Claudia Kern Sturm

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Inhaltsangabe zu „Sturm“ von Claudia Kern

• Der erste Roman einer farbenprächtigen Trilogie voller Abenteuer, Intrigen und geheimnisvoller Geschöpfe.

Im Fürstentum Somerstorm herrscht große Aufregung, denn der siebzehnte Geburtstag von Ana, der einzigen Tochter des Fürstenpaares, steht kurz bevor - und die Feier, die an diesem Tag stattfinden wird, soll als Generalprobe für die im Sommer geplante Hochzeit dienen. Doch was zunächst so fröhlich mit Gästen, Musikanten und Gauklern beginnt, endet in einem schrecklichen Massaker. Plötzlich befindet sich Ana auf der Flucht, nur begleitet von einem Leibwächter, den sie kaum kennt und dessen schroffes, abweisendes Verhalten seine Absichten und Handlungen undurchschaubar erscheinen lassen.
Auf Burg Somerstorm, wo der Fürst und die Fürstin erschlagen in ihrem Blut liegen und sich Anas Bruder auf dem Dach des Wehrturms versteckt, herrschen nun die Nachtschatten - Gestaltwandler, die vor langer Zeit von den Menschen vertrieben wurden und die nun zurückgekehrt sind, um sich das zu nehmen, was ihnen ihrer Meinung nach schon lange zusteht.
Ana hat unterdessen beschlossen, sich ins benachbarte Fürstentum Westfall zu begeben, denn sie ist fest davon überzeugt, dass ihr Verlobter, Rickard von Westfall, der Sohn des Fürsten, ihr helfen wird. Sie ahnt nichs von den Entwicklungen, die dort mittlerweile stattgefunden haben und die sie zu einer unerwünschten Person in den Fürstentümern entlang des großen Flusses machen - genauso wenig, wie sie ahnt, was auf ihrer heimatlichen Burg geschehen ist und was ihr Bruder Gerit damit zu tun hat...

• Für alle Leser von George R.R. Martin und Trudi Canavan!

Angenehmer Schreibstil. Für einen Fantasyroman ziemlich kurz. Mir teilweise fast zu ungenau beschrieben.

— Annikaliest

Das Buch hört sich ja gut an. Das kommt sofort auf meine Wunschliste = )

— Ines_Mueller

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  • Kennst du die Menschen an deiner Seite wirklich?

    Sturm

    MiniKampfkeks

    23. November 2013 um 16:38

    "Schroff und grau sind die Gesichter der Menschen von Somerstorm, so schroff und grau wie die Berge, die das Land von allen Seiten umschließen." (S.13) Inhalt: Anas siebzehnter Geburtstag sollte eigentlich ein wundervolles Fest werden. Doch eine Gauklergruppe, die für Ana auftreten soll, schleust Mörder mit in die Festung - die Mörder ihrer Familie. Durch Zufall entkommt Ana mit ihrem Leibwächter Jonan, den sie kaum kennt. Ihr Bruder Gerit bleibt zunächst in der Burg, versteckt sich. Beobachtet die Besatzer, bis er erkennt, dass es Nachtschatten sind - üble Gestalten, die sich des Nachts in Bestien verwandeln. So denkt er zumindest. Während Ana mit Jonan noch immer auf der Flucht ist, wird Gerit immer mehr in den Bann der Nachtschatten gezogen, die anscheinend nicht nur dunkle Seiten haben... Sprache & Aufbau: Die Autorin schreibt gut und flüssig, man kann alles sehr leicht lesen und gerät auch kaum ins Stocken. Dennoch bin ich mit den Protagonisten nicht immer warm geworden bzw konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Am Anfang ging mir alles ein wenig zu rasch voran, am Ende erschien mir alles einerseits absichtlich gestreckt, andererseits doch wieder viel zu kurz. Die kleinen Einführungen am Anfang jedes Kapitels lassen einen viel über die Welt in Erfahrung bringen, was eigentlich recht gut gelöst ist. Manchmal aber kamen mir die Zitate aus einem fiktiven Werk über die Welt dennoch zu gewollt passend vor. Persönliches Fazit: Nachdem ich viel Gutes über das Buch gelesen habe, wollte ich es mir selbst einmal ansehen. Ja, wie unten bereits geschrieben, es mangelt diesem Buch eigentlich an nichts. Aber irgendwie konnte es mich trotzdem nicht vom Hocker hauen - sei es wegen meiner Distanz zu den Personen oder wegen der Handlung, die sich eigentlich recht wenig von anderen High-Fantasy-Werken unterscheidet; wenngleich auch mit der ein oder anderen interessanten Wendung. Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben und es hat sich auch die vier Sterne verdient.

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  • Keine Durchhänger

    Sturm

    Elalina

    25. August 2013 um 22:44

    Solides Fantasybuch, guter Schreibstil, interessante Charaktere. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, war der Woweffekt. Ansonsten finde ich nichts zu meckern. Was mir besonders gefällt, ist, dass sie nicht den Fehler vieler Fantasyautoren macht: Sich im Detail zu verlieren, einen riesigen Schinken zu schreiben, der sich zieht und zieht und zieht. Die Autorin schreibt zügig, es kommt zu keinen Durchhängern, die Spannung ist immer vorhanden. Bin gespannt, wie es weitergeht.

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  • Ein Buch, dem es eigentlich an nichts mangelt

    Sturm

    horrorbiene

    01. May 2013 um 15:17

    Nach einer kurzen Einführungsphase, in denen zwei (Ana und ihr Bruder Gerit) der wichtigsten Charaktere vorgestellt werden, folgt im Prinzip eine Beschreibung des Verlaufs von Anas Flucht. Sie hat es während ihres Weges nicht leicht, muss sich mehreren Widrigkeiten widersetzen bis sie schließlich an einem Scheideweg ankommt, an dem das Buch endet. Neben Anas Geschichte gibt es noch weitere Erzählstränge, z.B. die von Anas Bruder Gerit. Nach dem Massaker konnte er sich auf der Burg verstecken, doch natürlich konnte er sich nicht ewig versteckt halten und er wird von den Nachtschatten entdeckt. Sie töten ihn jedoch nicht sofort, wie den Rest seiner Familie, sondern er wird den nichtmenschlichen – die Nachtschatten sind eine Art vielfältiger Werwesen – Dienern zugeteilt. Sein Erzählstrang berichtet über seinen Werdegang unter den Nachtschatten, was interessante Sympathie-Konflikte beim Leser herbeiführt. Schließlich erlebt der Leser auch noch, was ein gewisser Gelehrter Craymorus, den man im Prolog kennengelernt hat, erlebt. Dieser verfügt über einschlägige Erfahrung mit den Nachtschatten und lernt Rickard, den Erben des Fürsten von Westfall bei dessen Ausbildung kennen und schätzen. Er wird zu seinem Begleiter, als Rickard nach dem Massaker an den Hof seines Vaters zurückgerufen wird, doch schon bald trennen sich ihre Wege, denn Rickard soll gen Somerstrom ziehen, um die Burg zurückzu- und für seinen Vater zu erobern und Craymorus soll stattdessen in Rickards Auftrag dessen verschollene Verlobte Ana finden… Ich bin mir nach der Lektüre uneins mit mir, was ich nun wirklich davon halten soll. Einerseits ist das Buch wirklich gut geschrieben, die verschiedenen Erzählsträge sind nicht nur gut voneinander getrennt, so dass man beim Lesen nicht den Überblick verliert, sondern haben dennoch eine deutliche Verbindung zueinander. Dies macht das Buch trotz Mehrpespektivität zu einem guten Gesamtpaket. Der Schreibstil ist technisch einwandfrei und hält die Waage zwischen Ausführlichkeit und Fortschritt der Geschichte. Doch irgendwie ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen. Das Buch ist zwar nicht wirklich spannend geschrieben, dennoch passieren sehr wohl spannende Dinge und es liest sich daher sehr gut weg. Die Charaktere sind eigentlich auch ausnahmslos sympathisch und gut gezeichnet. Vor allem im Erzählstrang um Gerit wird deutlich wie vielschichtig sie sind. Dennoch fehlt mir irgendetwas, das ich nicht benennen kann. Vielleicht mag es auch einfach daran liegen, dass das Buch bei den verschiedenen Perspektiven einfach zu kurz ist und man so keine wirklich intensive Verbindung aufbauen konnte, doch dafür gibt es ja noch zwei Fortsetzungen, handelt es sich hier doch um eine Trilogie. Dies wird vor allem am Ende des Buches deutlich, verfügt es doch nicht über ein klassisches Finale und die Handlung wird sicher im nächsten Band Verrart nahtlos weitergehen. Fazit: Sturm ist ein Auftaktband, dem es eigentlich an nichts mangelt und ich auch keinen einzigen Punkt finde, den ich kritisieren kann, dennoch ist der Funke bei mir nicht wirklich übergesprungen. Vielleicht vermag die Fortsetzung dies ja zu ändern.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Infinity_Books

    08. January 2013 um 19:00

    .:Empfehlung:. Eine deutsche Autorin, eine sehr gute muss ich dazu sagen und die Einzige die mich bisher überzeugen konnte und das sogar mit ihrem Debüt. Selten habe ich in dem Fall schon eine so gut verstrickt Handlung gesehen, so viel Abwechslung. Ana ist auf der Flucht, Gerit ihr Bruder würde es gerne sein und Craymorus der als Kind durch die Nachtschatten ein Krüppel wurde wünscht sich niemals seine Insel der Meister auf die er sich zurück gezogen hatte verlassen zu haben. Dieses Werk kann ich absolut jedem High Fantasy Liebhaber ans Herz legen! .:Fazit:. [Vorsicht Spoiler!] Das Cover zeigt mal kein Mädchen das sich hübsch zurecht gelegt hat, keine hellen oder leuchtenden Farben und doch hat mich genau das diesmal sehr angesprochen. Es zeigt eine schöne echt wirkende Landschaft zb. im schottischen Hochland, wobei dieser Roman in seiner ganz eigenen Welt spielt. Die Geschichte wird dem Leser durch drei Figuren offenbart, zum einen ist da natürlich die junge Ana die nach der Ermordung ihrer Familie mit ihrem geheimnisvollen Leibwächter Jonan fliehen kann. Dann haben wir die Sicht von Gerit, Anas 13 Jahre alten Bruder der jedoch schon sehr hoch gewachsen ist für sein Alter. Die letzte Sicht haben wir aus der von Craymorus ein Gelehrter den wir aus dem Prolog kennen, er ist als Kind ein Opfer der Nachtschatten geworden die ihm die Beine verstümmelt haben ihn aber am leben ließen. Frau Kern hat hier ein völlig interessantes Geflecht geschaffen, Handlungsstränge gezogen die den Leser sehr zum nachdenken anregen. Sicher bin ich, dass viele von uns mit einigen Dingen auch nicht so falsch liegen. Dadurch das Ana auf der Flucht ist, Gerit jedoch unter den Nachtschatten leben muss wird der Leser in beide Welten eingeführt und nach einiger Zeit fällt es einem sehr schwer zu entscheiden welche die gute und welche die böse Seite ist, oder man kann zu dem Schluss kommen das es im Grunde gar Keine gibt. Dieser Aspekt macht es mir leicht das Buch wirklich zu mögen, auch wenn man es schon manchmal als unfair erachtet sich einfach nicht entscheiden zu können. Wer glaubt oder fürchtet das Ana und Jonan ein Liebespaar werden dem darf ich hier den Zahn ziehen, dem ist nicht so, es gibt nur sehr sehr wenig Andeutungen wenn es denn welche sein sollen. Dies tut jedoch dem lese Spaß keinen Abbruch, wobei ich böse Schnulzentante natürlich nichts dagegen gehabt hätte : ) Craymorus begleitet Rickard zurück nach Hause, denn er ist der Prinz von Westfall und die beiden sind Freunde. Rickard erfährt von dem Blutbad in Somerstorm und will seine Verlobte Ana suchen und dann ihr Reich befreien. Doch zu Hause angekommen zwingt seiner Vater ihn mit einer Armee Somerstorm zu erobern und ohne Ana dort zu herrschen. Somit betraut er seinen Freund Craymorus damit seine Verlobte zu suchen und zu retten. Doch dies kann er nicht tun, da er vom sogenannten König ohne Land einen anderen Auftrag erhält was der Fürstin Syrah gar nicht gefällt. Craymorus erfährt durch seine neue Geliebte Melllie die als Zofe am Hof arbeitet auch ein Geheimnis warum dies so ist und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr. Gerit hingegen hat seine eigenen Sorgen, er hat das Blutbad wie Ana überlebt sitzt aber auf der Burg versteckt vor den Nachtschatten fest bis er eines Tages bei der Ankunft von Schwarzklaue, dem Anführer der Nachtschatten und Korvellan dem Kriegsführer und Freund des Anführers vom Dach befohlen wird. Er bleibt durch Korvellans Gnade am Leben wird aber fortan nur schickaniert und misshandelt. Bis er eines Tages das Leben der Nachtschatten versteht und seinen Peiniger (der im generellen nicht so beliebt war) tötet und sich den Respekt der Nachtschatten verdient. Er wird sehr viel erwachsener und reifer doch er muss sich entscheiden, zwischen seinem eigenen Volk oder den Nachtschatten die seine Familie tötete. Ana ist mit Jonan unterwegs, der Leser weiß direkt mit diesem Leibwächter stimmt etwas nicht. Frau Kern lässt sich hier so viel Zeit das man am Ende wirklich glaubt sich geirrt zu haben um dann doch belohnt zu werden. Denn Jonan ist nicht einfach nur ein Leibwächter. Die Beiden haben so einiges zu überstehen und auch Ana muss eine Wandlung durchmachen denn als kleine verwöhnte Tochter die sie trotz einiger Einbußen war, kann sie nicht bleiben wenn sie leben will. Dieser Auftackt einer Fantasie Trilogie ist wahrlich gelungen und ich bin wirklich beeindruckt und würde am liebsten direkt mit Band 2 beginnen. Leider habe ich diesen noch nicht da, wird natürlich schnell nachgeholt und ich empfehle euch das selbe zu tun.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Monika Jary

    23. July 2011 um 19:00

    Die 17jährige Ana wird ihren Geburtstag niemals vergessen, denn an diesem Tag wird die Festung ihres Vaters von den Schattenwesen eingenommen und alle Menschen brutal ermordet.Nur Ana kann mit Hilfe eines Dieners fliehen, ihr Bruder versteckt sich im Turmgebäude. Ana weiß nicht, dass sie gesucht wird, tot oder lebendig. Ein Fantasieroman, der sich sehr gut und flüssig lesen lässt. Hier herrscht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Gratulation an Claudia Kern für dieses gelungene Werk einer tollen Trilogie.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Feuerfluegel

    08. April 2011 um 23:54

    Ein ganz fantastisches Debüt. Ich kenne viele Leser, die zunächst skeptisch sind, wenn es heißt, das ein neues Werk einer neuen deutschen Autorin auf den Markt kommt, aber Claudia Kern belehrt, mich zumindest, damit eines Besseren. „Sturm“ liest sich einfach und kann dennoch viele andere Werke durch sein Ideenreichtum, die abwechslungsreichen Charaktere und die wunderbar gestaltete Welt überbieten. Kern verzichtet auf einfache Schwarz- und Weißmalerei und gibt so allen ihren Protagonisten Stärken und Schwächen mit auf den Weg. Ebenso wirken weder die vermeintlich Guten überzeichnet und unglaubwürdig, noch sind die Bösen einfach nur böse. Jedes Volk und jeder Landstrich bekommt eigene Rituale, Götter, Glaubensformen und Verhaltensweisen zugesprochen und auch die Geschichte der Welt wird perfekt in die Handlung eingeflochten. Nichts wirkt erzwungen, oder aus der Hand gebrochen, alles findet seinen Platz und lässt so die Handelnden und die Welt plastisch und logisch erscheinen, ohne dabei große Mühe zu zeigen. Wunderbar gefielen mir auch die Auszüge aus einem fiktiven Geschichtswerk am Anfang jedes Kapitels. Manchmal scheinen sie nicht wichtig für die weitere Handlung zu sein, aber von Zeit zu Zeit erkennt der Leser auch hier Zusammenhänge, die das Verständnis vereinfachen. Genauso gut gefiel mir auch die stilisierte, recht einfach gehaltene Karte im Inneren des Buchdeckels. Sie ist nicht notwenig um Pässe, Routen und Standorte von Ländern zu begreifen, gibt dem Leser aber dennoch das Gefühl, sich besser zurecht finden zu können, sollte es denn einmal nötig werden. Im Großen und Ganzen habe ich nichts Negatives zu dem Buch zu sagen. Alle Charaktere wirkten auf mich spannend, teilweise sogar sehr überraschend, sind dem Leser emotional nahe und sind sicher mit einer der Hauptgründe, warum das Buch so lebendig ist. Ana, das Mädchen aus dem Klappentext, mag ich von ihnen wohl am wenigsten, entwickelt sich ihre Persönlichkeit noch am wenigsten und bleibt sie doch noch sehr nah an dem Klisheebild vieler weiblicher Helden. Dennoch gewinnt auch sie im Laufe der Geschichte einige Sympatiepunkte. Außerdem lernt der Leser Vieles, da er durch ihre Augen einen Teil der Welt kennen lernt. Das Motiv der Reise bzw. der Flucht mag nicht neu sein, ist hier aber so wunderbar ausgearbeitet, durch die vielen fremden Völker und Länder, die man kennen lernen kann, dass das Motiv nicht als Hauptbestandteil der Geschichte wahrgenommen wird. Ihr kleiner Bruder, anders als Ana, verändert sich im Laufe seiner ganz eigenen Geschichte sehr. Bleibt dabei aber im Rahmen des Glaubwürdigen und ihn konnte ich wohl am besten verstehen. Auch der Prolog des Werkes führt den Leser erstmal enorm hinters Licht. Viele Geheimnisse gilt es zu entdecken und viele Eigenarten kennen zu lernen. Auch schlägt Kern eine runde Brücke zwischen Prolog und Hauptgeschichte. Alle Fäden haben Sinn, werden zusammengeführt und so manches ist am Ende des Buches noch offen. Generell kann „Sturm“ nicht einzeln stehen bleiben. Die beiden nächsten Bücher dieser Trilogie sind ein Muss. Alles in Allem ein perfekt durchkomponiertes Werk. Cover: Das Cover ist wunderschön. Das Hintergrundbild, das fast wie eine Fotografie wirkt, besticht durch perfekte Farbgebung und der nötigen Portion Fantastik und Mysterium. Auch der Schriftzug und die farblich passenden Ranken an der Buchseite sind mehr als passend. Beides ist etwas vom Bild des Covers angehoben. Auch hier, eine schöne Komposition aus Abstraktem und Plastischem.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Rhiannon83

    13. August 2010 um 19:56

    "Ein Sturm zieht auf ... " Durch Zufall bin ich beim Stöbern in der örtlichen Bücherei auf Band 1 der Trilogie "Der verwaiste Thron" gestosse und muss euch gestehen: Gar nicht schlecht! Aber nun zum Inhalt: Ana, die einzige Tochter des Fürstenpaares von Somerstorm feiert ihren 17. Geburtstag, der in einem Massaker an ihren Eltern und den Bewohnern endet. Einzig sie und ihr Bruder Gerit überleben. Die junge Frau flüchtet an der Seite ihres Leibwächters Jonan (der ein dunkles Geheimnis birgt) um zu ihrem Verlobten zu gelangen. Nichts ahnend, dass alle Fürstentümer ihren Tod wollen. Währendessen leidet Gerit unter der Herrschaft der Nachtschattenwesen, die seine Familie getötet haben, doch damit beginnen die Abenteuer erst ... Also die Handlung ist wirklich interessant und auch die verschiedenen Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. Die Entwicklung, die Ana und ihr Bruder durch laufen sind wirklich erstaunlich, aber ob diese immer zum Guten sind ist zu bezweifeln. Besonders Jonan, der Leibwächter Anas hat es mir angetan ... Doch nun zurück zum Buch: Claudia Kern schafft es mich in eine fremde und erstaunliche Welt zu ziehen, in die man von der ersten Seite an eintaucht. Die Geschehnisse um/in Somerstorm sind packend und detailreich beschrieben. Es ist ganz unmöglich das Buch zur Seite zu legen - zumindest mir ging es so. Noch während man erst die Hälfte von Bd. 1 gelesen hat erwachte in mir der Wunsch auch die Folgebände zu lesen, ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit all den Menschen, die sich schon in mein Herz geschlichen haben. Mein Fazit: Sehr Empfehlenswert für FantasyFans.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Inishmore

    09. February 2010 um 21:18

    Nach einem brutalen Überfall der Nachtschatten auf die fürstliche Familie von Somerstorm ist die junge Thronerbin Ana die einzige, die die Flucht mit Hilfe ihres Dieners Jonan schafft. Die Rettung liegt in Westfall, dem einzigen Ort, der Ana noch wohl gesonnen ist, doch der weg dahin erweist sich als gefährlich, denn der Thron von Somerstorm ist nun frei, und das Begehren vieler—und Ana die einzige, die im Weg steht. Zur selben Zeit muss sich ihr jüngerer Bruder Gerit, dem die Flucht nicht gelang, alleine unter den Nachtschatten ums Überleben kämpfen. Kerns Roman beginnt mit eindeutig abgesteckten Grenzen, wer gut ist und wer böse scheint von Anfang an genau festgelegt und die Figuren mitunter ein wenig klischeehaft. Doch dann hat Claudia Kern den Mut, die Grenzen verschwimmen zu lassen und sich in Grauschattierungen zu begeben, und lässt den Roman von einer Welt erzählen, in der es weder gut noch böse gibt, sondern nur den Kampf ums Überleben. Ein wunderbarer Auftakt der Trilogie und erfrischend vielschichtige Fantasy made in Germany.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    Taipan

    08. October 2009 um 01:36

    Gute deutschsprachige Fantasy ist gar nicht so leicht zu finden, doch dieses Buch war ein richtiger Glückstreffer, denn es verdient die fünf Sterne zu Recht. Dabei bedient sich Claudia Kern am Anfang noch vieler Klischees, mit denen sie aber geschickt spielt und schließlich alle zerschlägt. Die vermeintlichen Guten sind gar nicht so gut, die blutrünstigen Ungeheuer zeigen ihre "menschliche" Seite. Glaubt man anfangs noch zu wissen, wohin sich das Buch entwickelt, so ist am Ende alles offen. Besonders gelungen sind die Nachtschatten, Kreaturen mit ganz eigenen moralischen Vorstellungen und obwohl sie anfangs schrecklich erscheinen, sind sie doch nicht böser als die menschliche Seite, oft finde ich sie sogar anständiger als die „Guten“. Auf alle Fälle ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    jimmygirl26

    22. March 2009 um 12:58

    Ein wahnsinnig tolles Fantasybuch von Claudia Kern das man echt nicht aus der Hand legen möchte spannend und super geschrieben

  • Rezension zu "Der verwaiste Thron 1" von Claudia Kern

    Sturm

    BrittaKrause

    02. March 2009 um 10:38

    ok..

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