Claudia Mende

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Claudia MendeTom und der Waldschrat
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Tom und der Waldschrat
Tom und der Waldschrat
 (2)
Erschienen am 04.03.2015
Claudia MendeTom und der Waldschrat – Der Rat der Tiere
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Tom und der Waldschrat – Der Rat der Tiere

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Rezension zu "Tom und der Waldschrat – Der Rat der Tiere" von Claudia Mende

Waldleben
Seelensplittervor einem Jahr

Meine Meinung zum Kinderbuch:
Tom und der Waldschrat
Der Rat der Tiere

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Tom fehlt ein zweiter Gummistiefel, obwohl seine Mutter sagte, er soll reinkommen und vorher bitte die Stiefel, die er beim spielen dreckig gemacht hatte, säubern. Natürlich war Tom zu faul und am anderen morgen erfuhr er, dass Faulheit bestraft wird.
Das aber ausgerechnet noch seine Eltern schreien, gefällt ihm gar nicht, denn er liebt beide und will sich nicht entscheiden müssen, so wie es sein bester Freund machen musste.
Als er schnell in den Wald huscht um mit dem Waldschrat zu sprechen, erfährt er von den Tieren des Waldes wie unterschiedlich Erziehung und Zusammenleben aussehen kann.
Ein Kinderbuch, dass auf die Problematik Scheidungskind und wie man damit auch umgehen kann, eingeht und spielerisch und kindgerecht erzählt, wie Tom mit seiner Problematik auch umgehen kann.

Wie ich das Kinderbuch empfand:
Tom ist mir recht schnell an das Herz gewachsen, obwohl ich ihn schon kannte, wirkte er doch neu und unbekannt. Vielleicht weil der erste Teil schon etwas her ist.
Die Atmosphäre im Buch ist total schön, und der Wald steht ganz klar im Vordergrund. Aber nicht nur das, auch die Tiere kommen zur Sprache und erzählen, wie sie die Erziehung wahrnehmen warum sie z.B. wie der Kuckuck die Eier in fremde Nester legt. Was es bedeutet als Kaninchen im Bau zu leben und dabei Kindererziehung aussieht. Die Tiere wollen Tom Mut machen, selbst wenn es zu Scheidung der Eltern kommt, das es auch gute Seiten haben kann, und er es nicht zu schwer nehmen sollte.
Doch alle die entweder selbst eine Scheidung als Kind erlebten oder gar selbst sich vor ihren Kindern stritten und letztlich trennten, hier können beide Seiten gewinnen und mit dem Buch lernen, vor allem mit der Geschichte des Buches wie sie es angenehmer anpacken könnten.
Obwohl es im ersten Buch um den Tierschutz geht, geht es dieses mal um das Verstehen, und akzeptieren, zeitgleich aber auch um Erkennen und schützen und pflegen. Einfach toll umgesetzt.

Illustrationen:
In diesem Buch merkt man die Arbeit von Mele und was sie vorher machte gut an. Denn Tom wird richtig in die Geografie sowie in das Rechnen geschickt. Mele ist nämlich nicht nur eine tolle Illustratorin, sondern auch eine Architektin. Und was man auch merkt, wie oft sie Vergleiche anstellt wer welche Dinge wohl tragen und ziehen kann und was wiederum zu klein ist. Einfach ihre Handschrift die ich aber wirklich liebe.
Am meisten mag ich jedoch, wie Mele ihre Figuren leben schenkt und wer die anderen Kinderbücher kennt, kann immer etwas erkennen, das sie wie ein Osterei versteckt und es macht Freude es zu entdecken.
Fast wie Walt Disney mit ihren Filmen, wo man auch stets etwas findet, was auch in anderen Filmen zu entdecken gilt.

Empfehlung:
Nachdem das Buch wirklich wunderbar um die Thematik Trennung und den Schmerz der Trennung aufgreift, empfehle ich dieses Buch allen Kindern, die selbst eine Trennung miterleben oder auch Kindern die Freunde haben, deren Eltern sich trennten. Andererseits empfehle ich dieses Buch aber auch allen Liebhabern von wunderschönen Illustrationen und zeitgleich an allen die die Natur lieben.
Einfach jedem der in seinem Herzen nicht verlernt hat zu staunen und zu träumen.

Bewertung:
Dieses mal kann ich jedoch leider nicht ganz fünf Sterne geben. Das lag einerseits daran das ich erst nach der Hälfte des Buches richtig im Buch und in der Geschichte angekommen bin und andererseits die Form des Buches, es war gar nicht so einfach mit diesem Buch einmal gemütlich im Bett zu lümmeln und zu lesen, andererseits ist es für mich etwas anstrengend gewesen für die Hände, denn das Buch hat ein ziemlich deutliches Gewicht, einfach mal so halten ist echt nicht einfach.
Dennoch gibt es für die Geschichte eigentlich fünf Sterne, mit einem Sternabzug wegen meiner Kritik.

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suse9s avatar

Rezension zu "Tom und der Waldschrat" von Claudia Mende

Der kleine Riesenzweibeiner lernt eine Menge dazu
suse9vor 2 Jahren

Auf das Buch „Tom und der Waldschrat“ bin ich bei der Messe aufmerksam geworden. Dort las die Autorin, und wie sie den Waldschrat spielte, war einfach zu lustig, als dass ich an dem Buch hätte vorbeigehen können.

 

Wer kennt ihn nicht, diesen Widerwillen, mit seinen Eltern spazieren  gehen zu müssen und dann auch noch im Wald. Was soll es da schon Interessantes geben? Nur Bäume weit und breit. Aber Tom muss mit und so versucht er, das Beste daraus zu machen. Während sich seine Eltern schlendernd unterhalten, bleibt er zurück und vertreibt sich die Langeweile mit seinem Smartphone. Es passiert, was passieren muss: Eltern weg, Weg zurück aus den Augen verloren. Als ihn gerade der Jammer packt, taucht Hilfe in Form des Waldschrates auf. Dieser, zuständig für den Schutz des Waldes und der Tiere, nimmt sich Toms an und ein Abenteuer beginnt, das der Junge in seiner Smartphone-Welt so nie erlebt hätte.

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist lehrreich und lustig zugleich – ein guter Mix. Die Texte sind sehr schön kurz in Abschnitte geteilt, so dass ein Vorlesen einfach wird. Schwierige Begriffe werden erklärt. Den Kindern wird aufgezeigt, was passieren kann, wenn wir mit unserer Umwelt weiter so unverantwortlich und nachlässig umgehen. Dabei ist mir der Ton allerdings hin und wieder ein bisschen zu belehrend. Auch wenn die Kinder dies vielleicht gar nicht merken werden, ziehe ich dafür einen Punkt ab. Das Besondere, was das Buch belebt, sind die Illustrationen. Sie sind frisch, lustig, modern und sehr sympathisch. Beim Betrachten musste ich oft laut lachen. Es sind auf jeder Seite mehrere sowohl große als auch kleine sehr detaillierte Bilder vorhanden. Sie ergänzen und erklären das Gelesene und überspielen somit einige Längen des Textes.

 

Den Vorlesetest hat dieses Buch noch nicht bestehen müssen, ich könnte mir aber vorstellen, dass es am besten auf dem Bauch liegend funktionieren könnte.  

 

Nebenbei bemerkt, gefielen mir auch das Format des Buches (ein wenig länglich) und die Qualität des Papiers.

 

Dies ist eine Erwachsenenmeinung. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Buch Kinder sehr ansprechen wird. Es ist für das Alter zwischen 5 und 10 Jahren empfohlen.

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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Tom und der Waldschrat" von Claudia Mende

Natur
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Kinderbuch: Tom und der Waldschrat

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Diesen Punkt gibt es wie immer auf meinem Blog zu lesen. Hier sind oft Punkte angeführt, die mit der eigentlichen Rezension nichts zutun haben, außerdem ist der Original Beitrag auf dem Blog zu finden :)

Inhalt in meinen Worten:
Kennt ihr schon den Waldschrat? Er ist der Wächter des Waldes, die Tiere vertrauen ihm, und auch Tom ein 9 jähriger Junge vertraut ihm. Denn Waldschrat regt sich zwar schnell auf, wenn es um seinen Wald geht, andererseits ist aber auch total liebevoll und möchte dass jeder seinen Wald lieb hat. Doch wie Tom und er zusammen fanden, das müsst ihr selbst lesen.

Wie fand ich das gelesen?
Zu erst einmal muss ich kurz meckern. Es ist ja viel zu kurz. Das Buch hat man nicht mal vom einer halben Stunde durchgelesen und freut sich einfach, wenn man es gelesen hat, andererseits ist das Buch auch etwas unhandlich in der Hand. weswegen ich dann doch wieder froh bin, dass Buch nicht zu lange in meinen Händen halten zu müssen.

Auch gibt es für mich einen Gedanklichen Fehler im Buch, das liegt aber wohl daran, dass mir eventuell nicht passte, dass die Eltern von Tom, Tom kurz vergessen haben und nur noch sich im Blick hatten, somit verschwindet Tom und weiß nicht wohin es geht, andererseits ist genau das auch ein Problem, denn unschuldig war er an der Situation ja nicht, siehe Smartphone.

Ansonsten finde ich das Buch total liebenswert, die Geschichte ist mit leichter Fantasy gespickt und spielt dennoch im Hier und Jetzt.

Themen im Buch?
Achtung - Tiere - Fantasy - Egoismus und wie man daraus ausbrechen kann - Waldschutz - Umwelt - Tollwut.

Charaktere:
Im Buch kann jedes Wesen sprechen, und die Autorin macht klar, jeder könnte ein Tier verstehen, wenn er nur zuhört, natürlich nicht wie Menschen sich verstehen, wobei können wir uns obwohl wir die gleiche Sprache sprechen wirklich immer verstehen? Auch bringt die Autorin dem Waldschrat ein ganz besonderes Wesen mit. Sie stattet ihn mit Lebendigkeit, Neugier, und auch Mut aus, gleichzeitig kann er sich total süß aufregen, dass lässt das ein oder andere Kind sicherlich auflachen, also bei mir klappte das gut.
Auch Hase, Eule und alle Tiere im Wald präsentieren den Wald wunderschön.
Am meisten geht es aber um Waldschrat und um Tom. Und hier sieht man auch gut, Freundschaft ist möglich auch wenn das Wesen neben mir ganz anders tickt, als das ich es je tuen würde.

Mischung des Buches:
Wie schon durch die Worte im Bereich Themen angesprochen, findet man in diesem Buch so einiges. Sei es Umweltschutz, Waldschutz, Tollwut und wie man sich schützt, und vieles mehr, was wirklich schon im jüngsten Alter angesprochen gehört. Auch fand ich es schön, dass das Buch ein Herbstbuch ist, so kann man sicherlich mit den Kleinen das Buch lesen und danach gemeinsam in den Wald gehen und merken, wie wunderschön es wirklich dort ist.

Fazit:
Liebt ihr Kinderbücher? Liebt ihr es Fantasy zu lesen? Liebt ihr es liebevolle Gedanken und Worte und eine Atmosphäre der Liebe zu entdecken? Dann greift zu diesem genialen Buch.

Sterne:
Ich gebe diesem Kinderbuch von Herzen fünf Sterne.

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