Claudia Kröger

 4.1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorin von Blutheide, Eisheide und weiteren Büchern.
Claudia Kröger

Lebenslauf von Claudia Kröger

Claudia Kröger, geboren 1972 in Hamburg und aufgewachsen im schleswig-holsteinischen Reinbek, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Verlagskauffrau. Schon früh war aber klar, dass das Schreiben das eigentliche Ziel war. Seit 1995 ist sie als Redakteurin tätig. Sie lebt mit ihrem Mann seit vielen Jahren in der Nähe von Lüneburg. Düstere Gedanken erlaubt sie sich nur in Krimi-Form, beim Lesen oder beim Schreiben, aber dann mit Genuss. Gemeinsam mit Kathrin Hanke schreibt sie seit 2013 die erfolgreichen Lüneburg-Krimis rund um die Ermittlerin Katharina von Hagemann (Gmeiner-Verlag) und das Autorinnen-Duo arbeitet bereits an einer weiteren spannenden Fortsetzung. Erfahren Sie mehr über die Autorinnen auf ihrer Homepage www.hanke-kroeger.de oder bei Facebook.

Neue Bücher

Eisheide
Neu erschienen am 28.09.2018 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.
Heideglut
Neu erschienen am 28.09.2018 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Claudia Kröger

Claudia KrögerBlutheide
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Blutheide
Blutheide
 (16)
Erschienen am 01.07.2013
Claudia KrögerEisheide
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Eisheide
Eisheide
 (0)
Erschienen am 28.09.2018
Claudia KrögerHeideglut
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Heideglut
Heideglut
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Erschienen am 28.09.2018
Claudia KrögerKleiner Troll, was nun?
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Kleiner Troll, was nun?
Kleiner Troll, was nun?
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Erschienen am 01.01.2002

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Neue Rezensionen zu Claudia Kröger

Neu
Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Blutheide" von Claudia Kröger

Eine Serie, die man unbedingt lesen sollte"
Lesezeichenfeevor 10 Tagen

Fee erzählt vom Inhalt

Katharina von Hagemann zieht von München in eine kleine Lüneburger Stadt. Sie hat schreckliches in München erlebt bei der Kripo, wo sie bis vor kurzem gearbeitet hat. Sie verlor ihre Partnerin und hat gruselige Alpträume. Am ersten Abend lernt sie einen Mann kennen, mit dem sie prompt im Bett landet. Morgens schleicht sie sich aus seiner Wohnung und kommt zur Arbeit, wo sie erst mal meint, dass sie mit ihrem Chef die Nacht verbracht hat. Ihr ist das schrecklich peinlich und sie würde das gerne ansprechen, doch es geschieht ein Mord und da müssen sie zum Tatort. Dort ist auch der Mann, mit dem sie die Nacht verbracht hat. Es stellt sich heraus, dass es der Bruder ihres Chefs ist. Es folgen weitere Morde und bald ist klar, es ist ein Serientäter. Katharina erstellt ein Profil von ihm. Schließlich wird die Freundin der Nachbarstochter entführt. Alles deutet darauf hin, dass das falsche Mädchen entführt wurde. Die Lage spitzt sich zu, als Katharina nicht bemerkt, auf wen das Profil passt…. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen.

Fee zum Autorenduo

Wie immer, wenn ich das erste Buch einer Autorin bzw. Duos gelesen habe und darüber schreibe, recherchiere ich ein bisschen über sie, um zu wissen, mit wem ich es zu tun habe. 

Kathrin Hanke 

Ist 1969 in Hamburg geboren und lebt mit ihrer Familie am Rande von Hamburg. Sie studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Erst schrieb sie kleine Artikel für Zeitungen, bis sie sich für Werbetexte entschied. Ab und zu ist sie Ghostwriterin und schrieb unter einem Pseudonym Heftchenromane. 

Claudia Kröger

Ist 1972 in Hamburg geboren und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Lüneburg (dem Tatort des Buches). Sie ist Verlagskauffrau und liebte das Schreiben schon in ihrer Schulzeit. Einige Textprojekte verhalfen ihr zum Hauptberuf: Redakteurin und Texterin. 


Die Serie

Blutheide

Heidegrab

Eisheide

Heideglut

Wer mordet schon in der Lüneburger Heide? (Ein Reiseführer zu der Serie)

Fees Meinung zum Buch

Erst mal benötigte ich zwei Abende, um ca. 70 Seiten zu lesen. Es fing also erst mal etwas zäh an und auch verwirrend, wegen den Zwillingsbrüdern Bene und Ben. Aber dann regnete es und ich beschloss den freien Nachmittag im Bett zu verbringen. Bei knapp der Hälfte des Buches war ich mir sicher, ich weiß wer der Mörder ist. Am Abend war dann das Buch ausgelesen. 

Wie schon gesagt, am Anfang war es etwas zäh und verwirrend und dazu habe ich gedacht (nur gedacht!!) ich hätte den Mörder entlarvt, aber nein, er war es nicht. Trotzdem las ich weiter und merkte dann nach 2/3 des Buches, dass ichmich geirrt hatte und wusste aber dann, wer der Mörder war. 

Lustig fand ich, dass die Autoren oft das taten, was ich dachte. Als Katharina die SMS schrieb, hoffte ich, dass sie sie abschicken konnte. Als Bene seinen Bruder anrief hoffte ich, dass er ihm gleich erzählte, wo Katharina war. Es war deshalb nicht weniger spannend, aber man könnte den Spannungsbogen doch noch ein bisschen erhöhen. Aber in diesem Fall war es ok, schließlich war ein Kind am verdursten. 

Als Überschrift dienten oft Uhrzeiten, so dass man die ganzen Tage „live“ miterlebte. 

Es war nie sicher, ob Bene nun der „Richtige“ für Katharina war (hatte aber stets im Unterbewusstsein ein positives Gefühl, seltsam nicht?) oder nicht. Erstaunlich war, dass sie trotzdem meist eine Verabredung traf, selbst wenn sie mitten in der Nacht war. 

Ich fand die Geschichte sehr gut. Man konnte sich gut (nicht sehr gut) in die Charaktere reinversetzen. Bestimmt geht es auch noch sehr gut, wenn man die nächsten 3 Bände liest, was ich sicher tun werde, da mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. 

Das was mir nicht so gefiel, lest ihr bei meinen Kommentaren zu den Rezensionen. 

Amazon-Rezensionen

Was ich für mein Leben gerne mache ist, kurz vor Ende des Berichtes die Bewertungen bei Amazon durchzulesen (und mich zu amüsieren) und zu kommentieren. 

Von 15 Bewertungen gab es 

2 mal 1 Stern

Ok, es ist nicht der „beste“ Krimi, aber er ist ausbaufähig und macht Lust auf mehr zu Lesen. Also Groschenromane mag ich nicht sehr, hab aber schon welche gelesen (mangels anderer „Lesekost“ als Au-pair-Mädchen) Ja, es gibt viele Klischees, aber an Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen dachte ich nie beim Lesen. Dafür gabs dann doch zu wenig Liebe. Da hätte sich der Kommissar dann auch gleich noch mit Katharinas Nachbarin zusammentun müssen. Da fällt mir ein, was genau ist bei ihm und seiner Frau passiert? Entweder ich habs überlesen, vergessen oder es wird irgendwann aufgeklärt. 

1 mal 2 Sterne

Ja, es war dann doch zu spannend, das Buch aus den Händen zu legen und es auszulesen, das fand ich auch. Ja, hätte ich aufmerksamer gelesen und wäre es am Anfang besser gewesen, hätte ich wohl auch gewusst, wer der Mörder war. Ich fand das „endlose, spinnerte Gebrabbel vom Mörder“ etwas langweilig, daher hab ich das zwar gelesen, aber nicht so richtig in mein Gehirn gelassen. *gg* Es stimmt, die Andeutungen um die böse Geschichte, die dann auf den letzten Seiten gelüftet wurde, fand ich dann auch doof. Man hätte das früher sagen sollen, am besten schon am Anfang, bevor sie mit dem fremden Mann ins Bett ging. ABER wahrscheinlich hätte ich dann gedacht, das glaube ich nicht und hätte es nicht zu Ende gelesen. Jedenfalls hätte ich mir da auch früher eine Auflösung gewünscht. Das ist mit ein Grund für einen Stern Abzug. 

Benes Andeutungen zu seinen „Verfehlungen“. Das hätte ich mir auch zu Anfang schon gewünscht (zumindest als die Brüder sich wiedersehen). 

Die Rezentin empfiehlt dannn das Buch Nachsuche (vom Gmeiner Verlag) geschrieben von Kuhn Kuhn. Sie hat recht, das Buch ist wirklich lustiger und locker flockig geschrieben. Es ist in der Tat auch spannender und ein wirklich guter Krimi. Falls ich über ihn geschrieben habe oder hätte, wären da sicher 4 bis 5 Sterne vergeben worden. Blutheide ist etwas „schwerfällig“ geschrieben.

12 x 5 Sterne

Die meisten Rezenten erzählen von einem „hohen Spannungsbogen“. Ok, der Spannungsbogen war da, aber ich fand ich nicht hoch. 

Das Cover ist wirklich wunderschön. Das macht Lust auf Urlaub. (Wie sind denn dort die Wohnungspreise, das Wetter und die Einkaufsmöglichkeiten? Dann wäre das eine Alternative, dahin zu ziehen.) 

Nur 5 mal klang es nach „Werbung“.

Fees Fazit und abschließende Meinung

Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Seine 3 Sterne hat es voll und ganz verdient. Und das ist keine Beleidigung meinerseits. Wer bedenkt, dass ich immer noch nicht Milchgeld ausgelesen habe, aber Rauhnacht etc. liebe, der versteht, was ich meine. Erstlingswerke entscheiden oft über das weitere Lesen der Serie. Bei Klüpfl und Kobr habe ich Milchgeld entnervt zur Seite gelegt und vertauscht. Irgendwie hab ich dann die anderen Bände ertauscht und gelesen, weil meine Mama und ihre Freundin die toll fanden und wurde auch ein Fan davon. Meist lese ich dann aber nichts mehr davon. Vor allem norddeutsche Autoren haben es da etwas schwer bei mir. Viele fange ich an und lese sie nicht zu Ende, oder ich lese sie und ich ertausche oder kaufe nie wieder ein Buch dieser Autoren, weil sie mir nicht gefallen haben. Daher 3 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.


Eine Rezension aus dem Jahr 2016. 

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Seehase1977s avatar

Rezension zu "Blutheide" von Claudia Kröger

Blutheide – ein unterhaltsamer Lüneburg-Krimi mit viel Lokalkolorit
Seehase1977vor einem Jahr

Nach einer schweren und schicksalhaften Zeit in München, erhofft sich die junge Kommissarin Katharina von Hagemann mit dem Umzug nach Lüneburg endlich wieder ein ruhigeres Leben. Doch schon bald erschüttern drei aufeinanderfolgende Morde die beschauliche Kleinstadt. Katharina und ihr Chef Benjamin Rehder nehmen die Ermittlungen auf. Obwohl es scheinbar keinen Zusammenhang zwischen den Morden gibt und auch das Motiv unklar ist, gehen die Kommissarin und ihr Chef von einem Serienmörder aus. Eines Tages verschwindet ein achtjähriges Mädchen spurlos und die Lage spitzt sich zu. Noch ahnen weder Katharina von Hagemann noch Benjamin Rehder, in welch menschliche Abgründe sie hinabtauchen werden…

Meine Meinung:

„Blutheide“ ist das Debüt des Autorenduos Kathrin Hanke und Claudia Kröger und der erste Teil einer Krimireihe, deren Fälle allesamt in dem beschaulichen Lüneburg spielen. 

Die beiden Autorinnen erzählen den Kriminalroman aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen aus der Sicht der jungen Kommissarin Katharina von Hagemann, zum anderen erlebt man die Geschehnisse zusammen mit Benjamin Rehder und zu guter Letzt kommt auch der Täter immer wieder zu Wort. Die unterschiedlichen Perspektiven und Szenenwechsel machen den Krimi, auch ohne reißerische und blutdurchtränkte Darstellungen spannend und abwechslungsreich. 

Die Protagonisten, allen voran die beiden Hauptcharaktere Katharina von Hagemann und Benjamin Rehder haben mir gut gefallen. Vor allem die junge Kommissarin hat mich neugierig gemacht. Eine starke und selbstbewusste Frau, die nach dramatischen Ereignissen in ihrem Leben wieder zu sich finden will. 

Ausschweifende Einblicke in das Privatleben der Ermittler stören mich grundsätzlich immer bei Kriminalromanen und Thriller, für mich muss definitiv der Fall im Vordergrund stehen. Hanke und Kröger gelingt die Gratwanderung hier meines Erachtens gerade noch so, dennoch sind mir einige Szenen etwas zu konstruiert.
Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen und die Aufklärung des Falles, die dem Leser Seite um Seite näher gebracht werden, bieten unterhaltsame und aufregende Lektüre bis zum schlüssigen, wenn auch für mich vorhersehbaren Ende. 

Mein Fazit:

„Blutheide“ von Kathrin Hanke und Claudia Kröger ist ein unterhaltsamer und spannender Kriminalroman, der durch die vielen unterschiedlichen Schauplätze in Lüneburg ausreichend Lokalkolorit zu bieten hat. Auch wenn mir einige Szenen zu konstruiert waren und auch der Täter für mich relativ schnell klar war, so haben mir die beiden Autorinnen mit ihrem flüssigen und angenehmen Erzählstil und der spannungs- und abwechslungsreichen Story angenehme und kurzweilige Lesestunden beschert. 


Ich bin sehr gespannt, wie sich die Charaktere im Laufe der Reihe weiterentwickeln werden und freue mich schon auf den zweiten Teil. Von mir gibt’s, bis auf kleine Abzüge, zweifellos eine Leseempfehlung.

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Blutheide" von Claudia Kröger

Mörderisches Lüneburg
gaby2707vor 5 Jahren

Kommissarin Katharina von Hagemann lässt ihre leidvolle Vergangenheit in München zurück und zieht nach Lüneburg. Schnell bekommen sie, ihr Kollege Tobias Schneider und ihr Chef Benjamin Rehder Arbeit: eine Studentin, die überfahren wurde, war vor ihrem Unfall bereits tot. Als nächstes werden sie ins beste Hotel am Ort gerufen. Hier finden sie eine männliche Wasserleiche in der Ilmenau. Dann taucht eine Tote im Heiligenthaler Forst auf. Ist hier ein Serientäter unterwegs? Als dann noch die Freundin der kleinen Nachbarstochter verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse...

Blutheide ist das, wie ich finde hervorragende, Erstlingswerk vom Autoren-duo Kathrin Hanke und Claudia Kröger.

Bereits am Anfang des Romans lerne ich den später als Täter Entlarvten mit seinen Gedanken, Gefühlen und Ideen kennen. Ich begebe mich in Lüneburg auf Ermittlungstour, lerne die Altstadt mit ihren kleinen verwinkelten Gassen und die Umgebung etwas kennen. Nach und nach stellen sich mir auch die Protagonisten mit ihren kleinen und großen Stärken und Schwächen vor. Dass das Privatleben der Handelnden hier eine große Rolle spielt, finde ich sehr gut. Lerne ich sie doch so immer besser kennen und verstehen. Katharina von Hagemann, Benjamin Rehder und Juliane mit ihrer Tochter Leonie sind mir von Anfang an sehr sympathisch. Tobias Schneider, Benedict Rheder, der Zwilling von Benjamin, und der Journalist Christofer Saalbach können meine Sympathien jedoch nicht erringen. Die Drei sind mir irgendwie suspekt.

Andeutungen gibt es immer wieder auch zu Katharinas Vergangenheit in München. Aber die bleibt spannend bis fast zum Schluss. Und auch Benedicts plötzliches Verschwinden vor 8 Jahren bleibt im Dunklen. Vielleicht erfahre ich hierzu in einem kommenden Krimi mehr.

Überhaupt baut sich von Anfang an ein hoher Spanungsbogen auf, der mich bis zum Schluss an das Buch fesselt und grübeln lässt, wer denn nun der Mörder ist. Ich habe immer mal wieder einen Verdacht, der ich aber immer wieder als nicht richtig erweisen. Am Schluss jedoch fügt sich alles ganz realistisch zusammen.

Ich habe einen Krimi gelesen, der zum einen Lust macht, diese Kleinstadt und die Heide mal zu besuchen, und der mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

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