Claudia Herber

 4.3 Sterne bei 25 Bewertungen
Autorin von Kia Ora, - Neuseeland!, Samstags war Badetag und weiteren Büchern.
Claudia Herber

Lebenslauf von Claudia Herber

Im Jahr 1965 in einem Dorf im Hunsrück geboren, lebt Claudia Herber seit einigen Jahren in Frankreich, genauer gesagt in der Region Lothringen. Was aber ihre Kontakte zu Deutschland nicht mindert; sie besucht regelmäßig ihre Freunde und liest regelmäßig in der Seniorenresidenz Margaretenhöhe in Bergisch-Gladbach eigene Kurzgeschichten vor. Sie liebt Reisen, Natur und Fotografieren. Sie hat bereits drei Bücher veröffentlicht, 10 Beiträge in den Anthologien zu unterschiedlichen Themen verfasst, einen Bericht über ihre Australien-Reise in der Zeitschrift Tours - eine Autorin der Vielfalt.

Alle Bücher von Claudia Herber

Claudia HerberKia Ora, - Neuseeland!
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kia Ora, - Neuseeland!
Kia Ora, - Neuseeland!
 (11)
Erschienen am 01.09.2012
Claudia HerberSamstags war Badetag
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Samstags war Badetag
Samstags war Badetag
 (8)
Erschienen am 01.05.2016
Claudia HerberJedes Jahr fängt ein Jahr neu an
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an
Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an
 (6)
Erschienen am 01.02.2010

Neue Rezensionen zu Claudia Herber

Neu
Aischas avatar

Rezension zu "Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an" von Claudia Herber

Zielgruppengerechte Ansprache für Demenzerkrankte
Aischavor 17 Tagen

Ein Buch mit Geschichten zum Vorlesen, da werden die meisten wohl an Kinderbücher denken. Hier ist jedoch eine andere Zuhörerschaft die Zielgruppe: Senioren und Menschen mit Anfangsdemenz.

Für letztere ist der kurze Roman gut geeignet; geistig rüstige ältere Menschen können sich meines Erachtens leicht langweilen.
Was für Demenzerkrankte genau richtig ist, nämlich kurze Sätze, viele Wiederholungen, eine einfache Sprache, ist für Senioren, die noch keinerlei Einschränkung Ihres Intellekts haben, vermutlich nicht passend.
Für die richtige Zuhörerschaft kann ich das vorliegende Buch jedoch sehr empfehlen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine rüstige Rentnerin, die mit ihren 83 Jahren durchaus mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Autorin Claudia Herber behandelt auf eingängige Art Themen, die viele Senioren kennen: Das Treppensteigen wird mühsam, Reisen mit Gepäck ist beschwerlich, die eigenen Kinder kommen nicht mehr so häufig zu Besuch, Freundschaften gilt es zu pflegen.
Gut gefallen haben mir die Botschaften, die Herber in ihrer Story transportiert: Gönn dir auch im Alter noch etwas, erfreu dich an den kleinen positiven Dingen im Alltag, lass den Kontakt zu Freunden nicht abreißen. 
Die Kapitel sind mit einer Vorlesedauer von rund 15 Minuten vielleicht etwas umfangreich geraten, für Zuhörer, die sich nicht mehr so lange konzentrieren können, sollte man sie in zwei oder drei Leseeinheiten unterteilen. Sehr schön sind die Illustrationen, die zur Interaktion zwischen Vorleser und Zuhörer einladen.
Ein paar kleine Sachfehler haben sich in die Geschichte eingeschlichen, aber dennoch gibt es von mir eine klare Vorleseempfehlung.

Kommentieren0
2
Teilen
Leseratte61s avatar

Rezension zu "Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an" von Claudia Herber

Auch im sogenannten Alter hält das Leben Überraschungen bereit
Leseratte61vor einem Monat

Lisa Karmichel ist eine bemerkenswert rüstige 83jährige Dame, die in Frankfurt am Main ihr Leben täglich selbst in die Hand nimmt. Sie lebt im 2. Stock eines Hauses ohne Aufzug und das Treppensteigen fällt ihr immer schwerer. Davon lässt sie sich jedoch nicht unterkriegen und geht jeden Tag spazieren und erledigt mit Hilfe eines guten Freundes ihre Einkäufe selbstständig, obwohl sie auch überlegt, ihre Wohnsituation altersgerechter zu gestalten. 


Nach einem kleinen Unfall erhält sie die Einladung einer Freundin, sie in den USA zu besuchen. Soll sie die Reise wirklich noch wagen? Lisa berät sich ausführlich mit ihren Freunden und ihrem Arzt und fällt dann eine Entscheidung.

An dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten, da ich sonst vielleicht spoilern würde.

Fazit:

Mit hat sehr gut gefallen, wie Lisa ihren Alltag strukturiert hat, da diese Struktur Halt gibt. Kinder benötigen diese klaren Strukturen genauso wie ältere Menschen, da sie sonst schnell überfordert sind. Lisa hat ihre genauen Zeiten zum Aufstehen, für ihre Mahlzeiten und zum Schlafen. Sie findet darin Halt und Stütze. Die täglichen Mahlzeiten bereitet sie sich noch selbst zu und dabei durfte ich ihr über die Schulter schauen und mich jedes Mal über ihre Ideen freuen.

 Auch Planungen bezüglich des Osterfestes und der eventuellen USA-Reise werden in diesem Büchlein mit Liebe zum Detail beschrieben. 

Lisa macht sich sehr viele Gedanken um ihr soziales Umfeld, sie ist sich der Tatsache bewusst, das Freundschaften Pflege benötigen. Diese Pflege erledigt sie mit Herzblut und der ihr eigenen Freundlichkeit. Dadurch ist sie in ihrem Umfeld von guten Freunden umgeben, die ihr mit Rat und Tat gerne zu Hilfe eilen.

Auch Lisas Sohn lernt im Verlauf der Handlung, dass Freundschaften nicht von alleine zu den Menschen kommen und setzt die Ratschläge seiner Mutter dann zu Lisas Freude um. Es dauert nicht lange und Lisas Herzenswunsch, bezüglich ihres Sohnes, wird erfüllt. Besonders berührt hat mich in diesem Zusammenhang, dass Mutter und Sohn nach Lisas Unfall sich wieder häufiger sehen und ihre Liebe zueinander leben, nachdem sie sich vorher ein wenig aus den Augen verloren hatten. 

Für mich ist Lisa eine bemerkenswert sympathische Rentnerin, die Mut macht. Auch wenn das Alter diverse Schwierigkeiten für jeden von uns bereithält, sollten wir uns darauf freuen und uns genauso wie Lisa, an den Kleinigkeiten erfreuen. An dieser Stelle ist Lisa als Vorbild geeignet, da sie sich diese Kleinigkeiten sehr bewusst gönnt.

 Lisa macht sich auch sehr viele Gedanken, wie sie ihr Leben ihrem Alter entsprechend neu gestalten kann. Auch dies macht eher Mut als abzuschrecken, da sie jedes Mal mehrere Möglichkeiten überdenkt und sich für Entscheidungen Rat bei Freunden und ihrem Sohn holt. 

Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung für alle Menschen, die sich um unsere ältere Generation kümmern und ihnen eine Geschichte vorlesen möchten, die nicht überfordert. Auch für Leser die sich Gedanken um das Alter machen lege ich diese Geschichte ans Herz, da es eine Mutmachgeschichte ist.

Danke, dass ich Lisa kennen lernen und ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten durfte.

Kommentieren0
0
Teilen
RedCats avatar

Rezension zu "Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an" von Claudia Herber

Das Alter sagt nichts darüber aus ob man alt ist
RedCatvor einem Monat

Lisa Karmichel ist 83 Jahre und lebt im zweiten Stock eines aufzuglosen Mehrparteienhauses. Sie weiß, dass sie nicht mehr die Jüngste ist, aber trotzdem ist sie mobil und gut zu Fuß unterwegs, wenn auch etwas langsamer und schwerfälliger. Als sie eines Tages von einer Freundin, die seit geraumer Zeit in den USA lebt, eine Einladung erhält, beschließt sie, sie so bald es geht – oder so lange sie es noch kann – zu besuchen.

Das Besondere am Roman von Claudia Herber ist, dass er als Vorlesebuch gedacht ist.

Zielgruppe sind nicht etwas Kinder, sondern eher Senioren uns insbesondere solche, die an Anfangsdemenz leiden.

In einer leicht verständlichen sanften Sprache wird der gut strukturierte Alltag von Lisa Karmichel erzählt. Die Sätze sind und das Vokabular sind gut zu verstehen. Es gelingt einen gut in der Geschichte Fuß zu fassen. Man begleitet Lisa Karmichel bei ihren Einkäufen auf dem Wochenmarkt und bei ihren regelmäßigen Spaziergängen. Mit dabei ist häufig ein guter Bekannter – wenn nicht sogar Freund – Paul Wenninger, der unweit von ihr wohnt. Als besonders wichtige Aktion, die nicht alltäglich ist, wird die Vorbereitung auf die USA-Reise erzählt.

Beim Buch gefällt mir, dass der Alltag in den Vordergrund rückt. Gerade diese immer wiederkehrenden Handlungsabläufe sind für alte Menschen wichtig, da sie ihnen Halt geben und etwas Vertrautes schenken.

Ich denke, dass sich alte Leute, denen das Buch vorgelesen wird in vielen Sachen wiederfinden, so dass sie sich mit den alten Personen, die im Buch vorgestellt werden, identifizieren können.

Auch wenn es für den einen banale Dinge sind, haben sie große Bedeutung. So wird in der Geschichte immer wieder erzählt, wann Lisa aufsteht, wann sie Mittagsschlaf macht und wann sie ins Bett geht. Träume, die ihr durch den Kopf gehen werden in einer schönen Art und Weise erzählt. Ebenso ist das Thema Essen elementar. Häufig wird thematisiert, was sie zum Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendessen zu sich nimmt. Man steht z.B. fast neben ihr, wenn sie sich eine Suppe kocht. Das wird sicherlich bei ein oder anderem Zuhörer Kopfnicken hervorrufen.

Man sieht, dass gerade die Grundbedürfnisse wie Essen, Schlafen, soziale Kontakte, Fortbewegung ständige Thematik sind. Aber es wird dennoch nicht langweilig.

Zudem ist das Buch ein wahnsinnig lebensbejahendes Buch. Es zeigt, dass das Älterwerden eine innere Bereicherung sein kann. Man hat Zeit für sich und andere. Da ist Lisas Sohn John schon fast zu bedauern, da er vor lauter Arbeit mit seinen 44 Jahren noch solo ist. Lisa Karmichel aber begegnet vor allem freundlichen und sehr hilfsbereiten Menschen, die sie bei diversen Alltagserledigungen unterstützen. Sie ist unternehmenslustig und legt wert auf die Aufrechterhaltung ihrer sozialen Kontakte.

Ich bin der Meinung, dass das Buch in vielen Altenheimen und Krankenhäusern stehen sollte, da Lesen aber auch Vorlesen wichtig sind, um das Gefühl für die Sprache zu erhalten, was wichtig für die Kommunikation sind. Ich hoffe, dass es noch mehr solcher Geschichten auf den Markt kommen.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
cherbers avatar
Hallo liebe Leserinnen, hallo liebe Leser,

ALLE GUTEN DINGE SIND 3! In diesem Sinne darf ich Ihnen/Euch mein erstes Buch von den dreien, die ich bis dato geschrieben habe, präsentieren. Eine lebendige Geschichte um eine ältere Dame. Lisa darf sich nach einem Sturz in den ersten Tagen eines neuen Jahres über die Hilfe durch Freunde und über eine Einladung zu einer Reise in die USA freuen.
Eine schöne Kurzgeschichte, nicht nur zum Vorlesen empfehlenswert, sondern auch zum selbst lesen. Denn bei den zur Zeit andauernden hohen Sommertemperaturen freut sich Man(n) oder Frau auf eine nette Abwechslung im Schatten der Bäume. Ich verlose 10 Exemplare dieses Buches - signiert natürlich - und wer Interesse hat, darf sich gerne bewerben. Dies ist bis zum 24. August möglich. Wenn die Gewinner dieser Verlosung ermittelt sind, werden die Glücklichen direkt von mir benachrichtigt und ihre Bücher zu ihnen auf die Reise geschickt, damit der sommerliche Lesespass baldmöglichst starten kann.
Um in den Kreis der Gewinner zu kommen, ist nachfolgende Frage zu beantworten:

Wieviele Kräuter beinhaltet traditionell die Frankfurter Grüne Soße?

Ich würde mich sehr über eine rege Beteiligung freuen und gleichzeitig auch über Rezensionen zu meinem Werk '"Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an"  - hier auf Lovelybooks sowie auf Amazon. Ihnen/Euch allen wünsche ich eine schöne Sommerzeit und allen Teilnehmern viel Glück!
Aischas avatar
Letzter Beitrag von  Aischavor 17 Tagen
Über folgende Dinge bin ich beim Lesen "gestolpert", du kannst dir ja mal Gedanken machen, ob du für eine kommende Auflage etwas ändern möchtest: S. 14: "Sanitäter und Notarzt eilen mit einer Bahre herbei ..." Im deutschen Sprachgebrauch wird das Wort "Bahre" in der Regel mit dem Tod assoziiert ("Totenbahre"). Für den Transport nicht gehfähiger Personen sollte man daher "Trage" verwenden, so ist das allgemein im Rettungswesen/Krankentransport üblich. S. 14: Der Notarzt erklärt, dass sich Frau Karmichel nichts Ernsthaftes gebrochen habe. Das kann kein Arzt der Welt ohne Röntgenbild feststellen! Er kann höchstens eine Vermutung äußern. S. 15: "rot-blaues Licht des Krankenwagens": Ich kenne nur ein Blaulicht, was ist mit rot-blau gemeint? S. 15: " ... die Sanitäter eilen nach vorne ins Fahrerhäuschen ..." Dies ist nicht korrekt, es bleibt bei der Fahrt zur Notaufnahme immer ein Sanitäter beim Patienten hinten, zur Überwachung und Beruhigung. S. 26: zur Suppe: " .. die Kartoffeln sind geschält ..." Wann hat sie denn das vorbereitet, es ist doch ihr erster Tag nach Entlassung aus dem Krankenhaus? S. 31: Lisa überleg, sich das Essen "von vorgestern" aufzuwärmen. Welches Essen denn? Sie ist doch erst den zweiten Tag wieder zu Hause, kann sich also höchstens etwas "von gestern" aufwärmen. S. 42: Auch hier wieder ein Zeitfehler: "Kartoffeln ... hat sie bereits letzte Woche gekauft" Das kann meines Erachtens nicht sein, denn sie war ja 10 Tage lang im Krankenhaus. S. 56: "Was wäre aus ihr und John geworden, wenn sie Peter nicht kennengelernt und ihn geheiratet hätte." Seltsame Formulierung, denn wenn Lisa Peter nicht kennengelernt hätte, dann hätte sie keinen Sohn mit ihm gehabt, sprich: dann hätte es John gar nicht gegeben. Bei den vielen Reisevorbereitungen taucht für mein Empfinden das Telefonat mit Marlene erst sehr spät auf. Wäre es nicht logischer, frühzeitig mit einem Anruf auf die Einladung zu reagieren, bevor die ganze Maschinerie (Pass, Reisebüro, Kofferkauf ...) in Gang kommt? Außerdem habe ich mich gefragt, wieso Lisa und Peter ihrem Kind einen englischen Vornamen gegeben haben, hier wäre eine kurze Erklärung schön. So, hoffentlich hast du nun nicht das Gefühl, ich will nur meckern. Dies ist gar nicht der Fall, ich finde die Geschichte für die Zielgruppe wirklich passend und möchte mit meinen Anmerkungen nur dazu beitragen, sie noch besser zu machen!
Zur Buchverlosung
cherbers avatar
Viele Anlässe werden öfters mal im Internet publiziert, aber dieser Tag wird nicht bei jedem auf dem Kalender stehen. Daher erlaube ich mir, heute meine Leser und Leserinnen auf meine Bücher aufmerksam zu machen, die für die betroffenen Mitbürger sicherlich eine nette Abwechslung bieten. MIt Lisa Karmichel in "Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an" erlebt man die Alltäglichkeiten auf einer anderen Ebene und mit "Samstags war Badetag" kommt sicherlich die eine oder andere Erinnerung wieder hoch. Viel Spass beim Lesen und Vorlesen. Claudia Herber
Zum Thema
cherbers avatar
Wenn französische Lebensart und Literatur sich in Frankfurt begegnen, bin ich dabei und Sie/Du sicherlich auch. Am 14. Oktober werde ich am Stand D98 meines Verlegers, Frieling-Verlag, Berlin, Halle 4.1 präsent sein. Um mich mit meinen Lesern auszutauschen und natürlich auch um meine Bücher und Anthologie-Beiträge vorzustellen. Ich freue mich auf Ihren/Euren Besuch.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Claudia Herber wurde am 06. September 1965 in Irmenach (Deutschland) geboren.

Claudia Herber im Netz:

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks