Claudia Magerl Caesarenblut

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Inhaltsangabe zu „Caesarenblut“ von Claudia Magerl

Im Kampf gegen Pannonier und Germanen erwirbt sich der junge Cassius Chaerea den Ruf eines mutigen Draufgängers. All seine Träume scheinen sich zu erfüllen, als er in die kaiserliche Leibgarde berufen wird, gar zum Tribun avanciert. Sehr bald muss er jedoch erkennen, dass der Dienst unter Caesar Tiberius bittere Opfer verlangt. Mit dem hoffnungsvollen Enkel des Kaisers, Gemellus, verbindet Chaerea ein geheimes, unlösbares Band. In der Aufgabe, den Jungen zu beschützen, bis dieser die Nachfolge des immer grausameren Herrschers antreten kann, findet der Gardeoffizier Lebensinhalt und Trost. Als Tiberius stirbt, kommt jedoch alles anders, als erhofft: Durch einen perfiden Winkelzug gelangt dessen Großneffe Gaius, dem die Soldaten einst den Spitznamen „Caligula“ gegeben hatten, an die Macht. Plötzlich schwebt Gemellus in höchster Gefahr. Verzweifelt kämpft Chaerea um das Leben seines jungen Schützlings – und gerät in einen Konflikt, aus dem es nur einen entsetzlichen Ausweg gibt.

Fesselnd, lehrreich - gehört einfach zu den Standardwerken über die Römische Geschichte

— Gin

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  • Nach "Bruderschwur" und "Feuertod", eine weitere, fesselnde Story

    Caesarenblut

    Gin

    22. April 2015 um 09:52

    Dieser Roman schildert die Geschichte von Cassius Chaerea — jemals davon gehört?  Ich kenne mich ein bisschen aus in Sachen Römische Geschichte, aber ich gebe unumwunden zu,  dass mir der Name Chaerea gar nichts sagte, als ich ihn zum ersten Mal hörte. Also griff ich rasch auf Wikipedia zurück.  Chaerea ist also anno 7 vor Christus geboren und im Jahre 41 nach Christus gestorben. Zwischen beiden Daten erstreckt sich eine mittelmässige militärische Karriere, die als Centurio beim Rheinheer unter Germanicus beginnt und als Tribun der Prätorianergarde — also der Leibgarde des Kaisers — endet.  Der Held der Geschichte hatte weder Frau noch Kinder, dafür Freunde. Zu den engsten unter ihnen zählte Lucius Aelius Seianus, der Prätorianerpräfekt, und dessen Sohn Tiberius Gemellus.  Mit Seianus verband Chaerea das Versprechen, dass im Falle des Todes des Präfekten er, Chaerea, die Aufsicht über diesen Sohn übernehmen soll. Als Seianus von Kaiser Tiberius des Landesverrates bezichtigt und unmittelbar danach, ohne Prozess, zu Tode verurteilt wird, muss der Hauptdarsteller sein Versprechen einlösen. Tiberius Gemellus braucht umso mehr Schutz, da kurz vor seinem Tod Kaiser Tiberius den Jungen und dessen Vetter Caligula zu gemeinsamen Erben ernannte. Der alte Kaiser meinte es vielleicht gut, doch der Entscheid erwies sich als fataler Fehler.  Jedenfalls wissen wir alle, dass Caligula nicht für seine Nächstenliebe in die Annalen eingegangen ist. Prompt greift er in das Geschehen ein und zwingt seinen Miterben Tiberius Gemellus zum Selbstmord. Nun, wissend von Chaereas Zuneigung zu Tiberius Gemellus, will Caligula die Loyalität des Tribuns auf Herz und Niere prüfen. Chaerea ist der geborene Soldat: Befehle entgegennehmen und ausführen, und seien sie noch so fragwürdig, gehört nunmal zu seinem Alltag. Über Caligulas Abneigung ihm gegenüber macht er sich anfangs nicht allzu viele Gedanken und versucht zuerst, die Missgunst und den Zorn des Kaisers zu ignorieren, bis zu dem Punkt, wo Chaerea, zutiefst gedemütigt, einen schwerwiegenden Entschluss fasst. Wie bereits mit „Bruderschwur“ und „Feuertod“ gelingt es der Autorin Claudia Magerl mit Maestria, den Leser für die römische Welt zu faszinieren und in ihren Bann zu ziehen. Sie nimmt den Leser an der Hand, führt ihn durch die Gassen Roms, betritt mit ihm die Häuser, die Paläste, die Legionslager und beschreibt das Leben der Römer zu jener Zeit, als wäre sie selber dabei gewesen. Die Autorin besitzt auch die seltene Fähigkeit, sich in die Seele von männlichen Helden einzuschleichen und deren Taten und Gedanken glaubwürdig zu schildern. Dazu besitzt sie viel Humor, eine weitere Gabe, die bei weiblichen Autorinnen selten gerühmt wird. Claudia Magerls historische Romane sind mir immer willkommen und ich genieße sie in vollen Zügen. 

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