Claudia Liath Mondfrau

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Inhaltsangabe zu „Mondfrau“ von Claudia Liath

Auf der Suche nach einer Identität und einem Namen verlässt der Mond den Himmel und begegnet auf seiner Reise zahlreichen Wesenheiten.
Zeitgleich macht sich ein junger Barde auf den Weg, um das Geheimnis des verschwundenen Mondes zu lösen.

Ein wundervolles Märchen über eine fantastische Reise und die Suche nach einem selbst.

— Shaylana

Peterchens Mondfahrt für Erwachsene ;) Poetisch, naturverliebt, gesellschaftskritisch. Allerdings meiner Meinung auch Männer diskriminierend

— xxLITTERAxx

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  • Petechens Mondfahrt für Erwachsene :)

    Mondfrau

    xxLITTERAxx

    01. July 2016 um 22:25

    Ein Märchen für ErwachseneFür Freunde von poetischer Sprache und Naturliebhaber.Gesellschaftskritik inklusive                                                                  Allerdings meiner Meinung auch Männer diskriminierend. Gewollt provozierend? https://www.youtube.com/watch?v=KLdJVH_MruM

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    joshi_82

    07. October 2011 um 12:41

    "Mondfrau" ist ein Märchen für Erwachsene und da ich Märchen noch immer liebe, war dieses Buch ein absolutes Muss für mich. Wieder bin ich begeistert von der liebevollen Gestaltung des Buches. Das hat mich schon bei "Maienmond" von Manuel Kohout so beeindruckt. Dafür ein großes Lob an den Drachenmond Verlag. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus den Perspektiven vom Mond und Insint, der den Mond finden will, erzählt. Dabei begegnen die beiden vielen "Wesen", wie zum Beispiel dem Geiz, dem Glück, Mut, dem Hass, der Hoffnung und auch einigen Fabelwesen, die den beiden und dem Leser aufzeigen, was in der Welt alles falsch läuft. Und das auf beeindruckende Weise und keineswegs mit erhobenem Zeigefinger. In jedem Kapitel gibt es ein Gedicht zu dem jeweiligen Wesen und oftmals wird auch beschrieben in welcher Beziehung es zum Mond steht. Claudia Liath hat ihr Märchen so wunderbar poetisch erzählt, mit sehr schönen Umschreibungen nicht nur für die Umgebung, sondern auch für die Wesen, die die beiden treffen. Anfangs war dieser Schreibstil ein wenig ungewohnt für mich, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt und ihn sehr schätzen gelernt. Leider hat man so gar nichts über Insint erfahren, was ich ein wenig schade fand. Man begleitet die beiden zwar auf ihrem Weg, sonst erfährt man allerdings nicht viel von ihnen (wobei ich das beim Mond jetzt nicht so tragisch finde, aber bei Insint wäre es sicher sehr interessant gewesen). Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahre, auch wenn man das bei nur 200 Seiten nicht wirklich vermutet. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich bin sicher, dieses Buch gefällt allen gut, die Märchen mögen. Mein Zitatebuch ist übrigens durch dieses Buch um einige Schätzchen reicher geworden.

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2011 um 14:26

    Meine Meinung: Erst einmal möchte ich etwas zu dem Cover und der Gestaltung des Buches sagen. Das Cover finde ich wirklich wunderschön und passt für mich sehr zu der Geschichte. Die Frau auf dem Cover hat eine leicht verletzlich wirkende aber auch sehr mystische Ausstrahlung. Die kleinen, wie schnell selbst mit einem Bleistift hineingezeichneten Bäume und Monde die man auf jeder zweiten Seite finden kann runden für mich das Gesamtbild noch zusätzlich ab. Auch die Gliederung der vielen kleinen aber feinen Kapitel finde ich sehr gelungen. Dadurch wird noch zusätzlich ein kleiner Märchenbuchcharakter geschaffen. Zu der Geschichte selbst kann ich nur sagen: poetisch, mystisch, fantasiereich, pulsierend, leicht und träumerisch. Hier wurde ein Märchen "nicht nur" für Erwachsene geschaffen. Die Geschichte, dass sich der Mond auf eine Reise nach seinem wahren "Ich" begibt fand ich wirklich gelungen. Und auch der zweite Handlungstrang mit dem jungen Barden Insint, der herausfinden möchte warum der Mond verschwunden ist, fand ich sehr erfrischend und wundervoll eingefügt. Beide Teile verschmelzen zu einem Ganzen und ergeben ein herrlich erfrischendes Fantasiemärchen, dass mich sehr mitreißen konnte. Für mich besticht dieses Buch jedoch zu großen Teilen durch die Sprache die Frau Liath verwendet. Sie schreibt sehr poetisch und einfühlsam. Ich konnte mir alles ganz genau vorstellen und mich von der wirklich lyrischen Sprache treiben und in das Buch hineinziehen lassen. Vorallem die vielen und vorallem passend gesetzten, Gedichte haben es mir wirklich angetan. Wer jedoch etwas haben möchte, dass sie lesen lässt wie geschnitten Brot und man nicht viel nachdenken muss, sollte zu diesem Buch nicht greifen. Denn es verdient eine ruhige Atmosphäre und langsames Lesen. Auch hat es mich fasziniert wie in diesem Buch wirklich alles auf der Erde lebende zu Wort kommen darf. Pflanzen und Tier dürfen in diesem Buch beschreiben wie sie sich fühlen und welche Ängste sie bezüglich des unachtsamen Umgangs mit der Erde durch die Menschen haben. Ihnen wurde eine tiefgründige Seele eingehaucht und das faszinierte mich doch sehr und ließ mich lange über die Geschichte und die Fehler die wir Menschen machen nachdenken. Fazit: Für mich war dieses Buch ein Leseerlebnis der wirklich großen Klasse. Ich werde es noch öfter lesen um immer wieder Neues zu entdecken und liebgewonnene Passagen immer wieder erleben zu können. Wer Märchen genauso liebt wie ich und Fantasie in sein Leben und den Alltag bringen möchte, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall kaufen.

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    leselurch

    23. June 2011 um 18:05

    Worum geht's? Der Mond strahlt jede Nacht und erfüllt seine Aufgabe gehorsam und treu. Doch seit einiger Zeit wächst ein inniger Wunsch in seinem Herzen heran, der ihn mehr und mehr von seinen Pflichten ablenkt: Der Mond sehnt sich nach einem Namen, einem eigenen Namen, ganz für sich allein. Auf der Suche nach der eigenen Identität verlässt der Mond seine Heimat, den Himmel, streift durch das Erdenreich und begegnet dabei höchst unterschiedlichen Wesen. Währenddessen beginnt der junge Barde Insint eine Reise, um den Mond zu finden, der plötzlich aus dem Himmelszelt verschwunden ist. . Kaufgrund: Ich bin erst durch den Verlag selbst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Beim Durchstöbern der Verlagshomepage habe ich mich sofort in den Klappentext verliebt. Ausschlaggebend war auch der Untertitel "Ein Märchen für Erwachsene". Ich habe eine große Schwäche für Märchen! . Meine Meinung: Die Handlung ist in zwei Stränge gegliedert. Einerseits begleitet man Geal, das Mondwesen, auf seiner Reise durch die irdische Welt. Geal sucht nach der eigenen Persönlichkeit, dem wahren Ich hinter seinem Namen "Mond", der eigentlich nur ein Oberbegriff ist und nichts über ihn aussagt. Andererseits bereist man mit dem jungen Barden Insint die Erde, um den Mond, der eines Nachts vom Himmel verschwand, wiederzufinden. Beide Protagonisten treffen während ihres Abenteuers auf die unterschiedlichsten Geschöpfe. Ob Feen, Geister, Kirchmänner, Könige oder sogar Tod und Leben selbst; alle versuchen ihr möglichstes, um Geal und Insint eine Antwort auf ihre Fragen zu geben. Wie ein Mosaik setzen sich die Geschichten der verschiedenen Geschöpfe zusammen und ergeben erst ganz zum Schluss ein erhellendes Gesamtbild. . Claudia Liath besticht nicht allein durch die tolle Geschichte; sie zeichnet sich vor allem durch ihr Sprachtalent aus. Ihr poetischer Schreibstil sorgt für eine märchenhafte und träumerische Leseatmosphäre, die perfekt zur Handlung passt. Jeder Leser mit einer Vorliebe für lyrische Sprache kommt in "Die Mondfrau" vollstens auf seine Kosten und wird das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. . Die Autorin setzt sich in ihrem Märchen "Die Mondfrau" kritisch mit unserer realen Welt auseinander. Sie zeigt die Fehler der Menschen auf und verdeutlicht auf ganz intime Art und Weise, wie die Erde unter ihnen leiden muss. Liath vermenschlicht die Natur, gibt jeder Pflanze und jedem Tier die Möglichkeit zu sprechen und sich ihre Sorgen von der Seele zu reden. Erschreckend, berührend und aufrüttelnd zugleich schafft es die Autorin, ihre Leser ganz persönlich zum Nachdenken zu bringen, ohne zeitgleich wie die mürrische Dame mit dem erhobenen Zeigefinger zu wirken. . So vollkommen sich "Die Mondfrau" anhören mag, einen Kritikpunkt habe ich doch: Die Hauptcharaktere. Es handelt sich um großartige Figuren, denen bedauerlicherweise das gewisse Etwas fehlt. Die 200 Seiten des Märchens reichen nicht aus, um sie komplett in das eigene Leserherz zu schließen. Man begleitet Mond und Insint zwar auf ihren Reisen, doch sonst erfährt man nichts über sie. Nicht die Charaktere, sondern ihre Erlebnisse stehen im Vordergrund der Geschichte, sodass den zwei Protagonisten eine gewisse Tiefe fehlt. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. . Die Nebencharaktere hingegen haben mir ausgezeichnet gefallen. Liath hat aus Gestirnen, Charakterzügen, Flora und Fauna, ... menschenähnliche Figuren gezaubert. Man trifft in "Die Mondfrau" auf Schicksal, Hoffnung, Leben und Tod, sowie auf die Erdmutter, Mutter Nox, Sonne, Sterne und viele andere. Jeder einzelne von ihnen ist so einzigartig und individuell, dass man sie noch lange im Gedächtnis behalten wird. . Cover: Das Cover ist leider nicht mein Fall. Das abgebildete Modell entspricht überhaupt nicht meiner persönlichen Vorstellung des Mondes in seiner irdischen Gestalt. Die Idee hinter dem Cover finde ich allerdings sehr ansprechend. Besonders der wahre Mond im Hintergrund hat es mir angetan. . Fazit: Ein poetisches und philosophisches Märchen über unsere Welt. Der Mond zeigt uns auf seiner Suche nach seinem Namen nicht nur seine eigene Geschichte, sondern auch, was der Mensch aus der Welt gemacht hat, und gibt uns damit viel Stoff zum Nachdenken. Ich vergebe gute 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    Lesegenuss

    22. June 2011 um 22:50

    Text (Buchrücken): Auf der Suche nach einer Identität und einem Namen verlässt der Mond den Himmel und begegnet auf seiner Reise zahlreichen Wesenheiten. Zeitgleich macht sich ein junger Barde auf den Weg, um das Geheimnis des verschwundenen Mondes zu lösen. „Ich wünsche mir so sehr einen Namen“, wisperte der Mond so leise wie sachte fallende Blätter in einer verhangenen Herbstnacht. Als wäre es eine unangebrachte, ja beinahe unanständige Bitte, setzte der Mond hinzu: „Einen eigenen Namen.“ Statement: „Ein leises Geflüster und Geraune erfüllte den nächtlichen Himmel … „ (S. 6) … und ich war gefangen, umgeben von Worten, Buchstaben, Wärme und dieses unbeschreibliche Gefühl, etwas Besonderes in der Hand zu halten, zu lesen, es trug mich durch die gesamte Handlung, den siebenundzwanzig Kapiteln. Das Buch „Mondfrau“, ein außergewöhnliches Märchen für Erwachsene, geschrieben von einer Autorin, die ein beeindruckendes, nachhaltig wirkendes Werk erschaffen hat. „Mondfrau“ von der Autorin Claudia Liath, die mich mit ihrem sehr besonderen feinfühligen Schreibstil beeindruckte. Versetzt mit so viel Poesie, Fantasie, Gedanken, Nachdenklichem, geschrieben in der Dritten Person, hat sie ein wahrlich besonderes Märchen geschrieben. „Ich wünsche mir so sehr einen eigenen Namen“, … Ja, ich konnte es nachvollziehen, denn wir nennen „ihn“, ja immer nur „der Mond“ oder „Vollmond“ ….So begibt sich der Mond hinab auf die Erde, um nach seinem eigenen Namen zu suchen. Viele Begegnungen verschiedenster Art lassen hoffen, doch am Ende eines jeden Kapitels geht die Suche weiter. Ein junger Barde, Insint, macht sich auf, um den verlorenen Mond zu suchen. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter, dass „der Mond“ nicht mehr am Himmel zu sehen ist. Nichts ist mehr so wie es war, als er noch am Nachthimmel hing. So wechseln sich die Kapitel zwischen dem „Wesen“ des Mondes auf der Erde, und Insint, dem Barden, auf der Suche nach dem Mond. „Die Wege des Schicksals …“, wie oft denken oder sprechen wir Menschen diesen Satz und ahnen gar nicht die Bedeutung dahinter. Auch der Mond kannte nicht sein Schicksal, aber es würde den ihm zugewiesenen Weg gehen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich erst am Ende der Handlung die beiden Protagonisten treffen. Obwohl, es ist etwas anmaßend nur von diesen zweien zu schreiben. Denn jedes Kapitel spricht für sich, zeigt sich auf seine Art, sei es der Tod oder das Leben, das Fahrende Volk oder die Feen und die Hexe und noch viele andere mehr. Auf der Suche nach sich selbst, so schoss es mir ab und an durch den Kopf. Mit jeder Geschichte versetzt durch Lieder oder aber auch in Gedichtform abgedruckt, empfindet man die Liebe der Autorin zu diesem Buch, der Handlung. „Mondfrau“ ist kein Buch, welches der Leser in einem Stück durchlesen kann oder auch sollte. Ich bin der Meinung, dass wird auch nicht der Fall sein. „Mondfrau“ nimmt einen gefangen durch diese ganz besonderen Eigenheiten, die die Autorin hier mit hat einfließen lassen. „Mondfrau“ ist eine kleine Kostbarkeit. Und je mehr Kapitel man liest, umso verständlicher und deutlicher werden die Zeilen, die zwischen den Zeilen stehen. Klare Botschaften, im Blickwinkel auf unsere Welt, unsere Umwelt, das Leben selbst und die Ängste vor dem Tod. „Der Tod und das Leben“ ist nur nennenswertes Kapitel, nicht speziell hervorzuheben, das wäre nicht gerecht gegenüber den anderen sechsundzwanzig Kapiteln, aber andererseits doch, weil es nicht ängstlich macht es zu lesen. Berührende Worte, verstehende Worte. Ich könnte die Rezension jetzt noch unendlich ausweiten, doch das würde den Rahmen sprengen. „…. wie immer du dich auch verstellst, du wirst niemals etwas anderes sein, als du bist.“ (S. 197) Fazit: Das Cover ist ein Hingucker, der Titel viel versprechend, ein Märchen für Erwachsene, wer vermutet das. Vor einem dunklen Hintergrund hebt sich eine naturweiß gekleidete junge Frau mit leicht wehendem Haar und fragenden Augen ab. Hinter ihr verbirgt sich im Halbdunkel die Mondscheibe. „Es war einmal“ so fangen die Märchen an, doch dieses Märchen ist anders und das ist auch gut so. „Mondfrau“ ist ein Lesegenuss für alle, die sich zum einen ihre Kindheit bewahrt haben bis ins Erwachsenenalter, für alle Märchen- und Fantasieleser. Es wäre wünschenswert, dass noch viele von ihnen auf dieses besondere Buch aufmerksam werden, denn sie wissen nicht, was ihnen entgeht. Ich bin immer bei dir Bis zu deinem Tod und darüber hinaus Denn ich bin deine Mutter (S. 145) Die Literaturwelt genießt den „kleinen Prinzen“ oder auch „Die Möwe Jonathan“, diese nur als kleines Beispiel aufgeführt, doch Claudia Liath hat mit „Mondfrau“ einen eben solchen Schatz geschrieben, den man sich in seinem Herzen bewahrt. Sich auf das Buch einlassen, die Reise mit Geal und Insint, und am Ende seine eigene Erkenntnis, sein eigenes Fazit ziehen, ich kann es nur empfehlen! „Diese Priesterin schenkt der Welt den inneren Frieden einen Ort der Ruhe Und als sie endet sind ihre Füße bedeckt von den Tränen der Erdmutter“ (S. 127)

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    Belladonna

    20. June 2011 um 10:05

    Beschreibung: Der Mond verlässt den Himmel um sich auf die Suche nach seiner Identität und einem Namen zu machen. Zur gleichen Zeit bricht ein junger Barde auf, um den verschwundenen Mond zu finden und den Menschen ihre Hoffnung wieder zurück zu geben. Meine Meinung: Claudia Liath erzählt in ihrem (Kunst)Märchen die Geschichte des Mondes, der auf die Erde herabkommt um seine Identität und seinen Namen zu finden. Zeitgleich begleiten wir auch noch einen jungen Barden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Geheimnis des verschwundenen Mondes zu lösen. Der Erzählstil von Claudia Liath ist poetisch und passt somit perfekt zu dem märchenhaften wie auch nachdenklich stimmenden Thema der Geschichte. Schon nach wenigen Kapiteln zieht mich die Autorin in ihren Bann und lässt mich gespannt die weiteren Erlebnisse des Mondes und des Barden mitverfolgen. Leider bleiben die beiden Hauptcharaktere im Verlauf des 200 Seiten starken Märchens nur oberflächliche Figuren - im Vordergrund steht die Suche und die Begegnungen mit den verschiedenen Wesen wie z. B. Geistern, Bäumen, etc. Wie gesagt, über die beiden Hauptfiguren erfährt man nicht sonderlich viel, dafür bekommt man jedoch ein buntes Potpourri an Geschichten aufgetischt. Im Ganzen gesehen ist >>Die Mondfrau<< ein bezauberndes Märchen für Erwachsene welches mir einige schöne Lesestunden bereitet hat. Mein Fazit: Ein zauberhaftes Märchen das mit seiner poetischen Sprache jeden Märchenfan in den Bann zieht.

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    buechertippzzz

    17. May 2011 um 14:09

    Ein wunderschönes Märchen voller Poesie gespickt mit Mythologie, Astronomie und jeder Menge Weisheiten! Ich habe noch nie ein Märchen für Erwachsene gelesen und konnte mir nur schlecht was darunter vorstellen. Bis jetzt! :-) Ich liebe Märchen, doch leider habe ich alles schon rauf und runter gelesen. Das macht einfach nicht mehr so viel Spaß, wenn man schon alles auswendig kann. Was tut man dagegen? Nach neuen Märchen suchen! :-) Das habe ich getan und entdeckt habe ich diesen Schmanckerl! Claudia Liath hat einen sehr poetischen Schreibstil! Ich wollte jeden Satz tausendmal lesen, aber da wäre ich ja nie fertig geworden! :-) Es sind mehrere Geschichten, die sich aber in einer Geschichte zusammenfügen! Der junge Barde macht sich auf den Weg, den Mond zu finden. Auf seiner Reise begegnet er vielen mystischen Wesen, wie zum Beispiel dem Sandmann oder Feen. Das war sowas von interessant! Claudia Liath schafft einen anderen Blick auf die Menschheit, der mal mehr und mal weniger schmeichelhaft ist. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um dieses Buch auch wirklich zu verstehen. Vieles hat mich zum Nachdenken gebracht und vielleicht sogar etwas in mir verändert. Das Märchen ist in Erzählungen und Lyrik geteilt. Fazit Ein wahrer Lyrikschatz für das Bücherregal! Ein Buch, was nachdenklich macht und philosophische Fragen aufwirft! Super!

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    BeautyBooks

    >>Ich wünsche mir so sehr einen Namen", wisperte der Mond so leise wie sachte fallende Blätter in einer verhangenen Herbstnacht.. Als wäre es eine unangebrachte, ja beinahe unanständige Bitte, setzte der Mond hinzu: "Einen eigenen Namen".<< Auf der Suche nach einer Identität und einem Namen verlässt der Mond den Himmel und begegnet auf seiner Reise zahlreichen Wesenheiten. Zeitgleich macht sich ein junger Barde auf den Weg, um das Geheimnis des verschwundenen Mondes zu lösen.. Meine persönliche Meinung: Der Mond macht sich auf dem Weg um seinen eigenen Namen zu finden.. Ein Junger Barde auf der Suche nach dem verschwundenen Mond.. Die beiden laufen sich natürlich erst am Ende des Buches über den Weg ;) Ja, der Mond kann laufen ^^ Er ist auf der Erde eine wunderschööne hell erleuchtete Frau (: Der junge Barde sowie der Mond begegnen zahlreichen Wesenheiten, Feen, Gnome, Könige & viele andere Märchenfiguren spielen in diesem Buch eine große Rolle .. Die Kapitel wechseln sich zwischen dem Mond und dem jungen Barden ab.. Was mir äußerst gut gefallen hat, waren die vielen Gedichte/Weisheiten in den Kapiteln, die die Geschichte noch liebenswürdiger gemacht haben =D .. Was der Mond sowie der Barde alles erlebt haben, auf ihrer großen langen Reise möcht ich jetzt nicht wirklich verraten.. Ihr sollt das Buch ja noch selbst lesen, ohne alles schon zu wissen ;) Ein wunderschöönes Märchen für Erwachsene, das mich seehr an "Der kleine Prinz" erinnert hat :))

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    • 3

    BeautyBooks

    08. April 2011 um 10:28
  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2011 um 16:16

    "Die Augen des Wesens waren von einem ungewöhnlich hellen Grün und schienen von innen heraus zu leuchten, seine helle Haut schimmerte bleich in der Finsternis, und das schneeweiße Haar würde Latiaran eher einer Greisin zuordnen, denn einem jungen Mädchen. Haar wie meines, dachte sie wehmütig, nur viel heller. Strahlender. Haar wie gesponnenes Mondlicht." * Der Mond bittet Mutter Nox um Erlaubnis vom Himmel auf die Erde zu sinken, um dort auf die Suche nach seinem Namen zu gehen. Schweren Herzens gesteht Mutter Nox ihr dieses Bitte zu. Schon bald vermissen die Menschen den hellen Mond am Nachthimmel und ein junger Barde, Insint, zieht aus um den Mond zu finden und ihn wieder an den Himmel zu bringen. * Mit dem Kunstmärchen "Mondfrau" ist Claudia Liath ein wunderschönes, nachdenklich stimmendes und durchaus beeindruckendes Buch gelungen. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt. Die einzelnen Kapitel geben uns abwechselnd die Reise von der Mondfrau und Insint wieder. Zwischendurch werden den beiden immer wieder Lieder, Geschichten oder Gedichte von den Menschen und Wesen, die sie treffen vorgetragen oder erzählt. * Über die Charaktere der beiden Hauptfiguren erfahren wir nicht sehr viel, dafür nehmen sie uns aber auch eine abenteuerliche und wundersame Reise mit, auf der wir auf viele verschiedene Wesen treffen: Geister, die ihren Weg verloren haben, die Wahrheit und die Täuschung, das Leben und den Tod, ein Liebespaar, den Nebelmann und viele andere. * So werden dem Leser viele verschiedene Geschichten präsentiert, die einer einer großen verpackt wurden. Wunderschön! * Wenn ihr wissen wollt, ob der Mond seinen Namen findet und was Insint, der Barde, von seiner Reise mit nach Hause bringt, dann kauft euch dieses Buch und tretet die Reise gemeinsam mit ihnen an. * Auf dem Cover des Buches ist eine Frau in einem weißen Gewand zu sehen. Ihre Haare wehen im Wind, es ist Nacht und im Hintergrund steht der Mond am Himmel. Auf jeder linken Seite des Buches ist oben in der Ecke eine kleine Zeichnung abgebildet, die den Mond hinter einem knorrigen Baum zeigt. * Ich lege dieses Buch allen Freunden von Märchen und Kunstmärchen ans Herz, aber auch Fantasyfreunde werden bei der Lektüre dieses Buches nicht zu kurz kommen!

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    RoccosMom

    06. February 2011 um 16:08

    Ein poetischer Märchenroman für Erwachsene „Der Mond mit seinem warmen und sanften Licht. Die bleiche Sonne der Nacht, deren Strahlen jedes Herz berühren und verzücken.“ Der Mond ist schrecklich unglücklich und verlässt den Himmel, um auf Erden seinen wahren Namen zu erfahren. Als Mondfrau wandelt Geal auf der Welt und möchte endlich erfahren wer sie wirklich ist. Gleichzeitig macht sich der junge Barde Insint auf den Weg, den verschwundenen Mond zu suchen. Kann er die bleiche Sonne der Nacht finden? Auf ihrer beiderseitigen Suche treffen die Mondfrau und der Barde Insint auf ihren verschlungenen Wegen so allerlei Wesen, wie zum Beispiel die manifestierte Wahrheit und die Täuschung. Doch der Mond lässt sich nie von seinem eigentlichen Ziel abbringen… die Suche nach seiner/ihrer Identität. Dieses Erwachsenenmärchen ist in 27 Kapitel eingeteilt und durchzogen von alten Gesängen und Märchen, welche so allerlei Wesen Insint und dem Mond auf ihrer Suche erzählen. Von diesen kleinen Zwischenerzählungen lebt das Buch, denn sie kritisieren unser eigennütziges Leben und geben dem Leser selbst so manche Erkenntnis mit auf den Weg. Man merkt eigentlich von Anfang an dass die Autorin unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten will. Der Schreibstil ist dabei erwartungsgemäß weich, poetisch und voller Vergleiche. Nur wer aufmerksam liest wird auch zwischen den Zeilen lesen können. Diese Hardcoverausgabe ohne Schutzumschlag zeigt den Mond gleich zweimal. Einmal als strahlende, menschlich gewordene Mondfrau und dann steht der Mond noch einmal groß und Dunkel am Nachthimmel. Innen ist das Buch optisch absolut ansprechend gestaltet. Auf jeder linken Seite, in der linken oberen Ecke ist eine schöne schwarz-weiß Illustration vom Mond zu sehen, der hinter einem knorrigen Baum auf einem Hügel, am Abendhimmel steht. „Die Mondfrau“ ist kein Buch zum Überfliegen, da es im Gesamten eine poetische Mahnung an die Menschheit darstellt. So ist es zwar sehr schön und auf jeden Fall lesenwert, aber teilweise auch anstrengend. Man muss die Lektüre geduldig und mit offenem Herzen lesen und sich dabei auf jeden Fall Zeit lassen. Für ganz 4 Sterne hat es bei mir zwar nicht gereicht, aber für sehr gute drei. Und wenn ich das nächste Mal in den Nachthimmel schaue, dann werde ich auf jeden Fall nach meinem ganz persönlichen Stern Ausschau halten. Ein Zitat aus dem Buch, das für mich auch gleich die Kernaussage des Buches, möchte ich euch aber noch mit auf den Weg geben: „Wir alle sind Gefangene einer Illusion“

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  • Rezension zu "Mondfrau" von Claudia Liath

    Mondfrau

    splitterherz

    14. January 2011 um 15:54

    Ein Märchen für Erwachsene! Inhalt: Der Mond verschwindet vom Himmel und wandelt als Mensch auf der Erde, um nach einem Namen und seiner Identität zu suchen. Gleichzeitig macht sich ein junger Barde auf den Weg, um das Geheimnis des verschwundenen Mondes aufzudecken. Auf ihren Wegen treffen sie auf unterschiedlichste Wesenheiten, durch welche sie die Erde, die Menschen und nach und nach auch sich selber kennenlernen. Aufmachung/Cover: Bemerkenswert und auffällig sind natürlich das schöne Cover, welches in dunklen, geheimnisvollen Farben gehalten und auf dem eine Frau in einem weißen Kleid abgebildet ist. Mir hat es auf den ersten Blick in Kombination mit dem Titel sehr zugesagt. Auch die schöne Illustration, die man auf jeder Seite finden kann, sind sehr schön und liebevoll gestaltet. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr schön, denn er ist poetisch, voll von Metaphern und ist natürlich auch wie ein Märchen geschrieben. Von Anfang an war ich sehr eingenommen von der schönen Sprache, die sich einfach lesen lässt und den Ohren und der Seele wirklich gut tut. Allerdings ist sie nach einiger Zeit auch ermüdend, sodass man das Buch nicht in einem durchlesen kann. Ich brauchte zwischenzeitlich einige Pausen, weil es doch zeitweise anstrengend wurde. Ansonsten wurde aber alles richtig gemacht: Die jeweiligen Kapitelüberschriften klingen vielversprechend und interessant und man kann die Geschichte auch einige Tage ruhen lassen, ehe man weiterliest und findet den Faden sofort. Meinung: Ich finde, dass uns in der heutigen Zeit oftmals Märchen fehlen und dass es auch viel zu wenige Geschichten dieser Art zu finden gibt. Da ich Märchen damals immer sehr gerne gelesen habe und schon von den Mondsteinmärchen von Roland Kübler absolut begeistert war, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen, denn allein die Geschichte hat mich gereizt. In "Mondfrau" geht man mit Geal, dem Mond, und Insint, dem Barden auf eine lange Reise voller Abenteuer und neuer Eindrücke, Ratschläge und Weisheiten. Man lernt als Geal die Erde kennen, während man gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist. Man begegnet Wesen, wie der Gier, die in diesem Buch wirklich sehr, sehr gut dargstellt wurde und beginnt nachzudenken, zu träumen, sich die Welt anzusehen, wie sie wirklich ist. Auch Insint muss feststellen, dass er längst nicht alles gesehen hat, denn auf seiner Reise trifft er soviel Schrecken und gleichzeitig Freude, dass sie nicht mehr nur eine Suche nach dem Mond ist - auch Insint sucht und findet sich. Die kleinen Geschichten, Gedichte und Lieder, die die Autorin liebevoll verfasst hat, führt sie den Leser durch die Geschichte, die neu und doch so bekannt und alt ist. Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass die Geschichte die heutige Gesellschaft ebenso kritisiert, wie sie Weisheiten vermittelt, denn auch Genforschung, Krieg, Gier, Hass und Egoismus werden erwähnt und zeigen auf, was die Menschen sich alles kaputt machen könnten. Die Mischung aus Märchen, Fantasy und Gesellschaftskritik macht dieses Buch sehr interessant und lesenswert und auch wenn sie teilweise anstrengend war, hat mir die Geschichte zugesagt und ich hoffe, dass es mehr solcher Bücher gibt, die nicht nur die Liebesgeschichten irgendwelcher Teenager erzählt, sondern Erinnerungen weckt und zum Nachdenken anregt. Es zeigt die wichtigen Dinge im Leben auf und lässt den Leser träumen. Hier ein Zitat, welches mir sehr gut gefallen hat: "Sie vergifteten den Planeten und nannten es Fortschritt, Sie quälten seine Geschöpfe und nannten es Forschung, Sie zerstörten ganze Lebensräume und nannten es Zivilisation, Sie beuteten einander aus und nannten es Wirtschaft, Zum Wohle der eigenen Art wurde getötet und vernichtet" [Z. S.101]

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