Claudia Iwer

 4,6 Sterne bei 144 Bewertungen
Autorenbild von Claudia Iwer (©Privat )

Lebenslauf

Claudia Iwer ist im schönen Spreewald geboren und aufgewachsen. Dort ist sie oft mit dem Familienhund durch die Wälder gestreift. Den Hund hat sie nicht mehr, die Liebe zur Natur aber ist geblieben. 

Statt eines Hundes ist nun eine Katze an ihrer Seite. Eine Katze, ein Ehemann und drei Kinder begleiten Claudia Iwer durch ihren Alltag in Potsdam.

 

Neue Bücher

Cover des Buches So still warst nur du (ISBN: 9783819487002)

So still warst nur du

Neu erschienen am 22.02.2026 als Taschenbuch bei tolino media.

Alle Bücher von Claudia Iwer

Cover des Buches Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman (ISBN: 9798376004777)

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman

(43)
Erschienen am 03.02.2023
Cover des Buches Nicht Mutter Theresa (ISBN: B0B3TZK7K7)

Nicht Mutter Theresa

(38)
Erschienen am 15.07.2022
Cover des Buches Purpurne Fäden (ISBN: 9798410096232)

Purpurne Fäden

(22)
Erschienen am 01.02.2022
Cover des Buches Regen an sonnigen Tagen (ISBN: 9783356025385)

Regen an sonnigen Tagen

(4)
Erschienen am 01.03.2025
Cover des Buches All die stillen Dinge (ISBN: 9783819462580)

All die stillen Dinge

(3)
Erschienen am 21.10.2025

Neue Rezensionen zu Claudia Iwer

Cover des Buches All die stillen Dinge (ISBN: 9783819462580)
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Rezension zu "All die stillen Dinge" von Claudia Iwer

dia78
Erinnerungen und Zukunft

Das Buch "All die stillen Dinge - Chroniken des Schweigens 1" wurde von Claudia Iwer verfasst und erschien 2025.

Die Autorin entführt uns in die Erlebnisse des 2. Weltkrieges und die Nachkriegszeit, zeigt eine Welt wie wir sie uns heute nicht mehr vorstellen können. Gefühlvoll und voller Emotionen werden die Leser durch das Buch getragen. Die Handlungsorte sowie die Protagonisten werden bildhaft und detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat, man kann alles mit ihnen erleben.

Die Wortwahl und der Sprachstil sind perfekt für das Buch gewählt und man fiebert mit jeder Seite mit, was als nächstes passieren wird. Man kann mit den Charakteren lachen, weinen, Situationen bestehen, sich mit ihnen fürchten und gleichzeitig Hoffnung verspüren, auch wenn es ab und an finster aussieht.

Jeder, der gerne in Familiengeschichten mit sehr guter Recherche der Nachkriegszeit liest, dem empfehle ich das Buch sehr.

100%ige Kauf- und Leseempfehlung.

Cover des Buches All die stillen Dinge (ISBN: 9783819462580)
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Rezension zu "All die stillen Dinge" von Claudia Iwer

Leseschneckchen555
Fesselnder Beginn einer Familiensaga - Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Großvater Karl ist mit einigen Veränderungen, des seit Jahrzehnten von der Familie betriebenen Landgasthofs, nicht zufrieden. Seine Tochter Rosa möchte sich mit ihrem Mann zur Ruhe setzen, deren einzige Tochter Ella hat ein kleines Kind und andere Pläne. Also muss ein neuer Verwalter her. Um den Hof ein wenig aufzuhübschen, stehen ein paar Sanierungsarbeiten an, doch Großvater Karl hat Einwände. Was dahinter steckt? Ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

Was habe ich mich auf einen neuen Roman von Claudia Iwer gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich habe den Eindruck, ihre Geschichten berühren mich von mal zu mal mehr. Sie schafft mit kleinen oder stillen Dingen, wie schon der Titel sagt, eine unglaublich authentische und besondere Atmosphäre. Der Großvater spricht nur zögerlich über das Erlebte, was ihm und seiner Familie damals widerfahren ist und was wir anhand des Rückblicks in die Vergangenheit miterleben können. Die Kriegszeit hat mich in diesem Roman wieder besonders berührt. Ein starker Kontrast zu dem Konsum unserer heutigen Zeit. Ich finde, jeder sollte Bücher dieser Art lesen, um den Luxus von heute mehr zu schätzen zu wissen.

Claudia Iwer schafft mit ihren Worten ein sehr bildhaftes Setting. Sie beschreibt das Fließgewässer rund um den Spreewald sehr anschaulich. Die Menschen, die dort leben, lieben es und das bringt die Autorin in vielen ihrer Romane ganz klar zur Geltung. Ich habe diese schönen Umschreibungen bisher immer sehr genossen und deswegen reizt es mich, irgendwann einmal in der Region Urlaub zu machen, um mich selbst von dieser Naturschönheit zu überzeugen.

Die heutige Familie Stiefel mit der sprunghaften Tochter Ella, der aufgeweckten Enkelin Margie, der resoluten Mutter Rosi, dem schweigsamen Vater Klaus-Dieter und dem mürrischen Großvater Karl, kommt trotz ihrer häufigen Meinungsverschiedenheiten und kleinen Streitereien, sehr sympathisch rüber. Auch Danny, der neue Verwalter des Hotels wirkt sehr angenehm und fügt sich wunderbar in die Familie ein. Für ihn entwickelte sich die freundliche Aufnahme der Familie Stiefel wie eine Ersatzfamilie, da von seinen eigenen Familienangehörigen niemand mehr übrig ist.

Ich habe während des Lesens immer wieder damit gerechnet, dass Großvater Karl noch etwas Furchtbares aus der Vergangenheit berichtet. Er rückt nur zögerlich mit den Details raus. Wenn er dann mal was erzählte, landete ich plötzlich wieder in der Gegenwart und musste erst einmal abwarten, um mehr zu erfahren. Oft habe ich mir gewünscht, jetzt einfach in der Vergangenheit verweilen zu können, hätte mir dann allerdings die Vorfreude, wenn man es in diesem Fall überhaupt so nennen darf, genommen. Wer freut sich schon auf ein so furchtbares Schicksal? Lesen möchte man es aber doch unbedingt. Ebenso wichtig finde ich auch, dass das, was den Menschen damals widerfahren ist, nicht verschwiegen wird. Die Abschnitte der Gegenwart waren dagegen wie ein kleiner Ausgleich zu den tragischen und schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren und eine kleine Gegenüberstellung zu den eigentlich so bedeutungslosen Sorgen von heute. Wenn man zu Beginn des Buches vielleicht den Eindruck hat, es passiert nicht genug, so steigert sich die Spannung mit jeder Seitenzahl bis es sich zum Schluss wie ein spannender, aber auch sehr tragischer und herzzerreißender Krimi anfühlt. Ich möchte dieses berührende Buch zu meinen Highlights in diesem Jahr zählen, denn Geschichten wie diese bewegen mich immer zutiefst. Auch hier habe ich von Dingen gelesen, die ich zuvor so nicht gehört habe. Ich kann es kaum erwarten, mit der Fortsetzung dieser Reihe zu beginnen. Sie erzählt von Karls kleiner Schwester Jetti, die wie er, einiges aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten hat.

Cover des Buches All die stillen Dinge (ISBN: 9783819462580)
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Rezension zu "All die stillen Dinge" von Claudia Iwer

carmen__red
Not und Leid in schweren Zeiten

2020: Die Gurkenkönigin, ein Gasthof in Kudrow, wurde derzeit von Rosa geführt, die diesen von ihren Eltern übernehmen musste, nachdem die Eltern zu alt waren. Doch auch Rosa konnte kaum noch und wollte den Gasthof verkaufen, nachdem ihn auch niemand aus der Familie übernehmen wollte. Aber ihre Eltern waren dagegen. Besonders Vater Karl. Rosa spürte, dass es einen Grund gab, warum Karl den Verkauf nicht wollte. Was hatte ihr Vater für ein Geheimnis? Was beschäftigte ihn so sehr, dass er an dem Gutshof festhalten wollte? Und was hat es mit dem Backofen auf sich? 

Es konnte den Opa nur noch eine überzeugen, Enkelin Ella.


1944/1945: Karl und Jetti hatten ihren Vater im Krieg verloren und die Mutter, die war kurz davor, daran zu zerbrechen - doch Karl versuchte, für Jetti stark zu bleiben. 

Die Schule blieb eher auf der Strecke, denn auch der Lehrer wurde einberufen. 

Leicht war das alles nicht. Gerade auch, weil der Krieg noch so greifbar war.

Eines Tages zog die Mutter los, um Wertsachen zu Geld zu machen oder gegen Lebensmittel einzutauschen.

Aber die Angst vor den Russen war groß – doch es stand Weihnachten bevor. 

Und dann, dann kam die Russen doch noch…


Claudia Iwer ist mit diesem Buch wieder ein sehr berührender und bewegender historischer Roman gelungen. Mich hat die Geschichte sprachlos gemacht. So viel Leid und Elend. Und die Kinder.


Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart macht das Lesen der Geschichte leichter, öffnet damit ein größeres Bild der gesamten Geschichte. Ich mag diesen Wechsel und finde, dass man so noch viel näher im Geschehen dabei ist.


Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man fliegt quasi durch die Geschichte. 


Das Cover hat mich direkt eingefangen und berührt. Es hat der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit geschenkt, obgleich das Grundthema kein leichtes ist und viel Leid und Not zutage bringt. 


Ich gebe für diesen historischen Roman eine absolut klare Leseempfehlung!

Gespräche aus der Community

Das Schicksal führt Ruth nach Madagaskar zu den Ärzten ohne Grenzen. Sie will der Gesellschaft etwas zurückgeben – sofern die Gesellschaft ihre Hilfe möchte. Der schottische Arzt Ian jedenfalls will Ruths Hilfe nicht und macht aus seiner Abneigung ihr gegenüber auch keinen Hehl. 

Ruth wird nicht nur mit dem Schicksal der Patienten konfrontiert wird, sondern auch mit Ian, der voller Zweifel steckt.


413 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  AnjaKoenig

 »Nun aber lag der Schrecken in weiter Ferne und vor ihr all das Hoffnungsvolle und vielleicht auch Liebe.«

Darf man sich von jemandem trennen, weil er krank ist? Und wenn man es tut – kann man trotzdem glücklich werden? 

Vor dieser Frage steht Theresa, als sie Max in ihr Leben lässt. 

Verlost werden 20 Exemplare des neuen Romans "Nicht Mutter Theresa" von Claudia Iwer (10 Print, 10 E-Book).

280 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzer

https://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Iwer/Nicht-Mutter-Theresa-5923836928-w/rezension/7975095971/

Es tut mir unendlich leid, dass meine Rezension sooooo spät kommt, ih hoffe Sie können es mir verzeihen 😢 Vielen lieben Dank für das Buch!

"Nicht Mutter Theresa" ist das zweite Buch von Claudia Iwer über Liebe, Schmerz, Trauer und Freundschaft. 

Zu gewinnen sind 7 Taschenbücher und 3 E-Books.

54 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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