Claudia Kern Sissi - Die Vampirjägerin

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Inhaltsangabe zu „Sissi - Die Vampirjägerin“ von Claudia Kern

Wien – Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Donaumonarchie erholt sich von den Ereignissen der Märzrevolution und ist peinlichst darauf bedacht, das Reich von Anarchisten freizuhalten. Es ist die Zeit des sogenannten „rothosigen Leutnants“, Franz-Joseph I. Soldat, Kaiser und … Vampir. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass nahezu der gesamte Hochadel Europas von uralten Vampirclans durchsetzt ist, die unerkannt von ihren Untertanen, die Geschicke der Welt lenken. Toleriert und unterstützt von menschlichen Handlangern, achten sie auf die Einhaltung jahrhundertealter Machtgefüge. Doch es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem Treiben der Blutsauger ein Ende zu bereiten. Zu ihnen gehört Herzog Max Joseph in Bayern, der seine beiden Töchter Helene und Elisabeth insgeheim zu tödlichen Waffen gegen die Untoten ausbildet. Sie sollen direkt in das Herz der Vampir-Monarchie vorstoßen und sie vernichten. Eine zunächst unscheinbare Romanze der jungen Elisabeth hat das Potenzial die Fundamente einer ganzen Welt zu erschüttern …

Grober Unfug im besten Sinne des Wortes. Ein Buch, das Spaß macht.

— Haekelschwein
Haekelschwein

Die Geschichte von Sissi und Franz mal anders erzählt,ich fands einfach suuuuper

— Moorteufel
Moorteufel

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  • Sisi - Die ganz wahre Geschichte

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Haekelschwein

    Haekelschwein

    21. August 2017 um 10:46

    Die Ausgangsidee hat mir gefallen und bei den ersten Kapiteln habe ich oft geschmunzelt und sogar gelacht. Wenn Sissi und ihr Papili im Wald auf die Jagd gehen, und natürlich jagen sie nicht Auerhähne sondern wilde Vampire. Später muss Franz-Josef sich sogar von Sissi retten lassen (und das nicht nur einmal). Allerdings nutzt die gute Idee sich irgendwann ab und die Geschichte plätschert nur noch so dahin, ohne (zumindest bei mir) größeres Interesse zu wecken. Ich finde man hätte mehr daraus machen können. Ein zusätzlicher Punkt ist, dass dieses Buch weitaus mehr Recherche vertragen hätte können. Natürlich ist man bei dieser Vorgabe vor allem auf groben Unfug (im positiven Sinne) und nicht unbedingt auf einen historisch genau recherchierten Roman eingestellt. Ich habe mich jedoch gefragt, welchen Garten Sissi von ihren Fenstern in der Hofburg immer sieht (von den Räumen, die sie bewohnt hat, sieht man alles nur keinen Garten). Warum trifft sie schon Monate vor der Hochzeit in Wien ein? Weil die Handlung sonst nicht stattfinden kann? Auch ansonsten fand ich nicht unbedingt, dass die Figuren sich immer besonders zeitgemäß verhalten. Das mag bei diesem Thema einerseits weniger ins Gewicht fallen, andrerseits finde ich, dass man gerade durch etwas mehr Genauigkeit der Sache auch mehr Witz verleihen hätte können: historische Tatsachen über die Fantasy-Ebene erklären. Z. B. erscheint der Umstand, dass der Hochzeit erst abends angesetzt war  vollkommen logisch, wenn man bedenkt, dass der Bräutigam und sein Anhang Vampire sind. Über mehr solcher Verbinungen hätte ich mich als Leserin sehr gefreut.Dessen ungeachtet kann ich den Roman dennoch weiterempfehlen, vor allem an Leute, die wie ich schon immer einmal ein Crossover aus Sissi und Vampirschnulze lesen wollten. Das Buch hat nämlich auch Spaß gemacht. Man darf allerdings nich allzu pingelig sein, was die historischen Details angeht.

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  • Mal anders erzählt

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Moorteufel

    Moorteufel

    Wer kennt sie nicht ,Die Sissi Filme.Mit der großen Liebe zwischen Sissi und Franz.Auch hier wird über ihre Liebe erzählt ,mit nur einen ,kleinen....klitzekleinen Unterschied.Sissi ist eine Vampirjägerin(und eine schon recht gute),und Franz ist ein Vampir.Die Geschichte kennt man ja doch hier ,geht es doch meist noch etwas anders zu.Einerseits lieben sich die beiden,und sollen auch Heiraten,aber wäre da nicht der große Konflikt.Sissi muß eigenlich den ganzen Hofstaat und auch ihre große Liebe Franz auslöschen.Franz ahnt davon noch nichts.Aber dann steht den beiden eine noch größere Bedrohung bevor,wo die zwei zusammenarbeiten müssen.Es war amüsant und auch spannend,zu lesen wie verschieden die beiden sind,und welche Ansichten sie haben.Klar hat sich vieles aus den Sissi Film wiederholt und kann mir bekannt vor,und doch war es anders.Es gab wie immer wieder viel Intrigen ,Macht und Liebe.Eine sehr gelungene Geschichte

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    • 4
  • Na, bravo!

    Sissi - Die Vampirjägerin
    NiWa

    NiWa

    Wenn Sissi auf Vampirjagd geht und Franzl seine Zähne zeigt, bleibt kaum eine Auge trocken!Wer das berühmteste Kaiserpaar von Österreich nur aus Filmen oder Geschichtsbücher kennt, hat das dunkelste Geheimnis der Donaumonarchie noch nicht entdeckt. Das düstere Doppelleben des Kaiserpaars, in dem die reizende Kaiserin den Geschöpfen der Nacht das Grauen lehrt und der gutmütige Kaiser einer blutrünstigen Dynastie entstammt. Als ich das Cover dieses Buches sah, konnte ich nicht widerstehen: das berühmte Sissi-Gemälde von Franz Xaver Winterhalter zeigt sich hier in seiner wahren Pracht: die Kaiserin in einem prunkvollem Kleid, majestätisch das Haupt geneigt und dazu die halbe Waffenkammer des österreichischen Heeres geschultert! Sissi ist in diesem Werk nicht nur die angehende Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, sondern eine Vampirjägerin, die den habsburgerischen Blutsaugern das Fürchten lehren soll. Nur blöd, dass sie sich ausgerechnet in den Kaiser verliebt, der ihm wahrsten Sinne des Wortes von blauem Blut isst, und den sie ihrem Auftrag nach vernichten soll. Obwohl die Idee, der Schreibstil und die ganze Geschichte höchst amüsant sind, orientiert sich gerade die erste Hälfte sehr stark an der bekannten Verfilmung mit Romy Schneider, die vor Romantik trieft und mit der viele von uns wohl vertraut sind. Problematisch war für mich, dass ich mich daher nur wenig auf die Handlung konzentrieren konnte, sondern ständig das Buch mit dem Film verglich. Es war schwierig, mich auf diese Version der Geschichte einzulassen, weil sie so rigoros dem Vorbild entspricht. Rätselhaft bleibt für mich nach wie vor, ob es sich nun um eine Parodie des Films handeln soll oder es als „ernst“ gemeinter Vampirroman gedacht ist. Während ich mich zu Anfang zu stark an den Film gebunden fühlte, zeigt sich ab der Mitte des Buches eine rasante Vampirjagd, umgeben von historischen Fakten und umspielt von Slapstick-Elementen, die laufend für Erheiterung sorgen. Wer über Anfangsschwierigkeiten hinwegsehen kann und sich durch einige Schwächen nicht verunsichern lässt, wird einen neuen Blick auf das alte Kaiserpaar gewinnen und sich - wenn auch nicht kaiserlich - aber doch recht amüsieren. Na, bravo!

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    • 15
    joleta

    joleta

    19. September 2014 um 10:57
  • Sissi - Die Vampirjägerin - Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    07. September 2014 um 22:13

    Sissi und Franzl 2.0. Sissis Familie gehört zu den führenden in der Vampirjagd. Schon seit ihrer Kindheit wird sie zum Kampf ausgebildet, für ihre ältere Schwester Helene sind jedoch andere Pläne vorbehalten, denn sie soll mit dem Kaiser von Österreich vermählt werden. Franz-Josef und seine Gefolge gehören nämlich zur größten Vampirdynastie Europas und diese muss ausgelöscht werden. Beide Mädchen haben sich ihrem Platz in der Geschichte gefügt, aber eines Tages trifft Sissi auf einen schönen Fremden, der sofort ihr Herz erobert. Als ihre Schwester dann zum Hof nach Bad Ischl eingeladen wird und Sissi zu Hause in Possenhofen bleiben soll, akzeptiert sie ihr Schicksal nicht einfach so und reist auf eigene Faust zur Sommerresidenz des Kaisers. Auf einem Ball, der nur für ihre Schwester Helene veranstaltet wird muss Sissi herausfinden, dass der Unbekannte, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat, Kaiser Franz-Josef ist und eigentlich ihre Schwester heiraten soll. Doch als Franz-Josef erkennt, dass Sissi diejenige ist, die er heiraten möchte, wird der gesamte Plan von Sissis Familie zunichte gemacht und es muss innerhalb weniger Tage eine neue Strategie überlegt werden, die mächtigen Vampire zu stürzen. Während Sissi aber ihre Aufgabe erfüllen soll, sieht sie die andere Seite und erlebt hautnah mit, dass die Vampire oft selbst nicht die Freiheit und Macht haben, die sie zu genießen scheinen. DAS Liebespaar des 19. Jahrhunderts reloaded, so kann man es wohl ausdrücken. Vom geschichtlichen Aspekt aus gesehen muss man nicht viel Vorwissen mitbringen, hier hat sich die Autorin etwas künstlerische Freiheit erlaubt, die ohne weiteres zu rechtfertigen ist. Wenn man sich die Idee einmal auf der Zunge zergehen lässt, ist sie überaus unterhaltsam und voll Potential. Sissi ist ein naives Ding, das die Befehle, die sie von ihrem Vater erhält, oft nicht hinterfragt und auch gerne einmal in die ein oder andere gefährliche Situation stolpert, weil sie der Übermut und die Schaffenslust packt. Als sie dann aber mehr über die Vampire erfährt wird ihr klar, dass die Handlungen ihrer Familie oft nicht einfach waren. Nach und nach ändern sich ihre Ansichten und sich gibt dafür sogar den Rückhalt ihrer Familie auf, nur um das Richtige zu tun. Franz-Josef ist überrascht, dass er so etwas wie Liebe fühlen kann, dann aber gegenüber einer Menschenfrau, stellt sich als Problem heraus, das er kurzerhand durch eine Hochzeit lösen möchte. Er ist sich nicht über die Konsequenzen klar, kommt aber immer irgendwie aus dem Schlamassel heraus. Auch seine Handlungen sind sehr blauäugig, was aber zu seiner Rolle passt, denn Entscheidungen hat er noch nie welche getroffen, ihm wurde immer gesagt, was er dem Menschenvolk zu verkünden oder befehlen hat. Das Buch hat höhen und Tiefen. Als störend empfand ich die Ausschnitte aus Die geheime Geschichte der Welt, denn wir war nicht klar, was sie mit der Geschichte zu tun haben sollten, also habe ich sie nach ein paar Kapiteln aufgegeben. Der Handlung schadet das nicht, er ist auch so noch alles schlüssig und transparent. Scheusalsjahre einer Kaiserin ist nicht unbedingt ein Buch, das man gelesen haben muss, aber die Idee ist annehmbar ungesetzt und bietet ein paar Stunden leichte Unterhaltung. Genau das, was man vielleicht an einem verregneten Abend unter der Decke mit einer Tasse Tee sucht.

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  • Sissi - Vampirjägerin

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kurzbeschreibung aus der amazon-Redaktion: Wien - Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Donaumonarchie erholt sich von den Ereignissen der Märzrevolution und ist peinlichst darauf bedacht, das Reich von Anarchisten freizuhalten. Es ist die Zeit des sogenannten "rothosigen Leutnants", Franz-Joseph I. Soldat, Kaiser und ... Vampir. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass nahezu der gesamte Hochadel Europas von uralten Vampirclans durchsetzt ist, die unerkannt von ihren Untertanen, die Geschicke der Welt lenken. Toleriert und unterstützt von menschlichen Handlangern, achten sie auf die Einhaltung jahrhundertealter Machtgefüge. Doch es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem Treiben der Blutsauger ein Ende zu bereiten. Zu ihnen gehört Herzog Max Joseph in Bayern, der seine beiden Töchter Helene und Elisabeth insgeheim zu tödlichen Waffen gegen die Untoten ausbildet. Sie sollen direkt in das Herz der Vampir-Monarchie vorstoßen und sie vernichten. Eine zunächst unscheinbare Romanze der jungen Elisabeth hat das Potenzial die Fundamente einer ganzen Welt zu erschüttern ... Nachdem ich schon „Stolz und Vorurteil und Zombies“ gelesen hatte und es sehr gut und amüsant fand, habe ich schließlich auch zu Sissis etwas ungewöhnlicher Geschichte gegriffen und war sehr überrascht. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, eine Vampirgeschichte mir den großen Größen der österreichischen Geschichte. Amüsant und spannend, mit Charakteren die einem gleich ans Herz wachsen und letztlich auch an Tiefe nichts fehlen lassen. Das Buch lässt sich leicht und locker weg lesen, ist witzig und temporeich. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch ein bisschen länger sein können!! Anders als in den Sissifilmen ist der Franz hier mal richtig sexy ;-) Das einzige das den Lesefluss ein bisschen gestört hat, ist die bayrische Mundart in der hin und wieder die Dialoge geschrieben waren, da alle Hauptcharaktere aber Hochdeutsch sprechen ist das nur ein kleines Manko. Alles in allem 4 Sterne, ein gutes, flottes Buch, das man natürlich nicht zu ernst nehmen darf.

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    • 5
    buchjunkie

    buchjunkie

    14. March 2014 um 18:07
  • Sissi meets Buffy

    Sissi - Die Vampirjägerin
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 20:12

    Auf dieses Buch bin ich bei einer Lesung auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse aufmerksam geworden. Mir gefiel die Idee und die gelesenen Auszüge waren außerdem recht lustig. Somit stand schnell fest, dass dieses Buch Pflicht für mich sein würde. Umso bedauerlicher ist es, jetzt sagen zu müssen, dass es meinen Erwartungen nicht entsprochen hat. Natürlich: der Gedanke, dieses verkitschte Lovestory, die alljählich zu Weihnachten aus den TV-Geräten trieft, mit dem aktuellen Vampir-Hype zu würzen, das hat etwas. Alleine der Vergleich, den man beim Lesen im Geiste fast automatisch anstellt, ist schon für ein Schmunzeln gut. Und auch sonst ist die Story von einem sachten und oftmals auch feinsinnigen Humor durchzogen. Leider gibt es aber auch so manchen Running-Gag, der spätestens nach dem dritten Mal einfach nicht mehr lustig, sondern nur noch platt ist. Größtes Manko in meinen Augen ist allerdings, dass die Geschichte sich offenbar nicht entscheiden kann, aus welchem Aspekt sie die größte Spannung ziehen will: aus der ungleichen Romanze zwischen Sissi und Franz , aus der Sabotage an der blutsaugenden Obrigkeit, oder aus dem Kampf gegen die so genannten “wilden Vampire”. Da hätte man sich schon auf einen Punkt festlegen müssen, denn so plätschern die Handlungsstränge mehr vor sich hin, statt dass einer von ihnen den Leser so richtig packt. Und dabei bleibt die Spannung merklich auf der Strecke. Zuletzt sei noch erwähnt, dass vom Kitsch der Fernsehfilme nichts geblieben ist. Das mag nun zunächst sicher positiv klingen, aber die großen Gefühle zwischen Sissi und Franz sind nun mal mit das wichtigste Element der ursprünglichen Geschichte. Die hätte man in dieser Persiflage zumindest ein wenig durchblitzen lassen können. Aber bis auf sehr wenige Szenen ist von Romantik absolut nichts zu spüren. Das Buch liest sich von der Sprache her sehr flüssig. Natürlich herrscht ein etwas altmodischer Ton, doch wird in dieser Hinsicht glücklicherweise nicht übertrieben. Allerdings lädt diese Unentschiedenheit darüber, aus welcher Richtung es spannend sein soll, dazu ein, den einen oder anderen Absatz zu überspringen. Mir ist das auch passiert, aber sobald ich mich dabei erwischt hatte, habe ich den Absatz doch noch gelesen. Ich kann allerdings nicht behaupten, dass mir je etwas Wichtiges entgangen wäre, wenn ich die Szenen komplett ausgelassen hätte. Unglücklicherweise gibt es einige Schreibfehler, und das ist etwas, das mich bei Büchern immer sehr stört. Das Cover ist ein Hingucker: Sissi wie man sie aus den Filmen kennt in einem prächtigen Kleid, ABER bis an die Zähne bewaffnet. Ein schöner Kontrast, wie ich finde. In der Innenklappe des Frontcovers kann man eine kurze Passage aus dem Buch lesen, so dass man z.B. im Laden ohne zu Blättern mal “reinschnuppern” kann. Fazit:   Eine Kreuzung aus Sissi und Buffy. Grundsätzlich eine gute Idee, die zumindest unterhaltsam ist. Als spannend habe ich sie jedoch nicht empfunden, was bei einer solchen Geschichte um eine Fehde zwischen Menschen und Vampiren sehr schade ist.

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  • Rezension zu "Sissi - Die Vampirjägerin" von Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Solifera

    Solifera

    27. February 2012 um 10:33

    Sissi und Vampire? Wie passt das eigentlich zusammen? Was keiner weiß ist nämlich, dass der gesamte europäische Hochadel von Vampiren nur so wimmelt. Und wo Vampire sind, da gibt es natürlich auch Vampirjäger, bzw. Kinder Echnatons oder auch „Pfähler“ (so nennen die Vampire sie). Soweit so gut. Herzog Max Joseph in Bayern gehört zu einem alten Geschlecht von Vampirjägern und ist immer auf der Jagd nach den Geschöpfen der Nacht. Seine beiden Töchter Elisabeth und Helene bildet er heimlich aus. Er hat den perfiden Plan, die Vampir-Monarchie sukzessive auszurotten, indem er Helene zusätzlich in höfischen Gepflogenheiten unterrichtet, damit sie als Braut an den Hof von Franz-Joseph gelangt. Franz-Joseph wiederrum wurde angeraten, sich doch eine „menschliche“ Kaiserin zu suchen und daher wurde die Hochzeit mit Helene arrangiert, ohne allerdings zu wissen, dass er sich damit den Feind in sein Haus holt. Wie es der Zufall anders aber will, treffen sich des Nachts Sissi und Franz zufällig, nicht ahnend, dass der eine Vampir, die andere Vampirjäger ist. Es kommt, wie es kommen muss: Sie verlieben sich ineinander, eine scheinbar unmögliche Verbindung. Viel zu spät erkennen sie das Wesen des anderen. Und plötzlich ist Elisabeth, die Sissi aus Possenhofen, Kaiserin von Österreich, mit einem Vampir an ihrer Seite. Ob das gut gehen kann? Auch wenn man die genaue Geschichte von Sissi und Franz nicht kennt, kann einen dieses Buch sehr gut unterhalten. Es nimmt einfach alles aufs Korn und scheint den neumodischen Buchkreationen à la „Stolz und Vorurteil und Zombie“ und vielen andern zu folgen.

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  • Rezension zu "Sissi - Die Vampirjägerin" von Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    sabisteb

    sabisteb

    12. August 2011 um 09:58

    Österreich Mitte des 19. Jahrhunderts. Nur die Kinder Echnatons wissen, dass der Hochadel Europas (außer Frankreichs, die wurden in der französischen Revolution geköpft) seit der Zeit der Pharaonen zum Großteil aus Vampiren besteht. Herzog Max Joseph, selber ein Anhänger der Kinder Echnatons, will diesem Treiben ein Ende setzten und bildet seine Töchter Helene (Néne) und Elisabeth (Sissi) aus, damit sie die vampirische Donaumonarchie vernichten. Helene wird zur Attentäterin und Bombenspezialistin ausgebildet, ihre jüngere Schwester Sissi zu einer Soldatin. Als sich der Vampir Kaiser Franz Josef in Sissi verliebt, kommen die Pläne von Max Joseph gehörig durcheinander, wie soll Sissi, die eher mit praktischer Intelligenz gesegnet ist, die Agentenrolle ihrer Schwester Helene übernehmen? Eigentlich eine witzige Idee, aus der man durchaus hätte was machen können. Letztendlich wurde daraus der übliche Vampiraufguss aus bekannten Versatzstücken. Sissi, die Vampirjägerin verliebt sich (wie schon Buffy vor ihr) in den feschen Vampir, den sie eigentlich töten sollte: Franzl. Franzl ist auch zum ersten Mal in seinem Leben (er ist erst 80) verliebt und dann ausgerechnet in eine Menschenfrau und keine Vampirin, das macht ihn schon ein wenig zum Gespött unter seinen Artgenossen. Herzog Max ist natürlich entsetzt über den Verrat seiner Lieblingstochter, die mit Vampire nun paktiert, statt sie zu pfählen. Nicht nur, dass die Idee ausgelutscht und nicht sonderlich witzig umgesetzt wird, schwankt die Geschichte zwischen Action (Vampire pfählen) und romantischen Sissi Kitsch, wobei der sich hauptsächlich darauf beschränkt, dass sie sich Sorgen um ihre Haare macht und irgendwo ein Hirsch röhrt, der Rest ist eher Standard Vampirfolklore (bis auf den sich aufblähenden Kopf, der war einfach nur Slapstick und daneben). Nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Hofburg als Hauptquartier der europäischen Vampire ist ja ne witzige Idee und prinzipiell waren die Adligen ja Blutsauger (im übertragenen Sinne), aber dazu dann noch eine Verschwörungsgeschichte mit Obervampir und echte Vampir/Mensch Liebe, das ist zu viel. Das Beste sind noch die jeweiligen Einleitungen zu den Kapitel, die die Geheime Geschichte der Welt aus der Sicht der Kinder Echnatons erzählt.

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  • Rezension zu "Sissi - Die Vampirjägerin" von Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2011 um 13:30

    Kurzbeschreibung aus der amazon-Redaktion: Wien - Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Donaumonarchie erholt sich von den Ereignissen der Märzrevolution und ist peinlichst darauf bedacht, das Reich von Anarchisten freizuhalten. Es ist die Zeit des sogenannten "rothosigen Leutnants", Franz-Joseph I. Soldat, Kaiser und ... Vampir. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass nahezu der gesamte Hochadel Europas von uralten Vampirclans durchsetzt ist, die unerkannt von ihren Untertanen, die Geschicke der Welt lenken. Toleriert und unterstützt von menschlichen Handlangern, achten sie auf die Einhaltung jahrhundertealter Machtgefüge. Doch es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem Treiben der Blutsauger ein Ende zu bereiten. Zu ihnen gehört Herzog Max Joseph in Bayern, der seine beiden Töchter Helene und Elisabeth insgeheim zu tödlichen Waffen gegen die Untoten ausbildet. Sie sollen direkt in das Herz der Vampir-Monarchie vorstoßen und sie vernichten. Eine zunächst unscheinbare Romanze der jungen Elisabeth hat das Potenzial die Fundamente einer ganzen Welt zu erschüttern ... Nachdem ich schon „Stolz und Vorurteil und Zombies“ gelesen hatte und es sehr gut und amüsant fand, habe ich schließlich auch zu Sissis etwas ungewöhnlicher Geschichte gegriffen und war sehr überrascht. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, eine Vampirgeschichte mir den großen Größen der österreichischen Geschichte. Amüsant und spannend, mit Charakteren die einem gleich ans Herz wachsen und letztlich auch an Tiefe nichts fehlen lassen. Das Buch lässt sich leicht und locker weg lesen, ist witzig und temporeich. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch ein bisschen länger sein können!! Anders als in den Sissifilmen ist der Franz hier mal richtig sexy ;-) Das einzige das den Lesefluss ein bisschen gestört hat, ist die bayrische Mundart in der hin und wieder die Dialoge geschrieben waren, da alle Hauptcharaktere aber Hochdeutsch sprechen ist das nur ein kleines Manko. Alles in allem 4 Sterne, ein gutes, flottes Buch, das man natürlich nicht zu ernst nehmen darf.

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  • Rezension zu "Sissi - Die Vampirjägerin" von Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2011 um 20:46

    Irre lustig, Sissi mal anders, bzw. Dracula mal anders? Hab es kaum aus der Hand legen können. Sehr gute Witzszenen!
    Ich hoffe doch, das da noch was kommt!!

    Sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Sissi - Die Vampirjägerin" von Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin
    Dubhe

    Dubhe

    29. April 2011 um 23:14

    Es ist das Jahr 1853: Sissi ist ein Kind Echnatons. Das Bedeutet, dass sie über die Vampire aufgeklärt ist und trainiert, sodass sie sie zerstören kann. Nene, ihre Schwester, wird mit Franz-Joseph- einem Vampir- voraussätzlich Verlobt. Sissi darf nicht mit nach Bad Ischl, weswegen sie sich auf ihr Pferd schwingt und losreitet. Kurz vor Ischl trifft sie den Franz, mit dem sie die halbe Nacht vertratscht. Und sich prompt verliebt. Ihre Mutter ist nicht gerade begeistert davon, dass sie in Ischl ist und sie darf deswegen nicht mit zum Ball. Nur dass Sophie- ebenfalls Vampir- sie eingeladen hat und Ludovika muss nun nachgeben. Auf dem Ball entdeckt sie, dass ihr Franz in Wahrheit Kaiser (Vampir) Franz-Joseph ist. Alles sträubt sich in ihr, doch sie muss schließlich annehmen. (Sie übergibt sich in die Rosen, die er ihr gibt). So kommt es nach Wien- es ist noch Herbst. Dort weiß sie nun nicht, was sie machen soll. Einfach dumm spielen, oder ein Attentat verüben. Wenn ein Attentat, nur wie? . Dieses Buch hat mich angenehm überrascht, denn es werden weder Sachen übertrieben, noch sind die Figuren dumm dargestellt. Sissi Fans sollten dieses Buch trotzdem nicht lesen. Sissi wird hier als etwas naiv und unerfahren dargestellt, doch auch ald Frau, die weiß, was sie will. Franz-Joseph ist zwar Kaiser, doch Sophie, die NICHT seine Mutter ist, leitet alles im Geheimen. Er ist etwas untergeben und hat keine eigene Meinung, was sich Gott sei Dank jedoch ändert. Sophie ist herschsüchtig. Das wären die wichtigsten Personen. Das Ende ist schön. Das einzige, was ich an dem Buch auszusetzen habe, ist, dass es nicht stimmt, dass Franz-Joseph schon 1853 König von Ungarn war. Diese Allianz wurde danz Elisabeth 1876 geschlossen. Dieses Buch spielt nur 1853-1854.

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