefühl nun entwickelte. Es baut sich nicht wie in der Realität auf, es ist mit einem Mal einfach da. Diese plötzliche und schnelle Entwicklung braucht man nicht nur auf die Gefühle zu beziehen. Sie lässt sich ebenso auf die gesamte Geschichte übertragen. Es geht alles viel zu schnell voran. Natürlich ist es im Original ebenso, aber es ist dennoch irritierend, dass aus dem Nichts heraus plötzlich Liebe vorhanden ist, dann sind sie schon fest zusammen und heiraten, nachdem sie sich noch nicht einmal eine Woche kennen etc. Die Entwicklung ist unrealistisch. Wäre sie wenigstens sprachlich besser herüber gebracht worden, z.B. in dem man Gefühle besser aufbaut, könnte die Entwicklung möglicherweise auch anders wirken. Die Beschreibungen an sich von Orten und Zuständen sind wiederum oftmals gut gelungen. Ein paar gibt es, die ein wenig zu kurz oder lang sind, doch überwiegend sind sie ausreichend und man kann sich die Szene durchaus bildlich vorstellen. Insgesamt ist der Satzbau allerdings oft eintönig. Mehrfach werden die gleichen Kombinationen von Subjekt, Prädikat und Objekten verwendet. Aus diesem Grund wirkt die einfache, teils auch umgangssprachliche wirkende Sprache auch noch langweilig. Allerdings muss man auch anmerken, dass es der Autorin ganz gut gelungen ist, die Sprache der damaligen Zeit zu imitieren, auch wenn sich auch da die Formulierungen wiederholen. Ich war recht überrascht, als die Schreibart dann zum Ende besser geworden ist. Die Sprache wird ein wenig komplexer und die Umgangssprache rückt in den Hintergrund. Das ist durchaus positiv zu werten. Die Sprache, die zum Ende hin vorherrscht, hätte ich mir jedoch das ganze Buch über gewünscht. Fazit Rein inhaltlich gesehen ist die Geschichte gar nicht mal übel, es wäre jedoch günstiger gewesen, sich von der Vorlage zu lösen und eine eigene Geschichte zu schreiben, denn in diesem Kontext wirken die bekannten Namen aus "Romeo und Julia" doch eher verwirrend. Zudem hätte man ohne diese inhaltlichen Vorgaben deutlich mehr aus dieser Idee herausarbeiten können. Betrachtet man das Sprachliche, findet man teils recht große Defizite. Die Formulierungen könnten abwechlungsreicher und komplexer sein. So kann die manchmal aufkommende Langeweile beim Lesen verhindert werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Reneesemee

    29. September 2012 um 22:08

    Romeo und Julia... mal anders. ES war die Fledermaus und nicht die Lerche! Ich liebe den Satz.;) Zwei Dynastien kämpfen im fernem Transsilvanien um die Macht. Die Capulets sind die Vampire und sie jagen die Montegues dessen Blut sie wollen und so versuchen sie sie auszurotten. Zwischen den beiden Sippen herrscht Krieg und der hat schon unzählige Opfer gefordert. Leider bringt der Pakt zwischen den beiden Familien von Lord Capulet und dem König Radu auch nicht den gehofften erfolg. Dazu kommt nun auch noch das sich Lulia die Tochter von Lord Capulets sich weigert zu heiraten. Den sie hat sich verliebt, doch keiner darf es wissen. Der glückliche ist Romeo doch er ist ein Mensch und seine Familie jagen Vampire. Wird die Geschichte noch ein glückliches ende nehmen? Lest es dann werdet ihr es wissen. Meine Tochter war begeistert von dem Buch und hat es mir schon lange empfohlen und endlich habe ich es geschaft zu lesen und kann es den Vampir Fans unter uns nur empfehlen.:) Es ist eine wunderbare Geschichte von Liebe, Macht und Verzweiflung.

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Vampir_Addict

    22. August 2012 um 12:14

    "Dein Blut auf meinen Lippen" von "Claudia Gabel" Inhalt Die Geschichte von Claudia Gabel, handelt von der alten Liebe zwischen Romeo und seiner Julia. Die Charaktere, sowie die Geschichte an sich, ist im Grunde genau die Gleiche, wie im Stück von Shakespeare. Der Unterschied zwischen Gabel und Shakespeare besteht darin, dass die Familie Capulet komplett aus Vampiren besteht. Die Montague`s dagegen sind Menschen, welche jagt auf die hochangesehene Vampirfamilie machen. Fazit Julia und Romeo einfach mal in eine Vampirgeschichte zu stecken, fand ich sehr schön, weil beides genau mein Genre trifft. Leider war die Story fast komplett kopiert, was etwas die Spannung nahm. Jedoch hat das Ende alles wieder herausgerissen. Von mir gibt es vier von fünf Sternchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    N-i

    01. April 2012 um 13:10

    Es war die Fledermaus und nicht die Lerche. 1462 in Transsilvanien. Es herrscht ein brüchiger Waffenstillstand zwischen den Capulets -den Vampiren- und den Montagues -den Vampirjägern-. Die noch 15 jährige Julia Capulet ist am Boden zerstört, schon in wenigen Tagen, an ihrem 16 Geburtstag wird sie sich -wie alle in ihrer Familie- in einen Vampir verwandeln. Damit die Verwandlung komplett ist, muss sie ein Ritual erfüllen, einen Menschen eigenhändig fangen und aussaugen. Erst dann wird sie zum Vampir. Verweigert sie dies, wird sie am Blutdurst sterben. Hinzu kommt, dass Sie in der gleichen Nacht mit einem ältern befreundeten Vampirgrafen der Familie verheiratet werden soll. All das will Julia nicht. Sie möchte ein Mensch bleiben und aus Liebe heiraten. Auch Romeo ist mit seiner Situation unzufrieden. Er glaubt nicht das der Krieg zwischen den Capulets und den Montagues langfristig ein gutes Ende nehmen wird, und lehnt jegliche Gewalt ab. Als die Familie Capulet ein Fest in ihrem Schloss veranstalten schleicht sich Romeo mit zwei Freunden dort hinein um die Frau seines Herzens zu finden. Zu diesem Zeitpunkt gehört Romeos Herz noch einer anderen Frau, bis er auf Julia trifft. Sie lernen sich kennen und verlieben sich sofort ineinander. Obwohl sie kurze Zeit später erfahren, dass ihre Liebe aufgrund ihrer Abstammung keine Chance haben kann, halten sie daran fest. Doch schon nach kurzer Zeit wird das junge Glück zerstört. Romeo tötet in einem Kampf auf Leben und Tot den Cousin von Julia und muss daher das Land verlassen. Verzweifelt versucht Julia einen Weg zu finden mit ihrem geliebten weiterhin zusammen bleiben zu können. Die Möglichkeit besteht. Doch werden Sie es auch schaffen? Fazit: Ich fand die Idee aus Romeo & Julia ein Vampirstory zu machen sehr gut. Leider verflog meine Euphorie schon nach den ersten Seiten. Es hätte wirklich so gut werden können. Aber es wurde meiner Meinung nach nicht umgesetzt. Gerade wenn den meisten Leuten die Geschichte zwischen Romeo und Julia bekannt ist, hätte ich erwartet das mehr draus wird. Aber beide Charaktere bleiben oberflächlich und distanziert. Auch wenn der Schreibstil einfach und flüssig war fand ich ihn schlecht. Es kam mir manchmal so vor als könnte die Autorin sich nicht wirklich entscheiden. Ob sie nun in einem Neuzeitstil oder doch lieber altertümlich schreiben möchte. Das ganze hin und her hat mich gestört und somit blieb die Spannung aus. Pro: - gute Idee einer Überholung der Romeo und Julia Geschichte Contra: - schlechter Schreibstil - oberflächliche Charaktere - keine neuen und spannenden Elemente in der Geschichte Wertung: 2

    Mehr
  • Leserunde zu "Romeo und Julia" von William Shakespeare

    Romeo und Julia

    DieBuchkolumnistin

    Im Rahmen meiner "Shakespeare-Challenge 2012" lesen wir im Monat Januar die Tragödie "Romeo und Julia" - wohl das bekannteste Werk William Shakespeares - eine Liebesgeschichte, die bis heute noch von zahllosen Autoren als Vorlage verwendet wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Romeo_und_Julia Es ist jeder herzlich eingeladen mitzulesen, mitzudiskutieren und sich zu beteiligen, egal ob über das Originalstück, den Film oder die Liebesgeschichte an sich. Hier der Link zur Shakespeare-Challenge 2012: http://www.buchkolumne.de/shakespeare-challenge-2012/

    Mehr
    • 112
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Schattenkaempferin

    25. September 2011 um 16:11

    Spätestens seit der Verfilmung von Baz Luhrmann im Jahre 1996, in der Leonardo DiCaprio und Claire Danes die Hauptrollen übernahmen, dürfte William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia den meisten Menschen ein Begriff sein. Die dramatische Geschichte der zwei Liebenden, die aus verfeindeten Familien stammen, wurde seitdem oft von der Film- und Literaturbranche aufgeriffen, sowohl in sehr engem als auch in sehr weitem Sinne. Mit Dein Blut auf meinen Lippen springt auch Claudia Gabel auf den Zug des Erfolgversprechens und verpackt die berühmte Geschichte, quasi als Tüpfelchen auf dem i, in einer düsteren Atmosphäre mit blutroter Vampirschleife drum. Ob das so funktionieren kann, wie die Autorin sich das vorstellt? Denn schließlich soll(t)en die beiden Protagonisten am Ende sterben und Vampire sind immerhin untot, wenn auch nicht tatsächlich unsterblich im eigentlichen Sinn. Zugegeben, dass aus dem anmutigen Klassiker Romeo und Julia eine Vampirgeschichte gemacht werden soll, stößt dem Leser beim ersten Halten des Buches schon ein wenig sauer auf. Die Frage, ob die bereits allseits bekannte Geschichte diesen Mainstream als Verkaufsmöglichkeit nötig hat, hallt laut im Kopf auf und bleibt auch während des Lesens immer im Hinterstübchen bestehen. Gerade dadurch darf man auch kaum etwas Neues von Gabels Experiment erwarten – schließlich kennt man den Plot und die Vampire sind nun wahrlich auch nichts Neues in der Literaturwelt. Gegenteilig sind sie einem schon fast zuwider, da sie scheinbar an jeder dunklen Ecke und hinter jedem Baum lauern, immer zum Angriffssprung bereit. Und doch gehört Dein Blut auf meinen Lippen zu den Büchern, die man schnell mal nebenbei gelesen hat, ohne lange aufgehalten zu werden. Besonders der leichtfüßige Sprachstil, der der heutigen Zeit angepasst ist, macht es dem Leser recht einfach, das Buch quasi in einem Zug durchzulesen und sich gar nicht so viele Gedanken über die Umsetzung und Veränderung des Originals zu machen. Kleine Versuche, die Sprache aus dem Originalstück zu übernehmen, stechen deutlich heraus und sind so eher als Stolpersteine anzusehen. Auch einige wortwörtliche Wiederholungen trüben das ansonsten ganz ansehnliche Sprachbild der Autorin. Ebenso leicht nervig sind auch die Anwandlungen der Vampirin Julia, die bis zu ihrem siebzehnten Geburtstag ein ganz normaler Mensch ist und reichlich Anstoß an den Gebärden ihres Familienclans nimmt. Welch Zufall, dass auch ihr geliebter Romeo so gar nichts mit den Mordgelüsten seiner Familie anzufangen weiß. Kurz gesagt ist Dein Blut auf meinen Lippen in kaum einer Hinsicht innovativ. Lediglich die Idee, dass Vampirnachkömmlinge nicht als Vampir, sondern als ganz normaler Mensch geboren werden und sich erst mit Erreichen des achtzehnten Lebensjahres während eines Rituals in einen Vampir verwandeln, kann als wirklich neu anerkannt werden. Durch das bekannte Originalende weiß man als Leser auch schon vor Beginn des Buches, wie das aus irgendeinem Grund anscheinend zwingende und dadurch erzwungen wirkende HappyEnd aussehen wird. Diese komplette Mischung macht den Roman zu einer kurzweiligen und unterhaltsamen Abendlektüre, die jedoch nach Beendigung recht schnell in Vergessenheit geraten dürfte. Fazit: Dein Blut auf meinen Lippen macht einen wundervollen und anspruchsvollen Klassiker zu einer billigen und im Grunde überflüssigen Abklatsch-Vampirromanze, wie es sie zur Zeit viel zu häufig auf dem Buchmarkt gibt. Trotz des leicht lesbaren Erzählstils kann Claudia Gabel nicht überzeugen. Vielleicht probiert sie sich das nächste Mal lieber an einer eigenen Idee, denn diesen Versuch kann man durchaus als gescheitert ansehen. Wertung: Handlung: 3,5/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 3/5 Preis/Leistung: 3/5

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Twilight1996

    18. September 2011 um 20:45

    Inhalt: Es wird das Jahr 1462 geschrieben: Julia, die Tochter des Vampirclans der Capulets steht kurz vor ihren 16. Geburtstag, welcher ein besonderer Tag für sie ist, weil sie an diesem Tag das Verwandlungsritual vollziehen muss, um zum Vampir zu werden. Zwar möchte Julia gar kein Vampir werden, doch sie wird von ihren Eltern dazu gezwungen. Außerdem wollen ihre Eltern, das sie Graf Paris heiratet. Als die Capulets zu einem Ball laden, lernt Julia den jungen Romeo kennen, ohne zu wissen, dass Romeo ein Vampirjäger der Montagues, den Feinden der Capulets ist. Die beiden verlieben sich ineinander und selbst als Julia Romeos wahre Identität herausfindet, ändert sich nichts an der Liebe der beiden. Doch beide wissen, dass ihre Beziehung keine Chance hat, weil sie verboten ist und Julia einen anderen Mann versprochen wurde. Autorin: Claudia Gabel wurde am 20. Februar 1975 in Virginia/USA geboren. Schon in ihrer Schulzeit fand sie gefallen am Schreiben und verfasste ihren ersten Roman. Es folgten weitere Romane wie „In or Out“ oder „Loves me, Loves me not”. Heute arbeitet sie als Lektorin für Jugendbücher und lebt in New York City. Eigene Meinung: Von „Dein Blut auf meinen Lippen“ habe ich bis vor kurzem noch nicht gehört oder gelesen, bis ich ein unerwartetes Exemplar des Buches von rororo bekommen habe. „Dein Blut auf meinen Lippen“ ist eine Neuinterpretation von Shakespeares „Romeo und Julia“, nur dass es in die Version von Claudia Gabel Fantasy Elemente in Form von Vampiren und Vampirjägern eingebaut wurden. Ich kann leider nicht sagen, wie stark es „Romeo und Julia“ ähnelt, weil ich Shakespeares Tragödie nicht gelesen habe und auch nicht in der Schule lesen musste. Deshalb habe ich mich im Internet recherchiert und festgestellt, dass bei dem Buch „Dein Blut auf meinen Lippen“ einiges anders ist, wie das der Haupthandlungsort Transsilvanien ist und nicht Italien oder das ein paar Charaktere von „Romeo und Julia“ fehlen, was mich aber nicht gestört hat. Die Vampire in der Geschichte sind sehr klischeehaft, zum Beispiel schweben sie oder ihre Augen sind blutrot. Auch wird erwähnt, dass die Vampire auf Kreuze und Weihwasser allergisch reagieren. Genau so stellt man sich meist Vampire vor. Der Schreibstil ist einfach und an manchen Stellen sehr altertümlich, was aber auch ok ist, da die „Dein Blut auf meinen Lippen“ von 1462 handelt. Besonders hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Romeo und Julia von Kapitel zu Kapitel gefallen. Ich würde das Buch älteren Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen empfehlen, die das Original „Romeo und Julia“ noch nicht kennen.

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    LenaBo

    17. September 2011 um 11:34

    Inhalt: Transsilvanien im Jahr 1462. Julia lebt als Tochter des Vampirclans der Capulets in einem Schloss und steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Dies wird der Tag sein, an dem sie ein Verwandlungsritual vollziehen muss, um zum Vampir zu werden. Doch dies ist kein Leben, was Julia sich vorgestellt hat. Eigentlich möchte Julia kein Vampir werden und darüber hinaus zwingen ihre Eltern sie zur Hochzeit mit Graf Paris. Eines Tages veranstalten die Capulets einen Ball, auf den sich der junge Romeo Montague, der zum Clan der Vampirjäger gehört, schleicht. Dort verlieben sich Romeo und Julia, ohne von der wahren Identität des anderen etwas zu ahnen. Als sie es schließlich heraufinden, ändert dies nichts an ihrer Liebe zueinander. Sie wissen, ihre Beziehung ist verboten, trotzdem nehmen sie alle Gefahren auf sich. Meine Meinung: Ich habe William Shakespeares 'Romeo und Julia' nie gelesen, habe allerdings die Verfilmung mit Claire Danes und Leonardo DiCaprio vor Ewigkeiten gesehen. Und selbst, wenn ich den Film nicht gesehen hätte, so kenne ich natürlich, wie wahrscheinlich jeder Mensch, die tragische Geschichte der verbotenen Liebe zwischen Romeo und Julia. Umso trauriger macht es mich, festzustellen, dass in 'Dein Blut auf meinen Lippen' die gesamte Handlung aus 'Romeo und Julia' noch einmal erzählt wird. Mit dem Unterschied, dass die Capulets Vampire sind und die Montagues Vampirjäger. Die Autorin hat beinahe alle Begebenheiten aus Shakespeares Werk übernommen und lediglich Nichtigkeiten verändert, wobei Letztere an Klischeehaftigkeit kaum zu übertreffen sind. Ich habe mir während des Lesens ununterbrochen gewünscht, dass die Anlehnung an 'Romeo und Julia' nicht so offensichtlich gewesen wäre. Ein Anfang wäre gewesen, den Figuren der Geschichte neue Namen zu geben, doch selbst diese unterscheiden sich nicht. Auch in 'Dein Blut auf meinen Lippen' heißen die Protagonisten Julia Capulet und Romeo Montague, die beiden werden von Bruder Lorenzo getraut, und so weiter. Während die Haupthandlung kein einziges Mal von William Shakespeares Werk abweicht, so stellt das Ende des Buches eine Abwechslung dar. Doch gerade hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin auch am Schluss am Original festhält, wenn sie schon in der Vorhandlung kaum eigenen Ideen einbringt. Einzig die Beschreibung des Wesens und der Eigenschaften der Vampire hat die Autorin sehr spannend und interessant gestaltet. Von diesem Ideenreichtum hätte ich mir mehr gewünscht. Als weitaus lesenswerter hätte ich es empfunden, wenn die Autorin die berühmte Geschichte um das Liebespaar in eine moderne, ins 21. Jahrhundert passende, Variante umgewandelt hätte. Ich hatte den Eindruck, dass Claudia Gabel dies durchaus versucht hat, doch ist es ihr in meinen Augen nicht gänzlich gelungen. Während die Dialoge vom gehobenen Schreibstil her oftmals an das Werk Shakespeares erinnern, passt der restliche Text nicht dazu. Letzterer ist bei weitem zeitgemäßer verfasst, sodass die Gespräche der Figuren nicht im Einklang zum übrigen Buch sind. Der Unterschied des Schreibstils hat mich oftmals zum Lachen bringen müssen, nur glaube ich nicht, dass dies von der Autorin beabsichtigt war. Der ständige Bruch zwischen modern und altmodisch hat die Dialoge nicht glaubwürdig gemacht. Ich war irgendwann an einem Punkt angekommen, an dem ich die Geschichte nicht mehr ernst nehmen konnte. Und ab da habe ich das Buch auch nicht mehr als Tragödie gelesen, wie es 'Romeo und Julia' ja eigentlich ist, sondern als unausgereifte Komödie, was das Lesen etwas erträglicher gemacht hat. Fazit: Aufgrund der kaum abgewandelten Handlung und dem unausgewogenem Schreibstil hat 'Dein Blut auf meinen Lippen' meinen Geschmack leider nicht getroffen.

    Mehr
  • Rezension zu "Dein Blut auf meinen Lippen" von Claudia Gabel

    Dein Blut auf meinen Lippen

    Die_Buecherfresser

    08. September 2011 um 13:17

    "Mainstreamwelle erobert altbekannte Klassiker …" ** Inhalt: “Dein Blut auf meinen Lippen” handelt von Romeo und Julia, die einander lieben, obwohl sie verfeindeten Familien angehören. Julia gehört hier zu der Vampirfamilie der Capulets, in der sie mit 16 Jahren zum vollwertigen Vampir werden soll. Allerdings will sie kein Vampir werden und Blut trinken müssen, anderen Menschen Gewalt antun. Als sie sich Hals über Kopf in den jungen Romeo verliebt, der den Vampirjägern der Montagues angehört, ist sie sich sicher, kein Vampir werden zu wollen und beschließt alles auf eine riskante Karte zu setzten. Die weltbekannte Tragödie von Shakespeare einmal anders, mit Vampiren und Biss … ** Meinung: Bei “Dein Blut auf meinen Lippen” handelt es sich um eine “Romeo und Julia” Adaption von Shakespeare. Der Roman hält sich an die wichtigsten Gegebenheiten und Charaktere der Tragödie und unterscheidet sich im wesentlichen nur durch den Fantasyanteil, denn hier sind die verfeindeten Familien einmal Vampire und einmal Vampirjäger. Das es sich um eine veränderte Variante von “Romeo und Julia” handelt, ist im Laufe der Geschichte sehr wichtig zu wissen, damit man auch die rasche Szenenfolge und die etwas altbackene Handlung nachvollziehen kann. ** Im Grunde geht es wie bei der Tragödie von Shakespeare um die Liebe zwischen Julia und Romeo, deren Familien miteinander verfeindet sind. Allerdings gehört Julia einer mächtige Vampirfamilie, den Capulets an. Die Gegenspieler sind die Montagues und in diesem Fall brutale Vampirjäger. Dennoch verlieben sich beide Hauptcharaktere unsterblich ineinander, auch wenn ihnen bewusst ist, dass sie ihre Liebe streng geheim halten müssen. Die weiteren Szenen sind gut aus der originalen Tragödie übernommen worden, ebenso wie die weiteren Charaktere Mercutio, Benvolio, Tybalt etc. … Natürlich wurde die Geschichte stark minimiert, sodass einige Charaktere aus dem Drama fehlen, was aber nicht stört. Ansonsten ist ein weiterer Unterschied der Ort, da “Julia und Romeo” im Original ja in Italien spielt, diese Vampivariante jedoch in Transsilvanien abläuft, was natürlich beim Thema Vampir ungemein gruseliger wirkt, aber auch recht klischeehaft. ** Mit Klischees ist die Geschichte auch durchweg gespickt. Die originale Handlung ist schon Drama und Schnulz pur und erscheint in der heutigen Zeit ziemlich altertümlich, aber die dazu geschriebenen Klischees über Vampire sind dann doch etwas zu viel. Vampire schweben, ihnen wachsen bei der Verwandlung Krallen, ihre Augen sind natürlich blutrot. Dazu kommen weitere Aspekte, wie das Vampire magische Kräfte haben können, gegen Weihwasser und Kreuze allergisch reagieren und sie ihr Spiegelbild nicht mehr sehen können. Alles in allem benutzt die Autorin wirklich jedes Vampirklischee, um die magere Story zu füllen. ** Mit magerer Story meine ich natürlich, dass die Geschichte kaum etwas neues bietet. “Romeo und Julia” kennen wohl die meisten und die Autorin übernimmt einfach ungemein viel, aber nicht unbedingt positiv. Auch dieses “Wer da?” taucht immer wieder auf, erinnert an die original Laute, die jedoch in diesem moderneren Roman ziemlich unpassend wirken. Meiner Meinung nach hätte man mehr aus der Geschichte rausholen können, denn das Buch ist gerade einmal 240 Seiten stark. Die Geschichte bleibt sehr oberflächig, schnell und vereinfacht, dass man dann auch lieber gleich zum Originalen greifen kann. ** Das Ende ist dann irgendwie auch der einzige Punkt, der wirklich anders ist in der Adaption. Aber ob ich das Ende gut finde? Wohl weniger, denn “Romeo und Julia” ist nicht umsonst eine weltbekannte Tragödie und wenn man schon großräumig abschreibt, sollte man dies vielleicht bis zum Schluss beibehalten, denn ein Happy Enderscheint mir hier von der Autorin als viel zu einfach gewählt. Man möchte anscheinend, dass dieses Buch mit dem Mainstream Vampirbüchern mithalten kann und zerstückelt somit skrupellos eine wundervolle Tragödie, zu einer Happy End Lovestory von vielen. ** Ganz schlimm finde ich dann auch, dass der eigentlich Knackpunkt der Tragödie hier total abhanden kommt. Zwar ist “Romeo und Julia” im Original tragisch und auch traurig, aber letztendlich finden beide verfeindeten Familien dadurch wieder zusammen und schließen Frieden. Dieser überaus wichtige Punkt wird total beiseite geschoben, für ein schnulziges und übertriebenes Happy End. Deshalb auch nur 1 Stern, für eine nette Idee, aber mangelnder Umsetzung. ** Der Schreibstil ist einfach. Der Plot hält sich strikt an die originale Tragödie und die Autorin übernimmt immer wieder originale Wortlaute wie “Wer da?”. Das hat mir weniger gefallen. Vielleicht hätte man hier lieber noch etwas mehr Wert auf eigene Arbeit legen sollen, denn “Dein Blut auf meinen Lippen” ist nicht mehr, als eine abgeschriebene und ummodellierte Fassung. Wirklich gelungenen ist die Romanvariante dann auch nicht, da die ansonsten so starken Dialoge ihre Wirkung verlieren. Das einzig gute fand ich, waren die Perspektivenwechsel zwischen Julia und Romeo von Kapitel zu Kapitel. ** Das Cover ist kitschig, passt aber. Mich hat es weniger angesprochen. Durch die zwei ineinander verschlungenen Personen, bekommt der Leser aber immerhin einen guten Endruck von dem Buch, da die Geschichte allgemein abgeschrieben, verändert und verkitscht wurde. Der englische Titel lautet übrigens “Romeo & Juliet & Vampires”, was noch schlimmer ist, als das deutsche “Dein Blut auf meinen Lippen”. ** Fazit: Muss man lesen? Meiner Meinung nach weniger. Wieso? Ganz einfach, die Autorin hat zu wenig eigenes mit eingebracht. “Dein Blut auf meinen Lippen” ist eigentlich nur eine einfach abgeschriebene Fassung von “Romeo und Julia” in Romanformat, deren Charaktere zu Vampiren oder Vampirjägern mutieren, um auf der Welle des Mainstreamerfolgs mitreiten zu können. Schade, ich hätte eindeutig mehr erwartet.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks