Claudia Magerl Feuertod

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Inhaltsangabe zu „Feuertod“ von Claudia Magerl

„Agrippa“: ein Roman über eine außergewöhnliche Freundschaft und eine große Liebe in der schillerndsten Phase des antiken Rom. Er besiegte Marcus Antonius und Kleopatra, gründete Köln und Beirut, baute den Pont-du-Gard und das Pantheon, einen Tempel der Harmonie unter allen Göttern: Marcus Vipsanius Agrippa. Ohne ihn wäre Augustus wohl nie Kaiser geworden, gemeinsam bestimmten sie die Geschicke des Reiches. Doch auch Agrippas persönliches Schicksal hätte abenteuerlicher kaum sein können! In jahrelanger Recherche hat sich Autorin Claudia Magerl auf die Spurensuche gemacht. Mit „Agrippa“ entstand ein Roman der Spitzenklasse: historisch exakt und gleichzeitig spannend und dramatisch. Held der Geschichte ist ein Mann voller Leidenschaft, dessen Leben geprägt war von blutigen Machtkämpfen, Opferbereitschaft und Schmerz, aber auch von einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer innigen Liebe. „Bruderschwur“, der erste Band des Zweiteilers „Agrippa“, erschien im Oktober beim swb-Verlag in Stuttgart (ISBN 9783938719152, 386 Seiten, Euro 12,80). Der zweite, „Feuertod“, folgt im Frühjahr 2010. Handlung: Band 1, „Bruderschwur“: Als im Jahr 63 v. C. Marcus Vipsanius mit den Füßen voran geboren wird, betrachtet sein Vater dies als schlechtes Omen: „Agrippa“ nennt er das Kind, den „Schwer-Geborenen“. In der Hauptstadt Rom lernt der junge Agrippa den Großneffen Julius Caesars kennen: Gaius Octavius. Die zwei jungen Männer sind bald unzertrennlich und träumen von einer strahlenden Zukunft – da wird Caesar ermordet. Dieser hat Octavius testamentarisch als Erben bestimmt. Doch Caesars Mörder und sein ehemaliger Stellvertreter Marcus Antonius denken nicht daran, dem unerfahrenen Jüngling die Macht zu überlassen. Obwohl fast chancenlos, nimmt der ehrgeizige Octavius mit seinen Freunden den Kampf um das Römische Reich auf. Ein blutiger Bürgerkrieg entbrennt. Agrippa - stets sein treuer Ratgeber und genialer Vorkämpfer - wird immer tiefer in einen Strudel aus Schuld, Verrat und Tod gezogen. Als sich Kleopatra, die skandalumwitterte Königin des märchenhaft reichen Ägyptens, auf die Seite des Antonius stellt, scheint alle Hoffnung dahin. - 2 - - 2 - Agrippa Band 2, „Feuertod“: Mit glühendem Idealismus und strategischem Geschick ist Agrippa das schier Unmögliche gelungen: für seinen Freund Gaius Octavius den Weg an die Macht freizukämpfen. Octavius regiert fortan als Kaiser Augustus. Er und Agrippa setzen all ihre Kraft ein, um ihren Jugendtraum von einem Reich des Friedens und des Wohlstands zu verwirklichen. In Marcella, der Nichte seines Freundes, findet Agrippa seine große Liebe. Doch plötzlich verlangt Augustus die Scheidung: Agrippa soll dessen einziges Kind heiraten, Julia. Denn der Kaiser, wie schon sein Adoptivvater Julius Caesar besessen von der Gier nach Ruhm, plant einen gefährlichen Feldzug, der ihn das Leben kosten und alles bisher Erreichte zerstören könnte. Augustus ist überzeugt, dass Agrippa dann nur durch die Ehe mit Julia die Herrschaft der Kaiserfamilie sichern und Rom vor einem neuen Bürgerkrieg bewahren könnte. Agrippa steht vor der grausamsten Feuerprobe seines Lebens: Entscheidet er sich für das Reich und die Vollendung seines Lebenstraums – oder für sein Glück mit Marcella? „Agrippa“ ist ein leidenschaftliches Werk. Jede Seite spiegelt die Begeisterung der Autorin für eine Kultur wider, die seit über 2.000 Jahren das geistige und politische Leben Europas prägt. Akribisch recherchiert, bietet es ein oft verblüffendes Portrait einer ebenso brutalen wie glanzvollen Zeit, jenseits von Kino-Kitsch und Klischee. In kraftvollen, plastischen Szenen voller Gefühl entfaltet sich so eine exotische und doch seltsam vertraute Welt. In deren Mittelpunkt steht Marcus Agrippa – eine faszinierende Persönlichkeit! Noch lange nach seinem Tod wurde er im römischen Reich verehrt: als Politiker und Visionär voller Hingabe, als glänzender Feldherr, Baumeister und Diplomat, der dennoch ein Mann von einmaliger Bescheidenheit und menschlicher Größe war. Doch nicht nur seine Heldentaten werden geschildert, sondern vor allem der Mensch in seiner ganzen schmerzvollen Zerrissenheit. „Je mehr Details ich über Marcus Agrippa ausgrub und zusammenfügte“, erinnert sich Autorin Claudia Magerl, „umso stärker wurde das Gefühl, einen vergessenen Schatz entdeckt zu haben. Und immer klarer wurde mir: Diese Lebensgeschichte ist so außergewöhnlich und bewegend, dass sie einfach erzählt werden muss.“ Weitere Infos unter www.swb-verlag.de

Ein Nachschlagewerk für Kenner und Einsteiger zum Thema Römische Geschichte

— Gin
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    Feuertod
    Gin

    Gin

    05. November 2014 um 11:00

    Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die Lektüre von "Feuertod", der Folge von "Bruderschwur", in Angriff nahm, aber dann hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.  "Feuertod" schildert auf romanhafte Weise das Leben des Marcus Vispanius Agrippa vom Zeitpunkt der Seeschlacht bei Actium, an der Antonius und Kleopatra besiegt wurden, bis zu seinem Tod.  Agrippa ist uns allgemein als begnadeter Feldherr und Flottenkommandant in Erinnerung geblieben. Doch er war ein vielfältiger Mann und besass die Annehmlichkeiten und Charakterzüge, die man sich bei Octavius oder bei Julius Caesar gewünscht hätte. Er war auch ein autodidaktischer Zeichner und Architekt und Bauherr: Das Pantheon, das Mausoleum des Augustus, die Agrippa-Thermen, unter anderem, tragen seine Unterschrift. Was er aber am liebsten baute, glaube ich, waren Aquädukte, weil er somit die Lebensqualität der Römer und der besiegten Völker, steigern konnte. Wussten Sie, dass der berühmte Pont du Gard ebenso ein Werk des Agrippa ist? Agrippa war ein Altruist, er hat sein Leben in die Dienste Roms und seines Herrschers, Octavian/Augustus, gestellt, ohne Gegenrede. Bemerkenswert ist es, dass Agrippa sein ganzes Leben nur einen Wunsch gehabt hatte, und zwar an der Seite seiner liebsten Frau, Marcella, zu bleiben. Doch den Wunsch schlug ihm Augustus ab.   Die Autorin, Claudia Magerl, versteht es ausgezeichnet, in die Seele des Agrippa einzudringen und sie uns lesbar zu machen.  Ich wünschte, sie würde noch mehr ähnliche Romane schreiben. 

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