Claudia Lekondra Ein Schiff am Horizont

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Inhaltsangabe zu „Ein Schiff am Horizont“ von Claudia Lekondra

Die 34-jährige Viola wird aus ihrem monotonen Leben herausgerissen, als sie erfahren muß, daß sie noch ein halbes Jahr zu leben hat. Völlig überfordert mit dieser Offenbarung begegnet sie dem undurchsichtigen obdachlosen Georg und beginnt, sich mit ihrem bisherigen Leben auseinanderzusetzen. Georgs Lebensphilosophien weisen ihr neue Wege und lassen sie ihr Leben von außen betrachten, wobei sie feststellt, daß sie sich längst aus ihrem eigenen Leben ausgesperrt hatte. "Viola spiegelt den Querschnitt unserer westlichen Gesellschaft wider. Unser Leben lang sind wir damit beschäftigt uns vorzunehmen, morgen mit den für uns wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu beginnen. Aber was ist, wenn das Morgen heute endet..."

Tiefsinnig und berührende Geschichte zum Nach- und Überdenken

— Blintschik

Tiefsinniges Buch über das Leben

— Dion

Was ist wirklich wichtig ?

— Ivonne_Gerhard

Eine berührende und ermutigende Geschichte, die die Sicht auf das eigene Leben stark verändert!

— JulieMalie

Überraschend und mit Tiefgang

— JurekP

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  • Rezension zu "Ein Schiff am Horizont" von Claudia Lekondra

    Ein Schiff am Horizont

    Rosen-Rot

    20. February 2017 um 14:29

    Viola geht es gut in ihrem Leben, sie hat alles, was sie sich wünscht. Eines Tages ändert sich für sie alles, als sie krank wird und erfahren muss, dass sie nicht mehr lange zu leben zu hat. Plötzlich beginnt sie alles zu überdenken. Als sie den Oblachlosen Georg kennen lernt, bekommt sie eine völlig neue Sicht auf die Dinge. Das Buch erzählt eine Geschichte über Leben und Tod. Es macht beim Lesen sehr nachdenklich, weil man automatisch anfängt, über sein eigenes Leben nachzudenken. Die Charaktere werden gut gezeichnet und das Buch lässt sich gut lesen. Insgesamt ist dies ein schönes Buch, das sehr nachdenklich macht.

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  • Fang an zu leben, bevor es zu spät ist

    Ein Schiff am Horizont

    Blintschik

    19. February 2017 um 16:49

    Inhalt: Viola erfährt, dass sie nur noch eine kurze Zeit zum leben hat, da sie einen Tumor hat. Als sie schon am verzweifeln ist, begegnet sie Georg, einem Obdachlosen, der ihr die Augen öffnet und ihr hilft ihr Leben in der kurzen Zeit zu verändern. Am Anfang war ich etwas skeptisch bei dem Buch. Der Stil ist sehr sachlich und erzählend gehalten, woran man sich beim Lesen erst gewöhnen muss. Außerdem wird man nur so von Lebensweisheiten erschlagen, die einem in einem Monolog erklärt werden. Doch im Laufe der Geschichte bekommt die Handlung eine richtige Tiefe und wird sehr spannend, sodass man das Buch garnicht mehr aus der Hand legen möchte, obwohl ich sagen muss, dass es sich lohnt das Buch langsam durchzugehen. Es gibt wirklich viele Aspekte, über die es sich lohnt mit anderen zu diskutieren oder sich einfach allein Gedanken darüber zu machen und so sein eigenes Leben zu überdenken. Hier werden Themen angesprochen, die uns alle in unserer modernen Gesellshaft angehen und die jeder mal überdenken sollte. Die Dialoge fand ich an einigen Stellen etwas gestellt, doch die Personen sind wirklich gut ausgearbeitet. Keiner ist perfekt, alle haben ihre Päckchen zu tragen. So lernt man Personen aus verschiedenen Ständen und Lebenssituationen kennen, die alle ihre Probleme haben und diese versuchen zu lösen. Dabei kamen mir alle sehr sympthisch vor und sie symbolisierten auch die ganz normalen Menschen aus dem Alltag, denen man so begegnet und die man vielleicht unbewusst abstempelt, ohne sich Gedanken über ihre Hintergründe zu machen. Man sieht richtig wie sich die Personen verändern und weiterentwickeln und anfangen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Beziehungen der Menschen in der Geschichte gingen mir richtig ans Herz. Sie waren rührend und etwas ganz Besonderes, das über normale Liebe oder Freundschaft hinausging. Zusammen mit der Protagonistin konnte man so immer wieder etwas Neues dazulernen. Es gab teilweise auch Abschnitte in denen Viola einfach nur ihre Eindrücke und Erkenntnisse aufschreibt und zusammenfasst. Dadurch konnte man auch sehr schön ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und verstehen und mit ihr mitfühlen. Allgemein ist es ein sehr tiefgehendes Buch, das nicht einfach so mal zur Unterhaltung zu lesen ist. Man sollte sich wirklich damit auseinandersetzten und vielleicht auch hin und wieder eine Pause machen, um sich die Sachen durch den Kopf gehen zu lassen. Trotz des teils sachlichen Stils, ist es eine sehr schöne und berührende Geschichte, die einem zu Herzen geht und die jeder einmal gelesen haben sollte.

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  • Leben lernen

    Ein Schiff am Horizont

    Dion

    16. February 2017 um 18:30

    Viola erkrankt schwer und muss erfahren, dass sie nur noch maximal sechs Monate zu leben hat. Aus anfänglicher Verzweiflung beginnt sie, ihr Leben zu ändern. Dazu veranlasst sie die Freundschaft zu Georg, einem Obdachlosen, der zufällig in ihr Leben tritt. Sie beendet eine ungesunde Beziehung, einen unbefriedigenden Job und macht sich auf zu neuen Ufern. Die Protagonisten Viola und Georg lassen den Leser über das Leben nachdenken. Sie holen uns ins Hier und Jetzt und drängen, alles Unglücklichmachende über Bord zu werfen. Das Buch ist sehr tiefsinnig geschrieben, über vieles lohnt es sich, gründlich nachzudenken. Es befasst sich eigentlich mit einem traurigen Thema, macht aber trotzdem Mut, das Leben leichter zu nehmen. Ich habe es mit großer Begeisterung gelesen!

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  • Was ist wirklich wichtig im Leben ?

    Ein Schiff am Horizont

    Ivonne_Gerhard

    16. February 2017 um 01:31

    Ein Schiff am Horizont, ist nicht verschwunden, man kann es nur nicht mehr sehen ;-) Ich fand das Buch wundervoll geschrieben,... Als ob man mitten in der Geschichte mit Viola ist und alles live erlebt,.. Man kann sich alles genau vorstellen,.. Von jeder Begegnung , jeder Rückblende des Lebens , den Orten und der Personen bekommt man schöne Eindrücke und Bilder,.. Der Schreibstil gefiel mir, abwechselnd meistens von den Hauptcharakteren erzählend erfährt man immer mehr von und aus dem Leben,.. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage : was ist wirklich wichtig im Leben,.. Brauchen wir den ganzen Materialismus, den Luxus , den Stress, die Hektik, das perfekt geplante Leben .? ..brauchen wir all das wirklich zum glücklichsein? Was zählt und was nicht ? Nebenbei kommt noch : beurteile nicht nach dem äußeren , sondern Lern erstmal das Innere kennen,... Viola erfährt das sie eventuell nicht mehr lange zu leben hat,.. Kurze Zeit später trifft sie Georg ,.. Georg ist der Anreiz für Viola, ihr Leben neu zu hinterfragen und ihr bisheriges genauer zu betrachten,... Wir begleiten Viola bei ihren Entscheidungen, Rückblenden, Gedanken , Hoffnungen und Ängsten ,.. Glückliche und traurige Momente,.. Jeder hat in dem Buch etwas was ihn antreibt und dazu bewegt, so zu handeln wie er es tut,.. Ein Buch was das Leben selbst schreiben könnte, was zum nachdenken anregt, und trotz des traurigen Themas einen auch zum schmunzeln bringt,... Genieße das Leben, genieße jeden Tag , die Zeit ist zu kurz um traurig und gestresst zu sein :-)

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  • Manchmal muss man dem Tod nah sein, um das Leben kennenzulernen

    Ein Schiff am Horizont

    JulieMalie

    15. February 2017 um 15:06

    Die 34-jährige Viola lebt ein scheinbar erfülltes Leben. Sie hat einen gut aussehenden Mann, ein Haus in unmittelbarer Strandnähe und einen Beruf, in dem sie sich wohl fühlt. Als sie jedoch erfährt, dass sie nur noch ein halbes Jahr zu leben hat, wird sie aus ihrem gemütlichen Leben herausgerissen. Als sie dem obdachlosen Georg begegnet, der ihr eine neue Sicht auf das Leben schenkt, beginnt sie ihr Dasein zu hinterfragen. Und plötzlich lernt sie die wirklich wichtigen Dinge im Leben kennen und verabschiedet sich von allem, was sie nicht erfüllt.  "Ein Schiff am Horizont" ist ein zutiefst berührendes und wachrüttelndes Buch über das Leben und darüber, wie die Menschen ihre kostbare Lebenszeit nicht nutzen.  Während des Lesens nimmt man dauerhaft an den Gedanken von Viola teil und ändert parallel zu ihr die eigene Sicht auf das Leben. Als Leser fühlt man sich, als würde man eine reale Person begleiten, die einen an ihrem Leben teilhaben lässt. Die Fiktion rückt in den Hintergrund.  Viola ist zunächst ein eher unnahbarer Charakter. Je länger man sie aber auf ihrer Reise begleitet, desto enger wächst man mit ihr zusammen und kann sich mit ihr identifizieren. Sie ist sehr tiefgründig beschrieben, mit all ihren positiven und negativen Gedanken. An manchen Stellen des Buches war ich tief betroffen von Violas Schicksal, an anderen Stellen habe ich mich mit ihr über ihre Veränderungen gefreut. Das Buch führt den Leser durch alle möglichen Emotionen. Unterstützt wird das durch einen sehr einfühlsamen Schreibstil.  Das Buch regt den Leser permanent dazu an, über das Leben nachzudenken. Dadurch ist es kein Buch für Zwischendurch, sondern man sollte sich meiner Meinung nach die Zeit und Ruhe nehmen, um über das Buch und seine Aussagen nachzudenken. Eventuell empfiehlt es sich, das Buch noch ein zweites Mal zu lesen, um auch wirklich jede (versteckte) Lebensweisheit zu erkennen.  Fazit:  "Ein Schiff am Horizont" ist ein Buch, wie es sein sollte. Es regt die Gedanken des Lesers an, greift in dessen Leben ein und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auch nach dessen Beendigung. An einigen Stellen zieht sich die Handlung etwas, da manche Gedanken wiederholt auftauchen oder sehr ausführlich aufgezeigt werden. Dennoch ist es ein lohnenswertes Buch, das ich gerne gelesen habe und auch nicht so schnell vergessen werde. 

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  • Überraschend und mit Tiefgang

    Ein Schiff am Horizont

    JurekP

    04. February 2017 um 16:53

    Das Buch hat mich überrascht. Es hat mich nachdenklich gestimmt und mir sehr gut gefallen. Ich empfehle es weiter. Inhalt: Junge Frau, Viola, 34, erfährt eine schwerwiegende Diagnose und, dass sie nur noch einige Monate zu leben hat.  Sie gerät in Verzweiflung und vertrat sich – rein zufällig – Georg an, einem Stadtstreicher, den sie bis dahin gar nicht oder nur vom Sehen kannte. Der rät ihr, ihr restliches Leben umzukrempeln und so einzurichten, wie allein sie es für richtig hält. Und so geschieht es auch. Charaktere: Die Charaktere finde in der Mehrzahl sehr gut beschrieben, sie haben Ecken und Kanten und wirken lebensecht. Nur Marcel schneidet nicht so toll ab, der war mir zu sehr in Negative gedrängt. Stil: Das gefiel mir. Die Erzählung ist sehr ruhig, aufgeräumt und wider Erwarten überhaupt nicht melancholisch. Ich fühlte mich als Leser gut unterhalten und zum Nachdenken über meine eigenen Lebensinhalte angeregt. Lebensphilosophien werden kundgetan, ohne belehrend zu wirken. Viola leuchtete ihre Vergangenheit aus und rechnet sachlich ab, aber erweitert auch selbst noch ihr gegenwärtiges (restliches) Leben um völlig neue Aspekte. Fazit: Das Buch liest sich sehr schön. Es ist nicht ganz frei von Längen (vor allem in den monologischen Passagen), nicht ganz frei von Ausdrucksfehlern („abgestriffen“ statt „abgestreift“, „Trete!“ statt „Tritt!“) und auch nicht ganz frei von kitschigen Floskeln („ein Lächeln umspielt“ jemandes „Lippen“). Aber diese Kleinigkeiten laste ich eher dem Lektorat an statt der Autorin. Bei mir erhält das Buch 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Ein Schiff am Horizont" von Claudia Lekondra

    Ein Schiff am Horizont

    claudialekondra

      Die 34-jährige Viola wird aus ihrem monotonen Leben herausgerissen, als sie erfahren muss, dass sie noch ein halbes Jahr zu leben hat. Völlig überfordert mit dieser Offenbarung begegnet sie dem undurchsichtigen obdachlosen Georg und beginnt, sich mit ihrem bisherigen Leben auseinanderzusetzen. Georgs Lebensphilosophien weisen ihr neue Wege und lassen sie ihr Leben von außen betrachten, wobei sie feststellt, dass sie sich längst aus ihrem eigenen Leben ausgesperrt hatte…  In dieser Geschichte geht es nicht um die Krankheit und um das Sterben, sondern um das Leben. Es geht darum, dass wir zu viel Zeit mit Dingen verbringen, die uns nicht wirklich wichtig sind und dass wir uns oftmals nicht einmal die Zeit dafür nehmen, herauszufinden, was für uns wirklich wichtig ist. Ein Gedanke, dem jeder sicher schon mal nachgegangen ist, aber wurde er je zu Ende gedacht? Viola spiegelt den Querschnitt unserer westlichen Gesellschaft wider. Unser Leben lang sind wir damit beschäftigt uns vorzunehmen, morgen mit den für uns wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu beginnen. Aber was ist, wenn das Morgen heute endet.. Wer hat Lust, sich auf die ungewöhnliche Bekanntschaft zwischen Viola und Georg einzulassen und gemeinsam mit Viola Georgs Lebensphilosophie zu folgen? Ihr seid herzlich eingeladen, bei der Leserunde ab dem  8. Februar 2017 mitzumachen. Dies ist für mich die erste Leserunde und ich bin schon ganz gespannt auf den Austausch mit Euch und freue mich auf Eure Fragen, Eindrücke und Gedanken. Es liegen hier sechs Bücher zur Verlosung bereit. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 30. Januar 2017 bewerben .Einzige Voraussetzung für die Verlosung: Freude am Lesen und Teilnahme an der Leserunde. Mehr Infos zu mir unter: www.henkeverlag-berlin.de und auf meiner Autorenseite bei  Facebook: www.facebook.com/pages/Claudia-Lekondra/245748872165217. Dort findet Ihr auch eine Slideshow zum Roman „Ein Schiff am Horizont“.   Ich freue mich auf Euch.   Die Bücher sind verlost! Die Gewinner sind: rosen-rot Blintschink calimero81 ivonne_gerhard JulieMalie Dion Die Bücher gehen übermorgen an Euch raus, so dass sie hoffentlich alle pünktlich zum Leserundenstart am Mittwoch bei Euch eintreffen. Dann freue ich mich auf eine "austauschfreudige" Leserunde. 

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