Claudia Kuhn , Timo Kümmel Über dem Abgrund: Kriminalroman

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Inhaltsangabe zu „Über dem Abgrund: Kriminalroman“ von Claudia Kuhn

Inhalt „Du wirst schon sehen, was du davon hast, du wirst schon sehen!“ Es ging die Treppen nach unten, es ging zur Kammer, er kannte die Strecke … Jack hat Schreckliches im katholischen Waisenhaus erlebt. Jahre später rächt er sich dafür. Er bricht in Kirchen ein und lässt sakrale Gegenstände verschwinden. Polizei und Öffentlichkeit tappen im Dunkeln: Wie gelangen die Diebe ins Gebäude? Dann wendet sich das Blatt … Jacks neues Vorhaben, das zunächst sehr einfach scheint, entwickelt sich zu seinem persönlichen Albtraum. Verdrängte Erinnerungen erwachen. Gleichzeitig verstrickt er sich immer tiefer in eine Kette von Geschehnissen, bei denen er auf eine Frau trifft, die ebenfalls ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt ... Welches unheilvolle Schicksal die beiden verbindet, ahnt er nicht. !!! Überarbeitete zweite Fassung exklusiv bei AMAZON und nur für kurze Zeit zum Einführungspreis!!! Die Autorin über das Buch: Die frei erfundene Geschichte über missbrauchte Kinder in kirchlichen Waisenhäusern spielt in Amerika. Doch sie könnte aufgrund der Pressemeldungen der jüngsten Zeit auch sehr gut in Deutschland spielen – oder nicht? Machen Sie sich selbst ein Bild! Pressestimmen Kurzkritik von Claudia Kuhns Krimi "Über dem Abgrund" Mit ihrem Krimi "Über dem Abgrund" zum Thema Kindesmissbrauch hat Claudia Kuhn ein gutes Debüt abgeliefert. In einem großen Bogen wird Spannung aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. So entwickelt sich eine Kriminalgeschichte voller Wendungen, wobei Kuhn souverän mit den Mitteln der Ganovenkomödie spielt. Mal schreibt sie im schnoddrigen Duktus amerikanischer 50er-Jahre-Krimis, mal im Dialogstil mit spritzig-ironischen Passagen; daneben baut sie immer wieder Thriller-Elemente ein und lässt eine anfangs im Wortsinn schmerzhafte, dann immer zarter werdende Liebesgeschichte entstehen … (Südwest Presse, 24.02.11) Packendes Debüt Schon die Lektüre der ersten Seiten lässt keinen Zweifel daran: Dies ist ein Buch, das man nur schwer wieder zur Seite legen kann … (Gmünder Tagespost, 26.03.11) (Quelle:'E-Buch Text/15.07.2015')
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  • „Du wirst schon sehen, was du davon hast, du wirst schon sehen!“

    Über dem Abgrund: Kriminalroman
    GabiR

    GabiR

    19. February 2017 um 10:25

    Viele Jahre musste Jack in einem katholischen Waisenhaus leben und hat dort Sachen erlebt, die ein Kind nicht erleben sollte. Sie bestimmen sein Erwachsenenleben und er rächt sich, indem er wertwolle Dinge im Auftrag aus Kirchen stiehlt.  Dabei lernt er Schwester Karen kennen, eine Nonne, die auch keine leichte Kindheit hatte und als Betreuerin in einem anderen Waisenhaus tätig ist. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder und irgendwann machen sie gemeinsame Sache. Ich tat mich schwer am Anfang, denn ich konnte den Zusammenhang nicht packen, doch so bald der in meinem Kopf angekommen war, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Abgründe taten sich auf, die keineswegs aus der Luft gegriffen sind, wie sich inzwischen herausstellte, auch wenn diese Geschichte in Amerika spielt. Leider, denn es wäre für viele Kinder besser, wenn dieser Roman tatsächlich komplett frei erfunden wäre. Claudia hat einen flüssigen Schreibstil und meine Einstiegsprobleme machten mich nur um so neugieriger, kein einziges Mal hatte ich den Gedanken im Kopf, das Buch abzubrechen (was schon mal passiert, wenn ich nicht in die Thematik eintauchen kann), was für die Autorin spricht, die mit ihrem Debüt ganz oben mitspielen kann. Fünf Chaospunkte von mir.

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  • Spannender Krimi, der zum Nachdenken anregt

    Über dem Abgrund: Kriminalroman
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    27. October 2016 um 16:39

    Bei diesem Buch hat es sich absolut gelohnt, etwas über den Tellerrand hinauszublicken und Autoren, die man bis dato noch nicht kannte, eine Chance zu geben.Die Autorin verknüpft in dem Buch Über dem Abgrund zwei scheinbar völlig unterschiedliche Schicksale und Geschichten geschickt miteinander.Trotz des heiklen Themas (Kindesmissbrauch in kirchlichen Waisenhäusern) kommen der Humor und die Liebe nicht zu kurz. Dennoch wirkt das Buch auch gerade durch seinen tieferen Sinn und regt zum Nachdenken an.Jacks nur allzu menschliche Fehler, die ihm immer wieder unterlaufen, machen ihn zusätzlich sympathisch.Die Alpträume, die ihn nachts häufig quälen, sind gut herausgearbeitet und absolut nachvollziehbar.Die Art, wie beide Handlungsträger - ein Serieneinbrecher, der vom Opfer zum Täter wurde und die Nonne Karen, die ihre schutzbefohlenen Kindern nicht sich selbst überlassen kann - ihr Leben überdenken und letztendlich ziemlich radikal ändern, wirkt absolut nicht unglaubwürdig, sondern im Gegenteil sehr authentisch. Zudem haben die Beiden entschieden mehr gemeinsam, als am Anfang ihres Kennenlernens ersichtlich war.Dieser tempo- und wendungsreiche Krimi mit den beiden sympathischen Protagonisten hat mir ausgesprochen gut gefallen und mich über mehrere Stunden hinweg gefesselt und sie kurzweilig gestaltet. Der Spannungsbogen wurde sehr geschickt aufgebaut und konstant am oberen Level gehalten.

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  • Spannend und zum Nachdenken

    Über dem Abgrund: Kriminalroman
    anra1993

    anra1993

    21. January 2016 um 13:44

    Originalbewertung vergibt 4,7 Sterne unter http://annaskleinebuecherwelt.blogspot.com/2016/01/rezension-uber-dem-abgrund-von-claudia.html Das Cover zeigt direkt um was es geht. Durch sein düsteres Auftreten und dem Element des Rosenkranzes verspricht es dem Leser düstere Momente, mit tiefsinnigem Hintergrund. Den Schreibstil der Autorin finde ich leicht zu verstehen und angepasst an die Geschichte. Die Autorin weiß wie sie dem Leser mit fesselnden Stunden versorgen kann. Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Zum einen gibt es Jack, einen Einbrecher, der eine schwere Kindheit hinter sich hat und am liebsten alles hinter sich lassen würde. Außerdem gibt es Karen, eine Nonne, die durch Vorfällen im Kloster auch ihre Lebensweise noch einmal überdenkt. Beide Charaktere haben mir gut gefallen und haben sehr authentisch auf mich gewirkt. Durch beider unterschiedlichen Lebensweisen waren sie sehr spannend, aber letztendlich hatte sie doch sehr viel gemein und wie sich herausstellen sollte, viel mehr als sie eigentlich wussten. Vor einiger Zeit ging das Thema durch die Presse. Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche. Ich finde es sehr erstaunlich, dass die Autorin dieses Thema zum zentralpunkt ihres Romans genommen hat und ich finde es interessant zu lesen. Auch wenn es an der ein oder anderen Stelle grauenhaft war, finde ich es gut dieses Thema anzusprechen. Die Geschichte um Jack und Karen hat mir gut gefallen. Die Idee Negativ (Jack) und Positiv (Karen) miteinander zu vereinen finde ich eine tolle Idee. Auch wenn der zentrale Punkt auf dem Missbrauch steht, so hat die Autorin nicht auch die Geschichte um die beiden Protagonisten vergessen und ihnen ihre eigene Liebesgeschichte mit auf den Weg gegeben. Mit ihrem Buch hat mir die Autorin viele Stunden fesselndes Erleben geschenkt, aber auch ein Buch, dass mich zum Nachdenken gebracht hat. Die Vorstellung, dass sich erwachsene Menschen an hilflosen Kindern vergreifen ist grauenvoll und nicht verzeihbar!

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