Claudia Klischat

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Claudia KlischatMorgen. Später Abend
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Morgen. Später Abend
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 (2)
Erschienen am 14.02.2005
Claudia KlischatDer eine schläft, der andere wacht
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Der eine schläft, der andere wacht
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 (1)
Erschienen am 15.09.2010
Claudia KlischatTiefausläufer
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Tiefausläufer
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Erschienen am 01.09.2003
Claudia KlischatRaumung in der Stadt
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Raumung in der Stadt
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Erschienen am 26.08.2011

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Rezension zu "Der eine schläft, der andere wacht" von Claudia Klischat

Rezension zu "Der eine schläft, der andere wacht" von Claudia Klischat
Claudia-Marinavor 8 Jahren

„Der eine schläft, der andere wacht, das ist der Lauf der Welt“

Zwei Frauen – ein Traum vom gemeinsamen Glück auf dem Land – eine Liebe. Eine ist tot, die andere bleibt zurück.

Nach dem Tod von Ina lebt Via, die Erzählerin, in den Tag hinein; versucht, sich um die gemeinsame Bar zu kümmern, sitzt auf einem Klappstuhl auf dem Friedhof – versucht, Ina wiederzufinden. Die Trauer sitzt tief – starr und dunkel. Doch nicht Via erstarrt – eines Tages als sie ins Dorf geht, wird jeder, den sie anspricht, zu Stein – und Via bleibt alleine zurück. Alleine in einem Dorf, dass sie nicht verlassen kann. Bis sie eines Tages Reifenspuren findet, einen LKW, jemanden, der sie mitnimmt in die Welt da draußen.

Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt – und wirft doch viele Fragen auf. Ist das, was im Dorf geschieht, real oder nur ein Spiegel von Vias Trauer? Eine Projektion der inneren Gefühle nach außen – ein Wunsch nach Einsamkeit – oder die Verkörperung ihres schlimmsten Alptraums? Surreal wirkt diese Geschichte auf mich – was sich auch in Claudia Klischats Sprache niederschlägt. Sie erfindet unbekannte Wortbilder, Satzgebilde – schön und doch fremd. Eine Sprache, die mal leicht fließt, mal schwer vor sich hin wabert – um ein ganzes Bild zu ergeben – ein Bild von Verlust.

„stand ein tisch zwischen uns
oder ein stuhl oder standen
wir uns näher
unfraglich jedenfalls sahen
wir zu boden auf unsere füße“

Ina und Bea haben eine Beziehung geführt, die kein Label bekommt, die keins braucht um verstanden zu werden. Sie ist geprägt von Liebe – von Abhängigkeit – aber auch von blinden Flecken – wer war die andere wirklich? Es gab nur die beiden – und wenn die eine geht, bleibt für die andere die Welt stehen.

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