Claudia Hochbrunn

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Ein Arschloch kommt selten allein" von Claudia Hochbrunn

Erfüllt nicht ganz meine Erwartung
Janna_KeJasBlogvor 7 Monaten

Aus: 3 Geschichten - 3 Meinungen

Nach „Die Welt die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“ war meine Erwartung an dieses Buch sehr hoch. Doch leider kommt das Arschloch-Buch nicht ganz an meine Begeisterung des vorherigen Buches der Autorin heran.

Das Arschloch in all seinen Facetten und jede*r von uns kennt eines davon, hat vielleicht selbst Züge dessen!? Ich finde den Titel ja schon feinst und allein der letzte Satz auf dem Buchrücken (Klappentext) reizte mich schon sehr!

Bitterböse, sehr, sehr lustig – und leider wahr.

Das es erst mal sachlich beschrieben wird habe ich erwartet und finde den Aufbau auch sehr gelungen. Neun verschiedene Arschloch-Typen und ihre Definierung, warum sie wurden was sie sind und wie man mit ihnen umgehen/leben kann. Und als kleines Schmankerl – was für ein Arschloch-Typ bin ich selbst? Ich muss nur gestehen, ich bin wohl eine spezielle Art des Arschlochs, denn mir fehlten einfach viele Antwortoptionen. Aber mit solchen Selbsttests ist es wohl immer ein Schema F oder? Bei neun Antwortmöglichkeiten sollte man meinen, eine für sich zu finden, doch so ganz war dem leider nicht. Eben Schema F, Antwortoptionen die durch den Text zuvor absehbar waren und wenig Freiraum bieten.

Nach dem Selbsttest geht es nochmals in die Tiefe – die Strategien im Umgang mit einem Arschloch. Und da kamen dann auch endlich die von mir ersehnten Beispiele! Das oben genannte Buch lebt von eben diesen praktischen Beispielen, dies fehlte mir in der ersten Hälfte des Buches. Es war interessant und stellenweise auch unterhaltsam, aber im gesamten zu ‚trocken‘. Die zum Ende hin beschriebenen Szenen sind gut geschrieben und ich hätte sie mir vom Aufbau direkt zu Beginn bei den jeweiligen Typ-Beschreibungen gewünscht.

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verirrtes_irrlichts avatar

Rezension zu "Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale" von Claudia Hochbrunn

Ein Buch gegen 1000 Vorurteile
verirrtes_irrlichtvor 8 Monaten

Fällt heutzutage das Wort "Psychiatrie" oder "psychisch krank", haben viele Menschen das Bild von durchgeknallten Irren im Kopf, die weggesperrt werden müssen. Mit diesen Vorurteilen will Claudia Hochbrunn mit ihrem Buch "Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale" aufräumen. Dabei nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch die Allgemeinpsychiatrie, beschreibt einzelne Erkrankungsbilder und Fälle und zeigt auf einem Exkurs in die forensische Psychiatrie die Unterschiede in der Behandlung von Straftätern auf. 


Ihr Schreibstil ist locker, flüssig und spricht den Leser direkt an. Das Buch lässt sich aus diesem Grund sehr leicht lesen. Die Krankheitsbilder, um die es in den einzelnen Fällen geht, werden zu Beginn kurz informativ erläutert, sodass der Laie weiß, mit was er es zu tun hat.


Alles in allem ein sehr schönes, lockeres Buch, dass einen Einblick gibt, was denn da hinter "geschlossenen Türen" wirklich geschieht und mit vielen Vorurteilen auf humorvolle Art aufräumt.
Ich hätte mir lediglich an einigen Stellen mehr Tiefgang gewünscht, da es mir dann doch etwas zu oberflächlich war. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung - mir ist bewusst, dass viele Leser es auch schätzen, dass hier nur ein allgemeiner Überblick gegeben wird. 

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Monika58097s avatar

Rezension zu "Wer bin ich - und wie nehme ich ab?" von Claudia Hochbrunn

Die Psychologie des Abnehmens
Monika58097vor einem Jahr

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und es hat mich in vielen Dingen bestätigt. Bereits nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mich besser kennt als ich mich selbst. 

Die meisten von uns werden es kennen. Da hat man sich wieder ein paar Pfunde angefuttert und möchte diese los werden. Kein Problem. Das dürfte klappen. Diese Menschen benötigen aber dieses Buch nicht. Wer aber mit viel mehr an zu vielen Pfunden zu kämpfen hat, der benötigt auch ein bisschen mehr an Unterstützung. In diesem Buch geht es gar nicht um DAS Abnehmkonzept. Es geht auch nicht um schnelle Diäten. Es geht schlichtweg um die Psychologie des Abnehmens. Jeder Mensch hat eine andere Persönlichkeit und zu jedem Persönlichkeitstyp gehört ein bestimmtes Ess- und Abnehmverhalten. 

Ich persönlich habe ich schnell erkannt, dass ich der "histrionische Persönlichkeitstyp" bin. Ein späterer Test im Buch hat dies bestätigt. Als ich die Beschreibung hierzu las, hatte ich wieder das Gefühl, sie kennt mich. Sie hat ein Buch über mich geschrieben! Dabei kennen wir uns bisher nur über Facebook. 

Der histrionische Persönlichkeitstyp. Er findet schnell Freunde und gibt dem Gegenüber das Gefühl, ihn perfekt zu verstehen, auch, wenn das Gegenteil der Fall ist. Passt. Ja, und auch ich werde gerne gelobt und freue mich, wenn man sieht, dass ich meinem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen bin, egal, ob es sich nun ums Abnehmen dreht oder etwas ganz anderes zur Debatte steht. Ich bin der Genießertyp und ich kann auch gerne mal alle Fünfe gerade sein lassen. Und ja, das momentane Gewicht beeinträchtigt mich und bevor es die Gesundheit angreift, werde ich etwas tun. Es ist nicht das erste Mal. Wie so viele ist mir der Jojo-Effekt bestens bekannt und anstatt weiter gemacht zu machen, habe ich mir viele Ausreden einfallen lassen, warum es doch nicht geklappt hat. 

Die Autorin beschreibt natürlich nicht nur den histrionischen Persönlichkeitstyp. Es gibt die verschiedensten Typen und ich bin mir sicher, ein jeder wird sich irgendwo wiederfinden und es sei ein Mix aus verschiedenen Typen, was durchaus möglich ist. Beschrieben werden die einzelnen Typen, aber auch das Abnehmverhalten, die Motivationsgründe und die verschiedenen Diätformen. Ich persönlich habe ich mich für keine Diät entschieden. Als Genussmensch verzichte ich nicht gerne. Ich gehöre zu den Menschen, die eine sogenannte Reduktionsdiät bevorzugen. Ich würde es noch nicht einmal als Diät bezeichnen, sondern als langfristige und richtige Ernährungsumstellung.

Vor wenigen Tagen habe ich mich dazu entschlossen, endlich wieder bewusster zu essen und darauf zu achten, dass mein Essen weniger Fett und Zucker beinhaltet. Und siehe da, es klappt von Tag 1 an. Hinzu kommt mein Reha-Sport, den ich wegen eines Bandscheibenvorfalls verordnet bekommen habe. Der Sport macht Spaß. Ich bin voll motiviert, dass auch meine Waage bald ein anderes Ergebnis anzeigen wird. 

Eine Freundin kocht nicht gerne. Sie kann jedoch ohne Probleme auf Kohlenhydrate verzichten, was ich überhaupt nicht kann. Sie hat auf diese Art und Weise großen Erfolg. Für mich wäre das nichts, aber sie ist glücklich damit. 

Claudia Hochbrunn ist das Pseudonym einer Autorin, die ich unter anderem Namen bereits schätzen gelernt habe und deren letzter Roman zu meinen Lesehighlights des Jahres 2017 gehört. Die Autorin verspricht in ihrem "Abnehm-Buch" keine Wundermittel (die gibt es nicht!), aber bei mir war es so, dass ich alle paar Seiten gesagt habe: "Ja, so ist es! Ich erkenne mich wieder!" Meine von mir gewählte Abnehmform wurde durch das Buch bestätigt. Zudem gibt das Buch wertvolle Tipps und Tricks, wie man auch im Kleinen darauf achten kann, das Richtige zu tun, ohne großen Verzicht üben zu müssen. 

"Wer bin ich - und wie nehme ich ab?" - ein wertvolles Buch für alle, die mehr als nur die Weihnachtspfunde los werden wollen. 

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