Claudia Kern

 4 Sterne bei 996 Bewertungen
Autorin von Sturm, Verrat und weiteren Büchern.
Autorenbild von Claudia Kern (© Tschiponnique Skupin)

Lebenslauf

Claudia Kern wurde 1967 in Gummersbach geboren und arbeitet als Autorin und Englisch-Deutsch Übersetzerin für Bücher, Fernsehserien und Computerspiele.

Neue Bücher

Cover des Buches Dungeons & Dragons Das Buch der Drachen (ISBN: 9783831052684)

Dungeons & Dragons Das Buch der Drachen

(1)
Neu erschienen am 27.02.2026 als Gebundenes Buch bei DK Verlag Dorling Kindersley.
Cover des Buches Die Babylon 5-Chronik (ISBN: 9783959363952)

Die Babylon 5-Chronik

Erscheint am 20.04.2026 als Taschenbuch bei In Farbe und Bunt Verlag.

Alle Bücher von Claudia Kern

Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783442244201)

Sturm

(66)
Erschienen am 07.07.2008
Cover des Buches Verrat (ISBN: 9783442244218)

Verrat

(49)
Erschienen am 12.01.2009
Cover des Buches Rache (ISBN: 9783442244225)

Rache

(31)
Erschienen am 10.08.2009
Cover des Buches Sissi - Die Vampirjägerin (ISBN: 9783833222542)

Sissi - Die Vampirjägerin

(23)
Erschienen am 15.02.2011
Cover des Buches Die Nonne und der Tod (ISBN: 9783442378807)

Die Nonne und der Tod

(19)
Erschienen am 21.01.2013
Cover des Buches Stalker - Shadow of Chernobyl (ISBN: 9783833213106)

Stalker - Shadow of Chernobyl

(12)
Erschienen am 22.11.2008

Neue Rezensionen zu Claudia Kern

Wenn Drachen das Bücherregal übernehmen

Manchmal reicht schon ein Blick auf ein Buchcover und der innere Nerd richtet sich kerzengerade auf. Drachenhautoptik, schimmernde Schuppenstruktur und dieses Gefühl, als würde gleich ein uralter Wyrm aus dem Regal kriechen. Genau so beginnt die Reise durch Das Buch der Drachen aus dem Dungeons & Dragons Universum.


Seite aufgeschlagen und zack, kaum da gleich durchgesuchtet. Dieses Buch ist kein trockenes Nachschlagewerk, sondern eher wie ein ehrfürchtiger Spaziergang durch eine Drachenhöhle. Überall lauern Legenden, uralte Namen und Geschichten, die nach Abenteuer riechen. Ashardalon, Protanther, Miirym und viele andere wirken hier nicht wie bloße Monster aus einem Regelwerk, sondern wie echte Persönlichkeiten mit Geschichte, Macht und ordentlich Temperament.


Besonders stark ist die Perspektive der Drachengötter Bahamut und Tiamat. Dadurch fühlt sich das Ganze fast wie ein geheimes Archiv aus der Welt von Dungeons & Dragons an. Man liest, staunt und denkt sich ständig: Okay, mit dem Drachen würde ich lieber keinen Streit anfangen.


Und dann diese Illustrationen. Wirklich spektakulär. Jede Schuppe wirkt messerscharf, jede Flügelspannweite gigantisch. Mehr als einmal blieb ich einfach hängen, weil ich dachte: Moment mal, den würde ich sofort als Endgegner in meiner nächsten Kampagne einsetzen.


Natürlich ist das Ganze eher ein prachtvolles Lore und Artbook als ein reines Spielhandbuch. Wer konkrete Spielregeln erwartet, wird weniger finden. Wer aber Drachen liebt, Fantasy atmet oder bei Dungeons & Dragons sofort dieses Kribbeln im Kopf bekommt, der wird hier ziemlich glücklich.


Kurz gesagt: Ein Drachenbuch, das sich anfühlt, als hätte man ein Stück uralter Fantasygeschichte in der Hand. Und ganz ehrlich... ich hätte nichts dagegen, wenn mein Bücherregal jetzt von einem goldenen Großwyrm bewacht wird.

Cover des Buches Red Rising: Zeitalter des Lichts (ISBN: 9783986664374)
gosureviewss avatar

Rezension zu "Red Rising: Zeitalter des Lichts" von Pierce Brown

gosureviews
Krieg, Gewissen, Kameradschaft

Manchmal entscheidet sich die Größe eines Epos nicht im Donner der Schlachten, sondern im Moment danach, wenn die Überlebenden in den Trümmern stehen und sich fragen müssen, wofür all das Blut geflossen ist. Genau hier setzt "Zeitalter des Lichts" ein. Pierce Brown führt seine Saga nicht einfach fort, er zwingt sie zur Selbstbefragung. Nach der beinahe apokalyptischen Finsternis des Vorgängers wählt er keinen Weg der bloßen Eskalation, sondern der Verdichtung: moralisch, emotional, existenziell. Dieses sechste Buch ist kein weiterer Akt im Spektakel des Krieges, sondern die schonungslose Prüfung seiner Helden und damit auch seiner Leser.


Acht Monate nach den Verwüstungen des vorangegangenen Bandes taumeln die Figuren nicht blindlings in die nächste Katastrophe. Brown gönnt ihnen - und uns - eine Phase der Selbstprüfung. Vor allem Darrow, lange Zeit der archaische Motor dieser Saga, gewinnt hier eine neue Dimension. Er ist nicht mehr nur der Kriegsgott mit Gewissensbissen, sondern ein Mann, der begreift, dass Siege ohne moralische Erdung nichts als verbrannte Erde hinterlassen. Seine Vergangenheit erscheint nicht als heroische Legende, sondern als Hypothek. Entscheidungen aus früheren Bänden entfalten nun ihre zerstörerische Spätwirkung. Diese narrative Langzeitökonomie ist bemerkenswert: Brown schreibt keine episodische Abenteuerserie, sondern ein geschlossenes Epos, in dem jede Sünde Zinsen trägt.


Entscheidend ist der Ton. Nach der nahezu nihilistischen Düsternis des Vorgängers hätte eine weitere Eskalation ins Maßlose geführt. Stattdessen setzt Brown auf Kontrast. Ja, es gibt Schlachten von opernhafter Wucht, Duelle, die in ihrer choreografierten Raserei den Puls beschleunigen, und Gefechte im All, die das Genre der Military Space Opera selbstbewusst ausreizen. Doch die eigentliche Sprengkraft liegt in den Zwischentönen. In den Gesprächen alter Gefährten, deren Loyalität nicht mehr naiv, sondern hart erkämpft ist. In Momenten, in denen Brüderlichkeit nicht als sentimentale Floskel, sondern als letzte Bastion gegen die Entmenschlichung erscheint.


Diese Rückbesinnung auf das Motiv der Wahlverwandtschaft ist kein nostalgischer Reflex, sondern Reifung. Die Figuren sind älter, beschädigter, misstrauischer. Freundschaft bedeutet hier nicht mehr jugendlichen Übermut, sondern bewusste Entscheidung gegen Zynismus. Gerade darin liegt die emotionale Wucht des Romans. Brown versteht es meisterhaft, Nähe herzustellen, um sie im nächsten Kapitel zu bedrohen. Der Leser schwankt zwischen Triumph und Verzweiflung, zwischen befreiendem Gelächter  und jenem beklemmenden Gefühl, dass in dieser Welt kein Glück von Dauer ist.


Auch formal zeigt sich eine Weiterentwicklung. Die multiplen Perspektiven wirken fokussierter, weniger zerfasert als noch in früheren Bänden. Selbst Figuren, die man am liebsten aus der nächsten Luftschleuse stoßen würde, erhalten Raum zur Selbstrechtfertigung. Besonders Lysander wird nicht als bloßer Antagonist, sondern als ideologisches Gegenmodell inszeniert: ein Mann, der Ordnung über Freiheit stellt und seine Grausamkeit mit historischer Mission bemäntelt. Gerade weil er sich für moralisch überlegen hält, ist er so verstörend plausibel.


Ist "Zeitalter des Lichts" ein klassischer Vorbereitungsband für das große Finale? Formal ja, dramaturgisch nein. Der Roman schließt Kreise, beantwortet Fragen, setzt neue Impulse. Er fühlt sich nicht wie ein Lückenfüller an, sondern wie das emotionale Herzstück der zweiten Trilogie. Die Weichen für den Abschluss werden gestellt, doch nicht auf Kosten der Eigenständigkeit. Brown liefert Payoffs, keine Platzhalter.


Am Ende bleibt das Paradox, das große Serien auszeichnet: Man will wissen, wie alles ausgeht, und fürchtet zugleich die Endgültigkeit. "Zeitalter des Lichts" fordert, erschüttert, erschöpft  und erinnert daran, warum epische Science-Fiction mehr sein kann als Raumschlachten und Machtspiele. Sie kann vom Menschen erzählen, von seinem Drang zur Herrschaft ebenso wie von seiner Fähigkeit zur Reue.


Wenn der letzte Band dieses Zyklus erscheint, dürfte die Erwartungshaltung unerträglich hoch sein. Nach diesem Roman scheint jedoch gewiss: Pierce Brown beherrscht die seltene Kunst, aus Finsternis kein Spektakel, sondern eine Prüfung zu formen und aus Licht keine Sentimentalität, sondern eine Entscheidung.

Cover des Buches Red Rising - Asche zu Asche (ISBN: 9783959818087)
liceys_buecherwunderlands avatar

Rezension zu "Red Rising - Asche zu Asche" von Pierce Brown

liceys_buecherwunderland
Gut

[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]

𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Asche zu Asche (Red Rising 4)
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Pierce Brown
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: CrossCult
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Claudia Kern
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes

𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr lieber Single- oder Multi-PoV?

𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Spannend - Mitreißend - Traurig

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
10 Jahre sind vergangen, seitdem Darrow als Held der Revolution bekannt wurde. Doch mit der Revolution wurde nicht alles besser oder einfacher und es scheint, als wäre der Kampf nie vorbei....

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Die Geschichte ist ja schon krass ausgefeilt und komplex. Und so geht es auch hier weiter. Nur dass man diesmal mehr Perspektiven geliefert bekommt. Denn es gibt mehr Personen denen wir folgen als nur Darrow. Das fand ich richtig toll. Ich bin, ehrlich gesagt, nicht immer der größte Fan von Darrow, deshalb hat mit der Perspektivenwechsel richtig gut gefallen. 😊
Die Story an sich bleibt spannend und hält wieder die ein oder andere überraschende Wendunge bereit.
Ich fand es auf jeden Fall spannend zu erfahren, wie sich alles nach der Revolution entwickelt hat. 😊

𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Eine Leseempfehlung für alle Fans der Reihe.

𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Gespräche aus der Community

In einer Zeit, in der man augenblicklich um die ganze Welt reisen kann, in der alle Bedürfnisse problemlos gestillt werden und sich niemand mehr an einen echten Krieg erinnern kann, droht eine lange Ära der Stabilität zu einem jähen Ende zu kommen. Nur wenige wissen, dass sich die Anführer der großen Hives längst darauf verständigt haben, diese Stabilität auf Kosten von Blut zu gewährleisten.

101 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch abgebrochen habe. Dies liegt aber keineswegs daran, dass ich es nicht gut fand, im Gegenteil. Es ist ein sehr besonderer Schreibstil, den dieses Buch hat und zudem ist es sehr komplex geschrieben. Da ich den ersten Band noch nicht kenne, habe ich das nötige Vorwissen leider auch nicht und so fiel mir schon der Einstieg in die Geschichte nicht leicht. Anfangs habe ich mich durchgekämpft, aber viel Sinn machte es nicht. Ich werde mir bei Gelegenheit den ersten Band kaufen und es dann noch einmal versuchen, die Geschichte ganz zu erfassen, denn spannend ist sie allemal.

Es ist das Jahr 2454. Die Menschheit befindet sich in einem hart erkämpften goldenen Zeitalter, in dem Religionen sowie Nationalstaaten keinen Platz mehr haben. Sieben Fraktionen - sogenannte „Hives“ - regieren nun gemeinsam die Welt, deren Herrschaft durch eine wohlwollende Zensur, statistische Analysen und technologischen Reichtum gestützt wird. Aber das Fundament dieser neuen Welt ist brüchig.

256 BeiträgeVerlosung beendet
australiandreams avatar
Letzter Beitrag von  australiandream

Ich bin so unfassbar spät dran, aber endlich komme ich dazu, meine Gedanken zum Buch aufzuschreiben. Ich kann tatsächlich nur eine Teilbewertung schreiben, da ich das Buch bis jetzt nicht beenden konnte. Ich hatte mich unglaublich auf das Buch und diese Leserunde gefreut und bin noch immer dankbar, dass mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt wurde. Doch es ist mir unglaublich schwergefallen in die Story reinzukommen und nach mehreren Abläufen habe ich es dann nach ca 150 Seiten pausiert. Es ist gerade einfach nicht der richtige Zeitpunkt für uns beide. Das Worldbuilding und die ganze Idee der Story gefallen mir richtig gut, allerdings macht genau dies das Lesen eben auch ein bisschen schwer. Der Stil und auch die Komplexität der Sprache, die eben von unseren Geschlechterrollen abweicht, haben mich ehrlich gesagt sehr überfordert. Doch ich weiß, dass ich das Buch definitiv irgendwann lesen werde. Es wird noch eine Chance bekommen, wenn ich mehr Ruhe und Zeit dafür habe. Ich weiß, wenn ich mich richtig darauf einlassen werde, dann wird es mir gefallen. Und dann werde ich meine Bewertung ganz bestimmt nochmal anpassen.

Wie gesagt, der Einstieg war total interessant, aber eben auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Kaum aktueller könnte Claudia Kerns politischer Thriller "Divided States of America" sein. Ein neuer Präsident kommt an die Spitze des mächtigsten Staates der Welt. Doch der Wahlkampf hat Spuren innerhalb der Bevölkerung hinterlassen und das Land ist erschüttert. Aber eine noch viel größere Katastrophe folgt: Ein Anschlag mit Tausenden von Toten und ein Land, das völlig entzweit ist.

238 BeiträgeVerlosung beendet
JazzHs avatar
Letzter Beitrag von  JazzH

K48: Ganz interessant, dass Sam und sein Vater sich m Bus so normal verhalten, dass sie auffallen! Und nicht erwünscht sind auszusteigen. Ich bin verblüfft, dass Besoffene das erkennen können.

Genau wegen K48 gehe ich niemals auf Demonstrationen. Sie arten schnell aus und dann kommt man in einer Masse nicht schnell raus und kann sich in Sicherheit bringen. Da ist mir mein Leben wichtiger als die Zukunft der Erde und co.

Zusätzliche Informationen

Claudia Kern wurde am 31. Dezember 1967 in Gummersbach (Deutschland) geboren.

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