Claudia Hochbrunn Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale

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Inhaltsangabe zu „Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“ von Claudia Hochbrunn

Wahnsinnig lustig – aus dem Alltag in der Psychiatrie. Mit trockenem Humor, aber voller Sympathie für ihre Patienten erzählt die Ärztin Claudia Hochbrunn vom Alltag in einer psychiatrischen Klinik. Dabei erfährt der Leser nicht nur Wissenswertes zu Krankheitsbildern wie Depression und Manie, sondern auch, warum Fernbedienungen in der Psychiatrie genauso schnell verschwinden wie Socken in der Waschmaschine; dass man einen Patienten durchaus fragen darf, warum er sich den Kopf mit Butter beschmiert und mit Alufolie umwickelt hat; und wieso jemand, der nackt den Verkehr regelt, so gut wie immer an einer Schizophrenie leidet.

Locker und verständlich erklärt Claudia Hochbrunn einige psychische Erkrankungen und gibt einen Einblick in den Klinikalltag.

— Amilyn
Amilyn

Ein Buch das Spass macht zu lesen

— Melody73
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    Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale
    Melody73

    Melody73

    Wahnsinnig lustig und irremenschlich …Irrenhaus, Klapse, Klapsmühle – beim Stichwort «Psychiatrie» denken die meisten: Das ist doch nur was für Verrückte. Aber genauso wenig, wie es Gummizellen und Zwangsjacken gibt, sind dort alle «verrückt». Okay, der ein oder andere wickelt sich Alufolie als Strahlenschutz um den Kopf oder hält sich für den König von Preußen, aber wer entscheidet, was normal ist? Claudia Hochbrunn erschüttern die großen und kleinen Macken ihrer Patienten schon lange nicht mehr, und sie weiß, dass die meisten Ticks nur Symptome einer Krankheit sind. In ihrem Buch nimmt sie uns mit auf eine ebenso abwechslungsreiche wie amüsante Reise durch die Psychiatrie, erläutert Krankheitsbilder wie Schizophrenie und Depression, räumt mit Klischees auf und zeigt, was hinter den Türen der «Geschlossenen» wirklich passiert.Auch wenn man mit diesem Buch nicht wirkich den Alltag oder die Gefühle beurteieln kann als Leser, finde ichd as Buch sehr gelungen. Man kann einen Blick hinter die Mauern werfen und lernt mit Humor den Unterschied zwischen Psychiater und Therapeuten kennen.Unterhaltsame Stunden verspricht das Buch auf jeden Fall

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  • Eine Reise durch die Psychiatrie

    Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    Ein wundervoll, leicht geschriebenes Buch zum Abbau der Vorurteile! Die Autorin selbst ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie & verschafft durch die verschiedenen Fallbeispiele einen Einblick in den psychiatrischen Alltag. "Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, seine Aufgabe liegt darin, den Leser zu unterhalten, aufzuklären und Vorurteile gegenüber der Psychiatrie und psychisch Kranken abzubauen." (S. 212) Und dies ist der Autorin hervorragend gelungen! Ich als Leserin wurde humorvoll unterhalten, ohne das das Buch an Ernsthaftigkeit oder Glaubwürdigkeit verliert & zusätzlich auf eine leicht verständliche Weise werden Fachbegriffe und Erkrankungen erläutert. Für mich Stellenweise etwas langatmig, da ich mich mit dieser Thematik schon viel auseinander gesetzt habe - für Laien oder solche Interessierten die sich noch nicht gezielt oder nur punktuell damit beschäftigt haben, genau das Richtige. Zu Beginn eines neuen Krankheitsbildes wird dieses kurz aber sehr informativ erläutert. Der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater wird dem Leser ebenso verständlich definiert, wie die verschiedenen Stationen einer Psychiatrie und der Unterschied zur forensischen Psychiatrie. Auch die Schwierigkeiten des Berufes werden thematisiert, wie z.B. die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten, der Polizei oder der Krankenkasse. In diesem Buch geht es nicht tiefgründig auf einzelne Erkrankte oder bestimmte Erkrankungen ein, jedoch kommt keine Thematik dieses Bereiches zu kurz! An keiner Stelle hatte ich als Leser das Gefühl, hier müsse weitgehender erläutert werden. Der Leser wird direkt angesprochen, somit ist der Einstieg leicht & ebenso humorvoll (siehe Zitat S. 14). Dies bleibt auch für die weiteren Kapitel & deren Einführungen so bestehen. Bereits zu Anfang macht die Autorin deutlich, das einige Vorurteile nicht weit von der Realität entfernt sind: "Die meisten Mitarbeiter auf der allgemeinpsychiatrischen Aufnahmestation tragen Zivil. Offiziell soll es die Krankenhausatmosphäre abmildern und ein angenehmes Klima schaffen. Inoffiziell spart die Klinik dadurch Dienstbekleidung und Wäschereikosten. Wenn man Glück hat, tragen die Mitarbeiter wenigstens irgendwo am Körper ein Namensschildchen, aber wenn man Pech hat, weiß man nicht, ob man einen Arzt oder einen Patienten vor sich hat. Manchmal hat man auch beides in einer Person." (S. 14) - denn auch Ärzte sind nicht gefeit vor solchen Erkrankungen, für mich war das darauffolgende Fallbeispiel das schönst beschriebene!   Neben all den humorvollen Beispielen & Äußerungen bleibt aber auch die Ernsthaftigkeit bestehen. Besonders in dem Fallbeispiel der Pädophilie - diese Thematik hallte bei mir als Leser noch nach. Am Ende findet der Leser ein zusätzlich kleines Glossar zu den verschiedene Erkrankungen & weitere kurze Erläuterungen.   Wer sich also humorvoll und leicht - mit der nötigen Ernsthaftigkeit - in diese Thematik einlesen oder sich einen weiteren Einblick verschaffen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen!

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