Leserpreis 2018
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claudialekondra

vor 9 Monaten

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Am 5. Februar 2018 war die Mauer, die Deutschland 28 Jahre lang in zwei Staaten teilte, genau so lang weg, wie sie einst das Land teilte; nämlich 28 Jahre, zwei Monate und 26 Tage. Seit der Wiedervereinigung ist eine neue Generation herangewachsen, die die Geschichten über die Teilung des Landes in Ost und West und die damit einhergehenden Umstände, Einschränkungen und Repressalien nur aus den Erzählungen der Eltern oder Großeltern kennen. Für die, die die Zeit vor und nach dem Mauerfall bewusst erlebt haben, ist es die Pflicht, als Zeitzeugen die Geschichten und Schicksale, die mit dem Leben hinter dem Eisernen Vorhang verbunden waren, weiter zu erzählen und somit in das Bewusstsein der neuen Generation zu bringen und vor allem zu erhalten, damit nicht in Vergessenheit gerät, dass die Art der Freiheit, in der wir heutzutage in Deutschland leben, nicht für alle Menschen auf dieser Welt selbstverständlich ist.
Aus diesem Anlass möchte ich gern eine Leserunde zu meinem Roman „Brüder und Schwestern“ starten.
Erzählt wird die Geschichte der 20-jährige Anna, die Im Sommer 1984 als Bürgerin der DDR unter mysteriösen Umständen in die Bundesrepublik Deutschland ausreist.
Schuldgefühle, Trauer und Einsamkeit machen ihr Leben in der Bundesrepublik Deutschland zum Alptraum. Durch das Schicksal wird aus Anna ein Mensch, der mit den Jahren lernt, sich den gegebenen Umständen anzupassen.
Acht Jahre später führt eine Entdeckung dazu, dass Anna ihren alten Lebensgeist wiederfindet, der Licht in ihre Vergangenheit bringt.
Die Vergangenheit, die sie einholt und ihr gnadenlos vor Augen führt, was wirklich in jenem Sommer 1984 geschah....
Sechs Bücher liegen zur Verlosung bereit. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 20. Febuar 2018 bewerben. Voraussetzung für die Verlosung: Teilnahme an der Leserunde und natürlich Leseleidenschaft.

Ich freue mich auf die nächste Leserunde hier bei Lovelybooks.

Claudia Lekondra

Autor: Claudia Lekondra
Buch: Brüder und Schwestern

lielo99

vor 9 Monaten

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Da ich den Fall der Mauer intensiv miterlebte, interessiere ich mich sehr für das Buch. Wäre toll, wenn ich an der Leserunde teilnehmen dürfte.

Shaaniel

vor 9 Monaten

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Hey ich Bewerbe mich sehr gerne für ein Print-Exemplar ❤️❤️❤️lieben Gruß Sonja

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camilla1303

vor 8 Monaten

Seite 237-262, Der Weg zurück ins Leben
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Auch ich kann mich nur anschließen. Von Annas Entwicklung bin ich wirklich positiv überrascht und ich würde ihr am Liebsten sagen, wie stolz ich auf sie bin.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob Eddie wirklich so leicht vergeben kann, oder ob denn doch noch eine späte Rache zu erwarten ist. Auf alle Fälle bin ich gespannt, wie es weitergeht.

camilla1303

vor 8 Monaten

Seite 263-293, ...was übrig bleibt
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Kyle scheint Anna richtig gut zu tun und ich hoffe inständig, dass auch in weiterer Folge sich alles zum Positiven für sie wendet.
Auch das Happy End zwischen den beiden Schwestern fand ich fürs Ende richtig gut gewählt.

camilla1303

vor 8 Monaten

Rezensionen

Liebe Claudia,
vielen herzlichen Dank, dass ich dein emotionsgeladenes Buch lesen und rezensieren durfte.

https://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Lekondra/Br%C3%BCder-und-Schwestern-1346214080-w/rezension/1544018666/

Vampir989

vor 8 Monaten

Rezensionen

Danke das ich dieses wundervolle Buch lesen durfte.Es hat mir sehr gut gefallen .Hier ist meine Rezension .

https://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Lekondra/Br%C3%BCder-und-Schwestern-1346214080-w/rezension/1544619153/

claudialekondra

vor 8 Monaten

Rezensionen
@camilla1303

Es freut mich, dass auch Dich die Geschichte rund um Anna herum emotional berührt hat. Wir dürfen die Annas und Bennos nie vergessen und dafür steht die Geschichte. Danke auch für Deine Rezension.

claudialekondra

vor 8 Monaten

Rezensionen
@Vampir989

Bitte gern. Schön zu hören, dass Dir mein Roman gefallen hat. Ein Stück Zeitgeschichte, die nie in Vergessenheit geraten darf. Danke auch Dir, dass Du Dir die Zeit für eine Rezension genommen hast.

claudialekondra

vor 7 Monaten

Plauderecke
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Ich gehe mal davon aus, dass Ihr alle das Buch zwischenzeitlich beendet habt. Wie angekündigt, wollte ich zum Abschluss der Leserunde erzählen, was mich dazu veranlasst hat, diesen Roman zu schreiben. Berufsbedingt landeten vor einigen Jahren unter anderem Protokolle im Original von Verhören aus DDR Zeiten auf meinem Schreibtisch. Ich gehöre der Generation an, die mit der Mauer aufgewachsen ist. Der eine Teil meiner Familie lebte in der Bundesrepublik, der andere Teil in der DDR. Seitdem ich denken kann, besuchte ich mit meinen Eltern regelmäßig die Familienmitglieder hinter der Mauer.
Die Umstände, die mit den Besuchen einhergingen, angefangen mit den Besuchsanträgen, Entscheidungen, was und wie dürfen wir Dinge in die DDR einführen, was darf auf keinen Fall mit, wie verhält man sich beim „Filzen“ an der Grenze etc. gehörten für mich so zur Normalität. Ebenso wie die Tatsache, dass sich das Leben und die Möglichkeiten in den beiden deutschen Staaten unterschieden. Das Leben in der DDR war mir daher sehr vertraut.
Natürlich bekam man über die Jahre immer wieder Geschichten über die Überwachungen und der Einschränkungen in der DDR mit, und ich fragte mich, wie es mir wohl ergangen wäre, wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, außerhalb einer Diktator aufzuwachsen. Meine Familie blieb Gott sei Dank im Großen und Ganzen von lebenseinschneidenden Repressalien verschont, aber immer wieder vernahm ich Geschichten über Menschen, die nicht so viel Glück hatten. Aber es waren halt immer Geschichten, die oftmals nicht objektiv erzählt wurden.
Als dann eines Tages die Protokolle vor mir lagen, waren mir diese Schicksale der Menschen, die in der DDR nicht unbehelligt lebten, so nah und alles war so real, eben nicht nur eine weiter erzählte Geschichte, sondern ein Zeitzeugnis. Berufsbedingt musste ich mich mit der Frage auseinander setzen, wer als Opfer und wer als Täter zu betrachten war.
Es ist leicht, von außen sein Urteil zu fällen und Leute zu verurteilen, die sich dem Staat nicht widersetzt haben oder im schlimmsten Fall, ein Rädchen in diesem Staat waren und ihm somit dienten. Aber kann man immer Täter und Opfer so klar voneinander trennen? Sind manchmal nicht auch die vermeintlichen Täter die Opfer? Und werden manchmal die Opfer zu Tätern?
So entstand die Geschichte um Anna. Ich entwickelte die Protagonisten und war selber immer wieder überrascht, wie sie in meiner Geschichte agierten und reagierten. Ich litt und weinte mit Anna und vor allem mit Benno, aber auch mit Vera und dem Onkel. Ich war immer wieder erstaunt, wo mich die Geschichte hinführte. Ich tauchte ab in diese Welt. Als die Geschichte fertig geschrieben war und ich sie das erste Mal im Zusammenhang las, fühlte es sich eben auch wie ein Stück Zeitgeschichte an und als Jahre später Leser, die eben solch ein ähnliches Schicksal wie Benno erlebt hatten, mich wissen ließen, dass sie tief berührt waren von der Geschichte, fühlte ich mich darin bestätigt.
Es entstanden Diskussionen über Täter und Opfer und mir war es vor allem wichtig, dass Menschen, die keine Berührungspunkte zur DDR hatten, sich durch diese Geschichte einmal bewusst machten, was für ein Privileg es ist, in Freiheit aufzuwachsen und man vorsichtig sein sollte, generell Leute zu verurteilen, die sich eben innerhalb einer Diktatur nicht wehren, sondern versuchen mit ihrer Familie halbwegs unbehelligt und entspannt zu leben und vor manchen Dingen dann einfach die Augen verschließen. Sicher keine heldenhafte Verhaltensweise, aber wer ist schon im wirklichen Leben ein Held.

Vielleicht könnte Ihr ja etwas dazu beitragen, dass die Geschichte noch mehr Leser erreicht, indem ihr sie weiter empfehlt.

Dann bis bald mal wieder
Viele Grüße
Claudia

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