Claudia Mech Mit Liebe hat das nichts zu tun!

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Inhaltsangabe zu „Mit Liebe hat das nichts zu tun!“ von Claudia Mech

Es sollte so ein schöner Urlaub werden. Doch dann kam alles anders. Stefanie verstand die Welt nicht mehr. Warum hatte Vati das getan? Zuhause setzte sich das Drama fort. Mutti ließ sie viel zu oft alleine. Eine Weile fand sie es sogar schön. Doch sie wusste, es ist falsch. Scham und Gewissensbisse ließen sie schweigen. Es hörte nicht auf. Fast ein ganzes Jahr! Schließlich empfand sie nur noch Abscheu. Als der Ekel sich ins Unermessliche gesteigert hatte, fasste sie einen folgenschweren Entschluss...

Ein Kind zwischen Alltag und sexuellem Missbrauch.
Claudia Mech beschreibt hier auf ungewöhnliche offene Weise in Form eines autobiographischen Romans, wie sie ihre Kindheit erlebt. Der Missbrauch durch den eigenen Großvater legt sich wie eine schwarze Wolke auf ihren Alltag mit Schule, Freunden und Freizeit. Lebhaft, fast fröhlich schildert sie ihre Gefühle und ihre Konflikte. Die Befreiung gelingt auf ungewöhnliche Weise. Dass ihre Seele heil bleibt, grenzt an ein Wunder.

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  • Hut ab vor der mutigen Autorin!

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Seniza

    22. December 2015 um 17:27

    Dieses Buch hätte eigentlich noch einen zusätzlichen Stern für den Mut der Autorin verdient, denn Claudia Mech erzählt hier ihre eigene Geschichte. In einfacher, klarer Sprache erzählt sie, wie ihre behütete Welt zwischen Kinderserien und Pferdebüchern plötzlich aus den Fugen gerät. Als 12-jähriges Mädchen weiß sie nicht, wie sie mit den sexuellen Übergriffen ihres Großvaters umgehen soll. In ihrer Verzweiflung versucht sie, mit Hilfe eines ungewöhnlichen Rituals diese Übergriffe zu beenden. Denn eines ist ihr klar: Mit Liebe hat das nichts zu tun!

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  • Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Sarlascht

    01. March 2014 um 11:33

    Inhalt: Stefanie wächst bei ihren Großeltern auf, welche sie jedoch als Mutti und Vati ansieht, kennt sie die Situation doch nicht anders. Zu Hause ist sie das Nesthäkchen, wird umsorgt. Eine Veränderung tritt auf, als die Familie einen Urlaub nach Mallorca macht, auf der Insel ist es das erste Mal, dass ihr Vati sie beim Eincremen unsittlich berührt. Die Sache verwirrt sie, doch ist sie mit 12 Jahren gerade an einem Lebensabschnitt, in dem man sowieso nicht wirklich weiß, wohin mit seinen Gedanken und wenn es für ihren Vati natürlich ist, dann kann doch nichts Schlimmes dran sein, oder? Auch darin nicht, dass es zu Hause weitergeht mit den Übergriffen. Meine Meinung: Eine Autobiografie und der Erste mag stutzen, die Autorin heißt doch Claudia, wohl wahr, warum ein anderer Name gewählt wurde, ich kann es nicht genau sagen, stelle mir aber vor, dass man dadurch eine relative gute Distanz zu den Worten aufbauen kann, als würde man die Geschichte von jemanden anderen erzählen, nicht die eigene. Nichtsdestotrotz bleibt es also eine Autobiografie und wie bewertet man eine solche: Ist der Voyeurismus besänftigt, die Taten detailgenau oder doch nur leicht angedeutet, der Stil literarisch hochwertig? Schwierig, jeder erwartet und sucht etwas anderes. Biografien bewerten, das kommt mir manchmal falsch vor, aber man kann ein Buch auch ohne Schleier betragen und den Ist-Zustand niederbringen: Der Schreibstil ist einfach gehalten, in kurzen knappen Worten wird eine gewallte Last auf den Leser niedergelegt. Die Sätze meist kurz, besitzen gerade deswegen eine besondere Kraft, wenn ich auch sagen muss, alles erscheint ein bisschen nüchtern, mir ist klar, was ich las, es war schrecklich, aber der Schrecken ließ sich nicht immer für mich finden, die Worte schlimm, das entsprechende Gefühl wollte sich jedoch nicht einstellen. Wo die Nüchternheit aber einen großen Schrecken auslöst, war bei der Beschreibung der Taten, die sind nämlich ohne große Andeutung schlicht genau niedergebracht. Die Taten, mit so einer Sachlichkeit, dass man in einen wahren Gefühlszwiespalt hineinrutscht. Was jetzt fühlen, die Kühle, die die Autorin erzeugt, oder den Schrecken der Übergriffe. Hier waren auch immer wieder die Stellen, an denen ich das Buch aus der Hand legen müsste, weil ich befürchtete an der Kälte zu ersticken, dass ich vergesse, was für schreckliche Dinge hier eigentlich geschehen. Was mir persönlich an dem Buch fehlt, ist die Zeit nach dem Missbrauch. Kurz im Nachwort wird es angerissen, wie die Autorin mit sich kämpfen musste, um wieder ins Leben zu finden, doch genau darüber möchte ich lesen, wissen, woran man sich halten kann, wenn alles um einen zu zerspringen droht. Es ist leider bei Biografien zu Missbrauch öfters so, dass die Zeit der Heilung vollkommen ausgelassen wird, doch dabei ist es so ein wichtiger Teil. Die große Frage, wie man nach so schrecklichen Dingen weiterleben kann, woher man die Kraft nimmt, jeden Tag wieder aufzustehen. Und lege ich den Schleier jetzt wieder an, dann ist es einfach ein Buch über schreckliche Taten, die einen in ein Gefühlskarussell lotsen, hat der Schreibstil auch Ecken und Kanten, so kann man es zurückstellen und betrachten was man wirklich hat: Ein starkes Mädchen im Kampf. Letztlich kann ich nur sagen: schreibt ein Mensch eine Autobiografie, über Dinge die einen verletzt haben, ziehe ich gerne meinen Hut, weil es unglaublich viel Mut braucht, sich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen.

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  • Lesen lohnt sich!

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    CarolineBrinkmann

    26. August 2013 um 19:07

    "Mit Liebe hat das nichts zu tun" ist die lesenswerte Geschichte, eines jungen Mädchens, deren Welt zusammenbricht, als sie plötzlich Missbrauch durch den geliebten Großvater erfährt. Die Geschichte ist sehr einfühlsam aus der Sicht des Mädchens geschrieben. Trotz der ernsten Thematik, ist das Buch auch mit vielen positiven, z.T auch lustigen Momenten versehen. So kann man den Alltag des Mädchens gut nachempfinden und sich in ihre Gefühlswelt hineindenken. Sehr spannend und interessant ist der Ausweg, den das Mädchen findet, um dem Missbrauch zu entfliehen.  "Mit Liebe hat das nichts zu tun" enthält viele autobiographische Aspekte und erzählt eigentlich die Geschichte der Autorin selbst.  Lesen lohnt sich! 

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  • Mit Liebe hat das nichts zu tun

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Jayzed

    08. May 2013 um 10:45

    INHALT Es sollte so ein schöner Urlaub werden. Doch dann kam alles anders. Stefanie verstand die Welt nicht mehr. Warum hatte Vati das getan? Zuhause setzte sich das Drama fort. Mutti ließ sie viel zu oft alleine. Eine Weile fand sie es sogar schön. Doch sie wusste, es ist falsch. Scham und Gewissensbisse ließen sie schweigen. Es hörte nicht auf. Fast ein ganzes Jahr! Schließlich empfand sie nur noch Abscheu. Als der Ekel sich ins Unermessliche gesteigert hatte, fasste sie einen folgenschweren Entschluss...  Ein Kind zwischen Alltag und sexuellem Missbrauch. Claudia Mech beschreibt hier auf ungewöhnliche offene Weise in Form eines autobiographischen Romans, wie sie ihre Kindheit erlebt. Der Missbrauch durch den eigenen Großvater legt sich wie eine schwarze Wolke auf ihren Alltag mit Schule, Freunden und Freizeit. Lebhaft, fast fröhlich schildert sie ihre Gefühle und ihre Konflikte. Die Befreiung gelingt auf ungewöhnliche Weise. Dass ihre Seele heil bleibt, grenzt an ein Wunder. MEINUNG Die Autorin Claudia Mech ( im Buch nennt sie sich Stefanie ) wächst bei ihren Großeltern auf. Für sie selbst sind das ihre Mutti und ihr Vati! Man bekommt erstmal einen Einblick in ihre bis zu einem gewissen Zeitpunkt unbeschwerte Kindheit. Ich glaube, sie war da noch wirklich glücklich! Umso erschreckender war es für mich, als der erste Übergriff des Großvaters auf sie geschah. Stefanie war gerade mal im zarten Alter von 12 Jahren und verstand natürlich überhaupt nicht, wie ihr da geschah. Ihr "Vati" berührt sie an intimen Stellen ihres Körpers und sie spürt sofort, dass dies nicht normal sein kann.  Doch wie man es leider zu oft hört, wenden diese Täter meist die ähnliche Masche an: Sie fordern ihr junges Opfer auf, diese Vorfälle als ihr besonderes Geheimnis zu wahren, machen ihnen ein schlechtes Gewissen und wecken Schuldgefühle bei diesen armen Menschen.  Auch wenn dies nicht mein erstes Buch ist, das sich mit diesem Thema befasst, so steigt doch immer wieder eine riesen Wut in mir auf, wenn ich beim Lesen sozusagen "hilflos zusehen muss", wie gewissenlos diese Monster in ihrer Ausführung sind! Ja, Monster! Das sind sie. Die Väter, Großväter, also Familienmitglieder, die dies ihren Kindern, Enkeln, also ihren Schutzbefohlenen antun!!! Vati lässt Stefanie über lange Zeit nicht in Ruhe. Sobald ihre Mutti aus dem Haus ist, wendet er sich ihr zu, missbraucht sie und ihre kleine Seele. Was manch Einer vielleicht seltsam finden könnte ist der Umstand, dass es Stefanie eine zeitlang sogar anfängt, zu gefallen. Doch ist dies ihr geliebter Vati, alles ist neu, es sind Berührungen des Körpers, die teilweise nicht nur unangenehm sind.  Aber es hält nicht lange an. Immer mehr bedrückt diese Situation das Opfer, lässt sie verschlossener werden, ihre Freunde vernachlässigen. Oft kämpft sie mit dem Gedanken, sich jemandem anzuvertrauen. Aber würde man ihr glauben? Ausserdem ist es ein gemeinsames Geheimnis? Wo ist der Ausweg? Wird es jemals aufhören? FAZIT Ich möchte der Autorin Claudia Mech meinen größten Respekt aussprechen, dass sie den Mut und die Kraft gefunden hat, ihre Geschichte nieder zu schreiben. Persönlicher kann ein solches Werk wohl nicht sein. Was ich traurig finde, ist der Hintergrund, warum sie sich überhaupt an diese Zeilen gesetzt hat. Es ist eine Erklärung an Mutti. Mutti, die die Chance verpasst hatte, ihre Enkelin aus dieser Situation zu befreien. Es gibt mindestens eine Stelle im Buch, die mich ernsthaft zweifeln lässt, ob sie denn wirklich so gar nichts geahnt hat...  Meine Wut, die sich beim Lesen in mir augebaut hat, richtet sich auch gegen sie! Eine Großmutter, die vielmehr die Mutti für Claudia ist, kann doch nicht ernsthaft diese eine Frage gestellt haben? Diese Frage, auf der sich das Buch aufbaut. Ich bin bestürzt!!  Ihnen, Claudia Mech, wünsche ich nur das Beste für Ihren weiteren Lebensweg!! Ich hoffe sehr, dass das Niederschreiben Ihrer Erlebnisse, Ihrer Gefühle, auch wenn sie aus den hinteren Ecken ihres Innern wieder hoch kamen, auch hilfreich war, dies alles ein Stück zu verarbeiten!!  Sie trifft keine Schuld!

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  • Rezension zu "Mit Liebe hat das nichts zu tun" von Claudia Mech

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    sternthaler75

    09. April 2013 um 22:09

    Stefanie wächst bei ihren Großeltern auf, nennt sie jedoch liebevoll Mutti und Vati. Sie ist die Jüngste, ihre "Brüder" beziehungsweise Onkel sind alle schon aus dem Haus. So ist sie eigentlich wohlbehütet, hat Freundinnen und Freunde, kommt in der Schule gut zurecht, hat ein schönes Zuhause. Und dieses Jahr gibt es für alle zusammen einen tollen Urlaub in den Sommerferien: Sie fliegen nach Mallorca. Hier allerdings geschieht es das erste Mal, dass Vati sie beim Eincremen unsittlich berührt. Ihr ist das sehr unangenehm, aber als 12-jährige ist das eh alles sehr neu und es verwirrt sie. Und auch nach dem Urlaub lässt Vati nicht die Finger von ihr. Meine Meinung Erst einmal muss ich der Autorin Claudia Mech meinen Respekt aussprechen, denn was sie hier geschrieben hat, ist ihre eigene Geschichte. Sie hat sie aufgeschrieben für ihre Mutter, damit sie vielleicht versteht, was damals geschehen ist, nachdem die Frage aufkam, wer denn eigentlich angefangen habe. Zu behaupten, es habe mir gefallen, was ich gelesen habe, ist verkehrt. Aber es hat mir gefallen, wie die Autorin es geschrieben hat. Sie ist zurück gegangen in ihre Kindheit, und beschreibt das Ganze aus ihrer Sicht als 12-jährige. Und so tragisch, wie es ist, ihr "Geheimnis" mit Vati hat ihr anfangs sogar gefallen. Dieses neue und unbeschreibliche Gefühl dabei, so etwas schönes kann doch nicht schlecht sein. Und selbst Vati beteuert immer wieder, dass es etwas ganz natürliches ist. Mit diesen Aussagen hat er seine Enkelin förmlich gefesselt. Erst mit der Zeit wird ihr klar, dass das ganz und gar nicht ok ist. Doch trotz des Ekels und der ständigen Befürchtung, erwischt zu werden, weiß sie nicht, wie sie aus der Situation entfliehen könnte. Wem soll sie sich anvertrauen? Der Mutter garantiert nicht . . . Stefanie hat einen Kosenamen, sie ist Vati's Schnobbelchen. Diesen Namen konnte ich irgendwann kaum noch ertragen, bei jeder Nennung bekam ich Gänsehaut und es widerte mich förmlich an. Ich denke, man darf dabei auf keinen Fall vergessen, dass die Gesellschaft mit Sex und Mißbrauch ganz anders umging. Unsere Kinder sind heute früher aufgeklärt und ihnen stehen durch das Internet viel mehr Informationen zur Verfügung. Das schützt sie natürlich trotzdem nicht vor solchen Geschehnissen. Stefanie hatte diese Möglichkeiten nicht . . . Und ein Kind war sie zu der Zeit auf jeden Fall. Pumuckel im Fernsehen schauen, verstecken spielen im Wald mit ihren Freunden, Musik hören und von der großen Liebe träumen, das sind Dinge, die in ihrem Alter normal waren. Aber nicht das, was ihr Großvater ihr angetan hat. Stefanie hat sich in das Schreiben von Gedichten geflüchtet und es im Buch mit aufgenommen. Unterm Strich Meine Tochter hat mich gefragt, ob sie es auch mal lesen darf. Und ich hab "ja" gesagt. Ich finde, es ist so geschrieben, dass sie es als 12-jährige auf jeden Fall versteht.

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  • Wer hat eigentlich angefangen ?? Du oder Er ??

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Die-Rezensentin

    01. April 2013 um 15:10

    Bei der Story im Buch handelt es sich um die persönliche Geschichte der Autorin, nur nennt sie hier  das Kind Stefanie. Zuerst wird ein ganz normales Kinderleben geschildert; Schule, Spielkameraden, ein liebevolles Elternhaus. Auch wenn ihre Eltern in Wirklichkeit ihre Großeltern sind, liebt Stefanie  die beiden und sagt Mutti und Vati zu ihnen. Bis Stefanie 12 Jahre alt ist, ist ihr Vati ein fürsorglicher Vater und sie berichtet äußerst liebevoll von ihm. Das ganze Buch ist in der kindlichen Sprache einer 12jährigen geschrieben, das lässt den Leser noch mehr mitfühlen, als plötzlich die Stimmung umschlägt.... Zum ersten Mal berührt Vati sie im Urlaub unsittlich, beim Eincremen mit Sonnenmilch. Das ist Stefanie zwar sehr unangenehm, aber sie weiß nicht so recht, wie sie damit umgehen soll.  Sie ist ziemlich verwirrt, merkt aber direkt, dass hier etwas nicht stimmt und das das kein Versehen war. Was die Autorin über die darauffolgende Zeit schildert, geht einem richtig an die Nieren. Sie hat nun ein Geheimnis mit Vati, etwas, das nur sie beide wissen dürfen. Gemischte Gefühle hatte ich zuerst, als sie zugibt, das es ihr anfangs sogar ein bisschen gefallen hat.  Doch das erklärt sich anschließend, denn diese neuen Gefühle, die sie durch den Vater entdeckte, konnten doch nichts Schlechtes sein. Zumal Vati immer wieder betonte, dass es die natürlichste Sache der Welt sei.  Kurze Zeit später merkt das Kind auch, das das alles nicht natürlich ist und sie will auch nicht weiter mitspielen. Aber so ohne weiteres gibt der Vater nicht auf.. Ich könnte mir vorstellen, dass manchen Lesern die detailgenauen Schilderungen und die Einzelheiten der sexuellen Übergriffe etwas `to much` sind. Doch gerade durch diese ungeschönten Beschreibungen bekam man wirklich ein Gefühl dafür, wie abstoßend es für die Kleine gewesen sein musste.  Hin und hergerissen zwischen Gefühlen des Ekels und der Liebe zum Vater kann sie sich nicht wehren. Es gibt auch niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte, am wenigsten ihrer Mutter. Die Macht, die der Vater über sie hat, ist sogar so stark, dass sie ihn noch in Schutz nimmt, als die Mutter einen Verdacht schöpft..  Dann ereilt die Familie ein Schicksalsschlag; der Missbrauch hört auf und Stefanie kann endlich aufatmen.... "Mit Liebe hat das nichts zu tun" wird den Leser nicht so schnell loslassen und noch einige Zeit beschäftigen.  Das Buch hat Claudia Mech hauptsächlich ihrer Mutter gewidmet, die zwar die Geschichte grob kennt, aber nicht in allen Einzelheiten.  Der ausschlaggebende Grund, der die Autorin letztendlich dieses Buch schreiben ließ, war die Frage, die ihre Mutter erst vor kurzem gestellt hat......           Wer hat eigentlich angefangen.....?                       Du oder er  ?????

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  • Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Mit Liebe hat das nichts zu tun!

    Manu2106

    "Ein Kind zwischen Alltag und sexuellem Missbrauch. Claudia Mech beschreibt hier auf ungewöhnlich offene Weise in Form eines autobiographischen Romans, wie sie ihre Kindheit erlebt. Der Missbrauch durch den eigenen Großvater legt sich wie eine schwarze Wolke auf ihren Alltag mit Schule, Freunden und Freizeit. Lebhaft fast fröhlich schildert sie ihre Gefühle und Konflikte. Die Befreiung gelingt auf ungewöhnliche Weise. Dass ihre Seele heile bleibt, grentzt an ein Wunder." Das ist ein wirklich ergreifendes Buch, aus der Sicht eines heranwachsenden Mädchens geschrieben, das uns Leser in einen Lebensabschnitt mitnimmt der alles andere als normal und schön ist. Es ist erschreckend zu lesen, was ein kleines Kind alles erlebt hat. Traurig ist auch dass ein Mann, oder auch ein Großvater so eine große Gewalt über ein Kind haben kann, dass es sich keinem anvertraut. Es ist flüssig geschrieben, ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Alles in Allem ein tolles Buch, kann man nur weiterempfehlen.

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    • 2

    claudia_mech

    28. March 2013 um 13:01
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