Claudia Kleineheismann , Hedwig Kleineheismann Mein Kind soll leben

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Inhaltsangabe zu „Mein Kind soll leben“ von Claudia Kleineheismann

Ich starrte den Arzt fassungslos an. Tränen stürzten aus meinen Augen. In meinem Kopf schrie immer nur ein Satz, Claudia muss sterben. Ich kann nichts mehr für sie tun, die Ärzte können nichts mehr tun, o Gott hilf uns." Ein maximal zwei Jahre gibt der hochkarätige Mediziner Claudia noch. Dann wird sie aufgrund ihres stark geschwächten Herzens friedlich einschlafen. Wie Hedi mit dieser niederschmetternden Diagnose umgeht, wie sie Löwin im Kampf und das Leben ihres Kindes wird erfährt der Leser in diesem nachdenklich stimmenden Buch, das aufzeigt, wie wichtig und aktuell das Thema Organspende ist.

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  • Leserunde zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    andrea_elgato

    Magst du Biografien? Dann mach mit bei unserer Leserunde zur Autobiografie von Claudia und Hedwig Kleineheismann, "Mein Kind soll leben" Worum es in dem Buch geht Als Claudia 1963 geboren wird, stellen die Mediziner einen unheilbaren Herzfehler bei ihr fest. Zwei, maximal drei Lebensjahre prognostizieren die Ärzte, bevor sie sterben wird. Doch Mutter Hedi kämpft wie eine Löwin um das Leben ihrer Tochter. Der Kampf scheint sich zu lohnen, denn im Laufe der Jahre rückt das Thema Organtransplantation, zumindest in den USA, immer stärker in den Vordergrund. Als auch für Claudia scheinbar die Möglichkeit einer Transplantation in den Staaten gibt, ist ihre Lunge bereits so schwer geschädigt, dass nur noch eine Herz-Lungentransplantation helfen könnte. Aber die hat bis dahin noch nie jemand ausprobiert. 8 Testleser gesucht Wenn ihr mit anderen Lesern über das Pro und Contra der Organspende diskutieren möchtet, laden wir euch herzlich zu dieser Leserunde ein Bewerbt euch und beantwortet uns bis kommendenSonntag, 10. Februar, folgende Fragen: Warum liegt dir Organspende am Herzen? Meinst du, dass die Aufklärung zum Thema Organspende in Deutschland ausreichend ist, oder müsste hier mehr getan werden? Sind die aufgedeckten Skandale Einzelfälle oder nur die Spitze des Eisbergs? Du hast das Buch bereits als E-Book oder Print gelesen? Prima! Dann bewirb dich erst recht.

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  • Rezension zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    Muffin02

    17. March 2013 um 11:24

    Inhalt: Claudia kommt bei ihrer Geburt mit Klumpfüßen und einem schweren Herzfehler auf die Welt. Laut der Ärtze wird sie ihr 4. Lebensjahr nie erreichen, doch das bringt sie und ihre Mutter nicht dazu, aufzugeben. Gemeinsam kämpfen sie um Claudias Leben, erleben Höhen und Tiefen und fiebern auf den Moment hin, wenn eine Organspende für Claudia endlich infrage kommt....Doch wie geht es nach der Transplantation weiter? Meine Meinung: Mich hat das Buch wirklich berührt. Ich finde das Thema Organspende persönlich sehr wichtig und interessant. Ich denke aber, das das nicht der Grund ist, warum mir das Buch so gefallen hat. Man sollte, wenn man das Buch liest, dem Thema gegenüber aufgeschlossen sein, aber eigentlich geht es jeden etwas an. "Mein Kind soll leben" ist aus der Sicht von Hedwig, Claudias Mutter, geschrieben. Eindruckvoll schildert sie eine nicht immer einfache Lebensgeschichte. Dabei dramatisiert sie nichts, denn die Geschichte von Claudia spricht für sich selbst. Es gab viele Augenblicke im Buch, die mich sehr berührt haben. Ich litt mit Claudia mit, hoffte und bangte. Ich habe außerdem großen Respekt vor Claudia und ihrer Mutter, dass sie sich entschlossen haben ihre Geschichte zu veröffentlichen und so mit vielen Menschen zu teilen. Fazit: Ohne direkt dazu aufzufordern, so bringt das Buch einen durch seine berührende Geschichte dazu, selber Spender werden zu wollen und so zu helfen. So ging es mit zumindest und deshalb empfehle ich das Buch ausnahmslos ALLEN weiter.

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  • Rezension zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2013 um 19:24

    Dieses Buch könnte die Geschichte einer ganz normalen kleinen Familie erzählen, die zu Dritt ein ganz normales Leben führt, mit den üblichen Höhen und Tiefen, die das Dasein im Gepäck hat. Das Schicksal allerdings hat etwas Anderes vor, denn am 8. Juli 1963 wird die Tochter Claudia geboren, die als mehrfach behindertes Kind auf die Welt kommt. "Hauptsache, unser Kind ist gesund!" das hatten auch Hedi Kleineheismann und ihr Mann während der Schwangerschaft gedacht - so wie die meisten Eltern es sich wünschten - nur ihnen war die Erfüllung dieses Wunsches versagt. Claudia, dieses bezaubernde Kind, mit der zart bräunlichen Haut, dem schwarzen Haar und den riesigen, dunklen Augen hatte angeborene Klumpfüßchen und einen schweren Herzfehler, der zur damaligen Zeit inoperabel war Die Ärzte geben dem zarten, immer schnell ermüdenden Baby keine lange Lebenserwartung, die Medizin scheint hier an ihre Grenzen zu stoßen, wenn es um die Möglichkeiten geht, die für diesen Fall zum Helfen und Heilen zur Verfügung stehen. Aber Hedwig Kleineheismann gibt nicht auf. Mit dem Einsatz ihrer gesamten Kräfte, mit eiserner Selbstdisziplin, die keine eigenen Schwächen akzeptiert, kein Aufgeben zuläßt, kämpft sie um das Leben ihrer Tochter, und ihre Mutterliebe ist es, die andere Menschen veranlasst, ihr beizustehen, sie zu unterstützen und ihre Hoffnung neu zu stärken, wenn Rückschläge hingenommen werden müssen. Und eines Tages ist es soweit. Nach Jahren des Wartens und Bangens findet sich der geeignete Spender, der eine mittlerweile medizinisch durchführbare Transplantation ermöglicht. Eine großes Glücks - und Dankesgefühl herrscht nach Gelingen der schwierigen, lebensrettenden Operation, und der Weg scheint endlich nach oben zu gehen, befreit und losgelöst von Krankheit, Ängsten und Einschränkungen. Aber auch jetzt ist der Kampf der tapferen Mutter um ihre Tochter nicht vorbei - und sie ist darauf angewiesen, dass Claudia mitkämpft - sonst ist alles umsonst gewesen. Ein kleines Buch, das nur knapp dreihundert Seiten hat und doch so groß ist in seiner Schilderung von Liebe und Schmerz, Tapferkeit und Verzicht, von Sieg und Niederlagen und immer wieder Menschlichkeit in all ihren Facetten, dass wir ganz still werden, während wir es lesen. Inständig zeigt uns dieser Lebensbericht, wie wichtig die Bereitschaft zur Organspende ist. Einem anderen Menschen ein Leben zu schenken, in einem Moment, in dem man schon Abschied genommen hat von dieser Welt, kann auch etwas Beglückendes sein und den Inhalt des Daseins bereichern. Die dankbaren Gedanken eines Menschen werden uns auf dem Weg in die andere Welt begleiten - wo immer sie auch sein möge - und das ist ein wunderbares Gefühl.

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  • Rezension zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    irismaria

    23. February 2013 um 10:39

    In „Mein Kind soll leben“ schildert Hedwig Kleineheismann die Lebensgeschichte ihrer Tochter Claudia, die 1963 mit einem Herzfehler und weiteren Einschränkungen der Gesundheit geboren wird. Die Ärzte prophezeien ihr nur eine kurze Lebenserwartung, denn zu dieser Zeit war ihr kompliziertes Loch in der Herzwand nicht operierbar. Doch Hedwig kämpft um ihr Kind, auch das Baby zeigt einen starken Überlebenswillen und wird älter und schließlich erwachsen. Inzwischen hat sich die Medizin fortentwickelt und die ersten Herztransplantationen wurden erfolgreich durchgeführt. Als schließlich ein Spenderherz bereitsteht, scheint der Traum von einem neuen Leben für Claudia und Hedwig greifbar, doch die Transplantation zeigt unerwartete Folgen… Ich habe „Mein Kind soll leben“ in zwei Tagen verschlungen und die bewegende Geschichte mitverfolgt, die sich sehr leicht lesen lässt. Neben der Geschichte von Claudia erhält man viele Informationen über Organspende, die hoffentlich viele überzeugen können, selbst zum Organspender zu werden. Ich empfehle das Buch weiter, voller Respekt für zwei Frauen, deren Leben durch eine zufällig aufgetretene Behinderung so ganz anders verlaufen ist, als man sich das wünscht, die aber durch ihren Glauben und die Unterstützung anderer Menschen viel mehr aus dem Leben gemacht haben, als man für möglich hält.

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  • Rezension zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    aftersunblau

    22. February 2013 um 12:40

    Claudia kommt 1964 mit Klumpfüßen auf die Welt und die Eltern sind geschockt. Nur kurze Zeit später kommt es noch viel schlimmer, Claudia hat einen schweren Herzfehler und nach den Prognosen der Ärzte wird sie höchstens zwei bis drei Jahre alt. Die ersten Lebensjahre sind geprägt von Krankenhausaufenthalten, der Mann von Hedwig wird immer depressiver und nimmt sich das Leben. Die Mutter kämpft wie eine Löwin um ihr Kind und auch Claudia hat einen enormen Lebenswillen. Wider Erwarten lebt Claudia, dank einer Transplantation noch heute. Das Buch ist flüssig und sehr emotional geschrieben und macht deutlich wie wichtig Organspenden sind. Menschen die daran zweifeln ob sie sich für eine Organspende entscheiden sollen, sollten dieses Buch lesen oder auch „Das halbe Herz“ von Annett Pöpplein.. Darin wird klar wie sehr Menschen leiden die eine so schwere Erkrankung haben und dass sie nur weiterleben können wenn andere ihre Organe zur Verfügung stellen. Das Buch ist auch ein Appell niemals aufzugeben und dass es sich lohnt zu kämpfen Leider habe ich vergessen die Sternchen zu vergeben und kann es nicht mehr abändern. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Mein Kind soll leben" von Claudia Kleineheismann

    Mein Kind soll leben

    gusaca

    22. February 2013 um 12:17

    Dies ist die Lebensgeschichte von Hedwig und Claudia. Claudia kommt 1964 mit einem schweren Herzfehler zu Welt. DA eine Organtransplantation zu dieser Zeit noch nicht möglich ist. geben die Ärzte der Mutter nur wenig Hoffnung. Sie habe mit einer Lebenserwartung von 2-3 Jahren zu rechnen. Doch die Mutter gibt ihre Tochter nicht auf und kämpft um ihr Leben. Eine sehr bewegende Geschichte, die von Mutter und Tochter selber geschrieben worden ist und dem LEser den Willen zum Überleben deutlich vor Augen führt. Der Schreibstil des Buches ist einfach, aber sehr emotional gehalten. Es enthält den Apell zur Organspende und macht dem Leser deutlich wie wertvoll es ist gesunde Kinder zu haben. Der Leser fiebert mit der ganzen Familie mit und bekommt aufgezeigt welche Probleme bei einer Organtransplantation auftretten können. Ich würde dieses Buch allen Leuten empfehlen, die sich über Organspenden GEdanken machen und auch mehr über dieses wichtige Thema gerade von Betroffenen erfahren wollen. Toll das diese Familie trotz aller Schicksalschläge nie ganz der Mut verlassen hat und letztendlich alles zu einem guten Ende kommt.

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