Claudia Hammond

 4,1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor*in von Tick, tack, Erst denken, dann zahlen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Claudia Hammond ist Psychologin und preisgekrönte Autorin, Rundfunk- und Fernsehmoderatorin sowie Dozentin an der Psychologischen Fakultät der Boston University in London. Sie ist die »psychologische Stimme« im englischen BBC Radio. Ihre beiden zuvor veröffentlichten Bücher waren unter den populärwissenschaftlichen Bestsellern Großbritanniens platziert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Miteinander (ISBN: 9783832167332)

Miteinander

 (3)
Erscheint am 16.04.2024 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Claudia Hammond

Cover des Buches Erst denken, dann zahlen (ISBN: 9783608961164)

Erst denken, dann zahlen

 (5)
Erschienen am 04.03.2017
Cover des Buches Tick, tack (ISBN: 9783608963441)

Tick, tack

 (5)
Erschienen am 17.08.2019
Cover des Buches Die Kunst des Ausruhens (ISBN: 9783832166328)

Die Kunst des Ausruhens

 (4)
Erschienen am 14.03.2022
Cover des Buches Miteinander (ISBN: 9783832167332)

Miteinander

 (3)
Erscheint am 16.04.2024

Neue Rezensionen zu Claudia Hammond

Cover des Buches Die Kunst des Ausruhens (ISBN: 9783832166328)
Dr_Ms avatar

Rezension zu "Die Kunst des Ausruhens" von Claudia Hammond

Die Kunst des Fernsehens und andere Formen des Ausruhens
Dr_Mvor einem Monat

Manche Menschen würden schwören, dass sie sich beim Fernsehen ausruhen. Ich bezweifle das ein wenig. Denn wirklich zur Ruhe kommt man dabei nicht, es sei denn man sieht nicht so genau hin. Wenn das so ist, stellen Menschen die Glotze nur deshalb an, weil sie Stille nicht aushalten können. Sie fürchten, dass in der Stille ihr Gehirn erst richtig in Fahrt kommt und lenken es deshalb mit einem Hintergrundgeschehen ab. Wirklich zur Ruhe kommen sie also eher nicht.

Was hat das nun mit diesem Buch zu tun? Nun, eine ziemlich unsinnige internationale Studie befragte Tausende, wie sie sich ausruhen. Daraus entstand eine TOP10-Liste, die nun in diesem Buch kommentiert wird. Unter die TOP10 schaffte es auch das Fernsehen. Nicht auf die ersten Plätze, aber immerhin. Ich wundere mich immer wieder, für welchen Unfug Forschungsgelder zum Fenster hinausgeschmissen werden. Die Frage, die sich doch hier stellt, lautet: Haben sich denn die Befragten tatsächlich mit ihren Methoden ausruhen können? Oder ist das nur ein subjektives Gefühl, was uns dann als objektive Wahrheit oder gar Kunst verkauft wird? Wurde bei den Teilnehmern dieser "Studie" tatsächlich ein Effekt des Ausruhens gemessen? Und wenn ja, wie hoch ist er dann bei den einzelnen "Künsten"?

Studien gibt es wie Sand am Meer. Zum Fernsehen findet man zur eigenen Meinung bestimmt auch eine passende bestätigende Untersuchung. Beispielsweise liest man in diesem Buch Aussagen aus Studien, die behaupten, dass langes Fernsehen die Gedächtnisleistung senkt. Offenbar auch die körperliche Fitness. Mir ist es egal, wie sich Leute ausruhen. Wenn man das aber in eine wissenschaftliche Studie packt, dann kann man sich schon so manches fragen. Zum Beispiel, was denn eigentlich untersucht wird. Und wie objektiv oder vergleichbar das alles ist.

Solchen Fragen geht das Buch tunlichst aus dem Weg. Stattdessen wird jede einzelne Form des Ausruhens aus den TOP10 durchgekaut. Und zwar in alle Richtungen. Am Ende steht man dann da und weiß nicht, was denn nun eigentlich die Aussage des Kapitels war. Zugegeben, es liest sich ganz interessant. Aber sowie man etwas weiter nachdenkt, wird es seltsam, denn wirklich nachvollziehbare und belastbare Aussagen findet man eher nicht. Das hat mit Wissenschaft nicht viel zu tun, sondern eher etwas mit Unterhaltung.

Der wirkliche Nutzen dieses Werkes besteht in gewissen praktischen Anleitungen, beispielsweise beim Thema Achtsamkeit. Was andere als subjektiv erholsam empfinden, könnte bei einem selbst auch klappen.

Die TOP10 sind von hinten nach vorne: Achtsamkeit, Fernsehen, Tagträumen, ein schönes heißes Bad, ein langer Spaziergang, nichts Besonderes tun, Musik hören, allein sein, Zeit in der Natur verbringen, Lesen.

Die TOP3 lassen mich wieder mehr an die Menschheit glauben, denn das wären auch meine Empfehlungen. Den Sinn dieser Studie habe ich schon deshalb nicht verstanden, weil die Form des Ausruhens auch situationsabhängig ist. Wenn ich zum Beispiel über ein kompliziertes Problem lange nachgedacht habe, möchte ich nicht mehr allein sein, sondern etwas Belangloses mit anderen machen. Wenn ich dagegen eine anstrengende ausufernde Diskussion hinter mir habe, würde ich vermutlich lieber alleine in der Natur sein. Nach einer körperlichen Anstrengung wäre ein Bad etwas Schönes. Und so weiter und so fort.

Am Ende des Buches findet man dann noch ein Kapitel mit dem "perfekten Rezept für Ruhe". Wieder so etwas Verwirrendes. Ruhe und Ausruhen ist nicht dasselbe. Aber immerhin sind diese Rezepte gut zusammengestellt. Nur einen Haken haben sie dennoch. Man soll Phasen des Ausruhens planen. Das hört sich erst einmal gut an. Ich kenne genügend Leute, die das nicht mehr können. Lieber rotieren sie bis zum Burnout. An solchen Leute gehen die Tipps der Autorin völlig vorbei. Diese Zeitgenossen nutzen eventuell geplante Pausen eher als Puffer, die sie nutzen, wenn sie ihre anderen Vorhaben nicht schaffen. Oder anders gesagt: In der Theorie erscheint das vielleicht ganz wunderbar, praktisch aber muss man es trainieren, am besten mit jemandem zusammen, sonst siegt der alte Trott. Oder das Gesetz der Trägheit.

Cover des Buches Miteinander (ISBN: 9783832181925)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Miteinander" von Claudia Hammond

Absolute Leseempfehlung!
Kristall86vor 9 Monaten

Klappentext:

„Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften zeigt Claudia Hammond was Freundlichkeit in unserem Leben bewirken kann, und was echte Freundlichkeit bedeutet. Denn ein freundliches Miteinander ist nicht nur die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft, sie ist auch unerlässlich für unsere Selbstfürsorge. Anhand ihrer »sieben Schlüssel der Freundlichkeit« räumt die Autorin auf mit Mythen – wie dem, dass Freundlichkeit Schwäche bedeutet –, erklärt, warum die Welt schon jetzt ein freundlicherer Ort ist, als wir denken, und zeigt effektive Strategien auf, um mehr Freundlichkeit in unser Leben zu integrieren. Vom richtigen Zuhören, bis zum Lesen als Schlüssel zu mehr Empathie – Claudia Hammond nimmt uns mit auf eine augenöffnende Reise ins Universum der vielleicht schönsten aller urmenschlichen Eigenschaften.“


Autorin Claudia Hammond spricht mir tief aus der Seele! Ein wenig mehr Dankbarkeit, Höflichkeit unter den Menschen könnte mal wieder gut tun. Ein „Bitte“ oder „Danke“ fällt heute leider immer weniger bei den Menschen. Ist es uns doch aber so beigebracht worden, höflich und anständig zu sein! Aber wo ist das alles hin? Verschollen im Nirwana? Ein freundliches Miteinander ist jedenfalls gut für die Seele von uns allen. Das steht fest. Die Autorin zeigt uns in vielen Beispielen Fakten auf, die einerseits erschrecken aber auch aufklären. Ihre Sprache ist dabei nie belehrend oder gar mahnend, nein! Hammond bleibt sachlich aber legt dennoch jede Menge Lust und Energie in ihre Zeilen und das liest man sofort! Egal ob Studien oder fachliche Themen, sie erklärt immer verständlich und stets auf freundliche Weise! 5 Sterne hierfür! 

Cover des Buches Miteinander (ISBN: 9783832181925)
Tintenklexs avatar

Rezension zu "Miteinander" von Claudia Hammond

Ein paar Seiten Hoffnung
Tintenklexvor 9 Monaten

"Miteinander" von Claudia Hammond ist ein wunderbar positives Buch, das einem ein wenig den Glauben an die Menschheit zurückgibt - oder einen darin bestärkt! Unsere Gesellschaft ist nämlich gar nicht so unfreundlich wie man häufig annimmt. Mit einer schönen Mischung aus (aktuellen) wissenschaftlichen Studien, eigenen Erfahrungen und Berichten anderer Menschen zeigt die Autorin wie vielseitig Freundlichkeit ist und dass nicht nur andere sondern auch wir selber davon profitieren, freundlich zu sein. Mir hat auch gut gefallen, dass ganz klar angesprochen wird, dass freundlich zu sein nicht bedeutet, sich alles gefallen zu lassen und dass auch schwere Entscheidungen dazu zählen können. Insgesamt zeichnet das Buch ein sehr positives und ermutigendes Bild und ich kann es jedem nur empfehlen.  

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