Claudia Gray Fateful

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Inhaltsangabe zu „Fateful“ von Claudia Gray

1912: Seit vielen Jahren steht die 18-jährige Tess in den Diensten einer reichen, kaltherzigen Familie. Auf einer Reise nach Amerika beschließt sie zu fliehen, sobald das Schiff - die RMS Titanic - den Hafen erreicht. An Bord trifft sie jedoch den gut aussehenden Alec, der sie von ihren Sorgen ablenkt. Aber Alec hütet düstere Geheimnisse - und er wird von gefährlichen Feinden verfolgt. Ihre Liebe zu ihm bringt Tess in ungeheuerliche Gefahr, und auch das Schicksal hält noch Einiges für sie bereit, bevor die Reise mit der Titanic vorüber sein wird.

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  • Fateful: In weite Ferne von Claudia Gray

    Fateful
    LeseKatie

    LeseKatie

    27. July 2017 um 17:59

    Format: Kindle Edition Dateigröße: 2942 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. Juni 2014)Tess ist 18 Jahre und arbeitet schon seit vielen Jahren als Dienstmädchen in einer sehr kaltherzigen Familie.Die Familie nimmt sie mit zu einer Reise nach Amerika auf der MS Titanic. Nur hat Tess nach der Überfahrt nach Amerika andere Pläne als die Familie, denn Tess möchte in Amerika bleiben und sich ein neues Leben aufbauen. Aus der Titanic trifft Tess den gutaussehenden Alec, aus der ersten Klasse. Ihre Welten könnten nicht unterschiedlicher sein doch trotzdem, verbringen sie viel Zeit miteinander.Doch Alec hat ein großes Geheimnis und viele Feinde. Die beiden sind ein sehr ungleiches paar aber wenn sie zusammen sind vergessen beide ihre Probleme. Fazit:Das Cover hat mich vom ersten Augenblick an überwältigt. Nur leider fand ich den Inhalt nicht so überzeugend.Das Buch zog sich sehr in die Länge. Die Idee von der Geschichte ist super nur in der Umsetzung fehlten hier und da ein paar Dinge. Aber bildet euch selbst eine Meinung, indem ihr es lest. :)

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  • Übernatürliche Wesen auf der RMS Titanic

    Fateful
    MikkaG

    MikkaG

    28. February 2017 um 22:35

    Die Titanic ist wohl jedem ein Begriff - spätestens, seit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio im gleichnamigen Film zu den Klängen von "My Heart Will Go On" am Bug des berühmtesten Schiffes der Welt standen. In einem originellen Genremix aus historischem Roman und Fantasy verbindet Autorin Claudia Gray die Geschichte des Unglücks mit übernatürlichen Wesen, die man nicht unbedingt an Bord eines Schiffes vermuten würde. Aber so originell diese Grundidee auch ist, die Umsetzung konnte mich dennoch nicht vollkommen überzeugen. Schlecht ist das Buch sicher nicht, aber für mich ist es eher eine nette Lektüre für zwischendurch als eine, die wirklich begeistert. Man weiß ja von Anfang an, dass die Titanic untergehen wird. Insofern fragt man sich als Leser natürlich, ob die beiden Protagonisten Tess und Alec die Katastrophe überleben werden und ihre Liebe eine Zukunft hat, was schon für eine gewisse Spannung sorgt. Dazu kommt noch, dass das erstmal ihr geringstes Problem ist, weil Alex ein gefährliches Geheimnis hat und er und Tess es mit dem skrupellosen russischen Grafen Mikhail zu tun bekommen, für den Töten ein angenehmer Zeitvertreib ist. Leider fand ich vieles jedoch etwas vorhersehbar oder auch nicht glaubwürdig, was der Spannung dann wiederum Abbruch tat. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber sagen wir mal so: die übernatürlichen Wesen, um die es hier geht, lassen sich eigentlich nur sehr schlecht an Bord eines Luxuskreuzers mit tausenden von Passagieren verstecken. Das, was man über diese Wesen und ihre Gesellschaft erfährt, fand ich durchaus interessant, aber es bleibt bei eher oberflächlichen Einblicken. Tess war für mich ein sehr sympathischer, glaubwürdiger Charakter. Sie arbeitet schon als Dienstmädchen, seit sie dreizehn Jahre alt ist, und ihre Dienstherrin ist ein echter Hausdrache. Tess bekommt selten genug zu essen, im Winter gefriert des Nachts das Wasser in ihrer Waschschüssel, weil an die Bediensteten kein Feuerholz verschwendet wird, und sie muss von morgens bis abends sehr hart arbeiten. In gewisser Weise hat Tess es verinnerlicht, dass sie gehorchen muss und weniger Wert ist als die Adligen und reichen Kaufleute. Aber sie ist auch entschlossen, intelligent und loyal, und sie kann sehr mutig sein, wenn es sein muss. Interessant fand ich, dass wir durch Tess' Augen die Gesellschaft ihrer Zeit sehen, vor allem die Klassenunterschiede und die Vorurteile. Alec ist zwar der Sohn eines reichen, einflussreichen Mannes, aber dennoch nicht eingebildet oder oberflächlich. Für ihn ist Tess von Anfang an nicht weniger wert, nur weil sie ein Dienstmädchen ist. Er ist ein rundum lieber Kerl ohne die geringsten Macho-Allüren, aber er blieb für mich einfach ein bisschen farblos. Manche der Nebencharaktere fand ich ehrlich gesagt interessanter als ihn. So teilt sich Tess zum Beispiel ihre Kabine in der dritten Klasse mit zwei goldigen alten Norwegerinnen und der forschen jungen Libanesin Myriam, und das zwingt sie, die Vorurteile über Ausländer zu hinterfragen, die damals ganz normal und alltäglich waren. Da die Liebesgeschichte zwischen Tess und Alec sich zwangsläufig innerhalb von nur 5 Tagen abspielen muss, ist es natürlich mehr oder weniger Liebe auf den ersten Blick. Dennoch ist es, bis auf wenige Szenen, keine Liebesgeschichte mit überschäumenden, dramatischen Emotionen - sie ist süß und niedlich, aber so richtig bewegt hat sie mich nur gegen Ende. Vieles, was über Tess' Aufgaben und Alltag beschrieben wird, wiederholt sich, und mir fehlte oft das Gefühl, wirklich an Bord der Titanic zu sein. Abgesehen davon, dass manchmal erwähnt wird, dass es kälter wird und kleine Eisbrocken im Wasser treiben, kann man man in meinen Augen über lange Passagen fast vergessen, dass das Schiff auf eine Katastrophe zusteuert! Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und auch die Übersetzung scheint mir gut gelungen. Fazit: Die junge Tess will eigentlich nur die Familie ihrer unangenehmen Dienstherrin auf einer Schiffsreise nach Amerika begleiten - und da endlich kündigen und ein neues Leben anfangen. Allerdings stehen ihr da drei Dinge im Weg: a) sie verliebt sich, b) sie muss feststellen, dass manche übernatürlichen Wesen mehr sind als Legende und c) da Schiff ist die RMS Titanic. Diese Mischung aus historischem Roman und Fantasy liest sich zwar nicht schlecht, aber so richtig konnte die Autorin das Potential in meinen Augen nicht ausreizen.  Die Liebesgeschichte ist nett, man kann erahnen, dass die übernatürlichen Wesen im Geheimen eine komplexe Gesellschaft aufgebaut haben, aber dennoch plätscherte die Geschichte für mich eher dahin. Erst gegen Ende, als die Titanic schon auf den Eisberg zusteuert, kommt wirkliches Drama auf.

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  • Fantasy auf der Titanic - Spannung vorprogrammiert.

    Fateful
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    28. April 2016 um 13:13

    Die Geschichte der Titanic, etwas anders erzählt - doch sehr überzeugend.Inhalt:1912: Seit vielen Jahren steht die 18-jährige Tess in den Diensten einer reichen, kaltherzigen Familie. Auf einer Reise nach Amerika beschließt sie zu fliehen, sobald das Schiff – die RMS Titanic – den Hafen erreicht. An Bord trifft sie jedoch den gut aussehenden Alec, der sie von ihren Sorgen ablenkt. Aber Alec hütet düstere Geheimnisse – und er wird von gefährlichen Feinden verfolgt. Ihre Liebe zu ihm bringt Tess in ungeheuerliche Gefahr, und auch das Schicksal hält noch Einiges für sie bereit, bevor die Reise mit der Titanic vorüber sein wird …Cover:Man kann sofort den Bezug zur Titanic erkennen, die Frau steht am Bug und schaut auf den Ozean hinaus. Farblich passt alles sehr gut zusammen und harmoniert gut.Die Farben des Ozeans sind genau auf das Kleid abgestimmt und der Himmel wirkt magisch. Zum Buch:Angenehm, fließender Schreibstil, einfach zu lesen und interessant.  Es macht schnell neugierig auf mehr, die kleinen Bildchen bei den Kapitelanfängen sind eine tolle Idee und peppen das ganze etwas auf, als wenn den Lesern/ die Leserin nur einfache Zahlen erwarten.Protagonisten:Tess, die weibliche Hauptprotagonistin ist eine tüchtige, mutige und selbstlose junge Frau, die stets ihre Aufgaben verantwortungsbewusst und sehr bemüht erledigt. Voller Hoffnung auf ein neues Leben, das sie in Amerika erwartet, neigt sie zur Tagträumerei. Alec lernen wir als mysteriös und geheimnisvoll kennen, er hat eine beschützerische Ader, doch auf der anderen Seite macht er selbst den Eindruck als wäre er gefährlich. Er ist alles andere als oberflächlich oder snobistisch, nur zurückhaltend Fremden gegenüber, denn auch er trägt ein Geheimnis mit sich rum. Ich war wirklich nach ein paar Seiten begeistert von ihm und seiner Art. Das lag nicht nur an seinem guten Aussehen und der charmanten Art, sondern an der Melancholie die er ausstrahlte. Man wollte wissen was ihn so beschäftigt.  Meinung:Die beiden verbindet eine Art unsichtbares Band, von dem sie selbst keine Ahnung haben. Eine toll geschriebene Geschichte,  die die Spannung nach und nach aufbaut, man hat so die Daumen gedrückt und mit den Charakteren gehofft das alles gut wird. Auch die traurigen Momente sind gut geschrieben und wirken nicht übertrieben. So hat es genau die richtige Menge an Emotionen vermittelt. Das Ende würde ich als offen bezeichnen, da ein weiterer Teil möglich wäre. Im Grossen und Ganzen hat es mir wirklich gut gefallen und man merkt das die Autorin sich Mühe mit den Recherchen zum echten Vorfall gemacht hat und die historischen Fakten so genau wie möglich einbringen wollte. 

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  • Der Untergang der Titanic, mal aus einer ganz anderen Sicht! :)

    Fateful
    OoKathleenoO

    OoKathleenoO

    06. September 2015 um 19:46

    Inhalt: 1912: Seit vielen Jahren steht die 18-jährige Tess in den Diensten einer reichen, kaltherzigen Familie. Auf einer Reise nach Amerika beschließt sie zu fliehen, sobald das Schiff – die RMS Titanic – den Hafen erreicht. An Bord trifft sie jedoch den gut aussehenden Alec, der sie von ihren Sorgen ablenkt. Aber Alec hütet düstere Geheimnisse – und er wird von gefährlichen Feinden verfolgt. Ihre Liebe zu ihm bringt Tess in ungeheuerliche Gefahr, und auch das Schicksal hält noch Einiges für sie bereit, bevor die Reise mit der Titanic vorüber sein wird … Cover & Klappentext:   Das Cover war der größte Grund zum Kauf. Ist es nicht wunderschön? ♥o♥ Dieser Himmel und dieses Kleid sind einfach wundervoll. :) Der Klappentext hört sich auch interessant an. Titanic 2.0? Ich bin dabei! :) Rezension: Dieses Buch wurde ja schon länger angekündigt. Damals noch als Taschenbuch. Heiß ersehnt hatte ich auf die Veröffentlichung gewartet, die einfach nicht kam... Vor Kurzem sah ich dann, dass der Verlag es nun doch veröffentlicht hat. Einziger Minuspunkt daran: Es ist ein Ebook. :P Ihr wisst ja, was ich von Ebooks halte, weil ich sie auf dem Smartphone lesen muss. :D Trotzdem muss ich sagen hat sich das Ebook sehr gelohnt. :) Im Hintergrund hat man natürlich immer die verfilmte Geschichte von der Titanic und so war es immer witzig zu denken, die Hauptcharaktere könnten im Buch auftauchen. :D Diese Geschichte ist aber sehr anders, als die Geschichte, die die meisten kennen. Hier geht es gruseliger und fantasyreicher zu. Denn Alec hat ein wirklich sehr großes Geheimnis, das ich beim Lesen erst mal verdauen musste, weil es eigentlich ein Genre oder eher gesagt eine Figur ist, von dem ich eher weniger lese. :D Doch all diese verrückten Dinge, die in dieser Geschichte geschehen, hat die Autorin so gut verpackt, dass es dennoch ein sehr spannendes Lesevergnügen war. Sehr interessant ist es auch, wie die Autorin das Ende der Titanic für ihre Portagonisten erleben lässt. Das Ende ist nochmals ein i-Tüpfelchen. Mit so was hatte ich in keinem Fall gerechnet. Doch das ist doch immer das schöne an Büchern: Du kannst dir nie sicher sein, was als Nächstes kommt. ;) Ich rate euch, diese Geschichte einfach selbst du lesen, um somit zu verstehen, was ich euch hiermit sagen will. ♥ Ich wüsche euch viel Spaß und ein wenig Grusel beim Lesen. :) Fazit: Ein sehr interessantes Buch, welches ich so nicht erwartet hätte. ;) Der Untergang der Titanic, mal aus einer ganz anderen Sicht! :) Mehr von mir: www.kathleens-buecherwelt.blogspot.de

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  • Übernatürliche Wesen auf der Titanic.

    Fateful
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2015 um 18:56

    Die Jungfernfahrt der Titanic ist uns wohl allen bekannt. Ob nun wegen des Films oder dem Geschichtsunterricht – jeder kennt die Geschichte des Kreuzfahrtschiffes, das auf dem Weg nach America untergegangen ist. In diesem Buch verfolgen wir die Geschehnisse an Bord zusammen mit dem Dienstmädchen Tess. Sie lernt an Bord den wohlhabenden Alec kennen und so ändert sich alles. Nach einer kurzen Zeit an Bord ergründet sie sein allergrößtes Geheimnis und bringt sich so in große Gefahr. „Fateful“ ist eine Liebesgeschichte. Daher muss man sich mit einem gewissen Schmachtfaktor und Kitsch auseinandersetzen. Wer Liebesgeschichten nicht mag der sollte dieses Buch wirklich nicht lesen. „Fateful“ war ein gutes Buch. Nicht wahnsinnig toll, aber auch nicht grottenschlecht. Solide 3 von 5 Punkte für die etwas andere Sicht auf den Untergang der Titanic. ★★★☆☆ Die ganze Rezension findet Ihr auf meinem Blog.

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  • Guter Plot - Schlechte Umsetzung

    Fateful
    Abby90

    Abby90

    11. February 2015 um 13:44

    Meine Meinung: Ich habe das Buch komplett ohne Kenntnisse des Klappentextes gelesen und am Anfang war es auch relativ gut. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben, die ich persönlich am besten finde, daher kam ich auch super ins Buch rein. Nun ja, zumindest so lange bis ich die Protagonistin Tess besser kennengelernt habe. Sie ist weder besonders stark noch besonders feinfühlig, zumindest kam sie mir so vor. Ihre Handlungen konnte ich zwar nachvollziehen, aber ihre Gedanken haben mich irgendwann so genervt, dass ich hier abgebrochen habe. Ich hasse es Bücher abbrechen zu müssen, weswegen es hier besonders wehtat, da ich mich auf das Buch gefreut habe. Die Autorin hat sich sichtlich Mühe gegeben, aber das Lese-Feeling war eher Schulkind-Niveau, was mir auch nicht wirklich gefallen hat, da es auch Jugendbücher gibt, die einen ab der ersten Seite vom Hocker hauen. Die Autorin hat sich hier eher ein Eigentor geschossen, da man nicht merkt, dass die Geschichte wirklich zu dieser Zeit spielen könnte. Guter Plot – Schlechte Umsetzung definitiv. Daher gibt es hier diesmal nur 1 Stöberkiste von mir! Hab mir wirklich wesentlich mehr von dem Buch versprochen….

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  • Rezension zu "Fateful" von Claudia Gray

    Fateful
    Wonder_

    Wonder_

    11. August 2012 um 21:45

    "Fateful" hat mich mehr als enttäuscht. Mich hat besonders die Kombination aus Titanic und Fantasy gereizt. Fakt ist aber, dass die Geschichte auf jedem beliebigen Schiff und in der heutigen Zeit spielen könnte. Man merkt nicht, dass man sich im Jahr 1912 befindet, die Personen denken und handeln nicht dem entsprechend. Die Geschichte der Titanic wird meiner Meinung nach genutzt, damit das Buch sich verkauft, was ja leider auch funktioniert. Das Cover ist wunderschön und mit ein Grund, weshalb ich dieses Buch gekauft habe. Es passt gut zum Inhalt, denn das Mädchen könnte der Beschreibung nach sehr gut Tess darstellen. Auch den Titel "Fateful" finde ich sehr gut gewählt. Die Charaktere finde ich weder authentisch, noch sympathisch. Schon mit der Protagonistin Tess hatte ich von Anfang an Probleme. Ständig denkt sie das gleiche, nur um ihre Gedanken dann wieder zu verwerfen. Für eine Kammerzofe ist sie viel zu frech und aufmüpfig. Sie wirkt, als wäre sie aus der Gegenwart in die Vergangenheit gereist und in die Rolle von Tess Davies geschlüpft. Zum anderen hat mich ihre "Liebe" zu Alec mehr als genervt. Sie sieht ihn eine Sekunde lang und schon ist sie unsterblich verliebt und würde alles für ihn tun. Alec ebenso. Alec ist außerdem der größte männliche Jammerlappen, der mir je begegnet ist. Wenn er sich nicht gerade in Selbstmitleid badet, macht er sich Vorwürfe und schwingt dramatische Reden. Die Nebenfiguren sind sehr blass und absolut klischeehaft, wie zum Beispiel die Mitglieder der Familie, für die Tess arbeitet, oder der "Bösewicht" Mikhail. Einen positiven Punkt gibt es aber: Tess Charakter wird ab der Mitte des Buches um einiges erträglicher und wenn man einmal davon absieht, dass die Liebesgeschichte eine typische "Wir-sind-füreinander-bestimmt"-Schnulze ist, ist diese auch recht schön. Die dramatische Geschichte der Titanic kombiniert mit Werwölfen und einer unheimlichen Bruderschaft? Klingt nach einem klasse Plot! An der Umsetzung mangelt es aber gewaltig, denn diese ist einfach nur grauenhaft. Der Name der Titanic wird ausgenutzt, um das Buch an die Leser zu bekommen. Was man bekommt ist nichts anderes als eine Werwolfstory, die auf jedem beliebigen Schiff, zu jeder beliebigen Zeit spielen könnte. Als ich das gemerkt habe, war ich oft versucht das Buch wegzulegen, denn es hat mir wirklich nicht gefallen. Ich habe meine ganze Hoffnung in einen dramatischen Untergang und ein ergreifendes Ende gesetzt, aber was habe ich bekommen? Der Untergang wird innerhalb eines Kapitels abgehandelt, das Ende ist lächerlich und überhaupt nicht zufriedenstellend. Die Autorin hat sich mit dem Setting wirklich keinen Gefallen getan, denn die Werwolfstory ansich ist nicht schlecht. Im Gegenteil, die Idee der Bruderschaft, die alle Werwölfe unterwerfen will, hat mir super gefallen, aber durch das Titanic-Drumherum wurde alles ins Lächerliche gezogen. Wieso? Ganz einfach: Alle Stellen, an denen man merkt, dass man sich tatsächlich auf der Titanic befindet sind einfach nur vom Kinofilm abgekupfert. Doch auch die Handlung hat etwas Positives: Dadurch, dass das Buch teilweise wirklich lächerlich war, habe ich mich doch bestens amüsiert und mir so manches Lachen nicht verkneifen können. Das Englisch ist nicht sehr schwer, aber auch defintiv nicht einfach. Wer gut Englisch kann, wird mit dem Buch wenige Probleme haben, wer jedoch nicht gut, sondern nur durchschnittlich in Englisch ist, sollte die Finger von dem Buch lassen. Außerdem sind mir häufige Wortwiderholungen aufgefallen.

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